DE1091604B - Handbetaetigte Steckkupplung fuer Gleichstrom-Triebfahrzeuge - Google Patents

Handbetaetigte Steckkupplung fuer Gleichstrom-Triebfahrzeuge

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DE1091604B
DE1091604B DEK24502A DEK0024502A DE1091604B DE 1091604 B DE1091604 B DE 1091604B DE K24502 A DEK24502 A DE K24502A DE K0024502 A DEK0024502 A DE K0024502A DE 1091604 B DE1091604 B DE 1091604B
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coupling
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Dipl-Ing Walter De Berger
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KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
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KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
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    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
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    • B61G5/10Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for electric cables
    • HELECTRICITY
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    • H01R13/7036Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part the switch being in series with coupling part, e.g. dead coupling, explosion proof coupling
    • H01R13/7038Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part the switch being in series with coupling part, e.g. dead coupling, explosion proof coupling making use of a remote controlled switch, e.g. relais, solid state switch activated by the engagement of the coupling parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Handbetätigte Steckkupplung für Gleichstrom-Triebfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Steckkupplung für Gleichstrom-Triebfahrzeuge und für beliebige Stromrichtung mit Druck-, Steck- oder Schiebekontakten, die mit einem durch das Kuppeln oder das Entkuppeln mechanisch betätigten Leistungsschalter mit Funkenlöschung ausgerüstet ist.
  • Beim Trennen der üblichen unter Strom stehenden Kupplungen ohne Leistungsschalter entsteht je nach der Größe der Abschaltleistung ein mehr oder weniger starker Lichtbogen an den Kontakten, der nicht nur das Bedienungspersonal ernstlich gefährden, sondern auch leicht auf geerdete Teile der Kupplung überspringen und diese beschädigen oder zerstören kann. Um dies zu verhindern, hat man schon Anordnungen vorgeschlagen bzw. angewendet, bei denen vor dem Entkuppeln ein Schnelltrennschalter, beispielsweise ein elektromagnetisches Schütz mit vom Leitungsstrom durchflossener Blasspule, die stromführenden Kontakte rechtzeitig spannungslos macht. Der Schnelltrennschalter bzw. das elektromagnetische Schütz sind bei einer solchen Anordnung außerhalb der Kupplung angeordnet.
  • Es sind aber auch schon Kupplungen bekanntgeworden, die einen mit elektromagnetischer Blasung versehenen Trennschalter enthalten. Dieser Trennschalter wird beim Kuppeln oder Entkuppeln durch einen diesem zugeordneten Kontaktstift betätigt. Der Kontaktstift ist nachgiebig angeordnet, so daß er im gekuppelten Zustand der Kupplung den Trennschalter geschlossen hält. Dann ist der Kontaktstift im entkuppelten Zustand der Kupplung spannungslos. Es ist auch bekannt, den Trennschalter durch einen besonderen Druckstift zu betätigen, der keinen Strom führt. In allen diesen Fällen besitzt der Trennschalter eine Blaseinrichtung, die aus zwei magnetisch miteinander verbundenen Blaseisen und einer Blasspule besteht und den Spannungs- und Stromverhältnissen der miteinander zu kuppelnden Leitungen angepaßt sein muß. Eine solche Blaseinrichtung benötigt aus Gründen der Isolation innerhalb der Kupplung viel Platz für die Blasspule mit dem Eisenkern und für die Blasbleche mit ihren ausreichend zu bemessenen Kriech- und Luftstrecken. Zudem können Blasspulen bekanntlich nur für eine jeweils eng begrenzte Löschstromstärke ausgelegt werden. Denn da die auf den Lichtbogen wirkende Löschkraft angenähert proportional dem Quadrat des Stromes in der Blasspule ist, beträgt die Blaswirkung beispielsweise bei einer auf 1/4 verringerten Stromstärke nur noch etwa 1/1s der vollen Blaswirkung und erweist sich praktisch meist als unzureichend. So führt beispielsweise die Licht-Heiz-Leitung zwischen einem Straßenbahn-Triebwagen und seinem Beiwagen bei voller Heizleistung etwa 15 A bei 800 V, wenn im Winter außer der Heizung auch die Beleuchtung eingeschaltet ist. Im Sommer ist dagegen nur die Beleuchtung mit etwa 4 A eingeschaltet, was etwa 25'% der vollen Leistung ergibt. Bei dieser auf 4 A verringerten Stromstärke ist aber die Löschkraft des Blasfeldes unzureichend, was in Anbetracht der Gleichspannung von 800 V zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann. Alle vorgenannten Einrichtungen an Kupplungen zur Lichtbogenlöschung sind also nur beschränkt wirksam und machen überdies solche Kupplungen unhandlich und störanfällig. Sie erfordern außerdem einen erheblichen Aufwand an Werkstoff.
