DE1091006B - Optisches Anzeigegeraet - Google Patents
Optisches AnzeigegeraetInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B33/00—Electroluminescent light sources
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B33/00—Electroluminescent light sources
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf optische Anzeigegeräte, die die Leuchteigenschaft lumineszierender
Stoffe zur Darstellung von Zeichen, Ziffern od. dgl. ausnutzen.
Es sind bereits Anzeigegeräte bekannt, bei denen die Erregung einer zur Lumineszenz fähigen Phosphorschicht
durch einen Wechselstrom für Anzeigezwecke Anwendet wird.
Bei diesen Geräten werden nacheinander bestimmte Punkte einer Fläche durch den Effekt der Elektrolumineszenz
zum Leuchten angeregt. Bei entsprechend schnellem Wechsel der erregten Punkte können unter
Ausnutzung der Nachleuchtdauer beliebige Zeichen zusammengesetzt werden. Es besteht bei derartigen
Anzeigegeräten die Forderung, die verschiedenen, zur Darstellung eines Zeichens benötigten Punkte in
schneller Reihenfolge wiederholt nacheinander zu erregen, damit die Zeichen sichtbar bleiben, wie es auch
aus der Fernsehtechnik bekannt ist. Es ist hierbei von besonderer Bedeutung, daß nur solche Lumineszenzstoffe
Verwendung finden, deren Nachleuchtdauer bei einer Erhöhung der Schichttemperatur möglichst
nicht oder nur sehr wenig kleiner wird.
Dagegen wird bei der vorliegenden Erfindung der zur Darstellung der Zeichen notwendige Kontrast
gerade durch eine starke Temperaturabhängigkeit der Nachleuchtdauer des Lumineszenzstoffes gewonnen,
indem erfindungsgemäß auf einer hitzebeständigen Isolierstoffplatte in einer Ebene Heizdrähte, aus
denen die darzustellenden Zeichen zusammensetzbar sind, angeordnet sind, die Oberfläche der Isolierstoffplatte
mit dem alle Heizdrähte bedeckenden lumineszierenden Stoff, dessen Lumineszenzfähigkeit mit
steigender Temperatur abnimmt, überzogen ist und schließlich eine externe, monochromatisches Licht
aussendende Lichtquelle zum Aktivieren der Lumineszenzschicht vorgesehen ist, so daß bei Aufheizen der
entsprechenden Heizdrähte und Bestrahlung der Anzeigefläche das betreffende Zeichen sichtbar ist.
Als monochromatische Lichtquelle wird zweckmäßigerweise UV-Lioht verwendet, welches beispielsweise
mittels einer UV-Glühbirne oder einer UV-Entladungsröhre gewonnen wird. Es kann in manchen
Fällen auch zweckmäßig sein, die Erfindung so weiterzubilden, daß als Mittel zur Aktivierung der Phosphorschicht
eine UVLichtquelle vorgesehen ist, die eine elektrolumineszkrende Phosphorschicht enthält
und die zwischen durchsichtigen Elektroden eingefügt ist, und daß die elektrolumineszierende Phosphorschicht
aus einem Phosphor besteht, der ultraviolettes Licht aussendet, sobald Wechselstrom geeigneter
Stärke und Frequenz den Elektroden zugeführt wird.
Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die heizbaren Elemente auf
Optisches Anzeigegerät
Anmelder:
International Standard Electric
Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. Ή. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Dezember 1956, 28. Mai
und 13. Dezember 1957
und 13. Dezember 1957
Douglas Louis Ashton Driver
und Derrick Ernest Blaxill, London,
sind als Erfinder genannt worden
der einen Seite einer durch Elektrolumineszenz erregbaren Phosphorschicht, die gleichzeitig einen Abfall
des Lumineszenzwirkungsgrades mit wachsender Temperatur zeigt, angebracht sind, und daß die Aktivierungsmittel
aus einer durchsichtigen Vorderelektrode und einer rückwärtigen Elektrode, welche
hinter den heizbaren Elementen angebracht ist, bestehen, und daß Mittel vorgesehen sind, um eine
Wechselspannung geeigneter Höhe und Frequenz diesen Elektroden zuzuführen.
