DE1091461B - Geraet zum Beobachten und gegebenenfalls zum automatischen Lenken von drahtlosen oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen - Google Patents

Geraet zum Beobachten und gegebenenfalls zum automatischen Lenken von drahtlosen oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen

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Publication number
DE1091461B
DE1091461B DET15589A DET0015589A DE1091461B DE 1091461 B DE1091461 B DE 1091461B DE T15589 A DET15589 A DE T15589A DE T0015589 A DET0015589 A DE T0015589A DE 1091461 B DE1091461 B DE 1091461B
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DE
Germany
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missile
missiles
wire
focal length
wireless
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Pending
Application number
DET15589A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Grimm
Joachim Jost
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems
    • F41G7/301Details
    • F41G7/303Sighting or tracking devices especially provided for simultaneous observation of the target and of the missile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Gerät zum Beobachten und gegebenenfalls zum automatischen Lenken von drahtlosen oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Beobachten und gegebenenfalls zum automatischen Lenken von drahtlos oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen.
  • Raketen, z. B. zur Panzerabwehr, «,-erden in der heute üblichen Kriegstechnik ferngelenkt, damit sie mit großer Sicherheit ihr Ziel treffen. Die Raketen werden mit Hilfe eines Fernrohres und entsprechend aufgebauten Beobachtungsgeräten gelenkt. Das Lenken des Geschosses wird im allgemeinen über ein Kommandogerät durch die beobachtende Person ausgeführt; sie kann aber auch durch Schwenken des Beobachtungsgerätes zumindest in der horizontalen Richtung bewirkt werden.
  • Die bekannten Beobachtungsgeräte haben aber den Nachteil, daß die Bildgröße der Zielrakete von der Entfernung der Rakete abhängt, wodurch die Treffsicherheit nicht allzu groß ist, insbesondere bei großen Entfernungen der Ziele von der Abschußstelle. Man könnte nun zwar ein Beobachtungsgerät bauen, bei dem man zum Andern der Brennweite optische Systeme verschiedener Brennweite vorschaltet. Hiermit ist jedoch wieder der Nachteil verbunden, daß während der Zeit des Vorschaltens anderer optischer Systeme das Raketengeschoß unbeobachtet bleibt und außerdem der Schütze die Entfernung zum Einstellen der gewünschten Brennweite schätzen muß. Nach dem Vorschalten des neuen optischen Systems müßte sich der Schütze außerdem auf die neue Vergrößerung einstellen. Dieser ganze Vorgang ist bei der heute üblichen Fluggeschwindigkeit der Raketen viel zu zeitraubend, und daher ist diese Methode nicht anwendbar.
  • Es ergibt sich daher die Aufgabe - und das ist der Zweck der Erfindung -, eine Anordnung zu schaffen, bei der der Schütze das Geschoß dauernd beobachten kann und bei der er trotzdem das Geschoß unabhängig von der Entfernung immer in gleichbleibender Größe sieht, bei der er also den Eindruck hat, als würde er sich mit der Rakete dem Ziel nähern.
  • Gemäß der Erfindung wird daher ein Gerät zum Beobachten und gegebenenfalls zum Lenken von drahtlos oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein optisches System mit kontinuierlich veränderbarer Brennweite an sich bekannter Bauart enthält und daß ferner Mittel zu einem solchen automatischen Verändern der Brennweite des optischen Systems vorgesehen sind, daß sich für den Beobachter von einer Mindestentfernung an unabhängig von der Entfernung eine gleichbleibende Bildgröße des zu beobachtenden Raketengeschosses ergibt.
  • Es wurde bereits ausgeführt, daß optische Systeme mit kontinuierlich verstellbarer Brennweite bereits bekannt sind. Außerdem sind sogenannte pankratische Systeme, d. h. Systeme mit kontinuierich veränderbarer Vergrößerung, bereits bekannt. Diese werden zur Entfernungsmessung von Zielen benutzt, und zwar in der Weise, daß man in das Fernrohr eine Meßmarke einspiegelt und sowohl die Vergrößerung des Bildes des Zielobjektes als auch das Bild der Meßmarke so lange ändert. bis Gleichheit von Zielobjekt und Meßmarke erreicht wird. An einer Ableseskala kann dann die Entfernung entnommen werden.
