DE1091792B - Auslassstutzen mit Verschluss fuer Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

Auslassstutzen mit Verschluss fuer Fluessigkeitsbehaelter

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DE1091792B
DE1091792B DEB49760A DEB0049760A DE1091792B DE 1091792 B DE1091792 B DE 1091792B DE B49760 A DEB49760 A DE B49760A DE B0049760 A DEB0049760 A DE B0049760A DE 1091792 B DE1091792 B DE 1091792B
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Ballonfabrik Augsburg Vorm A R
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders
    • A01C23/003Distributing devices, e.g. for rotating, throwing
    • A01C23/005Nozzles, valves, splash plates

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Auslaßstutzen mit Verschluß für aus beschichtetem Gewebe bestehende Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Jauchefässer.
Bei einer bekannten Ausführung besteht der Auslaßstutzen aus einem Metallgußstück und der Verschluß aus einem Schieber. An einem Flansch dieses Metallstutzens ist eine Blechplatte befestigt, die von einem am Rand überstehenden gummierten Gewebe umschlossen wird und zusammen mit diesem zur Befestigung am Behälter dient. Dieser aus Guß bestehende Auslaßstutzen ist nicht nur in der Herstellung teuer, sondern auch verhältnismäßig schwer und unhandlich. Durch das große Gewicht dieses Auslaßstutzens tritt eine hohe Beanspruchung der Behälterwandung an der Anschlußstelle auf, so daß Beschädigungen eintreten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen aus beschichtetem Gewebe bestehenden Flüssigkeitsbehälter einen Auslaß stutzen zu schaffen, bei welchem Metallteile weitgehend vermieden werden, um eine organische und dauerhafte Verbindung zwischen Auslaßstutzen und Behälter zu schaffen. Nach der Erfindung weist der ebenfalls aus beschichtetem Gewebe bestehende Auslaß stutzen am einen Ende einen zur Befestigung am Behälter dienenden Kragen und am anderen Ende ein mit einer Drahtspirale versteiftes Schlauchstück auf, wobei ferner eine auf das Schlauchstück aufschraubbare Mutter als Verschlußträger vorgesehen ist.
Vorteilhaft wird der Verschlußträger im wesentlichen nur aus einigen, in die Rillen des Schlauchstückes passenden schraubenförmigen Drahtwindungen hergestellt. Dieser Auslaßstutzen nach der Erfindung nebst Verschluß ist verhältnismäßig leicht, und es kann, da Auslaßstutzen und Behälter im wesentlichen aus dem gleichen Material bestehen, eine organische und dauerhafte Verbindung geschaffen werden.
Die Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht des Auslaßstutzens mit Verschluß,
Fig. 2 eine Stirnansicht in Richtung B der Fig. 1,
Fig. 3 den Ausschnitt III der Fig. 1 (Längsschnitt durch Schlauchstück),
Fig. 4 das Ende des Auslaß Stutzens mit offenem Verschluß,
Fig. 5 eine Stirnansicht in Richtung C der Fig. 4, Fig. 6 die Aufsicht in Richtung D der Fig. 1.
In der Zeichnung ist mit 1 ein aus mit Gummi oder Kunststoff beschichtetem Gewebe bestehender Auslaßstutzen bezeichnet, der am einen Ende einen zur Befestigung am Behälter 2 dienenden Kragen 3 aufweist und am anderen Ende ein mit einer Drahtspirale 30 versteiftes Schlauchstück 31. Durch die Einbettung Auslaßstutzen, mit Verschluß
für Flüssigkeitsbehälter
Anmelder:
Ballonfabrik Augsburg,
vorm. A. Riedinger,
Augsburg, Austr. 35
der Drahtspirale 2 entstehen am Außenumfang des Schlauchstücks 31 schraubenförmige Rillen 4. Diese Rillen werden nun erfindungsgemäß zur Befestigung eines Verschlußträgers benutzt, der als Mutter ausgebildet ist. Bei der gezeigten, besonders vorteilhaften Ausführung besteht dieser Verschlußträger aus einigen in die Rillen 4 des Schlauchstücks passenden schraubenförmigen Drahtwindungen 5, die unten durch einen Lagerarm 6 für das Klappventil und oben durch einen Halter 7 miteinander verbunden sind, der eine Verriegelungseinrichtung trägt. Nach der Zeichnung ist am Lagerarm 6 eine Verteilerklappe 8 um eine waagerechte Achse 9 schwenkbar gelagert. An dieser Verteilerklappe 8 ist wiederum ein kegelförmiges Ventil 10 verstellbar gelagert. Dieses besteht vorteilhaft aus einem Blechkegel 10, der am einen Ende eines in der Klappe 8 verschraubbaren Schraubbolzens 11 gelagert ist. Am anderen Ende dieses Bolzens ist ein Handgriff 12 vorgesehen. Das Kegelventil 10 ist, wie in Fig. 4 gezeigt, so lose mit dem Kopf 13 des Schraubbolzens verbunden, daß sich das Kegelventil allseitig verschwenken kann. Dies hat den Vorteil, daß sich das Kegelventil ohne Zwang der Schlauchmündung 14 anpaßt und damit zuverlässig abdichtet. Der Halter 7, der ebenso wie der Lagerarm 6 durch Schweißen oder Löten mit der Drahtmutter 5 verbunden ist, besteht aus einem Flacheisenwinkel, an dessen langem Schenkel bei 17 ein zweckmäßig mit einer Feder 15 belasteter Riegelhaken 16 schwenkbar gelagert ist. Dieser Riegelhaken 16 ragt durch einen senkrechten, im kurzen Flacheisenschenkel 7 α vorgesehenen Längsschlitz 18 hindurch und wird in diesem geführt. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, greift der Riegelhaken 16 beim Schließen der Verteilerklappe 8, d. h. beim Verschwenken derselben in Richtung A der
009 629/35
Fig. 4, in den Schlitz 18 ein und hält die Klappe 8 in der in Fig. 1 gezeigten Lage fest. Durch Verschrauben des Bolzens 11 kann dann der Ventilkegel 10 fest und dicht in die Schlauchmündung 14 gepreßt werden.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die Schwenkachse für die Verteilerklappe 8 aus einem mit einer Nase 19 versehenen Steckbolzen 9 mit Handgriff 20. In der aus Blech gedrückten Verteilerklappe ist auf der einen Seite bei 21 eine entsprechende Bohrung zum Durchstecken des Bolzens und auf der anderen Seite eine in einen Schlitz 21' übergehende Bohrung vorgesehen. Durch diesen Schlitz 21' kann die Nase 19 des Bolzens gesteckt und durch Verdrehen desselben der Bolzen dann verriegelt werden.
Diese Ausbildung ermöglicht nicht nur eine bequeme und schnelle Montage der Verteilerklappe 8, sondern auch ein bequemes Auswechseln derselben gegen ein anderes Verschlußorgan. Sofern der Behälter nicht als Jauchetransportfaß, sondern als Wasserbehälter od. dgl. benutzt werden soll, so wird an Stelle der Verteilerklappe 8 ein Verschlußorgan vorgesehen, bei welchem ein Anschluß für einen Wasserschlauch vorgesehen ist.
Zum öffnen des in Fig. 1 gezeigten Verschlusses wird der Riegelhaken 16 z. B. mit einem Ring 22 nach oben gezogen, so daß dann die Verteilerklappe 8 freigegeben wird und in die in Fig. 4 gezeigte Lage fällt, wobei sich die Verteilerklappe bei 23 an dem Teil 6 abstützt. Der aus dem Schlauch 31 austretende Jauchestrahl trifft auf das Kegelventil 10, so daß nicht nur die Klappe 8, sondern auch dieser Ventilkegel zur günstigen Verteilung der Jauche dient.
Der vorbeschriebene Auslaßstutzen nebst Verschluß ist nicht nur für Jauchefässer geeignet, sondern kann auch für aus beschichtetem Gewebe bestehende und für andere Zwecke dienende Flüssigkeitsbehälter Verwendung finden, z. B. für Wasser, Kartoffelschlempe, Pflanzenschutzmittel u. dgl.

