DE1090966B - Taumelscheibenpumpe - Google Patents

Taumelscheibenpumpe

Info

Publication number
DE1090966B
DE1090966B DEC10183A DEC0010183A DE1090966B DE 1090966 B DE1090966 B DE 1090966B DE C10183 A DEC10183 A DE C10183A DE C0010183 A DEC0010183 A DE C0010183A DE 1090966 B DE1090966 B DE 1090966B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swash plate
pump
housing
seal
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC10183A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard T Cornelius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC10183A priority Critical patent/DE1090966B/de
Publication of DE1090966B publication Critical patent/DE1090966B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/005Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating in the space, e.g. around a fixed point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Taumelscheibenpumpe Die Erfindung betrifft eine Taumelscheibenpumpe, bei der eine Scheibe in einer Pumpenkammer mit zwei kegelförmigen Wänden und einer kugelförmigen Außenwand eine Taumelbewegung ausführt, wobei diese Taumelbewegung über ihre in einem Rotor schräg gelagerte Scheibenachse dadurch eingeleitet wird, daß der Rotor über die mit ihm zusammen einen Teil bildende, im Pumpengehäuse drehbar gelagerte Antriebswelle angetrieben wird, wobei die Mittellinie der Antriebswelle im Mittelpunkt der Taumelscheibe die Achse derselben schneidet.
  • Es ist nicht mehr neu, bei Pumpen ähnlicher Art, bei der die Taumelscheibe mit nur einer kegeligen Gehäusewand zusammenarbeitet, eine biegsame Dichtung in Form eines Ringes, der mit seinem Außenrand am Gehäuse und mit seinem Innenrand an der Taumelscheibe befestigt ist, vorzusehen.
  • Bei diesen bekannten Taumelscheibenpumpen ist die Dichtung so angeordnet, daß sie bei Bewegung der Taumelscheibe ständig gedehnt und gestaucht wird, so daß sie infolge Verschleißes oft ausgewechselt werden muß.
  • Pumpen der eingangs erwähnten Art, bei denen die Taumelscheibe auf beiden Seiten mit je einer kegeligen Gehäusewand zusammenarbeitet, bei der also beiderseits der Taumelscheibe Förderräume gebildet sind, wurden bisher meist so zwischen beweglichen und feststehenden Teilen abgedichtet, daß, z. B. bei Dichtung durch möglichst enge Spalte zwischen metallischen Teilen, noch eine geringe Menge Fördermedium durchdringen kann. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pumpe der eingangs erwähnten Art zwischen beweglichen und feststehenden Teilen so abzudichten, daß keine Gleitdichtung vorhanden ist, die noch ein Durchlecken von Fördermedium zuläßt, und das Dichtungsorgan so anzuordnen, daß nur eine geringe Durchbiegung der Dichtung auftritt.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Nabe der Taumelscheibe mit einer zu ihrem Mittelpunkt zentrischen, nach der Antriebswellenseite offenen Kammer versehen ist, in der eine an sich bekannte, zwischen dem feststehenden Pumpengehäuse und der Taumelscheibenachse angeordnete elastische Dichtung so befestigt ist, daß sie im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die Taumelscheibe.
  • Dabei ist die Dichtung bis nahe zur Taumelwelle herangeführt, so daß nur ein kleiner Kreisringbereich von der Dichtung eingenommen wird. Bei Lage der Dichtung in der gleichen Ebene, in der auch die Taumelscheibe liegt, werden die Bewegungen der Dichtung nur gering, da mit der Annäherung an die Wellenachse auch die Amplituden abnehmen. Infolge des Einbaus in die Taumelscheibenebene führt die Dichtung also nur sehr kleine Amplitudenbewegungen aus. Die Verwendungsdauer der Dichtung wird infolgedessen wesentlich verlängert, da kein Brüchigwerden der Dichtung erfolgt.
  • Uni dem Dichtungsorgan eine möglichst einfache Form zu geben, wird erfindungsgemäß noch vorgeschlagen, daß die Dichtung als ringförmige Dichtungsplatte ausgebildet ist, die außen an einer am Pumpengehäuse befestigten und in die Kammer hineinragenden Flanschbüchse und innen an einer auf die Taumelscheibenwelle aufgezogene Hülse befestigt ist. Es ist aber auch möglich, daß die Dichtung als Balg ausgebildet ist.
  • An Hand der in der Erfindungszeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung im folgenden näher beschrieben. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig.3 ein der Fig. 1 ähnlicher Schnitt einer Abänderung nach Linie 3-3 der Fig. 4 und Fig. 4 ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt der in Fig. 3 dargestellten Ausführung nach Linie 4-4 der Fig. 3. Die Pumpe weist ein nach einer Seite offenes zylindrisches Gehäuse 10 auf, dessen zylindrischer Hohlraum mit 11 bezeichnet ist. Gegenüber der offenen Stirnseite verengt sich der Hohlraum 11 zu einer Bohrung 12, wobei eine ringförmige Stirnfläche 13 den Übergang zu dieser Bohrung 12 bildet. Weiterhin hat das Gehäuse 10 einen rohrförmigen Abschnitt 14, dessen Bohrung 15 einen kleineren Durchmesser als die Bohrung 12 hat. Die Bohrungen 11, 12 und 15 liegen konzentrisch zueinander. Das Gehäuse 10 kann mit einem Fuß 16 an einer Tragfläche befestigt werden.
