DE1092052B - Hydraulischer Stossdaempfer - Google Patents
Hydraulischer StossdaempferInfo
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- F16F9/49—Stops limiting fluid passage, e.g. hydraulic stops or elastomeric elements inside the cylinder which contribute to changes in fluid damping
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung nach der Hauptpatentanmeldung betrifft einen hydraulischen Stoßdämpfer, insbesondere
für Puffer von Eisenbahnwagen, der selbst unter der Wirkung sehr heftiger Stöße einwandfrei arbeitet
und dessen Anwendung infolgedessen besonders als Stoßdämpfer für die lebendigen Kräfte des rollenden
Materials der Eisenbahn geeignet ist.
Der Stoßdämpfer der Hauptpatentanmeldung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgänge, in denen
sich das Überströmen der Flüssigkeit bei seinem Übertritt von einer Seite des Kolbens zur anderen vollzieht,
in einem abnehmbaren und leicht auswechselbaren Körper angeordnet sind, der frei den Kolben durchdringt
und der in dem Zylinder frei beweglich ist, ohne starr mit einem Teil des Stoßdämpfers verbunden
zu sein.
Die Zusatzpatentanmeldung hat eine Ausführungsform des Stoßdämpfers für Eisenbahnen zum Gegenstand,
bei der der Stoßdämpfer nach der Hauptpatentanmeldung arbeitet und diie besonders für die Ausführung
eines Puffers mit langem Hub verwendbar ist. Diese Ausführungsform erlaubt, die beste Leistung
dieses Stoßdämpfers und sein regelmäßiges Funktionieren herbeizuführen, wie auch immer die Richtung
der auf ihn ausgeübten Kraftwirkung ist, sei es, daß die Kräfte in'Längsrichtung, als Zug oder Stoß
wirken, oder sei es, daß sie eine wesentliche seitliche Komponente enthalten.
Nach der Zusatzerfmdung ist der Stoßdämpfer nach der Hauptpatentanmeldung in ein aus einem Zylinder
und einem Topf bestehendes System eingebaut, dessen Teile gegeneinander gleiten können und von denen
keines starr mit dem Wagenrahmen oder mit einem festen Zwischenteil verbunden ist. Die zu dämpfenden
Stöße werden dabei auf dieses System durch Stangen und durch Bügel übertragen, die mit der eigentlichen
Kupplung in Verbindung stehen. Der besondere Erfindungsgedanke und die bevorzugte Ausführungsform
der Druckemrichtungen und der biegsamen Packungen zwischen dem genannten Stoßdämpfer und dem
Zylinder-Topf-System gewähren unter anderem eine gewisse Winkelfreiheit des ersten Teiles gegenüber
dem zweiten und gestatten infolgedessen eine bessere Dämpfung der Quer- oder Seitenstöße.
Andere Kennzeichen der Erfindung werden in. der Beschreibung und in den Zeichnungen erläutert. In
diesen zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt des Stoßdämpfers nach der Hauptpatentanmeldung, der in ein Zylinder-Topf-System
nach der Erfindung eingebaut ist,
Fig. 2 und 3 zwei zueinander senkrechte Schnitte einer Anwendungsform des Stoßdämpfers nach Fig. 1
bei einer Kupplung mit MittelpufFern.
In Fig. 1 enthält der Stoßdämpfer, wie in der Haupt-Hydraulischer
Stoßdämpfer
Zusatz zur Patentanmeldung A 28678 II/2Oe
(Auslegeschrift 1 086 731)
(Auslegeschrift 1 086 731)
Anmelder:
A. N. F. Les Ateliers de Construction
du Nord de la France Societe Anonyme,
Crespin-Blanc-Misseron (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner,
Berlin-Grunewald, Herbertstr. 22,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 9. Juni 1958
Frankreich vom 9. Juni 1958
Andre Pelabon, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Patentanmeldung beschrieben ist, einen Schwimmkörper 1, der mit Längsnuten 1 α versehen ist. Dieser
Körper tritt frei durch den Kolben 2 hindurch, der seinerseits im Inneren eines Zylinders 3 gleitet. Dieser
ist auf einer Seite mit einer Bodenplatte 3 α versehen und auf der anderen Seite mit einem Deckel 4 mit
einer Öffnung, die den Durchtritt der Kolbenstange 5 des Kolbens 2 ermöglicht.