  • Bei Raketen, die mittels Draht gelenkt werden, kann man aus der Länge des abgespulten Drahtes das Maß der Brennweitenveränderung ableiten. Man kann hierzu eine an sich bekannte Anordnung verwenden. Bei Beobachtungen von drahtlos gelenkten Raketen muß man dagegen eine Vorrichtung für das optische System vorsehen, die vollautomatisch das optische System in der Brennweite in Abhängigkeit von der pro Zeiteinheit zurückgelegten Strecke verändert. In einfacher Weise, z. B. durch eine motorisch angetriebene Vorrichtung, kann man dies aber nur für die konstante Endgeschwindigkeit der Rakete erreichen. Für die Beschleunigungszeit bis zur Erreichung der Endgeschwindigkeit muß man noch eine zusätzliche Einrichtung, z. B. ein Zeitrelais, vorsehen. Dieses kann derart ausgelegt sein, daß es in seiner Laufzeit verstellbar ist und somit für die verschiedenen Raketentypen, die auch verschiedene Beschleunigungsdauer haben, verwendet werden kann. Man kann außerdem das Beobachtungsgerät derart aufbauen, daß eine Übertragung der Schwenkbewegung auf das der Rakete zugeordnete Kommandogerät der Rakete möglich ist, d. h., daß die Rakete durch die Schwenkung des Beobachtungsgerätes in der Horizontalen gelenkt wird. Es ist dann nur noch notwendig, die Rakete in der Vertikalen zu lenken. Dieses Lenken durch die Schwenkbewegung ist vor allem hei sich quer zur Schußrichtung schnell bewegenden Fahrzeugen von Interesse. Natürlich kann das erfindungsgemäße Beobachtungsgerät auch zusammen mit einem Infrarotbildwandler verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist das Beobachtungsgerät mit dem Kommandogerät und einer mittels Draht gelenkten Rakete schematisch dargestellt. Mit 1 ist die Rakete bezeichnet. Durch die Länge des abgespulten Drahtes 2 wird von dem Kommandogerät 3 das Lenken der Brennweitenveränderung im Tei14 bewirkt. Im Beobachtungsgerät ist ein Infrarotbildwandler 5 vorgesehen. Um auch eine Beobachtung ohne Bildwandler durchführen zu können, ist außerdem ein schematisch eingezeichnetes Umlenksystem, das aus zwei Spiegeln 6 und zwei Prismen 7 besteht, eingebaut. Mit 8 ist das Teil bezeichnet, in das der Schütze beim Beobachten hineinblickt. Das Beobachtungsgerät ist auf dem Schwenkkopf 9 aufgebracht. Auf dem Schwenkhebel 1a kann ein Druckschalter 11 vorgesehen sein. Dieser bewirkt im geschalteten Zustand ein Parallelschalten des im Schwenkkopf eingebauten Gebers für die Horizontale zu dem Kommandogerät oder, wenn er zweistufig ausgelegt ist, auch ein vollständiges Ausschalten des Kommandogerätes und ein Lenken nur durch das horizontale Schwenken des Beobachtungsgerätes.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Gerät zum Beobachten und gegebenenfalls zum Lenken von drahtlos oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen, dadurch gekennzeichnet, daß es ein optisches System mit kontinuierlich veränderbarer Brennweite an sich bekannter Bauart enthält und daß ferner Mittel zu einem solchen automatischen Verändern der Brennweite des optischen Systems vorgesehen sind, daß sich für den Beobachter von einer Mindestentfernung an unabhängig von der Entfernung eine gleichbleibende Bildgröße des zu beobachtenden Raketengeschosses ergibt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1 für durch Draht gelenkte Raketen, dadurch gekennzeichnet, daß eine soclhe Lenkeinrichtung vorgesehen ist, die die Brennweitenveränderung in Abhängigkeit von der Länge des abgespulten Drahtes bewirkt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 für drahtlos gelenkte Raketengeschosse, dadurch gekennzeichnet, daß eine motorisch angetriebene Verstellvorrichtung vorgesehen ist, die die Brennweite des optischen Systems vollautomatisch in Abhängigkeit von der von dem Raketengeschoß zurückgelegten Strecke verändert.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Verstellvorrichtung ein die Beschleunigungsdauer der Rakete überbrückendes Zeitrelais gekoppelt ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitrelais in seiner Laufzeit regelbar ist, derart, daß es für die unterschiedliche Beschleunigungsdauer der verschiedenen Raketentypen verwendbar ist.
  6. 6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es derart ausgebildet ist, daß es auch im Zusammenhang mit in dem die Abbildung der Rakete bewirkenden Geräteteil vorgesehenen Elektronenoptiken, z. B. Infrarotbildwandlern, verwendbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 63'7 465.
DET15589A 1958-09-05 1958-09-05 Geraet zum Beobachten und gegebenenfalls zum automatischen Lenken von drahtlosen oder durch Draht ferngelenkten Raketengeschossen Pending DE1091461B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288957B (de) * 1963-11-28 1969-02-06 Nord Aviation Feuerleitanlage mit einem Zielfernrohr und Infrarot-Ortungsgeraet
FR2118865A2 (de) * 1970-12-24 1972-08-04 Realisa Electr Et

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE637465C (de) * 1934-03-23 1936-10-29 Actiengesellschaft C P Goerz Einrichtung zur Entfernungsmessung von Zielen

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