DE1092421B - Vertikalwalzwerk - Google Patents

Vertikalwalzwerk

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DE1092421B
DE1092421B DED26938A DED0026938A DE1092421B DE 1092421 B DE1092421 B DE 1092421B DE D26938 A DED26938 A DE D26938A DE D0026938 A DED0026938 A DE D0026938A DE 1092421 B DE1092421 B DE 1092421B
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DE
Germany
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rollers
rolling mill
vertical
frame
roller
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DED26938A
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English (en)
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Davy Loewy Ltd
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Davy Loewy Ltd
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Publication of DE1092421B publication Critical patent/DE1092421B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/06Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged vertically, e.g. edgers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Vertikalwalzwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Vertikalwalzwerk mit einem festen, geschlossenen Rahmen, in dem mindestens zwei senkrechte Walzen drehbar gelagert sind, der Einrichtungen zum waagerechten, seitlichen Verschieben der Walzen in der senkrechten Ebene der Walzenachse, eine feststehende Antriebsvorrichtung für die Walzen, die oberhalb der in Betriebsstellung befindlichen Walzen angeordnet ist, und Kupplungseinrichtungen zum Betätigen dieser Antriebsv orrichtung und den Walzen trägt, und durch den die Walzen nach oben ausgefahren werden können.
  • Es sind bereits Vertikalwalzwerke bekannt, die zum vertikalen Herausheben der Walzen einen nach oben offenen Rahmen aufweisen. Derartige Vertikalwalzwerke sind aber nur in leichter Ausführung herstellbar, weil der offene oder geteilte Rahmen für die bei Schweren Walzwerken zu übertragenden Kräfte nicht hinreichend stark ausgebildet «-erden kann. Es ist auch bereits bekannt, in Vertikalwalzwerken den Rahmen mit den Walzen seitlich schwenkbar an den Maschinenrahmen anzusetzen. Auch solche Walzwerke können nur in leichter Ausführung gebaut werden.
  • Bei Vertikalwalzwerken ist es ferner bekannt, den Antrieb unterhalb des Walzwerkrahmens anzuordnen, um die Walzen nach oben aus dem Rahmen heben zu können. Derartige Walzwerke haben aber den wesentlichen Nachteil, daß die Antriebseinrichtung außerordentlich schwer zugänglich ist und unterhalt> der Walzenstraße nur mit erheblichem technischem Aufwand aufgestellt werden kann. Insbesondere wird bei derartigen Vertikalwalzwerken ein getrennter Sockel für den Walzwerkrahmen und den Walzwerkantrieb erforderlich. Schließlich ist bei derartigen Walzwerken damit zu rechnen, daß Zunder od. dgl. von den Walzen nach unten auf die Antriebseinrichtung fällt und gegebenenfalls in die Lager eindringt.
  • Es ist schließlich ein Vertikalwalzwerk bekanntgeworden, bei dem der Antrieb oberhalb des Walzwerkrahmens angeordnet ist. Um die Walzen auswechseln zu können, muß jedoch dieses Walzwerk zweistöckig ausgebildet sein und zwischen der die oberen Walzlager aufnehmenden, horizontalen Traverse und der Unterseite des Getriebekastens einen freien Raum lassen, dessen Höhe größer als die Gesamthöhe der Walzen- ist. Zum Auswechseln der Walzen kann das Hebezeug nur außerhalb des Hauptrahmens angesetzt werden, also nur über einen Hebel an den auszuwechselnden Walzen angreifen. Dieser Hebel muß eine größere Kraft als die Schwerkraft der Walzen ausüben, also mit erheblichem Gewicht ausgebildet sein, das beim Auswechseln der Walzen zusätzlich zu heben ist.
  • Dabei ist es zum Auswechseln der Walzen bei diesem bekannten Vertikalwalzwerk notwendig, zwei Hebezeuge zu benutzen. Dieses bekannte Vertikal-Walzwerk macht es außerdem erforderlich, beim Auswechseln der Walzen die gesamte Walzenstraße stillzusetzen, weil die Walzen nur im Mittelteil aus dem Rahmen gehoben werden können.
  • Demgegenüber werden durch die Erfindung die .Nachteile der bekannten Vertikalwalzwerke dadurch behoben, daß im Rahmen neben der ortsfesten Antriebsvorrichtung mindestens eine senkrecht verlaufende, durchgehende Öffnung vorzusehen ist und die bis unter diese Öffnung verschiebbaren Walzen durch sie hindurch in senkrechter Richtung heraushebbar sind. Durch die Erfindung werden wesentliche Vorteile erzielt. Es kann jetzt das Walzwerk erheblich niedriger ausgeführt werden als bisher. Zum Herausheben auszuwechselnder Walzen kann jetzt das Hebezeug, beispielsweise ein Flaschenzug, unmittelbar an der Walze angreifen, ohne ein nachteiliges Werkzeug benutzen zu müssen. Die die Walzenstraße aufnehmende Halle kann wesentlich niedriger ausgeführt sein, was sich insbesondere bei breiten Walzen bemerkbar macht. Der Walzwerkrahmen kann sehr flach ausgebildet sein, und die Rahmenöffnung muß praktisch nicht größer als die wirksame Walzenbreite sein. Hierdurch können mit verhältnismäßig leichtem Aufbau bei schweren Walzwerken erhebliche Kräfte von den Walzen auf die zu bearbeitenden Werkstücke ausgeübt werden.