Nach der Erfindung kann der Zylinder 3, seinerseits in das Innere eines Topfes eintauchend, auf Zapfen 6
gleiten. Der Boden des Topfes 7, der durch die Platte 7α gebildet wird, nimmt in seinem Mittelpunkt
mittels einer Gelenkscheibe 8 das Ende der Kolbenstange 5 auf. Eine Mutter 9, die auf der Verlängerung
10 der Kolbenstange 5 aufgeschraubt ist, hält diese in ihrer Lage im Augenblick der Entspannung, wobei
die Mutter einen Anschlag auf dem Boden des Topfes 7 bildet.
Eine Wendelfeder 11, die gleichachsig zur Kolbenstange angeordnet ist, stützt sich mit einer Seite auf
den Deckel des Zylinders unter Zwischenschaltung
009 630/109
einer runden Zwischenscheibe 12 und auf seiner anderen Seite auf die Innenfläche der Bodenplatte 7a
des Topfes.
Der Kolben 2 ist an seinem Umfang mit einer Packung oder einem Kolbenring 13 versehen. Die
Dichtigkeit zwischen der Kolbenstange 5 und dem Deckel 4 ist durch eine biegsame Stopfbuchsenpackung
14 sichergestellt, die durch einen Druckring 15 zusammengedrückt wird. Ein gewisses Spiel ist einerseits
zwischen der Bohrung des Deckels 4 und dem Druckring 15 und andererseits zwischen diesem und
der Kolbenstange 5 vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß die Nuten la, die den Durchtritt für die Flüssigkeit bilden, einen Querschnitt
haben, der an der Seite der Stoßfläche 3 σ des Zylin- *5
ders klein ist und zu einem größten Querschnitt an der Seite des Deckels 4 führt.
Das beschriebene Zylinder-Topf-System bildet den
eigentlichen Stoßdämpfer einer Kupplung zwischen zwei Puffern nach der vorliegenden Zusatzerfindung. a°
In den Fig. 2 und 3 ist dieses System bei einer Kupplung mit Mittelpuffern angewendet. Die Kupplungsteile,
die unmittelbar auf diesen wirken, bestehen einerseits aus der Verbindungsstange 16 eines Kupplungskörpers
17, der auf die Bodenplatte 3 σ des Zylinders 3 sich aufstützt, und andererseits aus einem Zugbiigel
18, der die Gesamtanordnung des Zylinder-Topf-Systems umschließt und gelenkig mit der Verbindungsstange
16 verbunden ist, z. B. mittels eines Vorsteckkeiles 19. Der Schlußring 20 dieses Zugbügels
stützt sich auf die Platte 7 a, die den Boden des Topfes 7 bildet. Die Anschläge 21 und 22 sind an
dem Wagenrahmen oder dem Gehäuse 23, das die ganze Anordnung umschließt, befestigt und begrenzen
entsprechend die Bewegungen des Zylinders 3 und des Topfes 7.
Der Kupplungskörper 17, der durch die Verbindungsstange 16 verlängert ist, endet in einer an sich
bekannten Weise in einem Kupplungskopf 24, der eine angelenkte Backe 25 trägt, die durch einen
Backenstößel in die Ruhelage gebracht wird, wobei sie ihrerseits durch einen Riegel betätigt wird, der
im Inneren des Kopfes angeordnet und in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Dieser Riegel wird durch
eine Sicherheitskugel betätigt, die mittels einer Entriegelungsvorrichtung jeder geeigneten Art betätigt
werden kann.
Ein Ansatz 26, der vorn auf dem Gehäuse 23 angebracht ist, gestattet eine gewisse Ablenkung der
Verbindungsstange 16 unter Wirkung schräger oder seitlicher Kräfte.
Wenn ein lebhafter Stoß auf den Kopf der Kupplung 24 ausgeübt wird, wird er durch die Verbindungsstange
16 auf den Zylinder 3 übertragen. Der Zylinder 3 beginnt sich in das Innere des Topfes 7
hineinzuschieben, der seinerseits sich auf die Anschläge 22 an dem Wagenrahmen oder dem Gehäuse
23 stützt. Das Eindringen des Zylinders 3 in das Innere des Topfes 7 hat die Relativbewegung des
Kolbens im Innern des Zylinders zur Folge. Der Stoßdämpfer, der durch den Kolben, den Zylinder
und den Schwimmkörper gebildet wird, wirkt dann in der Weise, wie dies in der Hauptpatentanmeldung
beschrieben ist. Hierbei vermehren das Gleiten des Zylinders 3 auf den Zapfen 6 und die Gegenwirkung
der Wendelfeder 11 gemeinsam die Dämpfungswirkung der ganzen Anordnung. Im übrigen ermöglicht
das Vorhandensein der kreisförmigen Packung 13, der biegsamen Packung 14 und der Gelenkscheibenverbwidung
8 eine gewisse Winkelfreiheit des Kolbens gegenüber dem Zylinder und dem Topf. Dies ermöglicht
eine ausreichende Dämpfung schräger Stöße und verschiedener seitlicher Einflüsse auf die Vorrichtung.