  • In der Bohrung 15 des Gehäuseabschnittes 14 sind zwei Kugellager 17 und 18 zur Lagerung der Welle 21 angeordnet. Diese trägt an ihrem einen Ende einen Rotor 22, der in der Bohrung 12 des Gehäuses 10 rotiert. Der Teil 27 der als Antriebswelle dienenden Welle 21 ragt aus dem Gehäuseabschnitt 14 heraus.
  • Der Rotor 22 hat eine mit Bezug auf die Welle 21 schrägliegende Bohrung 33, die die Außenringe 34 und 35 zweier Kugellager 36 und 37 aufnimmt. Die Innenringe 38 und 39 dieser Lager 36 und 37 halten eine Taumelscheibenwelle 41, die an einem Ende einen Kopf 40 trägt, der an dem Innenring 38 des Lagers 36 anliegt. Eine auf die Taumelscheibenwelle 41 aufgesetzte Hülse 42 liegt an dem Außenende des Laufringes 39 von Lager 37 an. Die Außenlaufringe 34 und 35 der Lager 36 und 37 werden von einem in die Bohrung 33 des Rotors 22 eingeschraubten Haltering 45 gehalten. Damit kann sich der Rotor 22 frei um die Taumelscheibenwelle 41 drehen.
  • Innerhalb des Hohlraumes 11 des Gehäuses 10 befindet sich ein aus zwei Einsätzen 47 und 48 bestehendes inneres Gehäuse 46. Der Einsatz 47 liegt an der Fläche 13 des Gehäuses 10 an, während der Einsatz 48 an den Einsatz 47 anstößt. Das innere Gehäuse 46 wird an einer Drehung innerhalb des Gehäuses 10 durch einen Zylinderstift 94 gehindert. Eine in den Hohlraum 1i eingesetzte Kappe 49 wird an den Einsatz 48 mittels eines in das Gehäuse 10 eingeschraubten Halteringes 51 angedrückt und verschließt die offene Seite des Gehäuses 10, wobei noch ein Dichtungsring 52 zur Abdichtung zwischen der Kappe 49 und dem Gehäuse 10 dient. Der Einsatz 47 hat eine kegelstumpfförmige Fläche 53 und der Einsatz 48 eine kegelstumpfförmige Fläche 56, deren beider Spitzen auf der Drehachse der Welle 21 liegen. Die Flächen 53 und 56 divergieren und sind an ihren Außenränclern mittels einer Kugelfläche 57 verbunden, deren Mittelpunkt 54 sich auf der Drehachse der Welle 21 in der Mitte zwischen den Spitzen der beiden kegeligen Flächen 52 und 56 befindet. Das innere Gehäuse 46 weist ferner eine kugelige Fläche 58 auf, deren 2 ittelpunkt mit dem Mittelpunkt 54 zusammenfällt und somit ebenfalls auf der Drehachse der Welle 21 liegt. Der Mittelpunkt 54 wird nachstehend als Taumelmittelpunkt der Pumpe bezeichnet.
  • Auf die Taumelscheibenwelle 41 ist die Nabe 59 aufgeschoben, wobei diese Nabe einen Nabengrund 61 aufweist, der an der Hülse 42 anliegt und auf dieser Hülse mittels eines Stiftes 62 aufgekeilt ist. Eine auf das am Ende der Taumelscheibenwelle 41 befindliche Gewinde 65 aufgeschraubte Mutter 64 drückt über eine Unterlegscheibe 63 gegen den Nabengrund 61 und hält im Zusammenwirken mit dem Kopf 40 die Laufringe 38 und 39 der Lager 36 und 37, die Hülse 42 und den Nabengrund 61 auf der Taumelscheibenwelle 41 fest.,Der Nabengrund 61 ist mittels eines Keiles 66 auf der Taumelscheibenwelle 41 gegen Verdrehung gesichert.
  • Der Nabengrund 61 geht in einen scheibenartigen Steg 67 über, dessen Außenende einen rohrförmigen Teil 68 trägt, auf welchem die Taumelscheibe 72 sitzt. Dieser rohrförmige Teil 68 hat eine zur kugeligen Fläche 58 des inneren Gehäuses 46 konzentrische Kugelfläche 69, deren Mittelpunkt mit dem Taumelmittelpunkt 54 zusammenfällt. Der Steg 67 und der rohrförmige Teil 68 bilden innerhalb der Nabe 59 eine Kammer 71, die einem später beschriebenen Zweck dient. Die vom rohrförmigen Teil 68 abstehende Taumelscheibe 72 hat die Form einer kreisringförmigen flachen Scheibe, deren parallele Flächen 73 und 74 rechtwinklig zur Welle 41 verlaufen und die gleich weit vom Taumelmittelpunkt 54 entfernt sind. Die Fläche 73 kann sich bis nahe zur kegeligen Fläche 53 und die Fläche 74 bis nahe zur Fläche 56 des inneren Gehäuses 46 bewegen. Mit ihrer Umfangsfläche 70 reicht die Taumelscheibe 72 nahe an die Kugelfläche 57 des inneren Gehäuses 46. In der Zeichnung ist der Abstand der verschiedenen Flächen der Nabe 59 von den entsprechenden Flächen des inneren Gehäuses 46 übertrieben groß dargestellt. Die Pumpe hat jedoch an diesen Stellen sehr kleine Zwischenräume und arbeitet in sehr leistungsfähiger Weise beim Pumpen von Flüssigkeiten, beispielsweise Wasser, die einen dichtenden Film zwischen den Teilen entstehen lassen. Gewünschtenfalls können die Flächen aber auch aneinanderliegen, so daß höhere Drücke erzielt werden können, wobei allerdings die Reibung zwischen den bewegten und feststehenden Teilen erhöht wird.