  • Es ist weiterhin an sich bekannt, in Schaltgeräten für begrenzte Leistungen und stark wechselnde Belastung eine Funkenlöscheinrichtung mit Dauermagneten anzuwenden. Bei einer solchen Anordnung ist das Blasfeld konstant, und damit ist die auf den beim Abschalten entstehenden Lichtbogen ausgeübte Blaswirkung dem Betriebsstrom proportional. Sie ist also linear vom Strom abhängig, was sich gerade bei kleinen Stromstärken vorteilhaft auswirkt. Bei Abnahme des Stromes auf 1/4 des ursprünglichen Wertes geht demnach auch die Blaswirkung auf 1/4 zurück. Eine solche Abschaltvorrichtung mit Dauermagneten beansprucht nur wenig Raum, weil die zur Erzielung einer elektromagnetischen Blaswirkung erforderlichen Kupfermengen fortfallen und weil Kriech- und Luftstrecken sowie Anschlußklemmen für die Blaseinrichtung nicht benötigt werden. Man hat schon versucht, eine Funkenlöschung mit Hilfe von Dauermagneten bei Steckkupplungen dadurch zu erzielen, daß man die Kontaktstifte aus rundem Dauermagnetstahl herstellte, und zwar so, daß sich jeweils zwei Kontaktstifte mit ihren gleichnamigen Polen einander gegenüberstehen, wodurch ein radial streuendes magnetisches Querfeld entsteht. Anordnungen dieser Art sind nur bei kleinen Strömen und nur für begrenzte Spannungen anwendbar.
  • Wenn man einen Triebwagen und einen Beiwagen über zwei Steckvorrichtungen miteinander verbindet, von denen jede aus einer Steckdose und einem Stecker besteht, so werden beide Kupplungen von Strömen in verschiedener Richtung . durchflossen, und die Trennung kann beliebig an der einen oder der anderen der beiden Steckvorrichtungen erfolgen. Daher muß die Funkenlöscheinrichtung so- ausgebildet sein, daß der entstehende Lichtbogen unabhängig von der Stromrichtung mit Sicherheit herausgeblasen und gelöscht wird. Während bei elektromagnetischen Glaseinrichtungen das Blasfeld bei Änderung der Stromrichtung ebenfalls seine Richtung ändert und daher der Lichtbogen auch nach Umkehr der Stromrichtung in der gleichen Richtung ausgeblasen wird muß bei einer Blaseinrichtung mit Dauermagneten, bei der bekanntlich der Lichtbogen bei Umkehr der Stromrichtung ebenfalls seine Bewegungsrichtung ändert, die Möglichkeit bestehen, den Lichtbogen je nach der Stromrichtung in der einen oder anderen Richtung herauszublasen und mit Sicherheit zu löschen. Eine zuverlässige Steckvorrichtung muß also so beschaffen sein, daß sie nur wenig Raum beansprucht und eine sichere Funkenlöschung bei allen vorkommenden Belastungen und für beide Stromrichtungen gewährleistet.
  • Die Erfindung ermöglicht es, abschaltbare Steckkupplungen der vorgenannten Art ohne Hilfsstromkreise und ohne gesondert unterzubringende Schütze in einer bisher nicht erreichten raum- und gewichtsparenden Form herzustellen, die bei kleinen und großen Strömen beliebiger Stromrichtung gleich zuverlässig arbeiten..
  • Die handbetätigte Steckkupplung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Vereinigung mehrerer, teilweise an sich bekannter Merkmale, und zwar folgender: Der als Leistungsschalter ausgebildete Trennschalter wird von einem an dem zugehörigen Kupplungsstecker angeordneten starren, nicht Strom führenden Druckstift betätigt. Dieser Druckstift ist am Kupplungsstecker fest und parallel zu den elektrischen Kupplungselementen des Kupplungssteckers angeordnet. Dieser mechanische Druckstift tritt beim Kuppeln durch eine Führung in die Steckdose ein. Dabei verschiebt er den beweglichen Kontakt des Leistungsschalters im Einschaltsinne. Die aus nur einem festen und nur einem beweglichen Kontakt bestehende Kontaktvorrichtung mit nur einer Trennstelle ist in an sich bekannter Weise mit einer Momentauslösung versehen. Die Funkenlöscheinrichtung der Kontakte besteht aus einem oder mehreren mit ferromagnetischen Jochen versehenen Dauermagneten, zwischen deren einander zugekehrten ungleichnamigen Polen die Kontakte des Leistungsschalters so liegen, daß der beim Ausschaltvorgang entstehende Lichtbogen quer zu seiner Bahn einer Blaswirkung ausgesetzt ist, deren Richtung je nach der Stromrichtung um 180° verschieden ist. An beiden Kontakten des Leistungsschalters sind zwei entgegengesetzt wirkende Funkenleithörnerpaare angeordnet, die eine für jede der beiden Stromrichtungen einwandfreie Führung des Lichtbogens entsprechend den beiden verschieden gerichteten Blaswirkungen ergeben. Die beiden Funkenleithörnerpaare sind so angeordnet, daß der bei der Trennung des beweglichen Kontaktes von dem festen Kontakt entstehende Lichtbogen seitlich in der einen bzw. anderen Blasrichtung verlängert und damit gelöscht wird. Entsprechend den zwei möglichen Blasrichtungen sind auch zwei Löschkammern vorgesehen.