Schließlich vermeidet die Gelenkscheibenverbindung 12 das Verklemmen des Zylinders 3 durch die Feder 11.
Die Querschnitte der Nuten 1 α sind sorgfältig berechnet, um eine beinahe vollkommene Dämpfung der
lebendigen Kräfte zu erhalten, die aus den Stoßen von zwei Fahrzeugen folgen, die mit einer Relativgeschwindigkeit
aufeinanderstoßen, die bis zu etwa 20 km/h bei beladenen Fahrzeugen steigen kann. Die
Wendelfeder mit langem Hub, die parallel zu dem hydraulischen System angeordnet ist, absorbiert
ergänzend den Energiestoß und sichert die Rückführung des Zylinders 3 in seine Anfangsstellung
gegen die Anschläge 21, die am Wagenrahmen 23 befestigt sind, und dadurch die Rückführung der
Kupplung in ihre Anfangsstellung.
Wenn ein mehr oder weniger heftiger Zug auf den Kopf der Kupplung 24 ausgeübt wird, wird er durch
die Stange 16 und den Zugbügel 18, der auf ihr festgekeilt ist, auf die Platte 7a übertragen, die den Boden
des Topfes 7 bildet. Dies führt zu einer Eintauchbewegung des Topfes 7 auf den Zylinder 3, der sich
gegen die am Wagengestell festen Anschläge 21 abstützt. Das Eindringen des Zylinders 3 in den Topf 7
bei der Bewegung ist von einer gleichzeitigen Bewegung des Kolbens 5 in das Innere des Zylinders
begleitet. Der Stoßdämpfer, der aus dem Zylinder, dem Kolben und dem Schwimmkörper besteht, arbeitet
dann in der Weise, wie sie in der Hauptpatentanmeldung beschrieben ist.
Die Rolle der Wendelfeder 11, der Kreispackung 13, der biegsamen Packungen 14 und der Gelenkscheibenverbindung
8 ist bei einer Zugwirkung die gleiche wie bei einer Stoßwirkung.
Wenn der Stoß oder der Zug nachläßt, spielt die Wendelfeder 11 im übrigen die Rolle einer Rückführfeder,
die den Zylinder oder den Topf in ihre Anfangsstellung zurückführt.
Der Stoßdämpfer, der in das Zylinder-Topf-System eingebaut ist, bildet einen selbständigen und herausnehmbaren
Teil. Dies bietet einen bemerkenswerten Vorteil bei der Überwachung und der Unterhaltung
der Vorrichtung.
Claims (3)
1. Hydraulischer Stoßdämpfer mit einem Kolben, der öffnungen aufweist, durch die die
Strömung der Flüssigkeit bei ihrem Übertritt von der einen Kolbenseite zur anderen sich vollzieht,
insbesondere für Puffer von Eisenbahnwagen mit langem Hub, wobei die öffnungen in einem abnehmbaren
und leicht auswechselbaren Körper angebracht sind, der frei den Kolben durchdringt
und der im Zylinder frei beweglich ist, ohne starr mit einem Teil des Stoßdämpfers verbunden zu
sein, nach der Patentanmeldung A 28678 II/20e, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßdämpfer in
ein System eingebaut ist, das aus dem Zylinder (3) des Stoßdämpfers und einem Topf (7), in dem der
Zylinder gleiten kann, besteht, wobei keines der beiden Teile starr mit dem Wagenrahmen oder
einem Zwischenstück verbunden ist.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Kolbenstange (5)
mit dem Boden (7a) des Topfes (7) durch eine Gelenkscheibe (8) verbunden ist.
3. Stoßdämpfer nach den Ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er bei einer automatischen
Mittelkupplung angewandt ist und daß Verbindungen zwischen dem System Zylinder (3)—
Topf (7) und einem Kupplungskopf (24) bestehen,
wobei diese Verbindungen einerseits eine Kuppelstange (16) enthalten, die auf den Boden (3 a) des
Zylinders (3) wirkt, und andererseits einen Kupplungsbügel (18), der auf den Boden (7 a) des
Topfes (7) wirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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