DE109167C - - Google Patents

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DE109167C
DE109167C DENDAT109167D DE109167DA DE109167C DE 109167 C DE109167 C DE 109167C DE NDAT109167 D DENDAT109167 D DE NDAT109167D DE 109167D A DE109167D A DE 109167DA DE 109167 C DE109167 C DE 109167C
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catchers
emergency floor
catcher
trees
floor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • B66B5/20Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of rotatable eccentrically-mounted members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1898 ab.
Die Erfindung besteht darin, dafs die an sich bekannte Fangvorrichtung für Fördergestelle mit frei um oder mit ihren Achsen drehbaren, excentrischen, messer- oder sägebockartig wirkenden Fängern durch den an sich ebenfalls bekannten Nothboden und je paarweise vorhandene, mit ihren Grundflächen auf einander treffende, dreieckige Knaggen (wovon einer mit dem Nothboden, der andere mit dem Fänger verbunden ist) zu einer Aufsetzvorrichtung ausgebildet ist, und zwar unbeschadet der Thätigkeit als Fangvorrichtung. Als Aufsetzvorrichtung soll der Erfindungsgegenstand in Wirksamkeit treten, wenn das niedergehende Fördergestell mit so grofser Geschwindigkeit am Füllorte ankommt, dafs ohne ihre Anwendung beim Aufsetzen ein für auf dem Gestell befindliche Personen gefährlicher Stofs zu befürchten wäre (Bedingungen des Preisausschreibens des Königlich sächsischen Bergamtes zu Freiberg vom 12. April 1898). Dies geschieht dadurch, dafs beim Auftreffen des Nothbodens auf die Schachtsohle die mit dem Nothboden verbundenen Knaggen in jedem Falle auf die Knaggen der Fänger treffen und dadurch den Fängern eine Ausschwingung gegen die Leitbäume geben, welche aber nur bei gefährlicher Geschwindigkeit ausreicht, um die Fänger zum Angreifen zu bringen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die vorliegende Vorrichtung von älteren Fangvorrichtungen mit Nothboden (D. R. P. 60583, 60856 und 69547), welche — sofern der Nothboden aufstöfst — bei jeder (also auch unschädlicher) Geschwindigkeit wirken. Hieran wird durch die Verbindung des Nothbodens mit einem Geschwindigkeitsregler (D. R. P. 69547) deshalb nichts geändert, weil die durch den Regler zugelassene normale Fahrgeschwindigkeit beim Aufstofsen auf die Schachtsohle eine verderbliche Geschwindigkeit ist.
Aehnlich sind dem Erfindungsgegenstand die Pendel-Fangvorrichtungen nach D. R. P. 72144 und 75452 insofern, als auch hier die Fänger durch den Anstofs an Nocken Ausschwingungen erfahren, welche je nach der Stärke des Anstofses unwirksam oder wirksam sind. Wenn aber diese zunächst nur als Fangvorrichtungen gedachten Vorläufer zu Aufsetzvorrichtungen ausgebildet werden sollen, so würde an die Stelle des harten Stofses auf den Schachtboden nur ein ebenso harter Stofs durch die Fangvorrichtung auftreten. Ferner hat die neue Vorrichtung den Vorzug, dafs sie keinerlei besondere Einrichtungen an den Leitbäumen voraussetzt, dafs sie durch Hochziehen und Festlegen des Nothbodens ohne Weiteres aufser Dienst gestellt werden kann (bei der Gesteinsförderung) und dafs durch die gewählten Mittel den Fängern die höchste Geschwindigkeit als Anfangsgeschwindigkeit plötzlich gegeben wird. Wegen der allmählichen Beschleunigung der Pendel durch die Nocken der älteren Vorrichtungen liegt zwischen Wirken und Nichtwirken nur Haaresbreite, so dafs die Vorrichtungen ebenso leicht zur Unzeit wirksam werden, als im Nothfall versagen können.
Fig. ι ist ein Aufrifs, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Grundrifs des Fördergestelles. Fig. 2 veranschaulicht in den durch'
die senkrechte Mittellinie getrennnten Hälften zwei verschiedene Stellungen. Die Fig. 4 bis 6 sind Sonderdarstellungen.
Auf den Enden der beiden Wellen B sind die excentrischen (nach einer Evolvente geformten), mit Sägezähnen versehenen Fänger A (vergl. besonders Fig. 4 und 5) gegen die Leitungsbäume D hin frei drehbar. Greifen die ersten (auf dem kürzesten Radius liegenden) Zähne der Fänger A an die Bäume D an, so drücken sich die Fänger mehr und mehr hinein und durchfurchen, durch Anschläge in der Stellung des tiefsten Eingriffes gehalten, sägend die Flanken der Bäume, bis die lebendige Kraft des niedergehenden Gestelles durch die Sägearbeit aufgezehrt ist. Die Sägezähne können durch Messerschneiden ersetzt werden.