  • Steckkupplungen nach der Erfindung besitzen gegenüber den bekannten Ausführungen ganz erhebliche Vorteile. So wirkt sich, wie bereits erwähnt, insbesondere die Anwendung einer Blasvorrichtung mit Dauerblasmagneten für den Trennschalter raumsparend aus. Die Druckkontakte des Trennschalters sind in neuartiger Weise mit zweiseitig wirkenden Funkenleithörnerpaaren und mit zwei Löschkammern ausgerüstet, so daß eine einwandfreie Funkenlöschung unabhängig von der Stromrichtung gewährleistet ist. Infolge der angewendeten Dauermagnet-Blaseinrichtung ist auch bei kleinen Strömen eine durchaus einwandfreie Funkenlöschung sichergestellt, so daß das Bedienungspersonal beim Trennen der Kupplung nicht gefährdet ist, wenn etwa die Licht-Heiz-Leitung vor der Öffnung der Steckkupplung nicht mit Hilfe des vorhandenen Licht-Heiz-Schalters spannungslos gemacht wurde. Die Anwendung eines besonderen am Kupplungsstecker befestigten mechanisch betätigten Druckstiftes wird sich in zweifacher Hinsicht vorteilhaft aus. So wird mit Hilfe dieses Druckstiftes eine mögliche Vertauschung der beiden Leitungen, von denen die eine die Schienenbremsen speist, die im Augenblick der Gefahr wirken sollen, mit Sicherheit vermieden. Andererseits bewirkt dieser besondere nicht Spannung führende Druckstift eine besonders vorteilhafte und einfache Betätigung des Trennschalters, was nicht der Fall wäre, wenn der Spannung führende Kontaktstift selbst die Betätigung des Trennschalters bewirken müßte.
  • In der Zeichnung ist eine handbetätigte Steckkupplung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Steckdose nach der Linie V-V in Abb. 5, Abb. 2 eine Seitenansicht der Steckdose, Abb. 3 eine Seitenansicht des Steckers, Abb. 4 eine nach der Linie 1-I in Abb. 1 geschnittene Draufsicht auf die Steckdose und Abb.5 eine Vorderansicht der Steckdose ohne Deckel.
  • Im oberen Teil des Gehäuses 1 der Steckdose sind die Steckbuchsen 2 und 3 (Abb. 5) zentrisch in einseitig offene, nicht näher bezeichnete zylindrische Bohrungen eingesetzt. An der Steckbuchse 2 ist das Kabel 4 (Abb. 4) befestigt, das durch die Buchse 5 zu der nicht dargestellten festverlegten Schienenbremsleitung führt. Die Steckbuchse 3 ist durch das lose Kabel 6 mit dem im Gehäuse 1 längsbeweglich geführten Kontaktstößel 7 des Leistungsschalters verbunden. Der Bund 8 an der einen Stirnfläche des Kontaktstößels 7 liegt unter dem Druck einer vorgespannten Feder 9 an der vorderen Stirnwand der zylindrischen Ausnehmung 10 des Gehäuses 1 an.
  • Der feststehende Kontakthalter 11 ist innen an der Rückwand 12 des Gehäuses 1 befestigt und über das Kabel 13 (Abb. 4), das durch die Buchse 14 geleitet ist, mit der nicht dargestellten, fest verlegten Licht-Heiz-Leitung verbunden. Der Kontaktstößel 7 und der Kontakthalter 11 tragen an den einander zugekehrten Enden die Kontakte 15 und 16 des Leistungsschalters mit ihren aus beidseitig spitz zulaufenden, gebogenen Blechen gebildeten Funkenleithörnerpaaren 17 und 18.