Schließlich bestehen gemäß der Erfindung die Heizelemente aus elektrischem Widerstandsdraht oder aus
einem gedruckten elektrischen Widerstand.
Drei Ausführungen werden nun als Beispiel für die Erfindung an Hand der Figuren beschrieben. Es zeigt
Drei Ausführungen werden nun als Beispiel für die Erfindung an Hand der Figuren beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise schematisohe Seitenansicht des
ersten Beispiels des Anzeigegeräts,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Anzeigeplatte entsprechend der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3, 4 und 5 perspektivisch vergrößerte Einzelheiten der Anzeigeplatte,
Fig. 6, 7 und 8 vergrößerte Einzelheiten gedruckter Drähte auf der Anzeigeplätte,
Fig. 9 den Anzeigeschirm eines zweiten Ausführungsbeispiels des Anzeigegerätes,
Fig. 10 den Anzeigeschirm eines dritten Ausführungsbeispiels
des Anzeigegeräts,
009 627/63
Fig. 11 einen Schaltkreis für die Funktion des dritten Ausführungsbeispiels.
In Fig. 1 ist eine hitzebeständige Isolierplatte 1 von einer gleichen hitzebeständigen Isolierplatte 2
durch hohle, hitzebeständige Isolierstützen 3 an jeder Ecke der Platten 1 und 2 getrennt. Die Anordnung
wird durch Bolzen 4 zusammengehalten, welche durch die Abstandsstiitzen 3 geführt sind.
Die Vorderseite der Platte 1 trägt einen Anzeigeschirm, der eine Phosphorschicht 5 enthält, deren
Phosphor unter Bestrahlung durch UV-Licht leuchtet und der einen Abfall des Lumineszenzwirkungsgrades
mit wachsender Temperatur zeigt.
Zwischen der Phosphorschicht 5 und einer staubabhaltenden Glasplatte 6 ist eine elektrolumineszierende
Phosphorschicht 7 angebracht, die zwischen durchsichtigen Elektroden 8 und 9 liegt. Die Elektroden
8 und 9 umfassen je eine Glasplatte 10, auf der eine geeignete metallische, durchsichtige, leitende
Schicht 11 in bekannter Art aufgebracht ist.
Die elektrolumineszierende Phosphorschicht 7 besteht aus einem Phosphor, der UV-Licht aussendet,
sobald Wechselspannung einer geeigneten Höhe und Frequenz mittels der Leitungen 12 und 13 an die
Elektroden 8 bzw. 9 angelegt wird. Die Oberfläche der Platte 1 unter der Phosphorschicht 5 zeigt Fig. 2.
Auf der vorderseitigen Oberfläche der Platte 1 und vollständig bedeckt durch die Phosphorschicht 5,
liegen einzelne Heizdrähte 14, von denen jeder ein anderes Zeichen darstellt. In Fig. 2 sind die Zeichen 1
bis 0 veranschaulicht, deren jedes durch einen anderen Draht 14 dargestellt wird. Selbstverständlich können
die Drähte 14 auch so geformt werden, daß sie jedes gewünschte Zeichen darstellen.
Die Drähte 14 sind einzeln auf der Platte 1 gemäß dem entsprechenden Zeichen geformt und mit einem
geeigneten Klebestoff auf der Platte 1 befestigt. Um die Formung der Drähte 14 zu erleichtern, kann die
Oberfläche der Platte 1 mit flachen Rillen 15 (Fig. 3) versehen werden, die den gewünschten Zeichen entsprechend
geformt sind und die Drähte 14 aufnehmen.
Dort, wo irgendwelche Drähte 14 sich überkreuzen, wird ein Draht hinter dem anderen durch Löcher 16
in der Platte 1 geführt, wie Abb. 4 zeigt, in der der Draht 14 a hinter dem Draht 146 durch Löcher 16 geführt
ist.
Andererseits kann der Draht 14a in Form einer Schleife durch ein einziges Loch 16 geführt werden,
so daß er hinter dem Draht 14 b liegt, wobei die Schleife durch einen Isolierstöpsel 17 gehalten wird
(Fig. 5).
