DE109193C - - Google Patents

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DE109193C
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grain
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Müllerei.
Beimengungen.
Zusatz zum Patent 102143 vom 17. April
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni i8gg ab. Längste Dauer: 16. April 1913.
Die vorliegende weitere Ausbildung der durch das Patent 102143 geschützten Getreidenetzmaschine betrifft im Wesentlichen das in die flache Rinne/ eingeschaltete tiefere Wassergefäfs g.
Die Anordnung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Aufrifs zu sehen.
Das Gefäfs g wird durch eine mittlere, verstellbare Wand h in zwei Abtheilungen getheilt, deren Volumen durch die erstere in gegenseitiger Beziehung veränderlich gemacht sind. Aufserdem sind in dem oberen Theile des Gefäfses zwei drehbare Klappen i i angeordnet. Diese Klappen können, indem man sie nach aufwärts dreht, mit dem Endtheil der Rinne f in eine gleiche waagrechte oder annähernd waagrechte Lage gebracht werden.
Ist die erste Abtheilung des Gefäfses g, wie auch aus dem Haupt-Patent hervorgeht, dazu bestimmt, in ihr die schweren Beimengungen des Getreides, wie Steinchen, Erdklumpen u. s. w., ablagern zu lassen, so dient die zweite dazu, eine andere Gattung von Beimengungen, nämlich mit Wasser vollgesaugte Sämereien und etwa frühzeitig zum Sinken hinneigende Getreidekörner von den gänzlich werthlosen Steinchen und Sandkörnern gesondert aufzufangen, damit man sie noch nutzbringend verwenden kann.
Jede Abtheilung hat ihren eigenen Schieber k k1, die für den Fall zu öffnen sind, dafs man die abgelagerten Beimengungen entfernen will.
Mit Hülfe der Klappen i i im Verein mit der Wand h kann man, je nach ihrer jeweiligen Stellung, auf die vortheilhafteste Trennung und Ausscheidung der erwähnten Beimengungen einwirken, und zwar auf folgende Weise:
Erweist es sich, wenn die Klappen i i niedergedrückt sind, wie die Zeichnung zeigt, dafs der Weg zur Hinwegtragung der Körner über das tiefere Wassergefäfs zu grofs sei, so werden sie hochgestellt, derart, dafs sie mit der Rinne eine annähernd gleiche waagrechte Lage bilden.
Ergiebt sich, dafs bei Mittelstellung der Wand h bereits in der ersten Abtheilung des Gefäfses g Sämereien und Getreidekörner niedersinken, so wird die Wand h derart schräg gestellt, dafs diese Beimengungen in die zweite Abtheilung fallen.
Trifft umgekehrt bei sehr trockenen Körnerfrüchten der Fall ein, dafs ein frühzeitiges Ausscheiden von Körnern nur in ganz geringem Mafse oder überhaupt nicht zu befürchten ist, so kann man für die Ablagerung der Steinchen und Sandklumpen, die in demselben Mafse aus den in dem Haupt-Patent
gesagten Gründen längere Zeit von dem Wasser getragen werden, einen gröfseren Raum durch entsprechende Umlegung der Wand h herstellen.
Da das Wasser in der Rinne f mit ganz geringer Geschwindigkeit dahinströmt, ist es zweckmäfsig, dem Getreide, welches das Ende des Gefäfses erreicht hat, durch ein mechanisches Mittel weiter hinweg zu helfen. Aus diesem Grunde wird der Uebergang der Körner in das Auslaufrohr durch eine Speisewalze, deren Umfangsgeschwindigkeit gröfser sein kann als die Wasserströme in der Rinne, vermittelt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung der durch Patent 102143 geschützten Art zum Netzen von Getreide unter gleichzeitiger Ausscheidung der schwereren Beimengungen, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Rinne (f) neben einem Gefäfs zum Auffangen der Steinchen, Sandkörner u. s. w. noch ein zweites Gefäfs zur Ablagerung von mit Wasser vollgesaugten Sämereien und zum Sinken frühzeitig hinneigenden Getreidekörnern angeordnet ist, zu dem Zwecke, die letzteren Beimengungen von den zuerst genannten gesondert abführen zu können.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher in dem gemeinsamen Gefä'fs (g) die beiden Abtheilungen durch eine umlegbare Wand (h) im Verein mit beweglichen Klappen (i i) ihrem Volumen und ihrer Form nach verändert werden können, zu dem Zwecke, auf die vortheilhafteste Trennung der ausscheidenden Beimengungen einwirken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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