DE10916C - Eisenbahnoberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem oben offenen Profile - Google Patents

Eisenbahnoberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem oben offenen Profile

Info

Publication number
DE10916C
DE10916C DENDAT10916D DE10916DA DE10916C DE 10916 C DE10916 C DE 10916C DE NDAT10916 D DENDAT10916 D DE NDAT10916D DE 10916D A DE10916D A DE 10916DA DE 10916 C DE10916 C DE 10916C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
open
shaped profiles
cross ties
iron cross
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT10916D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FR. RINTELEN in Berlin, Kleinbeerenstr. 22
Publication of DE10916C publication Critical patent/DE10916C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

1880.
Klasse 19
FR. RINTELEN in BERLIN. Eisenbahn-Oberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem, oben offenem Profile.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1880 ab.
Die Querschwelle ist aus U-Eisen mit senkrechten oder auch schwach geneigten Seitenwänden hergestellt (Blatt I und II), die geschlossene Fläche bildet das Auflager derselben, während die oberen Kanten der Seitenwände, verstärkt durch Gurtungsrippen, das Auflager für die Schiene hergeben.
Gegen Seitenverschiebung des Geleises ist die Schwelle durch die senkrecht umgebogenen Enden geschützt.
Zur Auflagerung und Befestigung der Schiene, sowie zur Aussteifung des Schwellenquerprofils, erhält die Schwelle an den Auflagerstellen der Schienen je ein auf- bezw. eingelegtes verstärkendes "Verbindungsstück. Dieses Verbindungsstück, in den Zeichnungen Blatt I bis IV in verschiedenen Formen dargestellt, ist durch Nietung mit der Schwelle verbunden.
Auf Blatt II, in den Fig. A und B, ist das Verstärkungsstück als gekröpfte, horizontale Platte dargestellt. Fig. C zeigt die Verwendung eines U-Eisens mit directem Auflager der Schiene auf die Schwellenseitenwände.
Der mittlere Theil der Sattelplatte (sowie der Steg des U-Eisens, Fig. C) dient zur Aufnahme des Kleineisenzeugs und ist mit den entsprechenden Lochungen versehen.
Die Befestigungsschrauben erhalten an dem vierkantigen Hals einen Ansatz a, welcher bei erweiterter Spur gegen die entsprechende Lochkante gestellt wird.
Eigenthümlich ist die auf Blatt I dargestellte Spurplatte kk, welche in die mittleren beiden Lochungen der Sattelplatte gelegt wird. Die Stirnkanten k k der Platte legen sich an die Aufsenkanten der Löcher ein. Zur Aufnahme des Schienenfufses dient die obere Einsenkung der Spurplatte zwischen den Ansätzen ί und ν bezw. t und u. Die Schiene ist durch diese Ansätze gegen seitliche Verschiebung gesichert.
Die äufseren Löcher der Sattelplatte dienen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben.
Spurenerweiterungen für Curven werden durch die in verschiedenen Anordnungen eingelegten Spurplatten bei gleicher Lochung der Sattelplatten hervorgebracht.
Auf Blatt ΙΠ und IV ist ein Verstärkungsstück mit senkrechtem Steg in seiner Verwendung dargestellt. Auf Blatt III ist ein Abschnitt von Doppel-T-Eisen angenommen, während auf Blatt IV das Stück aus Gufsstahl hergestellt gedacht ist.
An der Unterseite des Steges ist, um das Weitergleiten des U-förmigen Befestigungsbolzens, welcher Steg und Schienenfufs umfafst, zu verhindern, eine Einsenkung eingearbeitet.
Für diese Form des Verstärkungsstückes sind die Spurplatten anders als obige gestaltet und auf Blatt III, in Fig. F, G und H, dargestellt. Die unteren, Rippen derselben umfassen den Steg des Verbindungsstückes, so dafs dieser jede seitliche Bewegung der Platte hindert, während die oberen Rippen dem umfafsten Schienenfufs eine unverrückbare Stellung geben.
Bei der auf Blatt IV dargestellten Form. des Verstärkungsstückes aus Gufsstahl können sehr leichte Spurplätten angewendet werden, wie solche die Fig. G, H, J, K und L zeigen. Dieselben sind ebenfalls aus Gufsstahl herzustellen. Für jede Schwelle sind vier Stück erforderlich.
Die Festlegung derselben geschieht durch einen Ausschnitt aus den Längsrippen, welcher über den Steg des Verstärkungsstückes fafst.
Um Spurerweiterungen zu ermöglichen, sind die unteren Rippen der Spurplatte, Blatt III, nicht in die Mitte gesetzt, während bei der Spurplatte, Blatt IV, dieser Zweck durch Verschiebung der Axe des Ausschnittes , Fig. H und K, erreicht wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung oben offener Querschwellen, verstärkt durch horizontale oder verticale Verbindungsstücke, welche zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel dienen.
2. Die Sicherung der Schwelle gegen Verschiebung in ihrer Längenaxe durch die umgebogenen Bodenstücke an beiden Enden.
3. Die in der Zeichnung und Beschreibung erläuterten drei Spurplatten, welche die Bolzen und sonstigen Befestigungsmittel vor jedem Seitendruck schützen und welche die Herstellung verschiedener Spurweiten mit demselben Stück ermöglichen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10916D Eisenbahnoberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem oben offenen Profile Active DE10916C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10916C true DE10916C (de)

Family

ID=288197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT10916D Active DE10916C (de) Eisenbahnoberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem oben offenen Profile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10916C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2442660A1 (de) Elastomeres eisenbahnschienenkreuzungselement
DE10916C (de) Eisenbahnoberbau mit eisernen Querschwellen mit U-förmigem oben offenen Profile
EP1162325A2 (de) Planendachkonstruktion
DE202007016196U1 (de) Gleisanlage, insbesondere Baugleisanlage für einen Tunnelausbau
DE8336223U1 (de) Schallisolierende wand
DE19809733B4 (de) Unterbau eines Zeltes mit Ballastsicherung
DE806016C (de) Schienenstossausbildung
DE755005C (de) Eiserne Schwelle, insbesondere fuer Baggergleise
DE2627840A1 (de) Ein vorgespanntes bauelement mit holzkonstruktion
DE22499C (de)
DE478C (de) Eisenbahnoberbau mit eisernen Langschwellen
DE503036C (de) Im Mauerwerk oder Beton eingebetteter, aus einem Ober- und Unterteil bestehender Schinenstuhl fuer Arbeitsgrubengleise o. dgl.
DE4236191A1 (de) Bahnkörper
DE14555C (de) Neuerungen am eisernen Langschwellen-Oberbau für Eisenbahnen
DE827806C (de) Schienenstossverbindung mittels Stossbruecke
DE100155C (de)
DE44833C (de) Doppelschiene für Strafsenbahnen
DE29806562U1 (de) Gitterträger, insbesondere für Dachtafeln
DE290816C (de)
DE66234C (de) Verfahren zur Befestigung breitfüfsiger Eisenbahnschienen auf eisernen Querschwellen mittels gewöhnlicher Schienennägel
DE2821568C2 (de)
DE238969C (de)
DE557192C (de) Schienenverbindung mittels Stossbruecke
DE872499C (de) Stahlhohlschwelle
DE47633C (de) Eiserne Eisenbahn - Querschwelle