Die gewünschten Zeichen oder Symbole können auch durch gedruckte Drähte auf der Platte 1 dargestellt
werden. Der gedruckte Draht 14 c kann erhaben auf der Oberfläche der Platte 1 befestigt sein (Fig. 6),
oder der gedruckte Draht 14 c? kann mit der Oberfläche der Platte 1 in einer Ebene liegen (Fig. 7).
Dort, wo gedruckte Drähte sich iiberkreuzen (Fig. 8), ist der eine Draht 14/ auf der Oberfläche
der Platte 1 unterbrochen. Der unterbrochene Draht 14 wird mittels zweier leitender Niete 18 und 19
hinter dem durchgehenden Draht 14^ geführt. Jeder
Niet ist durch die Platte 1 geführt und an dem einen
Ende des unterbrochenen Drahtes 14/ befestigt, während auf der Hinterseite der Platte die beiden Niete
miteinander verbunden sind.
Beide Enden eines jeden Drahtes 14 werden durch geeignet gelegene Löcher 20 auf die Rückseite der
Platte 1 geführt (Fig. 1). Wegen der Übersichtlichkeit sind nur die Drähte 14 gezeigt, die die Zeichen 1
und 8 darstellen. Das eine Ende eines jeden Drahtes 14 ist mit einer entsprechenden Stelle einer Steckleiste
21 verbunden, die dreizehn getrennte Anschlüsse enthält. Anschluß 1 und 2 sind für den Anschluß der
Drähte 12 und 13 an eine geeignete Wechsel stromquelle vorgesehen; die Anschlüsse 3 bis 12 sind je mit
einem Ende eines der Drähte 14 verbunden, und der dreizehnte Anschluß ist ein gemeinsamer Anschluß
für die anderen Enden aller Drähte 14.
ίο Die einzelnen Anschlüsse der Steckleiste 21 sind
mit Einrichtungen verbunden, die wahlweise an einen der Drähte 14 Spannung legen. Der Schrittschalter 22
ist nur als Beispiel solcher Mittel angeführt.
Die Drähte 14 haben alle gleiche Länge, so daß die angelegte Spannung sie auf gleiche Temperatur
bringt. Die Länge der Drähte 14, die zur Zeichendarstellung notwendig ist, variiert offensichtlich entsprechend
den verschiedenen Zeichen; darum wird die überschüssige Drahtlänge auf die Abstandsstützen 3
gewickelt, die als Wickelkörper dienen.
Wenn die Zeichen durch gedruckte Drähte dargestellt sind, werden die Drähte auf gleiche Länge dadurch
gebracht, daß an jedes Ende des gedruckten Drahts die erforderliche Drahtlänge gleichen Wider-Standes
angeschlossen und die überschüssige Länge um die Stützen 3 gewickelt wird. Der Anschluß der
Drähte wird auf die schon beschriebene Art und Weise vollzogen.
Im Betrieb wird die Phosphorschicht auf der Oberfläche der Platte 1 mit UV-Licht bestrahlt, das von
einer elektrolumineszierenden Phosphorschicht 7 ausgesendet wird, die die Strahlung der Phosphorschicht
5 auf der Platte 1 bewirkt. Ein ausgewähltes Zeichen wird hervorgehoben, indem eine geeignete
Spannung an den entsprechenden Draht 14 gelegt wird, der dadurch erhitzt wird. Der Teil der Phosphorschicht
5, der den erhitzten Draht 14 umgibt, verliert seine Farbe entsprechend der Zunahme der
Temperatur, und das Zeichen erscheint in dunklem Kontrast auf hellem Hintergrund. Zum Beispiel möge
der Draht 14 auf 150° C erhitzt werden, und wenn ein Phosphor benutzt wird, der eine lichtgrüne Luminiszenz
im UV-Licht ausstrahlt, erscheint das Zeichen dunkelbraun auf lichtgrünem Hintergrund.
Beim Abkühlen des erhitzten Drahtes 14 nimmt der Phosphor wieder seine ursprüngliche Farbe an. Eine
ausreichende Hervorhebung des Zeichens kann schon bei Verwendung einer geringen Drahtstärke 14 erreicht
werden, da sich die Wärme in der Phosphorschicht 5 über den erhitzten Draht 14 hinaus ausbreitet
und das hervorgehobene Zeichen breiter als der erhitzte Draht erscheint.
