DE1091645B - Geraet zum Einschieben einer biegsamen Stahldrahtspirale fuer ein Einfuehren von Draehten in elektrische Leitungsrohre - Google Patents

Geraet zum Einschieben einer biegsamen Stahldrahtspirale fuer ein Einfuehren von Draehten in elektrische Leitungsrohre

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DE1091645B
DE1091645B DEL28026A DEL0028026A DE1091645B DE 1091645 B DE1091645 B DE 1091645B DE L28026 A DEL28026 A DE L28026A DE L0028026 A DEL0028026 A DE L0028026A DE 1091645 B DE1091645 B DE 1091645B
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DE
Germany
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steel wire
wire spiral
spiral
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DEL28026A
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English (en)
Inventor
Gustav Lay
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Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Original Assignee
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
    • H02G1/08Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
    • H02G1/085Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling using portable tools

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  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBiLIK DEUTSCHLAND
JtIlL
DEUTSCHES MM&k PATENTAMT
kl. 21c 18/01
INTERNAT. KL. H 02 g
AUSLEGESCHRIFT 1091645
L28026VIIId/21e
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27. OKTOBER 1960
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum drehenden Einschieben einer Stahldrahtspirale in elektrische Leitungsrohre und Einziehen der Drähte in dieselben. Es sind Verfahren zum Einschieben von Einzugsspiralen oder Bändern in elektrische Leitungsrohre bekannt. Nach bekannten Verfahren arbeitende Geräte haben eine sehr komplizierte elektrische Antriebseinrichtung mit einem umfangreichen Zahnradgetriebe zur Bewegung eines Stahlbandes. Diese Geräte sind daher so>wohl in ihrem Aufbau sehr kompliziert und auch störanfällig und selbstverständlich auch sehr teuer. Ein anderes bekanntes Gerät arbeitet mit einer Friktionsscheibe aus Gummi, über welche die einzuziehende Spirale läuft. Sie wird dabei von einer Druckrolle, die einstellbar ist, gegen die Friktionsscheibe angedrückt. Die Friktionsscheibe hat eine schräge Lage zu der Andruckrolle. Beim Drehen der Friktionsscheibe erfolgt deshalb nicht nur eine Weiterbeförderung der einzuziehenden Spirale, sondern auch noch eine Drehbewegung derselben. Wird die einzuschiebende Spirale lediglich in ihrer Längsrichtung geschoben, dann treten Schwierigkeiten: beim Weiterschieben auf, wenn die Spitze der Spirale auf eine Krümmung gelangt. Dreht sich jedoch dabei die Spirale, SO' wird diese Krümmung ohne weiteres leicht überwunden. Dieses Gerät hat aber den Nachteil, daß sich die Friktionsgumtnirolle schnell abnutzt und daß bei größerer Länge der einzuschiebenden Spirale und ganz besonders aber bei vielen Krümmungen die Reibungskraft der Friktionsrolle nicht mehr ausreicht, so daß die einzuschiebende Spirale zu rutschen anfängt. Rutschen tritt auch auf, wenn die einzuschiebende Spirale fettig oder ölig ist. Schließlich hat dieses Gerät auch noch den Nachteil, daß man mit ihm die Spirale nicht am anderen Ende des Rohres herausziehen kann.. Dies ist nur von Hand möglich. Dabei wird aber der Spiralenanfang deformiert, weil beim Ziehen mit der Hand Schlaufen gebildet werden müssen. Es ist ferner ein Gerät nach Art des Erfindungsgegenstandes zum Einschieben einer biegsamen Stahldrahtspirale für ein Einführen elektrischer Drähte in elektrische Leitungsrohre bekannt; es besteht aus einem hohlzylindrischen Griffstück, einem Spannkopf und einem zur Halterung des Gerätes am Leitungsrohr dienenden Mundstück sowie einer Hülse, in welcher die Stahldrahtspirale geführt ist, wobei das Griffstück und die Hülse gleichachsig angeordnet sind, das Griffstück gegen die Hülse axial verschiebbar und der Spannkopf durch das Griffstück betätigbar ist, mit die Stahldrahtspirale festhaltenden Klemmstücken im Spannkopf zum Festklemmen der Stahldrahtspirale während des Einschiebens. Dieses Gerät hat ebenfalls den Nachteil, daß die Stahldrahtspirale nicht gedreht werden kann, es sei denn, daß der Monteur das Gerät ein Stück mit Gerät zum Einschieben
einer biegsamen Stahldrahtspirale
für ein Einführen von Drähten
in elektrische Leitungsrohre
Anmelder:
Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin-Adlershof, Rudower Chaussee 116-125
Gustav Lay; Blumberg (Bad.), ist als Erfinder genannt worden
dem Draht vom Leitungsrohr wegbewegt und es dabei teilweise dreht. Es ist also zumindest erforderlich, daß
das Weiterschieben unterbrochen wird, was aber einen1 Zeitverlust bedeutet. Ferner besteht bei dem Gerät infolge der ungenügenden Führung der Spirale im; Spannkopf die Gefahr, daß bei stärkerem Widerstand im Rohr im Spannkopf Verbiegungen der Spirale auf-
treten, die noch zusätzlich den Widerstand vergrößern und auch die Spirale selbst dabei beschädigen.
