DE1090531B - Druckluftfuellgeraet, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen - Google Patents

Druckluftfuellgeraet, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen

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DE1090531B
DE1090531B DES49560A DES0049560A DE1090531B DE 1090531 B DE1090531 B DE 1090531B DE S49560 A DES49560 A DE S49560A DE S0049560 A DES0049560 A DE S0049560A DE 1090531 B DE1090531 B DE 1090531B
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DE
Germany
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compressed air
tire
tires
pressure
manometer
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Application number
DES49560A
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English (en)
Inventor
Maurice Rene Veny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROGER BRILLIE S Ets
Original Assignee
ROGER BRILLIE S Ets
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S5/00Servicing, maintaining, repairing, or refitting of vehicles
    • B60S5/04Supplying air for tyre inflation
    • B60S5/043Supplying air for tyre inflation characterised by the inflation control means or the drive of the air pressure system
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/3584Inflatable article [e.g., tire filling chuck and/or stem]
    • Y10T137/3662With gauge or indicator
    • Y10T137/3677With deflating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Druckluftfüllgerät, insbesondere für Luftreifen von Fahrzeugen, mit dem zwei Luftreifen gleichzeitig gefüllt werden können und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, die einen Druckausgleich zwischen den Reifen gestatten und welches mit mindestens einem auf einen bestimmten Reifendruck einstellbaren Manometer sowie einer beim Erreichen des bestimmten Reifendruckes wirksamen Steuer- und Abschalteinrichtung versehen ist.
Bekannt sind Geräte der vorgenannten Art, mit deren Hilfe die Drücke eines Reifenpaares getrennt kontrolliert werden können und der Druckausgleich zwischen den beiden Reifen herstellbar ist, wobei die Reifen bei vorher ausgeglichenem, jedoch ungenügendem Druck nachgefüllt und nach Herstellung des Druckausgleichs, jedoch vor der Nachfüllung entlüftet und auch nach der Nachfüllung zwecks Verringerung des Reifendruckes entlüftet werden können. Bei diesen bekannten Geräten werden jedoch die Manometer bei Wirksamwerden der Fülleinrichtung selbsttätig abgeschaltet, was den Nachteil mit sich bringt, daß der Druckverlauf im Reifen während des Nachfüllens durch den Bedienenden nicht beobachtet werden kann. Dieser muß vielmehr nach Wirksamwerden der Fülleinrichtung die Füllzeit abschätzen und gegebenenfalls den Reifendruck durch Nachfüllen oder Druckablassen in sich wiederholendem Spiel einregulieren. Außerdem ist bei den in Frage stehenden bekannten Geräten die Anordnung so getroffen, daß immer zwei Reifen gleichzeitig bedient werden müssen, so daß für das Nachfüllen von Dreirädern oder Motorrädern Zusatzgeräte vorhanden sein müssen, mit deren Hilfe die jeweils einzelnen Räder gesondert nachgefüllt oder geprüft werden müssen. . Im übrigen ist der Aufbau der bekannten Vorrichtung verhältnismäßig kompliziert, und die für die Steuerung des Füllvorgangs vorgesehenen elektromotorischen Antriebe, Blinkrelais, Druckminderventile usw. machen eine genaue Voreinstellung des Fülldruckes schwierig und sind außerdem schwer dicht zu halten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obigen Nachteile zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung ist in der Gesamteinrichtung für jeden Reifen ein Quecksilbermanometer vorgesehen, wobei diese Manometer mit einem der beiden Luftreifenventile durch biegsame Leitungen verbunden werden können, die an einen Verteiler angeschlossen sind, durch den wahlweise entweder nur ein Reifen oder beide mit der Druckluftquelle oder der freien" Atmosphäre oder beide Reifen miteinander verbunden werden können, und beim Verbinden mit der Druckluftquelle ein von dem zugeordneten Manometer gesteuertes Abstellventil beim Erreichen des voreingestellten Druckes die Leitung zwischen Verteiler und Druckluftfüllgerät, insbesondere
für Luftreifen von Fahrzeugen
Anmelder:
Societe des Etablissements Roger Brillie, Suresnes, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Höger, Dr.-Ing. E. Maier
und Dipl.-Ing. M. Sc. W. Stellrecht, Patentanwälte,
Stuttgarts, Uhlandstr. 16
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 22. Juli 1955 und 16. Januar 1956
Maurice Rene Veny, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
Reifen sperrt. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung kann der Bedienende den Druckverlauf im Reifen während des Nachfüllens ständig beobachten, was z. B. dann von Wichtigkeit sein kann, wenn der Druckanstieg infolge undichter Anschlüsse für die Zufuhrschläuche oder geringer Kompressorleistung usw. ausbleibt. Bei einiger Übung kann man durch Beobachtung der Manometer am ausbleibenden Druckanstieg sofort erkennen, daß eine Betriebsstörung vorliegt, so daß es ohne weiteres möglich ist, diese Störung zu beseitigen. Außerdem ist das einigermaßen mühsame Einregulieren des Druckes, wie es oft bei den bekannten Vorrichtungen der in Frage stehenden Art nicht vermieden werden kann, hier nicht erforderlich, weil der Reifendruck zu jedem Zeitpunkt während des Nachfüllens ohne zusätzliche Maßnahmen festgestellt werden kann. In eiligen Fällen wird daher auch der Sollwert des Reifendruckes in der Regel viel genauer eingestellt werden können, ganz abgesehen davon, daß die Bedienung des neuen Gerätes auch wesentlich einfacher ist und weniger Zeit in Anspruch nimmt. Weiter kann man mit dem erfindungsgemäßen Gerät wahlweise gleichzeitig zwei Reifen mit oder ohne Druckausgleich oder auch nur einen einzelnen Reifen auffüllen. Das neue Gerät ist schließlich auch einfacher im Aufbau und zuverlässiger im Betrieb.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung teilweise im Schnitt in schematischer Darstellung gezeigt.