  • Die Antriebswelle für das Walzengetriebe kann nach der Erfindung oberhalb des Rahmens zur Ebene der Verschiebungsbewegung der Walze versetzt sein. Hierdurch wird in einfacher Weise der erforderliche Platz zum Herausheben der Walzen geschaffen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist für jede der beiden Walzen eine eigene Öffnung vorgesehen, die am äußeren Ende des Verschiebungsweges der Walze angeordnet ist. Zum Auswechseln der Walzen sind diese aus dem Weg der Walzenstraße herauszuziehen und auszuwechseln, so daß die Walzenstraße während des Auswechselns der Walzen nicht blockiert wird.
  • Eine besonders feste und zum Übertragen großer Kräfte geeignete Ausbildung des Rahmens ergibt sich, wenn der Rahmen ein oberes Joch mit vertikalen Öffnungen aufweist, auf das der Getriebekasten zwischen diesen Öffnungen aufgesetzt ist. Hierbei ist es ferner besonders vorteilhaft, daß der Getriebekasten in unmittelbarer Nähe der anzutreibenden Walzen liegt und die auf die Walzen ausgeübten Drehmomente leicht übertragen werden können.
  • In einer anderen Ausführungsform kann jedoch auch für beide Walzen eine gemeinsame Öffnung praktisch in der Mitte des Rahmens vorgesehen sein.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein Walzwerk nach der Erfindung in Vorderansicht, Fig.2 das `Falzwerk nach Fig. 1 im Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 3, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Walzwerk nach der Linie III-III in Fig. 2.
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt, weist das Walzwerk einen Rahmen 10 in Form eines umgekehrten U auf, der mit dem Sockel 20 eine geschlossene Einheit bildet. Jede der beiden miteinander zusammenarbeitenden, vertikalen Arbeitswalzen 11, 12 ruht in zwei Lagern, die jeweils von oberen und unteren Ansätzen 13, 14, 15, 16 eines Trägers 17 oder 18 gebildet werden. Jeder Träger 17 oder 18 wird unten von Gleitflächen 19, die an dem Sockel 20 angeordnet sind, und am oberen Ende von Gleitflächen 21, die am oberen Teil des Rahmens 10 angeordnet sind, gehalten und geführt.
  • Die Walzen 11, 12 mit ihrem zugehörigen Träger 17, 18 werden mit Hilfe von horizontal angeordneten Schraubenspindeln 23, 24, 25, 26 und hydraulischen, in bekannter Weise betätigten Rückziehkolben 27 auseinander- und zusammengeschoben, wobei die Träger 17, 18 auseinandergehen, wenn die Spindeln zurückgezogen werden. Jeder Träger wird von zwei Spindeln 23, 24 oder 25, 26 und drei Rückziehkolben 27 bewegt. Die freien Enden der Kolben sind mit dem vertikalen Arm der Träger 17 oder 18 über Puffer 28 auf den Trägern zur Aufnahme der kugelförmigen Spindelenden verbunden.
  • Die Verbindungspunkte der Rückziehkolben 27 mit jedem Träger 17 oder 18 sind längs der vertikalen Arme des Trägers im Abstand verteilt. Eine Spindel, z. B. 23, ist so angeordnet, daß sie zwischen den beiden oberen hydraulischen Kolben 27 arbeitet, während die andere, z. B. 24, unterhalb des untersten Kolbens 27 angreift.
  • Ein horizontales Joch 22 besteht aus zwei parallelen, im Abstand zueinander angeordneten Teilen 31, 32. In der Mitte des horizontalen Joches 22 und über der Aussparung für die Walzen ist ein Getriebe 29 für den Antrieb der Arbeitswalzen 11 und 12 vorgesehen.
  • Das Getriebe 29 besteht aus einem Gehäuse 30, das zwei miteinander im Eingriff stehende Antriebsräder 33, 34 enthält, von denen jedes in einer Bohrung 35 einen mit Kerben versehenen Zapfen 36 oder 37 aufnimmt, dessen Klauenende mit einer Klaue an einer Gelenkspindel 38 oder 39 in Eingriff gelangt. Hierbei sind Vorkehrungen getroffen, um die Gelenkspindeln beim Austauschen der Walzen anzuheben, wie nachstehend noch beschrieben wird.
  • Die Antriebsräder 33, 34 werden von einer horizontalen Antriebswelle 40 über zwei Kegelräder 41, 42 und ein dazwischen befindliches Antriebsrad 40a angetrieben. Die horizontale Antriebswelle 40 ist gegenüber der Linie der Verschiebungsbewegung der Walzen, die mit der die Mittelpunkte der miteinander kämmenden Antriebsräder 33, 34 verbindenden Linie zusammenfällt, versetzt. Vorzugsweise liegt die Antriebswelle in einem Winkel von etwa 40° zu der die Mittelpunkte der miteinander kämmenden Antriebsräder verbindenden Linie.
