DE1092222B - Verfahren zur raeumlichen Tonwiedergabe mit kuenstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen, die teils als primaere und teils als sekundaere Schallquellen dienen - Google Patents

Verfahren zur raeumlichen Tonwiedergabe mit kuenstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen, die teils als primaere und teils als sekundaere Schallquellen dienen

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Publication number
DE1092222B
DE1092222B DEN14634A DEN0014634A DE1092222B DE 1092222 B DE1092222 B DE 1092222B DE N14634 A DEN14634 A DE N14634A DE N0014634 A DEN0014634 A DE N0014634A DE 1092222 B DE1092222 B DE 1092222B
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DE
Germany
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reverberation
sound sources
channel
sound
primary
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Pending
Application number
DEN14634A
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English (en)
Inventor
Derk Kleis
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K15/00Acoustics not otherwise provided for
    • G10K15/08Arrangements for producing a reverberation or echo sound
    • G10K15/10Arrangements for producing a reverberation or echo sound using time-delay networks comprising electromechanical or electro-acoustic devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Reverberation, Karaoke And Other Acoustics (AREA)

Description

  • Verfahren zur räumlichen Tonwiedergabe mit künstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen, die teils als primäre und teils als sekundäre Schallquellen dienen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur räumlichen Tonwiedergabe mit künstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen - die teils als primäre und teils als sekundäre Schallquellen dienen, wobei mindestens die sekundären Schallquellen aus Lautsprechern bestehen - und mittels einer magnetischen Verzögerungseinrichtung, bei der längs eines vorzugsweise endlosen Aufzeichnungsträgers ein Aufnahmekopf und mehrere mit den Sekundärlautsprechern verbundene Wiedergabeköpfe angeordnet sind, wobei das Signal eines beliebigen Wiedergabekopfes über eine Rückkopplungsschaltung dem Aufnahmekopf wieder zugeleitet werden kann. Bekanntlich können auf diese Weise Verzögerungen erhalten werden, die jeweils dem Ort der Lautsprecher angepaßt, dementsprechend aber individuell verschieden sind.
  • Als Primärschallquellen seien Lautsprecher erwähnt, die mit z. B. von einer Schallplatte oder von einem Tonfilm stammenden elektrischen Schwingungen gespeist werden. Diese elektrischen Schwingungen werden außerdem mittels des Aufnahmekopfes unverzögert auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet. Andere Primärschallquellen können z. B. ein Orchester, ein Solist od. dgl. sein. Die von diesen Quellen stammenden Schallschwingungen können mittels eines oder mehrerer Mikrophone und des Aufnahmekopfes unverzögert auf dem Träger aufgezeichnet werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß der mittels der magnetischen Verzögerungseinrichtung erzeugte Nachhall noch durch einen zusätzlichen Nachhall ergänzt wird, der mittels einer an sich bekannten, räumlich ausgedehnten und die Schall-Laufzeit in einem Medium ausnutzenden Nachhalleinrichtung erzeugt wird, die im Kanal eines Wiedergabekopfes der magnetischen Verzögerungseinrichtung, zweckmäßigerweise dem Kanal mit der größten Verzögerung, liegt, und daß der Nachhall noch des weiteren, falls er nicht ausschließlich von der räumlich ausgedehnten Nachhalleinrichtung herrührt, eine Ergänzung in an sich bekannter Weise durch Rückkopplung eines von der magnetischen Verzögerungseinrichtung gelieferten Signals zum Aufnahmekopf erfährt, wobei der Rückkopplungskanal von dem die räumlich ausgedehnte Nachhalleinrichtung enthaltenden Kanal getrennt ist. Die vorstehend erwähnte, räumlich ausgedehnte Nachhalleinrichtung kann z. B. aus einer Nacbhallkammer bestehen oder aus einer von den Schallschwingungen mechanisch erregten und an einer anderen Stelle wieder abgetasteten, einseitig gehalterten Platte aus einem Material mit geringer innerer Dämpfung, z. B. einer Stahlplatte.