  • Zwischen einem Bund des feststehenden Kontakthalters 11 und der Innenseite der Rückwand 12 des Gehäuses 1 festgeklemmt liegt ein U-förmiges Joch 19 aus Flacheisen. An den inneren Schenkelflächen dieses Joches 19 sind die kreisrunden und scheibenförmig ausgebildeten Dauermagnete 20 und 21, die jeweils an der einen kreisrunden Fläche einen N-Pol und an der anderen einen S-Pol besitzen, so befestigt, daß sich ihre ungleichnamigen Pole, von den beiden Kontakten 15 und 16 aus gesehen, einander gegenüberstehen und somit die zwischen den beiden Dauermagneten 20 und 21 entstehenden magnetischen Kraftlinien den Luftraum zwischen den Kontakten 15 und 16 durchsetzen. Die Dauermagnete 20 und 21 sowie die Kontakte 15 und 16 werden umschlossen von den in Längsrichtung der Funkenleithörnerpaare 17 und 18 beidseitig offenen Löschkammern 22.
  • An dem Stecker (Abb. 3) befinden sich oben in gleicher Höhe in Manschetten 23 die Steckerstifte für die Steckbuchsen 2 und 3 und in der Mitte darunter der feste Druckstift 24, für dessen Einführung in das Gehäuse 1 der Steckdose die kreisrunde Öffnung 25 (Abb. 5) vorgesehen ist.
  • Beim Kuppeln werden die Manschetten 23 in die beiden nebeneinanderliegenden oberen zylindrischen Bohrungen der Steckdose so eingeführt, daß gleichzeitig der feste Druckstift 24 durch die Öffnung 25 tritt und dabei den Kontaktstößel 7 gegen den Druck der Feder 9 so lange verschiebt, bis sich die beiden Kontakte 15 und 16 berühren. Durch eine hier nicht näher zu beschreibende Verriegelung werden sodann Stecker und Steckdose in dieser Lage zusammengehalten. Steht beim Entkuppeln die über die Kontakte 15 und 16 fiihrende Leitung unter Strom, so bildet sich beim Auftrennen des Stromkreises durch das Herausziehen des Steckers und die Rückführung des Kontaktstößels 7 durch die sich ausdehnende Feder 9 zwischen den Kontakten 15 und 16 ein Lichtbogen. Durch das starke, senkrecht zur Stromrichtung stehende Magnetfeld der beiden Dauermagnete 20 und 21 wird dieser auf eines der Funkenleithörnerpaare 17 und 18 überspringende Lichtbogen sofort gelöscht.
  • Die getroffene Anordnung gewährleistet unabhängig von der Stromrichtung und der Stromstärke eine stets zuverlässige Löschung des Ausschaltlichtbogens, da die Löscheinrichtung zweiseitig wirkend augebildet und ein vom Strom unabhängiges und stets gleichbleibend starkes Blasfeld vorgesehen ist.
  • Die Anordnung nach der Erfindung kann nicht nur bei Steckkupplungen nach den Abb. 1 bis 5, sondern auch bei Druckkupplungen angewendet werden, d. h. bei solchen Kupplungen, bei denen die Kontaktstifte stumpf aufeinanderstoßen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handbetätigte Steckkupplung für Gleichstrom-Triebfahrzeuge und für beliebige Stromrichtung mit Druck-, Steck- oder Schiebekontakten, die mit einem durch das Kuppeln oder das Entkuppeln mechanisch betätigten Leistungsschalter mit Funkenlöschung ausgerüstet ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Der als Leistungsschalter ausgebildete Trennschalter wird von einem an dem zugehörigen Kupplungsstecker angeordneten starren, nicht Strom führenden Druckstift betätigt. Dieser Druckstift ist am Kupplungsstecker fest und parallel zu den elektrischen Kupplungselementen des Kupplungssteckers angeordnet. b) Der am Kupplungsstecker befestigte mechanische Druckstift tritt beim Kuppeln durch eine Führung in die Steckdose ein und verschiebt dabei den beweglichen Kontakt des Leistungsschalters im Einschaltsinne. Die aus nur einem festen und nur einem beweglichen Kontakt bestehende Kontaktvorrichtung mit nur einer Trennstelle ist in an sich bekannter Weise mit einer Momentauslösung versehen. c) Die Funkenlöscheinrichtung der Kontakte nach dem Merkmal b) besteht aus einem oder mehreren mit ferromagnetischen Jochen versehenen Dauermagneten, zwischen deren einander zugekehrten ungleichnamigen Polen die Kontakte des Leistungsschalters nach dem Merkmal b) so liegen, daß der beim Ausschaltvorgang entstehende Lichtbogen quer zu seiner Bahn einer Blaswirkung ausgesetzt ist, deren Richtung je nach der Stromrichtung um 180° verschieden ist. d) An beiden Kontakten des Leistungsschalters nach den Merkmalen b) und c) sind zwei entgegengesetzt wirkende Funkenleithörnerpaare angeordnet, die eine für jede der beiden Stromrichtungen einwandfreie Führung des Lichtbogens entsprechend den unter dem Merkmal c) angegebenen beiden verschieden gerichteter Blaswirkungen ergeben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 392157, 598 048, 707 432, 715 615, 839 216, 859 039, 865 001, 941504
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