Die Erfindung betrifft ein derartiges Gerät zum Einschieben einer biegsamen Stahldrahtspirale für ein
Einführen von Drähten in elektrische Leitungsrohre. Es besteht aus einem hohlzylindrischen Griffstück,, einem Spannkopf, einem zur Halterung des Gerätes am Leitungsrohr dienenden Mundstück und einer Hülse, in welcher die Stahldrahtspirale geführt ist,
wobei das Griffstück und die Hülse gleichachsig angeordnet sind, das Griffstück gegen die Hülse axial ver-· schiebbar und der Spannkopf durch das Griffstück betätigbar ist, mit die Stahldrahtspirale während des Einschiebens festhaltenden Klemmstücken im Spann-
kopf.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt,, ein Gerät dieser Art so zu verbessern, daß die geschilderten Nachteile beseitigt sind. Sie ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Griffstück der Spannkopf mit
einem mit diesem fest verbundenen und die. Hülse übergreifenden ersten Rohr mit zwei spiraligen, auf der äußeren Mantelfläche des Rohres vorgesehenen Nuten drehbar gelagert ist, daß mit dem Mundstück ein in das Griffstück hineinragendes zweites Rohr fest
009 629/331
verbunden ist, wobei innerhalb des im Griffstück liegenden Teiles des zweiten Rohres am Ende desselben und gegenüber dem Mundstück ein Lager für das erste Rohr angeordnet ist und/im Lager zwei in den Nuten gleitende und damit beim Verschieben des Griffstückes ein Verdrehen des Spannkopfes und des ersten Rohres und damit auch der Stahldrahtspirale hervorrufende Bolzen angeordnet sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Gerätes nach der Erfindung wird durch die Abb. 1 bis 4 dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 das Gerät ini Schnitt,
Abb. 2 den Spannkopf des Gerätes (Schnitt längs der Linie A-A),
Abb. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B,
Abb. 4 einen Schnitt durch das Mundstück längs der Linie C-C.
Das Gerät arbeitet folgendermaßen: Die Stahldrahtspirale 25 wird vom Auslöseknopf 7 her durch das Gerät durchgeschoben, bis sie bei Teil 18 heraustritt. Die herausragende Stahl drahtspirale wird in das elektrische Leitungsrohr so weit eingeführt, bis Teil 18 auf dem Leitungsrohr bzw. der Abzweigdose anstößt.
Der Elektroinstallateur hält mit einer Hand das Mundstück gegen das elektrische Leitungsrohr und bewegt mit der anderen Hand das Griffstück 1, 2 pumpend hin und her (ähnlich Fahrradpumpe). Beim Zurückziehen des Griffstückes vom Mundstück gleiten die gerändelten Exzenterrollen 13 über die Stahldrahtspirale. Beim Vorstoßen des Griffstückes auf das Mundstück spannen die Exzenterrollen 13 selbsttätig durch die Federn 12 die Einzugsspirale 25 fest und schieben sie maximal 150 mm pro Hub in das Leitungsrohr hinein. Da der Spannkopf im Griffstück über die Kugeln 24 drehbar gelagert ist und in die Drallspindeln 9' zwei gegenüberliegende Spiralnuten (Steigung 16°) eingefräst sind, wird beim Durchstoßen der Drallspindel 9 durch Drallmutter 15 und die Bolzen 16 eine drehende Bewegung auf die Einzugsspirale übertragen. Durch den Auslöseknopf 7 können die Exzenterrollen 13 gegen die Kraft der Federn 12 verdreht werden, um ein leichtes Einschieben der Stahldrahtspirale 25 zu gewährleisten.
Der Exzenterhebel 20 im Mundstück sperrt die Einzugsspirale gegen das Zurückgehen beim Zurückziehen des Griffstückes. Diese Sperrung kann jederzeit durch Umlegen des Exzenterhebels 20 gegen die Druckfeder 21 gelöst werden. Ebenso können die Exzenterrollen 13 beim Andrücken der Hülse 7 gegen die Federn 6 von der Spirale 25 abgehoben werden. Durch diese beiden Entsperrungen ist es möglich, die Einzugsspirale 25 jederzeit von beiden Seiten durch das Gerät zu schieben. Dadurch wird erreicht, daß das Gerät nicht nur zum drehenden Einschieben der Einzugsspirale in die Rohre, sondern auch zum anschließenden Einziehen der Drähte als Zuggerät verwendet werden kann, indem man die Stahleinzugsspirale in das umgekehrt angesetzte Gerät einführt und mit den angehängten Drähten durch die elektrischen Leitungsrohre durchziehen kann.
