DE1091722B - Befestigung wellenfoermig gebogener Drahtfedern an Tragrahmen von Polstermoebel- oder Fahrzeugsitzen - Google Patents

Befestigung wellenfoermig gebogener Drahtfedern an Tragrahmen von Polstermoebel- oder Fahrzeugsitzen

Info

Publication number
DE1091722B
DE1091722B DEG15422A DEG0015422A DE1091722B DE 1091722 B DE1091722 B DE 1091722B DE G15422 A DEG15422 A DE G15422A DE G0015422 A DEG0015422 A DE G0015422A DE 1091722 B DE1091722 B DE 1091722B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support wire
support
wire
spring
fastening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG15422A
Other languages
English (en)
Inventor
Larrabee T Kendall
Huntington Woods
Napoleon P Boretti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1091722B publication Critical patent/DE1091722B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/28Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
    • A47C7/30Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with springs meandering in a flat plane

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Befestigung wellenförmig gebogener Drahtfedern an Tragrahmen von Polstermöbel- oder Fahrzeugsitzen, wobei die gekröpften Federenden am Rahmen eingehakt sind, und stellt eine Verbesserung und weitere Ausbildung der Befestigung nach Patent 1 007 971 dar.
Nach dem Hauptpatent ist das gekröpfte Ende jeder Feder in eine nahezu senkrecht dazu liegende Abkröpfung eines Stützdrahtes eingehakt und liegt an mindestens drei Stellen am Stützdrahtglied fest an. Mit einer derartigen Ausbildung der Befestigung ist zwar eine befriedigende Festlegung der Feder erzielt. Unbefriedigend bleibt jedoch die Möglichkeit, auch Drehmomente aufzunehmen, da in diesem Fall die gesamte Feder in ihrer Stärke entsprechend den aufzunehmenden Drehmomenten bemessen werden muß.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Mittel zu schaffen, die in einfachster Weise ohne Rücksicht auf die Federstärke die Aufnahme von Drehmomenten ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß im Abstand von dem Stützdraht ein zweiter, als Auflage für die Federwindungen dienender Draht vorgesehen ist.
Vorzugsweise ist der Abstand des Stützdrahtes vom Auflagedraht kleiner als eine Windungshöhe der Federn.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und nachstehend im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Autositz, bei dem der Polsterbezug teilweise entfernt ist, um die Federung sichtbar zu machen;
Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung eines Teils der Federung;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes, teilweise im Schnitt;
Fig. 4 ist die Vorderansicht einer Rückenlehne, bei der die Polsterung teilweise entfernt ist, um wieder die Federung sichtbar zu machen;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer Rückenlehne nach Fig. 4, teilweise im Schnitt;
Fig. 6 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Federbefestigung in Ansicht von der Seite;
Fig. 7 zeigt die Federbefestigung nach Fig. 6 in perspektivischer Ansicht.
Nach Fig. 3 ist ein Automobilsitz 10, der auf einem geeigneten Träger ruht und eine an einer aufrechten Stütze 12 befestigte Rückenlehne 11 aufweist, auf einem Rahmen aufgebaut. Wie Fig. 2 zeigt, besteht dieser Rahmen aus einer vorderen Schiene 13, die an den Seiten 14 nach hinten führt, und einer hinteren Querschiene 16, welche sich quer über einen Teil der Rahmenfläche erstreckt. Von der Vorderschiene 13 aus Befestigung wellenförmig gebogener
Drahtfedern an Tragrahmen
von Polstermöbel- oder Fahrzeugsitzen
Zusatz zum Patent 1 007 971
Anmelder:
General Motors Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore und Dipl.-Ing. H. Gralfs, Patentanwälte, Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. Oktober und 8. Oktober 1953