  • Das Getriebe 29 ist in der Mitte des horizontalen Joches 22 angeordnet. Durch die versetzte Anordnung der Antriebswelle 40 verbleiben zwischen den parallelen Teilen 31, 32 des Joches 22 zu beiden Seiten des Getriebes 29 die Öffnungen 43, 44, die durch nichts versperrt sind.
  • Durch diese Öffnungen werden die Walzen 11, 12 beim Auswechseln herausgezogen.
  • Die Unterseite jeder herabhängenden Gelenkspindel 38 oder 39 ist mit einer Klaue 45 versehen. Die Oberseite jeder Walze weist eine Klauenhalbkupplung 46 zur Aufnahme der Klaue 45 der Spindel auf.
  • Das Auswechseln der Walzen erfolgt wie nachstehend beschrieben: Die Walzen werden verschoben, bis ihre Gelenkspindeln 38, 39 vertikal liegen. Dann wird jede Spindel (Fig. 2) so angehoben, daß ihre Klaue 45 von der Klauenhalbkupplung 46 an der Oberseite der Walze freigegeben wird. Hierauf werden die Schraubgewinde, z. B. 25, 26, zurückgezogen, so daß die Träger 17, 18 und die Walzen 11, 12 mittels der Rückziehkolben 27 auseinandergeschoben werden. Die Gleitflächen 21 und 19 für die oberen und unteren Ansätze der Träger 17, 18 liegen horizontal, so daß jede der Walzen 11 oder 12 in eine Stellung außerhalb des Getriebes 29 und unter eine der Öffnungen 43 oder 44 verschoben werden kann. Diese Stellung ist in Fig. 2 für die Walze 12 gezeigt. Nach Entfernen der Haltebolzen können die Walzen und ihre zugehörigen Lagerteile frei aus den Öffnungen 43 oder 44 herausgehoben werden.
  • Wie ersichtlich, können die Walzen 11, 12 gleichzeitig nach außen verschoben werden, und auch das Lösen der Kupplungsverbindung der Walzen kann gleichzeitig erfolgen. Dies ist ein Vorteil gegenüber bekannten Walzwerken, bei denen eine Walze nach der anderen von ihrem Träger gelöst werden muß.
  • Dann wird ein Kran über die Walze gebracht und eine Schlinge am oberen Ende der Walze befestigt, die dann zusammen mit ihren zugehörigen Lagerteilen als Einheit aus der Öffnung 43 oder 44 herausgehoben werden kann. Anschließend wird eine Austauschwalzeneinheit in die richtige Stellung abgesenkt und am Träger befestigt. In gleicher Weise wird bei der anderen Walze verfahren.
  • Vorzugsweise sind die Öffnungen 43, 44 groß genug, um den Durchtritt der Träger 17, 18 zu ermöglichen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vertikalwalzwerk mit einem festen, geschlossenen Rahmen, in dein mindestens zwei senkrechte Walzen drehbar gelagert sind, der eine Einrichtung zum waagerechten, seitlichen Verschieben der Walzen in der senkrechten Ebene der Walzenachse, eine feststehende Antriebsvorrichtung für die Walzen, die oberhalb der in Betriebsstellung befindlichen Walzen angeordnet ist, und Kupplungseinrichtungen zwischen dieser Antriebsvorrichtung und den Walzen trägt, und durch den die Walzen nach oben ausgefahren werden können, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen neben der ortsfesten Antriebsvorrichtung mindestens eine senkrecht verlaufende, durchgehende Öffnung vorgesehen ist, und die bis unter diese Öffnung verschiebbaren Walzen durch sie hindurch in senkrechter Richtung heraushebbar sind.
  2. 2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (40) für das Walzengetriebe (29) oberhalb des Rahmens (10) aus der Verschiebeebene der Walzen (11, 12) versetzt ist.
  3. 3. Walzwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Walzen (11, 12) eine eigene Öffnung (43, 44) am äußeren Ende ihres Verschiebeweges vorgesehen ist.
  4. 4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) ein oberes Joch (22, 31, 32) mit den vertikalen Öffnungen (43, 44) aufweist, auf das der Getriebekasten (29) zwischen diesen Öffnungen aufgesetzt ist.
  5. 5. Walzwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Walzen (10, 11) eine gemeinsame Öffnung etwa in der Mitte des Rahmens (10) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften i\Ir. 2 565 928, 2 752 804.
DED26938A 1957-12-02 1957-12-02 Vertikalwalzwerk Pending DE1092421B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189509B (de) 1961-12-02 1965-03-25 Verwaltungsgesellschaft Moelle Vertikal-Walzgeruest, insbesondere Stauchgeruest
DE1261469B (de) 1962-01-08 1968-02-22 Davy & United Eng Co Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Answechseln der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken mit ihren Einbaustuecken

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2565928A (en) * 1946-02-19 1951-08-28 Morgan Construction Co Rolling mill
US2752804A (en) * 1952-07-15 1956-07-03 Mesta Machine Co Metal rolling mills

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