  • Das Gehäuse 46 weist in seinem oberen Teil eine axial gerichtete Zwischenwand 75 auf, die in Schlitze 76 der Einsätze 47 und 48 eingreift. Diese Zwischenwand 75 durchsetzt eine in der Taumelscheibe 72 befindliche Nut 77 und ragt nach unten bis nahe an die Kugelfläche 69 des rohrförmigen Teiles 68 der Nabe 59. Der Innenrand 78 dieser Zwischenwand 75 hat eine der Fläche 58 des Gehäuses 46 entsprechende Oberfläche und wird von der Kugelfläche 69 der Nabe der Taumelscheibe mittels zweier Schultern 79 im Abstand gehalten, die auf der Zwischenwand 75 geformt sind und sich auf entsprechenden Schultern der Einsätze 47 und 48 abstützen. Über dem Gehäuse 10 liegt senkrecht an der Zwischenwand ein auf das Gehäuse aufgeschweißtes oder aufgelötetes Rohr 81, das eine Zwischenwand 82 hat, die über der Zwischenwand 75 liegt, diese berührt und deren Verlängerung darstellt. Die Zwischenwand 82 teilt den Innenraum des Rohres 81 in zwei Kammern 83 und 84. Die eine Kammer dient als Auslaßkammer, und die andere Kammer dient als Einlaßkammer.
  • Zwischen der Taumelscheibenwelle 41 und dem Gehäuse 10 befindet sich eine ringförmige biegsame Dichtungsplatte 87. Diese Dichtungsplatte besteht aus Gummi oder aus ähnlichem Material und ist verhältnismäßig dick. Sie ist, wie schon erwähnt, am Außenrand an einer am Pumpengehäuse befestigten und in die Tasche hineinragenden Flanschbüchse 88, 89 und am Innenrand an der auf der Taumelscheibenwelle 41 befindlichen Hülse 42 befestigt (Fig. 1). Die Dichtungsplatte 87 ist so aufgestellt, daß der Mittelpunkt ihrer Mittelebene im wesentlichen mit dem Taumelmittelpunkt 54 zusammenfällt. Der Flansch 89 ist in einer in der Stirnfläche 13 des Gehäuses 10 geformten Zentrierbohrung 91 untergebracht und ist gegen Verdrehung durch einen Zylinderstift 89 gesichert. Die Drehung des Einsatzes 48 dem Einsatz 47 gegenüber wird von der Zwischenwand 75 verhindert. Ein Zwischen Gehäuse 10 und Flansch 89 liegender Dichtungsring 93 verhindert ein Durchsickern von Flüssigkeit.
  • Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführung der Erfindung ist der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung ähnlich. Die Beschreibung der ähnlichen Teile wird daher nicht wiederholt. Zur Bezeichnung gleicher Teile sind in der Beschreibung gleiche Bezugszeichen verwendet, die jedoch durch Vorsatz der Ziffer 1 erhöht worden sind. Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführung hat die Hülse 142 eine Endmuffe 95, an der das eine Ende eines biegsamen Metallbalges 96 befestigt ist, der hier an Stelle der biegsamen Dichtungsplatte 87 angeordnet ist. Der Flansch 189 hat keine Büchse 88, sondern das andere Ende des Balges 96 ist an diesem Flansch 189 befestigt. Der übrige Teil der Pumpe entspricht dem bereits beschriebenen Aufbau. Die Arbeitsweise ist ebenfalls die gleiche mit der Ausnahme, daß sich an Stelle der Dichtungsplatte 87 der Balg 96 beim Umlauf der Taumelscheibe 72 ausbiegt.
  • Die Pumpe wird in folgender Weise betrieben. Beim Umlauf der Welle 21 dreht sich der Rotor 22. Die Taumelscheibenwelle 41 führt eine taumelnde Bewegung aus, wobei die relativ zum Innenrand der Dichtungsplatte 87 feststehend bleibt. Infolge der Schräglage der Bohrung 33 führt die Taumelscheibenwelle 41 ihre Taumelbewegung aus, und die Taumelscheibe 72 wälzt sich auf den Flächen 53 und 56 der Einsätze 47 und 48 ab. Hierdurch wird Flüssigkeit durch die eine der Kammern 83 und 84 eingesaugt und durch die andere hinausgefördert. Beim Taumeln der Taumelscheibenwelle wird die Dichtung 87 ausgebogen und paßt sich der Bewegung des Taumelläufers an, oder der Balg 96 wird verkantet, wobei er sich der Bewegung der Taumelscheibe 172 anpaßt. Das im Gehäuse bei den Lagern 17, 18, 36, 37 befindliche Schmiermittel wird in den entsprechenden Räumen des Gehäuses zurückgehalten und an einem Eindringen in den von der Flüssigkeit durchströmten Pumpenraum des Gehäuses gehindert. Die Flüssigkeit kann sich also nicht mit dem Schmiermittel verunreinigen, und die umlaufenden Teile werden einwandfrei geschmiert.
  • Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich. Es kann eine gründliche Schmierung der Lager und der umlaufenden Teile erfolgen, so daß die Reibung während des Betriebes der Pumpe sehr klein gehalten werden kann. Beim Fördern von Wasser oder ähnlichen Flüssigkeiten bildet die geförderte Flüssigkeit einen dichtenden Film zwischen den zusammenarbeitenden Flächen so daß eine unmittelbare Berührung nicht notwendig ist. Die Pumpe kann mit verhältnismäßig hoher Drehzahl von einem Elektromotor angetrieben werdetL