Larrabee T. Kendali, Huntington Woods, Mich.,
und Napoleon P. Boretti, Detroit, Mich. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind Rahmendrähte oder -stangen 17 nach hinten geführt. Diese sind an ihrem vorderen Ende der senkrechten Ebene mit einer Abbiegung in Form eines umgekehrten U versehen, die eine erhöhte vordere Stütze 18 für die Sitzfedern bildet. Quer über den Sitz sind vorn ein Stützdraht 19 und ein Auflagedraht 21 angeordnet, die an den bügeiförmigen Stützen 18 der Längsstäbe 17 angeschweißt sind. Ein zweiter Stützdraht 22 sowie ein zweiter Auflagedraht 23 verlaufen im hinteren Teil des Sitzes quer von der einen Seitenschiene 14 zur anderen. Auch diese Drähte sind mit den Rahmendrähten 17 verschweißt. Quer über dem Rahmen ist noch ein Zwischendraht 24 angeordnet, der sich von einer Seitenschiene 14 zur anderen erstreckt und gleichfalls mit den Rahmendrähten 17 verschweißt ist.
Die bisher beschriebenen Teile bilden die festen Elemente des Rahmens oder Gestells für die Federung des Sitzes. Auf diesem Rahmen ist eine Anzahl im wesentlichen paralleler schlangenförmig gebogener Flachfedern 31 angebracht. Die einzelnen Windungen liegen im wesentlichen in einer waagerechten Ebene. Die einzelnen Federelemente bestehen aus einem oberen, ein wenig gewölbten Abschnitt 32, der unter der Polsterung des Sitzes liegt und diese trägt. Vom vorderen Ende des Abschnittes 32 ist die Feder in bekannter Weise fischmaulartig mit einem Abschnitt 33
009 623/131
nach hinten unten geführt und verläuft dann in einem Abschnitt 34 wieder nach vorn unten bis zu einer Halterung am Stützdraht 19 und Auflagedraht 21. Ein hinterer Stützteil 36 der Feder 31 erstreckt sich in ähnlicher Weise von dem hinteren Ende des oberen Abschnittes 32 nach vorn unten bis zu einer Halterung an den hinteren Stütz- und Auflagedrähten 22 und 23.
Vorn, hinten und an den Seiten sind die einzelnen Flachfedern 31 in üblicher Weise an einem Randdraht 38 verklammert.
Die Stützdrähte 19 und 22 sind mit aufwärts gerichteten Bögen 45 und Vertiefungen 40 versehen. Für jede Feder ist jeweils eine solche Kröpfung in jeden Stützdraht vorgesehen. Mit Hilfe der Kröpfungen 43 an den Enden der Feder 31 und der entsprechenden Kröpfungen 45 in den Stützdrähten 19, 22 werden die Federn an den Stützdrähten befestigt.
Der Abstand zwischen den einander zugeordneten Auflagedrähten 21, 23 und den Stützdrähten 19, 22 ist etwas kleiner als eine Windungshöhe der Federn. Dadurch ruht die Feder bei 48 auf dem Auflagedraht 21 oder 23. Selbstverständlich kann die Konstruktion auch so ausgebildet sein, daß die Federn nur bei Belastung des Sitzes auf den Auflagedrähten 21 oder 23 aufliegen, im unbelasteten Zustand diese aber nicht berühren.
Das so geschaffene Federgestell kann dann eine Polsterung 51 erhalten oder in sonst üblicher Weise hergerichtet werden.
Die Rückenlehne 111 eines Autositzes 110, die an einer entsprechenden aufrechten Stütze 112 befestigt ist, ist mit einer Polsterung 113 versehen, die auf einem Federkörper aus einer Anzahl paralleler schlangenförmig gebogener Flachfedern 114 aufgebracht ist. Die Federn sind an einem Rahmen 115 befestigt (Fig. 5). Der Rahmen weist einen unteren Draht 116 und drei Paare waagerechter Drähte 117,118; 119,120 und 121,122 auf, die sich über die Breite des Lehnenrahmens erstrecken und in denen jeweils ein Draht als Auflage- und der diesem benachbarte als Stützdraht dient. Die Federn 114 liegen im wesentlichen in der Ebene dieses Rahmens und laufen darin von oben nach unten. Oben und unten sind die Federn 114 mehrfach aus ihrer Ebene heraus abge- *5 winkelt, so daß Abschnitte 126, 127 und 128 entstehen, die. von der Seite gesehen (Fig. 5), etwa die Gestalt eines W aufweisen. Die auf diese Weise entstandenen Federbeine stützen in bekannter Weise die Federn an ihren Enden elastisch am Gestell 115 ab. Der Befestigungsabschnitt 128 der Federn besteht, wie Fig. 6 und 7 in größerem Maßstab zeigen, aus jeweils zwei Windungen an den Enden der Feder 114.
