DE1090280B - Verfahren fuer Funk- oder Drahtverbindungen zur Herstellung einer bestimmten Betriebsart zwischen zwei oder mehreren gleichberechtigten Teilnehmern - Google Patents

Verfahren fuer Funk- oder Drahtverbindungen zur Herstellung einer bestimmten Betriebsart zwischen zwei oder mehreren gleichberechtigten Teilnehmern

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DE1090280B
DE1090280B DEV12983A DEV0012983A DE1090280B DE 1090280 B DE1090280 B DE 1090280B DE V12983 A DEV12983 A DE V12983A DE V0012983 A DEV0012983 A DE V0012983A DE 1090280 B DE1090280 B DE 1090280B
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DE
Germany
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frequency
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radio
receiving station
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Pending
Application number
DEV12983A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arnold Banik
Dipl-Ing Herbert Lange
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Funkwerk Dresden VEB
Original Assignee
Funkwerk Dresden VEB
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/24Radio transmission systems, i.e. using radiation field for communication between two or more posts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

JÜDk
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Funkoder Drahtverbindungen zur Herstellung einer bestimmten Betriebsart zwischen zwei oder mehreren gleichberechtigten Teilnehmern.
Bei den bekannten Funkanlagen, z. B, Verkehrsfunk, besteht oft der Wunsch, zwischen Zentrale und Teilnehmer und in umgekehrter Richtung Verbindungen in verschiedenen Betriebsarten herzustellen bzw. aufrechtzuerhalten. So können beispielsweise die zu einem Netz gehörenden Teilnehmer teils mit, teils ohne Sprachverschleierungseinrichtung ausgerüstet sein. Bei einer gewünschten Verbindung zwischen zwei Teilnehmern mußte bisher — sofern mehrere Möglichkeiten bestanden — die Betriebsart jeweils in der Zentrale gewählt und von Hand geschaltet werden., Dieses Verfahren hat außer dieser zusätzlichen Belastung des Personals noch den Nachteil, daß bei jeder Verbindung erst festgestellt werden muß, welche Betriebsart für den gewünschten Teilnehmer erforderlich ist. Die Zentrale muß deshalb stets über den neuesten technischen Stand sämtlicher Teilnehmer unterrichtet sein.
Es ist ferner bekannt, die Empfangsbereitschaft und deren Beendigung eines oder mehrerer Teilnehmer durch elektrische Signale der Zentrale zu steuern. Bei diesem Verfahren muß die Zentrale für die gleiche Betriebsart ausgelegt sein wie der jeweilige Teilnehmer, so daß in der Zentrale ebenfalls bekannt sein muß, welche Betriebsart der anzurufende Teilnehmer besitzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, welches es gestattet, in Funk- oder Drahtnetzen Teilnehmer mit verschiedenen Betriebsarten zu einem System zusammenzufassen und eine automatische Herstellung der jeweils gewünschten Betriebsart in beiden Richtungen zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird dieses Aufgabe dadurch gelöst, daß von der jeweils sendenden, die Verbindung aufnehmenden Stelle außer dem Nutzsignal zeitweise oder dauernd eine zusätzliche Frequenz oder Frequenzkombination als Kriterium der gewünschten Betriebsart ausgestrahlt wird, ' die die empfangende Stelle bei deren Bereitschaft zu der gewünschten Betriebsart auf diese umschaltet, und daß die empfangende Stelle durch die Umschaltung die Aussendung der zusätzlichen Frequenz oder Frequenzkombination nach der sendenden Stelle bewirkt, die diese auf die gleiche Betriebsart wie die der empfangenden Stelle umschaltet.
Eine Verbindung kommt dann jeweils in der Betriebsart zustande, die der Ausrüstung der beiden Teilnehmer entspricht, d. h. zum Beispiel, ein verschleierter Betrieb entsteht dann, wenn beide Teilnehmer eine Verschleierungseinrichtung besitzen; in Verfahren für Funk- oder Drahtverbindungen zur Herstellung
einer bestimmten Betriebsart
zwischen zwei oder mehreren
gleichberechtigten Teilnehmern
Anmelder:
VEB Funkwerk Dresden,
Dresden-N 15, Meschwitzstr. 26
Dipl.-Ing. Herbert Lange, Dresden-Bad Weißer Hirsch, und Dipl.-Ing. Arnold Banik, Dresden,
sind als Erfinder genannt worden
