DE1092341B - Klappbare Schlachtspreize - Google Patents
Klappbare SchlachtspreizeInfo
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- DE1092341B DE1092341B DEK26234A DEK0026234A DE1092341B DE 1092341 B DE1092341 B DE 1092341B DE K26234 A DEK26234 A DE K26234A DE K0026234 A DEK0026234 A DE K0026234A DE 1092341 B DE1092341 B DE 1092341B
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- Pending
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/06—Slaughtering stands or spreaders for cattle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Es sind klappbare Kleinvieh-Schlachtspreizen für Niederbahnen bekannt, welche in verschiedene Spreizweiten
gebracht werden können und insbesondere für das Ausschlachten von Kleintieren im Fließbandverfahren
besonders vorteilhaft sind. Die Arbeitsweise mit derartigen Spreizen ist so, daß zunächst das betäubte
Tier mittels einer um das Kniegelenk geschlungenen Kette an einem der Hinterfüße in einen
der Spreizhaken eingehängt wird — wobei die Spreize zusammengeklappt ist — und nun ausbluten kann.
Nach der Entblutung erfolgt das Ausflechsen und Zusammenbinden der Flechsen, wonach das Tier mittels
der Flechsen in beide Spreizhaken eingehängt und die Spreize durch Herunterdrücken des Kniehebels auseinander
gespreizt wird. Dazu ist es aber nötig, den Tierkörper vorher mit der Kette aus dem Haken zu
heben, was entweder von zwei Mann oder mit Hilfe eines Elektroaufzuges geschehen muß. Dies ist in
jedem Falle zeitraubend und erfordert entweder eine hohe Kraftanstrengung oder aber es muß über jeder
Spreizenbahn hinter der Entblutungsstelle, d. h. am Anfang der Schlachthalle, ein Elektroaufzug angeordnet
sein. Dies erfordert hohe Anlage- und Betriebskosten und ständige Überwachung, zumal erfahrungsgemäß
durch den ständigen Wechsel des Schlachtpersonals (Lohnschlächterei) verhältnismäßig empfindliche
Einrichtungen wie Elektroaufzüge öfter reparaturbedürftig werden.
Die Erfindung schafft zur Vermeidung der genannten Nachteile eine verbesserte Schlachtspreize,
der vorgenannten Art, mit welcher das Ausheben des Tierkörpers vor dessen Aufhängen an den Flechsen
vermieden wird. Zu diesem Zweck ist die klappbare Spreize mit einem Zusatzhaken für die Aufnahme des
Tierkörpers während des Ausblutens versehen, welcher an einem der Kniehebelteile in Drehpunktnähe derart
angeordnet ist, daß das eingehängte Aufhängeglied nach dem Durchdrücken des Kniehebels in die waagerechte
Lage selbsttätig aus dem Zusatzhaken ausklinkt. Das Durchdrücken des Kniehebels geschieht
erst, nachdem die zusammengebundenen Flechsen beider Hinterfüße in die beiden Spreizhaken eingehängt
wurden. Drückt man dann den Kniehebel nach unten, so gehen die Spreizhaken auseinander und
ziehen die zunächst lockeren Flechsen an, während gleichzeitig die Kette, mit welcher das Tier in dem
Zusatzhaken zum Entbluten aufgehängt war, aus dem nunmehr eine waagerechte Stellung einnehmenden Zusatzhaken
selbsttätig herausfällt.
Es bedarf also bei der erfindungsgemäßen Spreize keiner besonderen Aushängung des Tierkörpers nach
dem Entbluten, so daß weder zusätzliche Arbeitskräfte noch mechanische Vorrichtungen dafür notwendig
sind, was — abgesehen von der Kostenersparnis — Klappbare Schlachtspreize
Anmelder:
Friedrich Köhnlein,
Nürnberg, Rothenburger Str. 167
Nürnberg, Rothenburger Str. 167
Friedrich Köhnlein, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
besonders beim Fließbandverfahren naturgemäß von besonderer Wichtigkeit ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Spreize dargestellt, wobei mit 1
das in der Tragschiene 2 laufende Kopfstück der Spreize, mit 3 das drehbare Verbindungsstück und
mit 4 die in die Spreizhaken 5 auslaufenden Spreizenschenkel bezeichnet sind. Zwischen diesen ist ein aus
zwei Schenkeln 6 und 7 bestehender Kniehebel angeordnet; an der Verbindungsstelle beider Schenkel
befindet sich an den Enden des Achsstiftes 8 je ein als Handgriff dienender Knopf 9.
Gemäß der Erfindung ist in der Nähe des Drehpunktes 10 zwischen dem linken Kniehebelschenkel 6
und dem linken Haken 5 am Schenkel 6 ein Zusatzhaken 11 angebracht, in welchen das Tier zunächst für
das Entbluten mit Hilfe einer um das Gelenk eines Hinterfußes 12 geschlungenen Kette 13 aufgehängt
wird. Dabei ist, wie in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellt, die Spreize zusammengeklappt bzw.
nimmt ihre geringste Spreizweite ein.
Ist das Tier ausgeblutet, dann wird es zur Schlachthalle befördert und dort zunächst in bekannter Weise
entflechst. Die Flechsen beider Hinterfüße werden zu Schlaufen 14 zusammengebunden und in die Spreizhaken
5 eingelegt. Dann drückt man mit Hilfe des Knopfes 9 den Kniehebel 6, 7 nach unten, so daß sich
die Schenkel 4 spreizen. Dabei werden die Flechsen 14 gespannt und der Tierkörper erhält die für das
weitere Ausschlachten notwendige Aufhängelage. Ist der Kniehebel 6, 7 vollkommen waagerecht, also in
seiner Endstellung, so fällt die Kette 13 selbsttätig aus dem Haken 11 und kann vom Hinterfuß abgenommen
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Klappbare Schlachtspreize, deren vorzugsweise an einem Rollenkopf dreh- und schwenkbar009 630/62sitzende Spreizhaken mittels eines zwischen ihnen vorgesehenen Kniehebels in verschiedenen Spreizweiten einstellbar sind, gekennzeichnet durch einen Zusatzhaken (11) für die Aufnahme des Tierkörpers während des Ausblutens, welcher an einem der Kniehebelteile (6) in Drehpunktnähe derart angeordnet ist, daß das eingehängte Aufhängeglied (Kette 13) nach dem Durchdrücken des Kniehebels (6, 7) in die waagerechte Lage selbsttätig aus dem Zusatzhaken (11) ausklinkt.In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 753 669.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26234A DE1092341B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Klappbare Schlachtspreize |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26234A DE1092341B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Klappbare Schlachtspreize |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1092341B true DE1092341B (de) | 1960-11-03 |
Family
ID=7217549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK26234A Pending DE1092341B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Klappbare Schlachtspreize |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1092341B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR753669A (fr) * | 1932-07-29 | 1933-10-21 | Perfectionnements aux jambiers et aux installations pour le travail des porcs et autres animaux abattus |
-
1955
- 1955-07-04 DE DEK26234A patent/DE1092341B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR753669A (fr) * | 1932-07-29 | 1933-10-21 | Perfectionnements aux jambiers et aux installations pour le travail des porcs et autres animaux abattus |
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