DE109246C - - Google Patents
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- DE109246C DE109246C DENDAT109246D DE109246DA DE109246C DE 109246 C DE109246 C DE 109246C DE NDAT109246 D DENDAT109246 D DE NDAT109246D DE 109246D A DE109246D A DE 109246DA DE 109246 C DE109246 C DE 109246C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/08—Regulating consistency
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/20—Measuring; Control or regulation
- B01F35/21—Measuring
- B01F35/212—Measuring of the driving system data, e.g. torque, speed or power data
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierherstellung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1899 ab.
Zur Erzielung eines Papiers von durchgehender Gleichmäfsigkeit in Stärke und Gewicht
ist es bekannt, den Stoffzuflufs der Papiermaschine mit Hülfe eines Rührwerkes zu
regeln, welches den Wassergehalt des Stoffes derart ändert, dafs dem an Papierfaser gehaltreicheren
oder dickeren Stoffe mehr Wasser, dem ärmeren oder dünneren Stoffe weniger Wasser zugeführt wird. (Vergl. z. B. die Patentschrift
36853.)
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung kommt ebenfalls
ein Rührwerk in Anwendung, doch beeinflufst dieses nicht den Wasserzuflufs, sondern wirkt
auf ein im Stoffausflufsrohr angeordnetes, durch Gegengewicht oder den Gegendruck
einer Feder ausbalancirtes Abschlufsorgan derart ein, dafs die Gröfse der Ausflufsöffnung
entsprechend dem Fasergehalt des Stoffes geändert wird. Diese Art der Regelung ist von
sichererer Wirkung als die bisherige Regelungsweise.
In den Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung von der Schieberseite aus gesehen.
Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten.
Das in einem am Ausgufs des Schöpfrades oder Pumpwerkes geeignet aufgestellten Behälter
α befindliche Rührwerk b hängt an den frei auf der Achse c sitzenden Armen d und dreht
sich mittelst Kugellager auf dem Stützrohr e oder auf einem auf der Achse c befestigten Bund.
Durch die Arme d ist das Rührwerk mit der Achse c mittelst eines auf dieser Achse befestigten
Trägers / in Verbindung gesetzt, indem die an den Enden der Arme angebrachten Bolzen g in geschlitzte Hebel h greifen, die an
den äufseren Enden der auf dem Träger^/ gelagerten Achsen i sitzen. Die inneren, sich
gegenüberstehenden Enden der Achsen i sind mit nach vorn bezw. nach hinten stehenden
Hebeln k ausgerüstet (Fig. 2), deren freie Enden mittelst Lenkstangen / an eine auf der Spitze
der Antriebswelle c senkrecht verschiebbare Hülse m greifen. Auf dieser Hülse liegt der
von der Stütze 0 getragene doppelarmige Hebel κ, welcher einerseits durch ein verstellbares
Gewicht w belastet, andererseits durch ein Gestänge ρ mit dem vor der Ausflufsmündung
q auf- und abbeweglichen Schieber r verbunden ist.
Bei der Drehung der Antriebswelle c wird das Rührwerk b, dessen Flügel zum Theil mit
Oeffnungen versehen sind, durch die Hebel h mitgenommen, die bei normaler Beschaffenheit
des Papierstoffes die senkrecht abwärts gerichtete Mittelstellung einnehmen. Diese Stellung
wird durch die Belastung oder den Druck auf die Hülse m mittelst Verschiebung des Gewichtes
w entsprechend dem Widerstand, welchen das Rührwerk im Papierstoff findet, geregelt.
Der Abschlufs- oder Ueberlaufschieber r erhält seine richtige Einstellung mittelst
der Stellschrauben s, je nachdem mehr oder weniger Stoff der Papiermaschine zugeführt
werden soll.
Wird nun der Stoff dicker, so dafs das Rührwerk mehr Widerstand findet, so werden
die Hebel h unter einem entsprechenden Ausschlag die Arme d hinter sich herziehen und
die hieraus sich ergebende Theildrehung der Achsen i bewirkt mittelst der Hebel k und der
Lenkstangen / ein Anheben der Hülse m und dadurch eine Abwärtsbewegung bezw. ein
Oeffhen des Abschlufsschiebers r. Der infolge erheblicher Stauung langsam ausfliefsende dickflüssigere
Stoff findet demnach eine gröfsere Durchgangsöffnung·, dagegen wird der dünnflüssigeren
Masse, die bekanntlich schnell ausfliefst und dabei mehr Stoff fortführt, eine verkleinerte
Ausflufsöffnung geboten, indem das Rührwerk durch die Belastung der Hülse m
eine Voreilung gegen die Antriebsachse erhält, weil es eben von der dünneren Masse weniger
zurückgehalten wird. Es bleibt daher die Menge Papierfaser, welche der Maschine in
gleichen Zeitabschnitten zugeht, stets die gleiche, und somit mufs die Maschine während des
ganzen Fortganges der Arbeit ein völlig gleichmäfsiges Papier erzeugen.
.Die Vorrichtung tritt in gleicher Weise in Thätigkeit bei einem unregelmäfsigen Gange
der Papiermaschine. Arbeitet die Maschine z. B. plötzlich mit erhöhter Umdrehungszahl,
so läuft auch das Rührwerk schneller, es hat mehr Widerstand zu überwinden und Öffnet
in oben beschriebener Weise den Stoffauslafs, wodurch dem schnelleren Gange der Maschine
entsprechend dieser mehr Stoff zufliefsen kann. Bei langsamerem Gange wird aber der Auslafs
infolge der gleichfalls oben schon erläuterten Bethätigung des Abschlufsschiebers verkleinert
und daher der langsamer gehenden Maschine weniger Stoff zur Verarbeitung zugebracht.
An Stelle des Gewichtes vt> kann auch, wie es die Fig. 3 und 4 verdeutlichen,
eine Feder t mit veränderlicher Anspannung in Anwendung kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Durch ein Rührwerk beeinflufste Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des der Papiermaschine zufliefsenden Stoffes, dadurch gekennzeichnet, dafs das lose auf der Antriebsachse (c) sitzende Rührwerk (b) durch seine Arme (d) von einem mit der Achse (c) fest verbundenen Hebelwerk (h i k I) mitgenommen wird, welches Hebelwerk mit seinen Stangen (I) auf eine am oberen Ende der Achse (c) senkrecht verschiebbare Hülse (m) einwirkt, die unter. Vermittlung eines mit ihr verbundenen ausbalancirten Hebels (n) mit Zugstange (p) den Regelschieber (r) entsprechend der Bewegung des Rührwerkes (b) mehr oder weniger öffnet bezw. schliefst, so dafs bei dickerem, dem Rührwerk mehr Widerstand leistendem Stoffe der Auslafs (q) vergröfsert, bei dünnflüssigerem Stoffe aber verkleinert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109246C true DE109246C (de) |
Family
ID=379160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109246D Active DE109246C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109246C (de) |
-
0
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