Beim Herausziehen der Stahldrahtspirale ist es mit diesem Gerät möglich, auf derselben Stelle stehenbleiben zu können. Die Stahldrahtspirale wird lediglich ein Stück aus dem Rohr herausgezogen, worauf anschließend das Gerät auf der Stahldrahtspirale gegen das Rohr bewegt wird und weiter anschließend die Stahldrahtspirale wieder gezogen wird. Ferner wird bei ihm ein Mitzurückziehen der Stahldrahtspirale beim Zurückziehen des Griffstückes automatisch durch den im Mundstück eingebauten Exzenterhebel verhindert. Beim Gegenstand der Erfindung erfolgt zunächst, wenn noch wenig Widerstand gegen das Einschieben herrscht, fast keine Drehung der Stahldrahtspirale. Mit zunehmendem Widerstand wird aber die .Drehung immer stärker. Ist also der Widerstand so groß, daß für einen Augenblick kein Weiterschieben erfolgt, dreht sich die Stahldrahtspirale im Bedarfsfall auch auf der Stelle, so daß eine sichere Gewähr dafür gegeben ist, daß kurz danach die Stahldrahtspirale weitergeschoben werden kann. Durch das Abrollen der Stahldrahtspirale im Leitungsrohr werden bei einer großen Anzahl von Bogenführungen die Reibungswiderstände durch die drehende Bewegung der Spirale auf ein Minimum reduziert. Beim Auftreffen der Stahldrahtspirale auf einen scharfen Bogen wird so der Widerstand drehend und gleitend überwunden. Da der größte Teil der elektrischen Leitungsrohre innen mit einem Isoliermantel belegt ist sowie bei dem jetzt neuerdings verwendeten flexiblen Rohr eine äußerst rauhe Innenfläche besitzt, können diese starken Widerstände, die innen im Rohr zwangläufig auftreten, nur dadurch behoben werden, daß die Stahldrahtspirale drehend eingeführt wird, was durch das erfindungsgemäße Gerät erreicht wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Einschieben einer biegsamen Stahldrahtspirale für ein Einführen von Drähten in elektrische Leitungsrohre, bestehend aus einem hohlzylind'risehen Griffstück, einem Spannkopf, einem zur Halterung des Gerätes am Leitungsrohr dienenden Mundstück und einer Hülse, in welcher die Stahldrahtspirale geführt ist, wobei das Griffstück und die Hülse gleichachsig angeordnet sind, das Griffstück gegen die Hülse axial verschiebbar und der Spannkopf durch das Griffstück betätigbar ist, mit die Stahldrahtspirale während des Einschiebens festhaltenden Klemmstücken im Spannkopf, dadurch gekennzeichnet, daß im Griffstück (Ij 2 und 4) der Spannkopf (10) mit einem mit diesem fest verbundenen und die Hülse (22) übergreifenden ersten Rohr (9) mit zwei spiraligen, auf der äußeren Mantelfläche des Rohres (9) vorgesehenen Nuten (26) drehbar gelagert ist, daß mit dem Mundstück (18) ein in das Griffstück (1, 2 und 4) hineinragendes zweites Rohr (23) fest verbunden ist, wobei innerhalb des im Griffstück (1,2 und 4) liegenden Teiles des zweiten Rohres (23) am Ende desselben und gegenüber dem Mundstück
(18) ein Lager (15) für das erste Rohr (9) angeordnet ist und im Lager (15) zwei in den Nuten (26) gleitende und damit beim Verschieben des Griffstückes (I1 2 und 4) ein Verdrehen des Spannkopfes (10) und des ersten Rohres (9) und damit auch der Stahldrahtspirale hervorrufende Bolzen (16) angeordnet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmstücke drei Exzenter rollen (13) vorgesehen sind, die in an sich bekannter Weise durch eine Feder (12) in ihrer Klemmlage festgehalten sind. ,
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf (10) einerseits in einen das Griffstück (I, 2 und 4) abschließenden Deckel (4) und andererseits in einer im Griffstück (1, 2 und 4) angeordneten Tragwand (3) in Kugeln (24) gelagert ist.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (4) ein an diesem federnd befestigter und durch diesen hindurch-
ι uyi 040
ragender Auslöseknopf (7) zum Wegbewegen der Angriffsflächen der Exzenterrollen (13) von der Geräteachse vor dem Durchführen der Stahldrahtspirale (25) durch das Gerät bzw. vor einem Einführen der Stahldrahtspirale (25) am Griffende zum Zweck eines Ziehens der Stahldrahtspirale (25) sowie im Mundstück (18) ein mit diesem federnd (21) verbundener, die Stahldrahtspirale
beim Einschieben nicht angreifenden und bei entgegengesetzter Bewegung des Griffstückes (1, 2 und 4) angreifender, an sich bekannter Exzenterhebel (20, 21) vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 855 422;
USA.-Patentschriften Nr. 2 729 424, 1 761 592.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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