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Taumelscheibenpumpe, bei der eine Scheibe in einer Pumpenkammer mit zwei kegelförmigen Wänden und einer kugelförmigen Außenwand eine Taumelbewegung ausführt, wobei diese Taumelbewegung über ihre in einem Rotor schräg gelagerte Scheibenachse dadurch eingeleitet wird, daß der Rotor über die mit ihm zusammen ein Teil bildende, im Pumpengehäuse drehbar gelagerte Antriebswelle angetrieben wird, wobei die Mittellinie der Antriebswelle im Mittelpunkt der Taumelscheibe die Achse derselben schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (59, 61, 67, 68; 159, 161, 167, 168) der Taumelscheibe (72; 172) mit einer zu ihrem Mittelpunkt (54; 154) zentrischen, nach der Antriebs.wellenseite offenen Kammer (71; 171) versehen ist, in der eine an sich bekannte, zwischen dem feststehenden Pumpengehäuse und der Taumelscheibenachse (41, 42) angeordnete elastische Dichtung (87, 96) so befestigt ist, daß sie im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die Taumelscheibe.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (71; 171) dadurch gebildet ist, daß der Nabengrund (61; 161) in einen scheibenartigen Steg (67; 167) übergeht, der einen rohrförmigen Teil (68; 168) trägt, auf welchem die Taumelscheibe sitzt.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung als ringförmige Dichtungsplatte (87) ausgebildet ist, die außen an einer am Pumpengehäuse befestigten und in die Kammer (71) hineinragenden Flanschbüchse (88, 89) und innen an einer auf die Taumelscheibenwelle (41) aufgezogenen Hülse (42) befestigt ist (Fig. 1).
  4. 4. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung als Balg (96) ausgebildet ist (Fig. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 341903, 1049 230; USA.-Patentschrift Nr. 2 636 444.
DEC10183A 1954-10-29 1954-10-29 Taumelscheibenpumpe Pending DE1090966B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC10183A DE1090966B (de) 1954-10-29 1954-10-29 Taumelscheibenpumpe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC10183A DE1090966B (de) 1954-10-29 1954-10-29 Taumelscheibenpumpe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1090966B true DE1090966B (de) 1960-10-13

