DE1090820B - Zahnprothese - Google Patents

Zahnprothese

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DE1090820B
DE1090820B DEM40674A DEM0040674A DE1090820B DE 1090820 B DE1090820 B DE 1090820B DE M40674 A DEM40674 A DE M40674A DE M0040674 A DEM0040674 A DE M0040674A DE 1090820 B DE1090820 B DE 1090820B
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DE
Germany
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piston
dental prosthesis
tooth
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cylinder
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DEM40674A
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English (en)
Inventor
Dr Antonio Merlin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures
    • A61C13/25Fastening by suction, i.e. total dentures including valve or air passageway leading from suction area to lingual cavity
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures
    • A61C13/245Vacuum enhancing devices, e.g. valves

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Zahnprothese Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zahnprothese mit einem am Zahnfleisch durch Saugwirkung haftenden Hohlkörper. Es ist bekannt, den Hohlraum in der vorgesetzten Prothese durch eine besondere ventilartige Vorrichtung nach außen abzudichten. Eine solche Abdichtung kann nicht dauerhaft sein, weil mit der Zeit Undichtigkeiten entstehen, die insbesondere bei den Kaubewegungen auftreten. Das bedeutet, daß die bekannten Prothesen immer wieder neu aufgesetzt werden müssen.
  • Diesem aufgezeigten Nachteil zu begegnen hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt. Zur Lösung dieses technischen Problems geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß ein ständiges Anhaften am Zahnflleisch dann gewährleistet ist, wenn laufend durch die Kaubewegungen die Saugwirkung erzeugt und erneuert wird. Der Lösungsweg wird darin gesehen, daß der Hohlkörper in der Prothese als ein Zylinder ausgestaltet ist, in dem in Richtung der Kaubewegungen ein Zahn tragender Kolben verschiebbar angeordnet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Zahnprothese gemäß der Erfindung, Fig. 2 den Längsschnitt des Gegenstandes der Fig. 1, Fig. 3 und 4 Längsschnitte des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Ausführungsformen, Fig. 5 die Draufsicht auf eine Zahnprothese gemäß der Erfindung.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, enthält die Zahnprothese einen im wesentlichen zylindrischen, innen hohlen Körper 1 aus Metall oder einem anderen geeigneten Stoff. Seine Außenfläche weist Rippen 2 oder dergleichen Halterungen auf, die zur Befestigung in dem Prothesenmaterial dienen. Innen hat der Körper 1 einen Ringbund 3, gegen den sich der größere Umfang 4 eines Kolbens 5 abstützen kann, der durch den Ringbund 3 geführt ist und gleitet.
  • Eine Spiralfeder 6 um den Kolben 5 stützt sich mit ihrem einen Ende gegen den Ringbund3 und mit ihrem anderen Ende gegen ein Bodenstück 7 ab, das mittels einer Schraube 7a am Kolben 5 befestigt ist.
  • Auf diese Weise entsteht einer der Schleimhaut zugekehrter offener Hohlraum 8.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 hat der Hohlkörper 11 an der Außenseite Rippen 12 und an seiner Innenwand einen Ringbund 13, in dem der engere Teil 15 eines Kolbens 14 geführt ist. Die Hubbewegung dieses Kolbens in einer Richtung wird durch den Anschlag gegen den Ringbund 13 beschränkt. Im Kolben 14 sitzt ein Gewindebolzenl4a, auf dem ein Zahn 19 aufgeschraubt ist. Der Zahn 19 verschiebt sich mit seinem zylindrischen Teil 20 in den Hohlkörper 11. Zwischen der Zahnschulter 20a und dem Ringbund 13 befindet sich eine Spiralfeder 16. Der Zylinderkörper und sein Kolben 14 bilden einen Hohlraum, der an seiner der SchleimhautM zugekehrten Seite offenbleibt, so daß ein Vorsprung P durch Verdickung des anatomischen Gewebes gebildet wird.
  • R bezeichnet die Masse der Prothese, in welcher der Zylinderkörper 11 mit seinen Halterungen 12 eingebettet ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 weist der in der Prothesenmasse R eingebettete Hohlkörper 21 eine zweite Innenwand 23 auf, die mit der den Hohlkörper bildenden Außenwand eine ringförmige Hohlkehle 23 a bildet. Der Kolben 24 bildet seinerseits mit Hilfe einer zweiten inneren zylindrischen Wand 25 eine Hohlkehle, die zur Führung der inneren Wand 23 des Zylinderkörpers 21 dient. Eine Spiralfeder 26 sitzt in der Hohlkehle 23 g zwischen dem Kolben 24 und dem Zylinderkörper 21. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel entsteht ein der Schleimhaut zugekehrter offener Hohlraum.