Claims (6)

Patentansprüche: 40
1. Auslaßstutzen mit Verschluß für aus beschichtetem Gewebe bestehende Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Jauchefässer, dadurch gekennzeichnet, daß der ebenfalls aus beschichtetem Gewebe bestehende Auslaßstutzen (1) am einen Ende einen zur Befestigung am Behälter dienenden Kragen (3) und am anderen Ende ein mit einer Drahtspirale (30) versteiftes Schlauchstück (31) aufweist und eine auf das Schlauchstück aufschraubbare Mutter (5) als Verschlußträger vorgesehen ist.
2. Auslaßstutzen mit Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußträger aus einigen in die Rillen (4) des Schlauchstücks (31) passenden schraubenförmigen Drahtwindungen (5) besteht, die unten durch einen Lagerarm (6) für ein Klappventil (8, 10) und oben durch einen Halter (7), der eine Verriegelungseinrichtung (16) trägt, miteinander verbunden sind.
3. Verschluß nach Anspruch 2, bei dem das Klappventil eine um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagerte Verteilerklappe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verteilerklappe (8) in an sich bekannter Weise ein kegelförmiges Ventil (10) angeordnet ist, das gegenüber der Verteilerklappe (8) verstellbar ist.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Blechkegel (10) bestehende Ventil am einen Ende (13) eines sich in der Verteilerklappe (8) führenden Schraubbolzens (11) allseitig schwenkbar gelagert ist, während am anderen Ende dieses Schraubbolzens ein Handgriff vorgesehen ist.
5. Verschluß nach Anschluß 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (7) aus einem Flacheisenwinkel besteht, an dessen langem Schenkel schwenkbar ein zweckmäßig federbelasteter Riegelhaken (16) gelagert ist, der durch einen senkrechten Längsschlitz (18) des kurzen Schenkels (7a) des Flacheisenwinkels hindurchragt und in einen Schlitz der Verteilerklappe (8) eingreifen kann.
6. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse für die Verteilerklappe aus einem mit einer Nase (19) versehenen Steckbolzen (9) besteht und in der Verteilerklappe (8) und dem Lagerarm (6) eine Bohrung bzw. ein Schlitz (21) zum Einstecken des Steckbolzens und Verriegeln desselben vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 75 112;
schweizerische Patentschrift Nr. 18 023.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 629/35 10.60
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE75112C (de) * R. FRAUENDORF in Lausigk Als Vertheiler benutzbarer Verschlufs ; für Jauche- und Wasserfässer
CH18023A (de) * 1899-04-20 1899-11-15 Bucher Manz Jaucheverteiler

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE75112C (de) * R. FRAUENDORF in Lausigk Als Vertheiler benutzbarer Verschlufs ; für Jauche- und Wasserfässer
CH18023A (de) * 1899-04-20 1899-11-15 Bucher Manz Jaucheverteiler

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