jedem anderen Fall wird die Verbindung unverschleiert aufgebaut.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens wird an Hand des in der Abbildung gezeigten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Teilnehmer I nimmt die Verbindung mit Teilnehmer IT durch Betätigung der Ruftaste auf. Dabei schließt sich unter anderem der Kontakt t und bringt das S-Relais zum Ansprechen, welches das Gerät für die Dauer des Tonrufes auf verschleierten Betrieb umschaltet. Der Tonruf wird also verschleiert abgestrahlt, d. h. zum Beispiel frequenzinvertiert und unter gleichzeitiger Aussendung des für die Verschleierung verwendeten Trägers als Zusatzfrequenz (die aus Gründen der Revertierung auch auf der Empfängerseite benötigt wird). Im Empfänger des Teilnehmers II ist ein auf den Träger abgestimmter selektiver Verstärker vorgesehen, der bei Vorhandensein des Trägers das ^4-Relais zum Ansprechen bringt. Das yi-Relais des Teilnehmers II schließt den α-Kontakt, das C-Relais zieht an und hält sich selbst. Gleichzeitig bringt das C-Relais das 5-Relais zum Anziehen, das nun den Teilnehmer II für dieDauer des Gespräches auf »verschleiert« schaltet. Der Teilnehmer II antwortet bzw. quittiert den Anruf nun bereits verschleiert, di h. mit Zusatzfrequenz, auf die nun das ^-Relais des Teilnehmers I anspricht. Beim Teilnehmer I läuft dann der Vorgang genauso wie beim Teilnehmer II ab, und die Verbindung ist verschleiert aufgebaut. Hätte der Teilnehmer II keine Verschleierungseinrichtung, so käme zwar der Ruf mit Träger an, die Quittung würde aber unverschleiert abgehen. Da beim Teilnehmer I die
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Verschleierung ursprünglich nur für die Dauer des Tonrufes eingeschaltet war und die unverschleierte Quittung auch keine Umschaltung (über das ^i-Relais) bewirkt, käme ein unverschleiertes Gespräch zustande.
Das Senden der Zusatzfrequenz ist also ein Kriterium für den Wunsch nach verschleiertem Betrieb bzw. die Quittung für die Bereitschaft zu verschleiertem Betrieb, während das Empfangen der Zusatzfre-quenz bei vorhandener Verschleierungseinrichtung die Umschaltung der Teilnehmer auf verschleierten Betrieb bewirkt. Das Verfahren eignet sich auch zur automatischen Herstellung anderer Betriebsarten und unter anderen Betriebsverhältnissen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren für Funk- oder Drahtverbindungen zur Herstellung einer bestimmten Betriebsart zwischenzwei oder mehreren gleichberechtigten Teilnehmern, dadurch gekennzeichnet, daß von der jeweils sendenden, die Verbindung aufnehmenden Stelle außer dem Nutzsignal zeitweise oder dauernd eine zusätzliche Frequenz oder Frequenzkombination als Kriterium der gewünschten Betriebsart ausgestrahlt wird, die die empfangende Stelle bei deren Bereitschaft zu der gewünschten Betriebsart auf diese umschaltet, und daß die empfangende Stelle durch die Umschaltung die Aussendung der zusätzlichen Frequenz oder Frequenzkombination nach der sendenden Stelle bewirkt, die diese auf die gleiche Betriebsart wie die der empfangenden Stelle umschaltet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Betriebsarten, unverschleiertes oder verschleiertes Übertragen des Nutzsignals. wählbar sind und daß bei unverschleiertem Betrieb keine zusätzliche Frequenz oder Frequenzkombination und bei verschleiertem Betrieb der für die Verschleierung verwendete Träger als zusätzliche Frequenz benutzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl der Frequenz des Trägers gleich der doppelten Ruffrequenz die Ruffrequenz bei verschleiertem und unverschleiertem Betrieb die gleiche ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 426 126, 588 514,
562, 945 039.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 610/278 9.
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Citations (4)

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DE426126C (de) * 1920-03-04 1926-03-05 Bruno Rosenbaum Dipl Ing Verfahren zum Nachrichtenempfang von elektrischen Wellen ohne Draht oder laengs Draehten
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DE846562C (de) * 1942-01-29 1952-08-14 Patelhold Patentverwertung Verfahren zur Verschleierung von Nachrichten mit Hilfe von Steuersignalen
DE945039C (de) * 1948-10-02 1956-06-28 Siemens Ag Anordnung zur senderseitigen gruppenweisen Einschaltung von Empfangsgeraeten

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