  • Die Wirkungsweise der Zahnprothese gemäß den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird wie folgt beschrieben: Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist eine Anzahl Zähne 31 gemäß den Fig. 1 bis 4 in einigen Stellen einer Zahnprothese R eingebaut, so daß jeder dieser Zähne 31 einen künstlichen Zahn wenigstens teilweise ersetzt. Es ist einleuchtend, daß bei jedem Druck, der sich beim Kauen oder ähnlichen Bewegungen auf die Zahnteile 19 auswirkt (oder auf ähnliche Teile, die mit den Kolben 4 oder 24 befestigt sind), die Kolben entgegen der Wirkung der Federn 6, 16 oder 26 gedrückt werden, was eine Verminderung des Hohlraumes 8, 18, 28 und somit ein Verdrängen eines großen Teiles der hier vorhandenen Luft mit sich bringt. Dabei wird die elastische Nachgiebigkeit der Schleimhaut ausgenutzt, welche die Bildung von vorläufigen Ausströmdurchgängen zwischen OlEEnung8a, 18a, 28 cd und der Schleimhaut gestattet. Sobald der Druck auf die Prothese aufgehoben wird, schiebt die Feder 6, 16 oder 26 das Kolbenorgan in seine Ruhestellung zurück. Mithin vergrößert sich das Volumen des Hohlraumes 8, 18 oder 28, was zu einer Druckverminderung führt. Dabei erfährt die Schleimhaut wieder eine Formänderung, aber diesmal unter einer Saugwirkung in Richtung der Hohlräume 8, 18 oder 28, die das Dichten der Anhaftung der Schleimhaut gegen den Rand der Öffnung 8 CL, 18 CL oder 28a noch um ein wesentliches Maß erhöht, und das Anhaften dadurch erreicht wird, daß die Schleimhaut elastisch in ihre Ausgangsstelle zurückkehrt. Bei jedem Kauen oder ähnlichen Bewegungen erfolgt eine Wiederherstellung und Erneuerung der Saugwirkung, welche die Grundlage für das sichere Festhalten der Prothese bildet. Diese wiederholte Saugwirkung hat zur Folge, daß innerhalb von einigen Monaten sich dauerhafte Verdickungen in der Art eines Vorsprunges P der anatomischen Gewebe im Bereiche der Vorrichtung bilden. Solche Vorsprünge gestatten es, die Prothese auf dieselben in natürlich ausgerichteter Weise aufzuschieben, wodurch auch das Anhaften verbessert wird.
  • Es wurden in dieser Beschreibung einige Ausführungsformen näher berücksichtigt. Es können jedoch viele Abänderungen vorgenommen werden. So könnte man z. B. Zugfedern anstatt Druckfedern anordnen, und die Ausbildung des Hohlkörpers und des Kolben-Organs könnte nach anderen Formen vor sich gehen, soweit alle diese Abänderungen im Rahmen des erfinderischen Gedankens bleiben.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Zahnprothese mit einem am Zahnfleisch durch Saugwirkung haftenden Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper als ein Zylinder (i2) ausgestaltet ist, in dem in Richtung der Kaubewegungen ein Kolben (14) verschiebbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 3. Zahnprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung der Saugwirkung die Auszugbewegungen des Kolbens (14) unter der Wirkung einer Feder (16) stehen.
    3. Zahnprothese nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung ihres festen Sitzes auf dem Zahnfleisch der Kolben (14) als ein einendig offener Hohlkörper ausgebildet ist.
    4. Zahnprothese nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) des Prothesenkörpers mit einem Zahn (19) leicht lösbar verschraubt ist.
    5. Zahnprothese nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kolben (14) ein Bolzen (14 a) sitzt, auf den der Zahn (19) aufgeschraubt ist.
    6. Zahnprothese nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugfeder (16) sich an ihrem einen Ende gegen den Zylinder (12) und an ihrem gegemiberliegenden Ende an- dem auf dem Kolben (14) aufgeschraubten Zahn (19) abstützt.
    7. Zahnprothese nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn (19) als Kolbenführung (20) ausgestaltet ist und im Zylinder (12) gleitet.
    8. Zahnprothesë nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des vorstehenden Zahnkopfes (19) der gegenüberliegenden Stirnfläche des Zylinders (12) entspricht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 037 346.
DEM40674A 1958-03-05 1959-03-03 Zahnprothese Pending DE1090820B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1090820X 1958-03-05

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ID=11430715

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DEM40674A Pending DE1090820B (de) 1958-03-05 1959-03-03 Zahnprothese

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DE (1) DE1090820B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3722096A (en) * 1971-12-16 1973-03-27 R Kopfer Means to hold dentures in place
US4204322A (en) * 1978-03-03 1980-05-27 Johnson John N Denture hold apparatus
DE4000974C1 (en) * 1990-01-16 1991-08-14 Vollmer, Rolf, Dr. Full top or bottom denture - has grippers with pins placed into extraction wounds and fixed to denture
DE4040273A1 (de) * 1990-12-17 1992-06-25 Guenter Kreisner Saugverbindung zwischen einer zahnprothese und dem zahnfleisch

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1037346A (fr) * 1950-09-11 1953-09-16 Valve pour prothèse dentaire

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