009 610/151
Das Gerät nach der Erfindung hat in an sich bekannter Weise einen auf dem Boden aufzustellenden Sockel, auf dem ein Gehäuse vorzugsweise mit Vieleckquerschnitt aufgestellt ist, das oben durch einen Deckel abgeschlossen ist und an der Vorder- und Rückseite Glasfenster aufweist. Diese bekannten Teile des Gerätes sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
Das Gerät enthält zwei Behälter 7 und 8, an die sich senkrecht hochstehende, durch die Fenster von außen sichtbare Rohre 10 und 11 anschließen, die an ihren in die Behälter hineinragenden Enden Kapillarkanäle aufweisen und an ihren oberen Enden in becherförmigen Gebilden 12 und 13 auslaufen. Jeder Becher weist im oberen Teil eine Ausnehmung 14 auf, in die ein Schutzschirm 15 eingelegt ist, der Durchlässe 16 kleinen Querschnitts hat. Die Becher sind durch Deckel 17 abgeschlossen, durch die jeweils ein Kanal 18 mit einer Muffe 19 hindurchtritt. An jedem Becher ist außerdem eine Goldschlägerhaut 20 angeschlossen. Zwischen den Rohren 10 und 11 ist gegenüber den Fenstern 4 eine Skala 21 angeordnet. Mit Hilfe der vom Handrad 23 betätigten Winde 22 können die Kabel 24 und 25 aufgewickelt werden, die über die an einem starr mit der Skala verbundenen Gestell frei drehbaren Rollen 26 und 27 laufen sowie in den Rohren 10 und 11 nach unten gehen und an ihrem unteren Ende jeweils ein Gewicht 28 tragen. In den Behältern 7 und 8 sind Elektroden 29 und 30 untergebracht, die durch Leiter 31 und 32 mit elektrisch gesteuerten Ventilen 33 und 34 verbunden sind, die bei 35 bzw. 36 Körperschluß haben. Eine Stromquelle 3" ist durch den Leiter 37 mit den Kabeln 24 und 25 verbunden.
Eine Druckluftquelle C, die durch einen Hahn 38 gesteuert wird und deren Druck an einem Manometer
39 abgelesen werden kann, führt zu einem Verteiler
40 mit vier Hähnen 41, 42, 43 und 44. Der Hahn 41 steuert den Übertritt der Druckluft zu den Hähnen 42 und 43, während der Hahn 44 die Verbindung der Hähne 42 und 43 mit der Atmosphäre beherrscht. 45 bezeichnet den den Hahn 41 mit dem Hahn 42 verbindenden Kanal, während ein Kanal 46 zwischen dem Hahn 42 und dem Hahn 43 verläuft.
Eine Leitung 47 verbindet den Hahn 43 mit dem Hahn 44, von der ein Kanal 48 zur Atmosphäre austritt. Die Kanäle 49 und 50 sind durch Leitungen 51 und 52 mit den elektrisch gesteuerten Ventilen 33 und 34 verbunden, die durch biegsame Schläuche 55 und 56 mit den aufzupumpenden oder zu kontrollierenden Luftreifen der Fahrzeugräder verbunden sind. Von den Leitungen 53 und 54 gehen Abzweigleitungen 57 und 58 zu den Behältern 7 und 8 ab.
59 bezeichnet eine Verbindung der Betätigungen 42 a und 43 a der Hähne 42 und 43. Die Teile 41a und 44 a betätigen die Hähne 41 und 44. Hg bezeichnet das in den Behältern 7 und 8 befindliche Quecksilber.
Die Halter 60 und 61 nehmen die aufgerollten biegsamen Schläuche 55 und 56 auf.
62 ist ein von der Quecksilbervorrichtung getrennter Luftentnahmehahn.