  • An dieser Stelle sei erwähnt, daß bei der Erfindung die Aufgabe vorliegt, die Nachhallzeit zu vergrößern. Benutzt man jedoch hierfür eine nur eindimensionale Nachhalleinrichtung, also insbesondere ein endloses Magnettonband, magnetisches Rad od. dgl., so kann durch Anwendung einer Rückkopplung, die von einem Wiedergabekopf auf den Aufzeichenkopf zurückwirkt, die Nachhallzeit nicht ohne weiteres nach Belieben vergrößert werden. Dagegen kann man bei einer mehrdimensionalen Nachhalleinrichtung, z. B. einem Echoraum, im Prinzip beliebig große Nachhallzeiten erreichen. Hierzu sind aber sehr große und daher kostspielige sowie Platz beanspruchende Echoräume erforderlich. Durch Anwendung der Erfindung ergibt sich nun der Vorteil, daß die gewünschte Nachhallzeit zu einem sehr erheblichen Teil von der eindimensionalen Nachhalleinrichtung geliefert und der Rest aus einer mehrdimensionalen Nachhalleinrich= tung zugefügt wird, so daß die kostspielige mehrdimensionale Nachhalleinrichtung wesentlich kleiner und billiger ausfallen kann. Dabei soll dann die von der eindimensionalen Nachhalleinrichtung gelieferte Echozeit durch Anwendung einer Rückkopplung noch vergrößert werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung hat weiterhin den Vorteil, daß mehr Reflexionen j e Zeiteinheit nachgebildet werden können als bei der üblichen Rückkopplung des Signals eines einzigen Widergabekopfes. Dieses Ergebnis läßt sich außerdem auf verhältnismäßig einfache Weise erzielen. Wenn z. B. als mehrdimensionale Nachhalleinrichtung eine Nachhallkammer gewählt wird, was zweckmäßigerweise einfachheitshalber der Fall sein wird, kann folgendes erreicht werden Da die Nachhalleinrichtung ausschließlich im Kanal eines Wiedergabekopfes liegt, und zwar zweckmäßigerweise des letzten Wiedergabekopfes, können mittels mindestens eines vorangehenden Wiedergabekopfes die sogenannten Primärreflexionen - also ohne Nachhall - nachgebildet werden, die bekanntlich für den Hörer die Größe des virtuellen Wiedergaberaumes bestimmen, d. h. des Raumes, der dem Hörer akustisch suggeriert wird. Wird hierbei der Nachhall ausschließlich mittels einer N achhallkammer solcher Bemessung erzeugt, daß eine für den erforderlichen Nachhall hinreichende Anzahl von Reflexionen über den ganzen zu übertragenden Frequenzbereich nachgebildet wird, so ist es notwendig, die kleinste Abmessung der Kammer derart zu wählen, daß auch für die niedrigste zu übertragende Frequenz, die Nachhall aufweisen soll, diese Abmessung mindestens einige Male größer als die Wellenlänge dieser nieddrigsten Frequenz zu wählen. Selbstverständlich kann man auch so vorgehen, daß der Nachhall nicht ausschließlich von der Nachhallkammer, sondern zum Teil auch von der genannten Rückkopplung des von der Verzögerungseinrichung gelieferten Signals zum Aufnahmekopf erzeugt wird. Um zu verhüten, daß hierbei bestimmte Frequenzen des Spektrums auf unzulässige Weise bevorzugt werden und die Einrichtung für eine dieser Frequenzen unstabil wird, ist es notwendig, den Rückkopplungskanal von dem Kanal, in dem die Nachhallkammer untergebracht ist, getrennt zu halten.