Im Falle eines Seilbruches werden die Fänger A durch ein von Federn bethätigtes Zwischengeschirr mittelst der Wellen B und der Mitnehmerscheiben α (Fig. 1 und 3) in die Angriffsstellung gedreht. Insoweit ist die Vorrichtung eine Fangvorrichtung von im Wesentlichen bekannter Art.
Am Fördergestell CC1 ist ein Nothboden in Gestalt eines Rahmens E mittelst der Stangen e senkrecht verschiebbar. Rahmen E ist in seiner Lichtweite etwas gröfser als der Boden C1 des Gestelles, so dafs er über dessen Rand gezogen (vergl. Fig. 2 rechte Hälfte) und durch die Bügel G (Fig. 1 und 6) festgelegt werden kann, um bei der Gesteinsförderung aufser Betrieb gesetzt zu werden. Die Bügel G greifen mit zwei Zapfen g1 durch Löcher in den waagrechten Schienen c und Löcher in den Stangen e hindurch und werden durch einen Vorstecker h festgestellt. Ist aber die Aufsetzvorrichtung im Betriebszustande, so hängt Rahmen E unterhalb des Bodens C1 (Fig. 2, linke Hälfte), wobei Nasen e1 der Stangen e auf den Schienen c ruhen.
An den Stangen e sitzt je ein dreieckiger, die waagrechte Grundfläche nach oben richtender Knaggen f (Stofsknaggen). In seiner senkrechten Bewegungsbahn liegt ein ebenfalls dreieckiger, aber die waagrechte Grundfläche nach unten kehrender Knaggen f1 an jedem der Fänger A. Die in Fig. 4 durch gestrichelte Schraffur gekennzeichnete Stellung der Knaggen ff1 ist die gebrauchsbereite Ruhestellung.
Trifft der Nothboden E auf die Schachtsohle, steht also der Knaggen f still, während das Fördergestell mit den Fängern A weiter abwärts geht, so trifft Knaggen/1 mit seiner Grundfläche auf diejenige des Stofsknaggens f und wird Fänger A vermöge der relativen Verschiebung seines Drehpunktes einwärts, d. h. gegen den Leitungsbaum D hin schwingend gehoben. Reicht der Stofs zwischen f1 und f nicht aus, um den Fänger mit seinem ersten Zahn gegen den Baum zu schleudern, so gleiten die Knaggen in der strichpunktirten Stellung (Fig. 4) von einander ab, worauf der Fänger in die Anfangsstellung zurückfällt. Kam aber bei stärkerem Stofs der erste Zahn einmal mit dem Baum in Eingriff, so wird der Fänger in der oben beschriebenen Weise wirksam.
Gleichviel, ob die Vorrichtung beim Aufsetzen in Thätigkeit getreten ist oder nicht, kann das Fördergestell ohne Weiteres angeholt werden. Im ersteren Falle ziehen sich die Fänger A aus den von ihnen erzeugten Einschnitten heraus, im letzteren treffen beim relativen Niedergange der Stange e die Knaggen f und fl mit ihren Schrägflächen in derjenigen Stellung auf einander, in welcher (Fig. 4) der strichpunktirte Knaggen f neben dem schraffirten Knaggen fl liegt. Dabei weicht f1 aus, indem Fänger A etwas nach oben schwingt.
Sitzen die Fänger A auf ihren Wellen B fest, so können die Knaggen f1 an je einem besonderen, auf der Welle festsitzenden Arm angebracht sein.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Vereinigte Fang- und Aufsetzvorrichtung für Fördergestelle mit frei um oder mit ihren Achsen drehbaren, excentrischen, säge- oder messerartig wirkenden Fängern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fänger durch den bekannten Nothboden und je paarweise vorhandene, mit ihren Grundflächen auf einander treffende dreieckige Knaggen (ff1), von,denen der eine mit dem Nothboden, der andere mit dem Fänger verbunden ist, beim Aufsetzen des Nothbodens einen Stofs und durch diesen eine Ausschwingung gegen die Leitbäume hin erfahren, welche Ausschwingung aber nur bei einer gefährlichen Geschwindigkeit beim Niedertreiben ausreicht, um die Fänger zum Angriff an die Bäume zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025078132A1 (de) 2023-10-13 2025-04-17 Fritz Kübler GmbH Montagesatz für auslegerschiene eines aufzugspositions-messsystems

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025078132A1 (de) 2023-10-13 2025-04-17 Fritz Kübler GmbH Montagesatz für auslegerschiene eines aufzugspositions-messsystems
DE102023128113A1 (de) * 2023-10-13 2025-04-17 Fritz Kübler GmbH Montagesatz für Auslegerschiene eines Aufzugspositions-Messsystems
DE102023128113B4 (de) * 2023-10-13 2025-07-03 Fritz Kübler GmbH Montagesatz für Auslegerschiene eines Aufzugspositions-Messsystems

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