Eine andere Möglichkeit zur Erzeugung des UV-Lichts als durch Erregung der elektrolumineszierenden
Phosphorschicht 7 besteht darin, auf diese Schicht 7 und die Elektroden 8 und 9 zu verzichten
und das UV-Licht durch eine äußere UV-Lichtquelle zu erzeugen, z. B. eine UV-Glühbirne oder eine UV-Entladungsröhre,
die so eingestellt wird, daß die ganze Pbosphorschicht 5 bestrahlt wird, und ein ungehinderter
Blick auf den Anzeigeschirm möglich ist. In diesem Falle muß die Glasplatte 6 für ultraviolettes
Licht durchlässig sein.
Ein Vielfachanzeigegerät kann durch Anhäufung einer Anzahl Anzeigegeräte, von denen jedes Gerät
dem beschriebenen entspricht und durch Bestrahlung der Oberfläche der Anzeigegeräte durch eine gemeinsame
UV-Lichtquelle erreicht werden.
Fig. 9 zeigt nur den Anzeigeschirm einer zweiten Ausführung; die anderen Konstruktions-, Schaltungs-
und Verbindungseinzelheiten entsprechen den beschriebenen.
Der Schirm enthält eine elektrolumineszierende Phosphorschicht 23, die sichtbares Licht ausstrahlt,
sobald sie angeregt ist. Die Schicht ist zwischen einer durchsichtigen Vorderelektrode 24, gleich der Elektrode
9 in Fig. 1, und einer rückwärtigen Elektrode 25 eingefügt; das ganze ist auf einer isolierten
Trägerplatte 26 befestigt.
In die Phosphorschicht 23 eingebettet und durch sie von der vorderen und hinteren Elektrode isoliert
sind Heizdrähte, deren jeder ein anderes Zeichen darstellt in der gleichen Art, wie Fig. 2 zeigt.
Da die Heizdrähte weder die Elektrode 24 noch 25 berühren dürfen, ist es vorzuziehen, jeden Heizdraht
mit hitzebeständiger Isolation zu versehen. Durch diese Isolation können die Drähte in der gleichen
Ebene sich überkreuzen, anstatt auf die Rückseite der Isolierplatte 1 geführt zu werden, wie es unter Bezug
auf Fig. 2, 3 und 4 beschrieben wurde.
Andererseits kann dort, wo sich nichtisolierte Drähte überkreuzen, ein schmaler Streifen hitzebeständigen
Isolationsmaterials zwischen die sich kreuzenden Drähte gelegt werden.
Es ist möglich, beide Methoden, die Heizdrähte zu kreuzen, in gleicher Weise in dem ersten Ausführungsbeispiel
anzuwenden.
Im Betrieb wird die elektrolumineszierende Phosphorschicht 23 veranlaßt, Licht auszustrahlen, indem
eine Wechselspannung geeigneter Höhe und Frequenz an die Elektroden 24 und 25 gelegt wird; um ein gewünschtes
Zeichen hervorzuheben, wird der zugehörige Heizdraht durch einen geeigneten Strom erwärmt.
Man hat festgestellt, daß Wärme den elektrolumineszierenden Phosphor in gleicher Art wie den UV-bestrahlten
Typ löscht, und deshalb erscheint das ausgewählte Zeichen im dunklen Kontrast auf hellem
Hintergrund wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
In dem dritten Ausführungsbeispiel enthält der Anzeigeschirm (Fig. 10) eine elektrolumineszierende
Phosphorschicht 27, eine durchsichtige Vorderelektrode 28 gleich den Elektroden 24 oder 9 und eine
rückwärtige Isolierplatte 29, an deren vorderer Oberfläche ein verflochtenes Mosaik von leitenden Streifen
sich befindet, das in gleicher Art, wie in Fig. 2 gezeigt, angeordnet ist und bei dem jeder Streifen ein
anderes Zeichen oder Symbol darstellt.
Die Streifen sind vorzugsweise auf der Platte 29 aufgedruckt und können einander, in gebräuchlicher
Art isoliert, überkreuzen, so wie es schon unter Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben ist.