Die Pump- und Druckausgleichvorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Bei Öffnung des Hahns 38 gelangt die Druckluft bis zu dem Hahn 41. Man schließt dann die biegsamen Schläuche 55 und 56 an die Ventile der beiden Luftreifen^ und B eines Radsatzes eines Fahrzeugs an. Hierauf läßt man die Gewichte 28 in den Rohren 10 und 11 mittels der Kabel 24 und 25 durch Abwicklung der Winde 22 bis zu dem auf der Teilung 21 ablesbaren gewünschten Druck hinab. Sobald die biegsamen Schläuche 55 und 56 an die Luftreifen angeschlossen sind, kann man den in diesen Luftreifen herrschenden Druck ablesen, da das Quecksilber Hg in den Rohren 10; und 11 aufsteigt. Die in den Luftreifen enthaltene Druckluft strömt nämlich durch die biegsamen Schläuche 55 und 56 sowie die Abzweigleitungen 57 und 58 und gelangt in die das Quecksilber enthaltenden Behälter 7 und 8. Wenn die Luftreifen nicht den gleichen Druck haben und wenn ihr Druck kleiner als der gewünschte Druck ist, öffnet man den Hahn 41 und hierauf die Hähne 42 und 43, bis der gewünschte Wert erreicht ist. In diesem Augenblick fließt der durch die Gewichte 28 ankommende elektrische Strom über das Quecksilber, da dieses dann mit den Gewichten in Berührung kommt. Die elektrisch gesteuerten Ventile 33 und 34 schließen sich. Die Luftreifen sind dann richtig aufgepumpt und haben beide den gleichen Druck. Hierauf läßt man die Betätigungen der Hähne 41, 42 und 43 los. Wenn der Druck der Luftreifen größer als der gewünschte Druck ist, zieht man die Gewichte 28 hoch und öffnet dann die Hähne 42, 43 und 44. Die Luftreifen sind dann mit der Atmosphäre verbunden. Man schließt dann den Hahn 44 im gewünschten Augenblick.
Die Vorrichtung nach der Erfindung gestattet schnell ohne Irrtum das Aufpumpen und den Druckausgleich der Luftreifen eines Fahrzeugs. Der Luftentnahmehahn 62 gestattet die Entnahme von Druckluft außerhalb des Strömungskreises zur Kontrolle und zum Druckausgleich.
In gewissen Fällen können die biegsamen Schläuche 55 und 56 und entsprechende Rohre miteinander kombiniert oder zueinander konzentrisch sein. Dann ersetzt z. B. das mittlere Rohr das Rohr 55 und das äußere Rohr das Rohr 56, wobei sich die Rohre an jedem Ende trennen. Das innere Rohr wird dann mit dem Hahn43 und dem Luftreifen^ und das äußere Rohr mit dem Hahn 42 und dem Luftreifen B verbunden. Die Pumpstation kann allein aufgestellt oder auch zwischen zwei Benzinpumpen eingebaut werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Druckluftfüllgerät, insbesondere für Luftreifen von Fahrzeugen, mit dem zwei Luftreifen gleichzeitig gefüllt werden können und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, die einen Druckausgleich zwischen den Reifen gestatten und welches mit mindestens einem auf einen bestimmten Reifendruck einstellbaren Manometer sowie einer beim Erreichen des bestimmten Reifendruckes wirksamen Steuer- und Abschalteinrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gesamteinrichtung für jeden Reifen ein Quecksilbermanometer (10 bzw. 11) vorgesehen ist, die durch je eine biegsame Leitung (55 bzw. 56) mit einem der beiden Luftreifenventile verbindbar sind, und daß diese Leitungen an einen Verteiler (40) angeschlossen sind, durch den wahlweise entweder nur ein Reifen oder beide mit der Druckluftquelle (C) oder der freien Atmosphäre (Kanal 48) oder beide Reifen miteinander verbindbar sind und beim Verbinden mit der Druckluftquelle (C) ein von dem zugeordneten Manometer (10 bzw. 11) gesteuertes Abstellventil (33 bzw. 34) beim Erreichen des voreingestellten Druckes die Leitung zwischen Verteiler (40) und Reifen (A bzw. B) sperrt.
2. Druckluftfüllgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstellventile (33, 34) elektrisch gesteuert sind.
3. Druckluftfüllgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern jedes geradlinigen Quecksilbermanometers (10 bzw. 11) an den Enden von elektrisch leitenden Kabeln (24 bzw. 25) angebrachte Gewichte (28) bewegbar sind, die beim Berühren der Quecksilberkuppe den Erregerstromkreis des elektromagnetischen Abstellventils (33 bzw. 34) schließen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 821 158, 934 744; französische Patentschrift Nr. 1 065 309.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©■ 009 610/151 9.60
DES49560A 1955-07-22 1956-07-17 Druckluftfuellgeraet, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen Pending DE1090531B (de)

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BE549144A (de) 1900-01-01
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CH330354A (fr) 1958-05-31
US2837129A (en) 1958-06-03
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