Die Stützdrähte 118, 120 und 122 sind in der gleichen Weise, wie vorstehend beschrieben, mit Kröpfungen 131 versehen, die hier annähernd rechtwinklig zur Ebene der Rückenlehne liegen, und in die Befestigungsabschnitte 128 der Federn, wie vorstehend beschrieben und in Fig. 7 veranschaulicht, eingehakt, wobei die einzelne Feder 114 in ihrem Befestigungsabschnitt 128 zwischen einem Bogen 138 und dem zum Stützdraht 118 führenden letzten Bogen 129 im wesentlichen längs eines Abschnittes 139 des Auflagedrahtes 117 anliegt, der nach oben heraus gekröpft ist. Die Kröpfungen 131 und 139 sind ungefähr von gleicher Tiefe, wie Fig. 6 erkennen läßt.
Die Kröpfung 139 (Fig. 6, 7) ist an der Stelle, die der Kröpfung 131 etwa gegenüberliegt, bei 142 abgeflacht, so daß ein gegen den Stützdraht 118 weisender Vorsprung 143 entsteht, den der vorletzte Federschenkel 134 anliegend untergreift, wobei der anschließende Federbogen 138 auf dem Auflagedraht 117 aufliegt, so daß eine Drehung der Feder um den Stützdraht verhindert wird.
Der Federbogen 129 wird beim Einbau zwischen dem Stützdraht 118 und dem Auflagedraht 117 leicht zusammengedrückt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Befestigung wellenförmig gebogener Drahtfedern an Tragrahmen von Polstermöbel- oder Fahrzeugsitzen, wobei das gekröpfte Ende jeder Feder in eine nahezu senkrecht dazu liegende Abkröpfung eines Stützdrahtes eingehakt ist und an mindestens drei Stellen am Stützdrahtglied fest anliegt, nach Patent 1 007 971, dadurch gekenn zeichnet, daß im Abstand von dem Stützdraht (19 oder 22) ein zweiter, als Auflage für die Federendwindungen dienender Draht (21 oder 23) vorgesehen ist.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Stützdrahtes (19 oder 22) vom Auflagedraht (21 oder 23) kleiner als eine Windungshöhe der Federn ist.
3. Befestigung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagedraht (117) eine gegen den Stützdraht (118) vorspringende Kröpfung (143) aufweist, die der vorletzte Federschenkel anliegend untergreift, wobei der anschließende Federbogen (138) auf dem Auflagedraht (117) aufliegt.
4. Befestigung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Federbogen (129j zwischen dem Stützdraht (118) und dem Auflagedraht (117) leicht zusammengedrückt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1007 531;
USA.-Patentsch-rift Nr. 2 341 015.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 629/131 10.60
DEG15422A 1953-10-01 1954-09-23 Befestigung wellenfoermig gebogener Drahtfedern an Tragrahmen von Polstermoebel- oder Fahrzeugsitzen Pending DE1091722B (de)

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US1091722XA 1953-10-01 1953-10-01

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DE (1) DE1091722B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2341015A (en) * 1941-05-06 1944-02-08 Universal Wire Spring Co Wire extension means for spring structures
FR1007531A (fr) * 1949-07-20 1952-05-07 No Sag Francaise Perfectionnements aux ressorts en zigzag pour rembourrages élastiques

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2341015A (en) * 1941-05-06 1944-02-08 Universal Wire Spring Co Wire extension means for spring structures
FR1007531A (fr) * 1949-07-20 1952-05-07 No Sag Francaise Perfectionnements aux ressorts en zigzag pour rembourrages élastiques

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