Family

ID=7014704

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC10183A Pending DE1090966B (de) 1954-10-29 1954-10-29 Taumelscheibenpumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1090966B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4131628A1 (de) * 1991-09-23 1993-03-25 Klein Schanzlin & Becker Ag Taumelscheibenpumpe
DE4218385A1 (de) * 1992-05-09 1993-11-11 Franz Kellner Verdrängerpumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Feststoffpartikel enthaltenden Flüssigkeiten
EP0632200A1 (de) * 1993-07-02 1995-01-04 KSB Aktiengesellschaft Antriebsvorrichtung für eine Taumelscheibenmaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR341903A (fr) * 1904-04-06 1904-08-23 Pierre Samain Pompe à piston oscillant
US2636444A (en) * 1949-08-10 1953-04-28 Salgues Albert Wobbling disk pump
FR1049230A (fr) * 1952-01-18 1953-12-29 Perfectionnements aux pompes ou appareils à fluide comportant un piston dont l'axe décrit un cône

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR341903A (fr) * 1904-04-06 1904-08-23 Pierre Samain Pompe à piston oscillant
US2636444A (en) * 1949-08-10 1953-04-28 Salgues Albert Wobbling disk pump
FR1049230A (fr) * 1952-01-18 1953-12-29 Perfectionnements aux pompes ou appareils à fluide comportant un piston dont l'axe décrit un cône

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4131628A1 (de) * 1991-09-23 1993-03-25 Klein Schanzlin & Becker Ag Taumelscheibenpumpe
WO1993006371A1 (de) * 1991-09-23 1993-04-01 Ksb Aktiengesellschaft Taumelscheibenpumpe
US5454699A (en) * 1991-09-23 1995-10-03 Ksb Aktiengesellschaft Wobble pump
DE4218385A1 (de) * 1992-05-09 1993-11-11 Franz Kellner Verdrängerpumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Feststoffpartikel enthaltenden Flüssigkeiten
EP0632200A1 (de) * 1993-07-02 1995-01-04 KSB Aktiengesellschaft Antriebsvorrichtung für eine Taumelscheibenmaschine
DE4322077A1 (de) * 1993-07-02 1995-01-12 Klein Schanzlin & Becker Ag Antriebsvorrichtung für eine Taumelscheibenmaschine
US5435705A (en) * 1993-07-02 1995-07-25 Ksb Aktiengesellschaft Driving apparatus for a wobble plate machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3320095C2 (de) Dichtung für ein Wellenlager
DE1703594C3 (de) Axialkolbenpumpe
DE1924192A1 (de) Dichtungsanordnung zur Stroemungsbegrenzung laengs umlaufender Wellen
DE1140421B (de) Hydraulisches Getriebe mit umlaufendem Zylinderkoerper
DE1961639C3 (de) Stevenrohrabdichtung
DE1090966B (de) Taumelscheibenpumpe
DE2203278A1 (de) Axialkolbenmaschine
DE69405460T2 (de) Radialkolbenpumpe
DE2238820A1 (de) Waelzlager
DE1041798B (de) Hydraulische Pumpe oder hydraulischer Motor
DE2641328A1 (de) Fluessigkeitspumpe
DE2152352A1 (de) Schlauchpumpe
EP0359837B1 (de) Drehkolbenpumpe
DE2717297A1 (de) Zylinder-kolbenanordnung fuer eine fluessigkeitspumpe
DE3802605C2 (de)
DE690221C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE3430506C3 (de) Filterzentrifuge
DE1912440A1 (de) Axialkolbenmaschine
DE2408452A1 (de) Wellendichtung
DE2063306C3 (de) Dichtungsvorrichtung für eine Schwenkkolbenmaschine
DE2328963C3 (de) Spaltdichtung für die Abdichtung hin- und hergehender Maschinenteile
DE938104C (de) Stirnseitenabdichtung fuer Drehkolbenmaschinen
DE1453703C (de) Einrichtung zum Andrucken der umlau fenden Zylindertrommel einer Druckflussig keits Axialkolbenmaschine an deren Steuer spiegel
DE2031624A1 (de) Hydraulikmotor
DE955988C (de) Einrichtung zum Umwaelzen von Gasen oder Fluessigkeiten