Im Betrieb wird ein ausgewähltes Zeichen oder Symbol dadurch hervorgehoben, daß eine Wechselspannung
geeigneter Höhe und Frequenz der Vorderelektrode 28 und einem der entsprechenden gedruckten
Streifen zugeführt wird. Dies bewirkt, daß der Teil der elektrolumineszierenden Phosphorschicht zwischen
der Vorderelektrode 28 und dem ausgewählten Streifen das gewünschte Zeichen auf einem dunklen
Hintergrund hervorhebt. Die Schaltungseinzelheiten und anderen Details können denen gleichen, die unter
Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben sind und schematisch in Fig. 11 angedeutet sind, in der ein Schrittschalter
30 als Beispiel eine Wechselstromquelle, die durch eine Leitung 31 mit der Vorderelektrode 28
verbunden ist, und einzelne Leitungen 32, von denen jede mit einem anderen gedruckten Streifen auf der
Isolierplatte 29 verbunden ist, gezeigt sind.
Zur Erregung der elektrolumineszierenden Phosphorschicht kann jede Spannung bis zur Durchschlagsspannung
des Dielektrikums benutzt werden und jede verfügbare Frequenz bis zu 300 kHz.
Claims (7)
1. Optisches Anzeigegerät mit lumineszierender Anzeigefläche, dadurch gekennzeichnet, daß auf
einer hitzebeständigen Isolierstoffplatte (1) in einer Ebene Heizdrähte (14), aus denen die darzustellenden
Zeichen zusammensetzbar sind, angeordnet sind, daß die Oberfläche der Isolierstoffplatte
mit dem alle Heizdrähte bedeckenden lumineszierenden Stoff (7), dessen Lumineszenzfähigkeit
mit steigender Temperatur abnimmt, überzogen ist und daß schließlich eine externe, monochromatisches
Licht aussendende Lichtquelle zum Aktivieren der Lumineszenzschicht vorgesehen ist, so daß bei Aufheizen der entsprechenden Heizdrähte
und Bestrahlung der Anzeigefläche das betreffende Zeichen sichtbar ist.
2. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Aktivierung
der Phosphorschicht eine UV-Glühlampe vorgesehen ist.
3. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Aktivierung
der Phosphorschicht eine UV-Entladungsröhre vorgesehen ist.
4. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Aktivierung
der Phosphorschicht eine UV-Lichtquelle vorgesehen ist, die eine elektrolumineszierende
Phosphorschicht enthält und die zwischen durchsichtigen Elektroden eingefügt ist, und daß die
elektrolumineszierende Phosphorschicht aus einem Phosphor besteht, der ultraviolettes Licht aussendet,
sobald Wechselstrom geeigneter Höhe und Frequenz den Elektroden zugeführt ist.
5. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die heizbaren Elemente
auf der einen Seite einer durch Elektrolumineszenz erregbaren Phosphorschicht, die gleichzeitig
einen Abfall des Lumineszenzwirkungsgrades mit wachsender Temperatur zeigt, angebracht sind
und daß die Aktivierungsmittel aus einer durchsichtigen Vorderelektrode und einer rückwärtigen
Elektrode, welche hinter den heizbaren Elementen angebracht ist, bestehen und daß Mittel vorgesehen
sind, um eine Wechselspannung geeigneter Höhe und Frequenz diesen Elektroden zuzuführen.
6. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1 oder 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizelemente aus Widerstandsdraht bestehen.
7. Optisches Anzeigegerät nach Anspruch 1 oder 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizelemente aus gedrucktem Widerstandsmaterial bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 902 273, 958 685;
französische Patentschrift Nr. 66 234;
USA.-Patentschrift Nr. 2 755 400.
Deutsche Patentschriften Nr. 902 273, 958 685;
französische Patentschrift Nr. 66 234;
USA.-Patentschrift Nr. 2 755 400.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 627/63 10.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1091006X | 1956-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091006B true DE1091006B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=10873367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI14115A Pending DE1091006B (de) | 1956-12-17 | 1957-12-17 | Optisches Anzeigegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091006B (de) |
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