DE1092535B - Innenleiterhalterung bei loesbaren Koaxialleitungsabschnitten - Google Patents

Innenleiterhalterung bei loesbaren Koaxialleitungsabschnitten

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DE1092535B
DE1092535B DES56759A DES0056759A DE1092535B DE 1092535 B DE1092535 B DE 1092535B DE S56759 A DES56759 A DE S56759A DE S0056759 A DES0056759 A DE S0056759A DE 1092535 B DE1092535 B DE 1092535B
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DE
Germany
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inner conductor
sleeve
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insulating part
coaxial line
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DES56759A
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English (en)
Inventor
Walter Faber
Franz Haas
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/38—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts
    • H01R24/40—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency
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    • H01R24/44—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency comprising impedance matching means or electrical components, e.g. filters or switches comprising impedance matching means
    • H—ELECTRICITY
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    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2103/00—Two poles

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterungsanordnung für den Innenleiter eines als lösbare Leitungsverbindung ausgebildeten Koaxialleitungsabschnittes, bestehend aus einem insbesondere kurzen Innenleiterteil, das mit einem hülsenartigen, vorzugsweise kurzen Außenmantel über ein durch ein Spritzgußverfahren eingefügtes Isolierteil mechanisch fest verbunden ist.
Zur Fortleitung vor allem sehr kurzer elektromagnetischer Wellen werden meist Koaxialleitungen benutzt. Das sind Leitungen, die aus einem rohrförmigen Außenleiter und einem darin zentrisch gelagerten Innenleiter bestehen. Die zentrische Halterung des Innenleiters erfolgt hierbei vor allem in den an den Leitungsenden vorgesehenen lösbaren Leitungsverbindungen mittels Stützscheiben aus dielektrischem Material. Aus Gründen eines längs der Leitung gleichförmigen Verlaufs des Wellenwiderstandes der Leitung werden an der Stelle der Stützscheibe aus dielektrischem Material Eindrehungen am Innenleiter und gegebenenfalls auch am Außenleiter der Koaxialleitung vorgenommen, welche die durch das dielektrische Material der Stützscheibe erhöhte Leitungskapazität ausgleichen. Zur Erzielung extrem hoher Reflexionsfreiheit der Stützscheiben ist man dazu übergegangen, diese aus einem kurzen Innenleiterstummel aufzubauen, der mit einem hülsenartigen Außenmantel durch ein nach einem Spritzgußverfahren eingebrachtes Isolierteil aus thermoplastischer. Kunststoffmasse mechanisch fest verbunden ist. Es hat dies den Vorteil, daß im Bereich der Stützscheibe die elektrischen Verhältnisse des Außenleiters zum Innenleiter definiert sind und ein Bauteil geschaffen wird, das mittels einer Schraubklemmung od. dgl. in die Koaxialleitung eingefügt werden kann. Dieser bekannten Lösung haftet indes der Nachteil an, daß die in dieser Weise hergestellten Halterungsanordnungen für den Innenleiter einer Koaxialleitung untereinander trotz einer Serienfertigung nur in relativ geringem Maße elektrisch gleichförmig ausfallen, so daß geeignete Stützscheiben für hohe Ansprüche gesondert ausgesucht werden müssen. Außerdem ist die mechanische Stabilität derartiger Halterungsanordnungen, vor allem bei Verwendung in lösbaren Leitungsverbindungen, wenig zufriedenstellend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, auf dem es möglich ist, diesen Schwierigkeiten in überraschend einfacher Weise zu begegnen.
Diese Aufgabe wird bei einer Halterungsanordnung der einleitend beschriebenen Art gemäß der Erfindung in der Weise gelöst, daß der hülsenartige Außenmantel mit wenigstens einer vorzugsweise durchgehenden Radialbohrung versehen ist, die durch die Isoliermasse
Innenleiterhalterung bei lösbaren
Koaxialleitungsabschnitten
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Franz Haas, München-Solln,
und Walter Faber, München,
sind als Erfinder genannt worden