  • Wenn die Abmessungen der Nachhallkammer für ihre praktische Brauchbarkeit zu groß werden und man auf eine verhältnismäßig klein bemessene Kammer angewiesen ist, z. B. mit einem Volumen von 0,5 m3, wird beim Verfahren nach der Erfindung nur ein Teil des zu übertragenden Frequenzspektrums durch die Nachhallkammer hindurchgesandt, d. h. jener eine bestimmte Grenzfrequenz übersteigende Teil, für welche die vorerwähnte Beziehung zwischen Wellenlänge und Abmessung besteht. Bei einer Kammer mit einem Volumen von etwa (?,5 m3 liegt die genannte Grenzfrequenz bei etwa 1000 Hz.
  • Würde die genannte Maßnahme getroffen und würde bei Verwendung einer verhältnismäßig kleinbemessenen Nachhallkammer das ganze Frequenzspektrum durch die Kammer hindurchgesandt, so würde eine hinderliche sogenannte Färbungswirkung eintreten, d. h., die nachgebildeten Reflexionen im Bereich der niedrigen Frequenzen würden zeitlich zu weit auseinanderliegen und zu stark hörbar sein.
  • Für die Frequenzen unterhalb der Grenzfrequenz gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Signale mit Nachhall zu versehen oder sie entsprechend den obigen Ausführungen für den erstgenannten Fall nach der erforderlichen Verzögerung zum Aufnahmekopf zurückzuführen. Hierbei ist wieder Bedingung, daß der Rückkopplungskanal und der Kanal mit der Nachhallkammer voneinander getrennt sind.
  • Die Rückkopplung hat den Vorteil, daß die durch die mehrdimensionale Nachhallkammer gelieferte Nachhallzeit vergrößert werden kann. Dies ist wichtig, wenn die gesonderte Nachhalleinrichtung an sich infolge ihrer Art oder infolge einer Beschränkung ihre, Abmessungen eine zu kurze Nachhallzeit ergeben würde. -In -der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an Hand einer Einrichtung näher erläutert, mit deren Hilfe der Nachhall durch Verwendung des geschilderten Verzögerungssystems entsteht, das im vorliegenden Falle mit drei Wiedergabeköpfen ausgestattet und bei dem die Nachhalleinrichtung im Kreis eines Wiedergabekopfes liegt. Bei dieser Vorrichtung ist, nachdem der Schalter 16 auf den Kontakt 16a und der Schalter 15 auf den Kontakt 15a geschaltet ist, die Nachhallkammer 4 in den Kreis des Wiedergabekopfes 1 geschaltet, der eine Verzögerung ergibt, die zwischen den von den benachbarten Köpfen 2 und 3 herbeigeführten Verzögerungen liegt. Die von dieser Einrichtung gelieferten, mit Nachhall versehenen Schwingungen werden über die Leitung 5 den Sekundärlautsprechern 6 zugeführt, die den Ton mit gleicher Verzögerung gegenüber den von den Primärlautsprechern 7 wiedergegebenen Ton ausstrahlen. Diese Verzögerung ist kleiner als die der an den Wiedergabekopf 3 angeschlossenen Sekundärlautsprecher 8, wenn ein Schalter 9 auf den Kontakt 9a geschaltet ist, und größer als die Verzögerung der an den Wiedergabekopf 2 angeschlossenen Sekundärlautsprecherpaares 10.
  • Es ist ohne weiteres möglich, das den Lautsprechern 6 zugeführte Signal auch den Lautsprechern 10 mit der geringeren Verzögerung zuzuführen. Dies kann dadurch erfolgen, daß die Lautsprecher 6 über eine Leitung 11 mit den Lautsprechern 10 verbunden werden.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der Schalter g auf den Kontakt 9 b und der Schalter 15 auf den Kontakt 15b geschaltet wird, wodurch die Nachhallkammer ebenfalls im Kreis des Wiedergabekopfes 3 liegt. Infolgedessen werden auch die Lautsprecher 8 mit der größten Verzögerung den Schall mit Nachhall wiedergeben. Es ist dabei möglich, auch hier wieder die Schwingungen mit der größten Verzögerung von den Lautsprechern 6 und 10 ausstrahlen zu lassen, wodurch der von den letztgenannten erzeugte Schall ebenfalls Nachhall aufweist. Zu diesem Zweck ist eine besondere Leitung zwischen den Lautsprechern 8 und 6 erforderlich. Die Einrichtung wird zweckmäßig auf diese Weise verwendet, weil so auf einfachste Weise sämtliche Sekundärlautsprecher den Schall mit Nachhall ausstrahlen.
  • Durch die Nachhallkammer 4 kann das ganze Frequenzspektrum gesandt werden; es ist aber nicht notwendig, daß dies mit der maximalen Energie erfolgt. Zur Realisierung dieser Möglichkeit wird der Schalter 16 auf den Kontakt 16 b geschaltet, wodurch die Gesamtenergie mittels eines Spannungsverteilers 17 in zwei Teile aufgeteilt wird, wobei ein Teil durch die Nachhallkammer 4 und der andere Teil durch die parallel zur Nachhalleinrichtung liegende Leitung gesandt wird.
  • Wenn durch die Nachhallkammer nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz, z. B. 1000 Hz, gesandt werden, ist es möglich, die Frequenzen unterhalb der Grenzfrequenz als Signal von einem der Wiedergabeköpfe, z. B. von dem Kopf 3 mit der größten Verzögerung, beim Schließen des Schalters 9 über den Kontakt 9 a auf den Aufnahmekopf 13 zurückzukoppeln (gestrichelte Linie 14). Die Schaltung zeigt, daß der Rückkopplungskanal 14 von dem Kanal mit der Nachhallkammer 4 völlig getrennt ist.
  • Falls keine Rückkopplung der Frequenzen unterhalb der genannten Grenzfrequenz erfolgt, weil es nicht nötig erscheint, diese mit Nachhall wiederzugeben, kann wieder die Parallelleitung 12 benutzt werden. In diesem Fall soll 17 ein Filter darstellen.
  • Einfachheitshalber sind die an den verschiedenen Punkten der Einrichtung erforderlichen Verstärker, die eine Intensitätsregelung der Signale ermöglichen, sowie die eine Frequenztrennung erlaubenden Filter weggelassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur räumlichen Tonwiedergabe mit künstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen, die teils als primäre, teils als sekundäre Schallquellen dienen und wobei mindestens die sekundären Schallquellen aus Lautsprechern bestehen, und mittels einer magnetischen Verzögerungseinrichtung, bei der längs eines vorzugsweise endlosen Aufzeichnungsträgers ein Aufnahmekopf und mehrere mit den Sekundärlautsprechern verbundene Wiedergabeköpfe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels der magnetischen Verzögerungseinrichtung erzeugte Nachhall noch durch einen zusätzlichen Nachhall ergänzt wird, der mittels einer an sich bekannten, räumlich ausgedehnten und die Schall-Laufzeit in einem Medium ausnutzenden Nachhalleinrichtung erzeugt wird, die im Kanal eines Wiedergabekopfes der magnetischen Verzögerungseinrichtung, zweckmäßigerweise dem Kanal mit der größten Verzögerung, liegt, und daß der Nachhall noch des weiteren, falls er nicht ausschließlich von der räumlich ausgedehnten Nachhalleinrichtung herrührt, eine Ergänzung in an sich bekannter Weise durch Rückkopplung eines von der magnetischen Verzögerungseinrichtung gelieferten Signals zum Aufnahmekopf erfährt, wobei der Rückkopplungskanal von dem die räumlich ausgedehnte N achhalleinrichtung enthaltenden Kanal getrennt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die räumlich ausgedehnte Nachhalleinrichtung ein ihren Abmessungen entsprechend bemessener Teil des oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz liegenden Frequenzspektrums geleitet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Funktechnik, 1956, Nr. 16, S. 474.
DEN14634A 1957-02-05 1958-02-01 Verfahren zur raeumlichen Tonwiedergabe mit kuenstlichem Nachhall mittels mehrerer Schallquellen, die teils als primaere und teils als sekundaere Schallquellen dienen Pending DE1092222B (de)

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