der Stützscheibe wenigstens insoweit ausgefüllt ist, daß eine Sicherung gegen eine Verdrehung und/oder Axialverschiebung des hülsenartigen Außenmantels gegenüber dem Isolierteil der Stützscheibe gegeben ist. Wie die der Erfindung zugrunde liegenden umfangreichen Untersuchungen gezeigt haben, stellen die Radialbohrungen in diesem Zusammenhang einen Fertigungskniff dar, der es ermöglicht, eine Reihe überraschender und außerordentlich wichtiger Vorteile zu erreichen. Durch die Radialbohrungen wird nämlich einerseits sichergestellt, daß das Einspritzen des thermoplastischen Kunststoffes derart erfolgen kann, daß keine Luftblasen od. dgl. im elektrisch wirksamen Teil der Stützscheibe zurückbleiben, so daß eine Halterungsanordnung dieser Art sich in der Serienfertigung durch außerordentlich große elektrische Gleichförmigkeit auszeichnet. Andererseits ergibt die in die Radialbohrungen eingreifende thermoplastische Masse des Isolierteils eine sehr gute mechanische Verankerung zwischen dem hülsenartigen Außenmantel und dem Isolierteil der Stützscheibe, so daß die bei der bekannten Ausführungsform auftretenden nachträglichen Veränderungen der elektrischen Eigenschaften der Halterungsanordnungen praktisch vollkommen vermieden sind. Bei der erfindungsgemäßen Halterungsanordnung hat es daher Sinn, im Gegensatz zu der bekannten Ausführungsform, die Reflexionsfreiheit extrem hoch zu treiben, weil diese sich bei Benutzung der Anordnung nicht mehr in störender Weise ändert.
Nachstehend wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindungsgegenstand näher erläutert.
009 647/329
Fig. 1 der Zeichnung zeigt hierzu eine an sich bekannte lösbare Leitungsverbindung in Koaxialbauweise und
Fig. 2 eine Halterungsanordnung, die nach der Lehre der Erfindung ausgebildet ist.
Die Leitungsverbindung besteht aus einem Außenleiterteil 1 und einem stummelartigen Innenleiterteil 2, das mit einem hülsenartigen Außenmantel 5 über ein durch ein Spritzgußverfahren eingefügtes Isolierteil 3 aus dielektrischem Material zu einer Stützscheibe mechanisch verbunden und im Außenleiterteil 1 zentrisch gehalten ist. Eine Überwurfmutter 4 dient der mechanischen Verbindung mit einem an die Leitungsverbindung anzuschließenden Gegenstück. Die Halterung der Stützscheibe im Außenleiterteil 1 erfolgt mittels eines kreisringförmigen Vorsprungs 6, gegen den der hülsenförmige metallische Außenmantel 5 der Stützscheibe durch ein Gegenstück 7 angepreßt wird. Aus Gründen der Querschnittsverringerung ist in dem Gegenstück 7 eine konusförmige Verjüngung 8 vorgesehen, in deren Bereich sich der Innenleiterstummel 2 in gleichartiger Weise verjüngt, um Wellenwiderstandsänderungen zu vermeiden. An den im Durchmesser verringerten Innenleiterteil 2' kann der Innenleiter der angeschlossenen, nicht näher dargestellten Koaxialleitung mittels der angedeuteten Steckverbindung angeschlossen werden.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Stützscheibe mit dem Isolierteil 3, das das stummelartige Innenleiterteil 2, 2' mit dem hülsenartigen Außenmantel 5 verbindet, ist in der Fig. 2 dargestellt. Der Innenleiterstummel 2, 2' ist in an sich bekannter Weise im Bereich des im Spritzgußverfahren hergestellten Isolierteils 3 eingeschnürt, um die erhöhte Querkapazität innerhalb des Koaxialleitungszuges, die durch das dielektrische Material des Isolierteils 3 verursacht ist, auszugleichen. Der das Isolierteil 3 umschließende hülsenartige Außenmantel 5 weist mehrere, beispielsweise sechs durchgehende Radialbohrungen 10 auf. In diese Radialbohrungen 10 greift, wie aus der Schnittdarstellung ersichtlich, das dielektrische Material des Isolierteils 3 der Stützscheibe ein. Das Isolierteil 3 ist im Stützenteil 9 mit muldenförmigen Vertiefungen, die auch Radialrippen aufweisen können, in der Form derart ausgebildet, daß die Wirkungen von Streukapazitäten hinsichtlich des elektrischen Verhaltens zurücktreten.
Die Herstellung eines derartigen Teils erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß der Innenleiterstummel 2, 2' und der hülsenartige Außenleiter in eine Spritzgußform eingesetzt werden, die derart ausgebildet ist, daß durch die Radialbohrungen 10 während des Spritzvorganges die in der Form enthaltende Luft mit Sicherheit entweichen kann. Die Zuführung der Spritzgußmasse erfolgt an einer der Stirnseiten der Stützscheibe, und zwar an einer oder mehreren von den Radialbohrungen 10 abliegenden Stellen. Nach dem Spritzgußvorgang, also nach der Verfestigung des das Isolierteil 3 bildenden eingespritzten thermoplastischen Kunststoffes, kann die fertige Stützscheibe aus der Form genommen werden. Etwa anhaftende überschüssige Teile der thermoplastischen Kunststoffmasse werden entfernt. Die thermoplastische Kunststoffmasse soll vorteilhaft glasklar sein und einen niedrigen Verlustfaktor von etwa 3 · 10-* aufweisen, ferner soll die mechanische Festigkeit groß sein, und außerdem soll das Material nicht spröde sein. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die Verwendung eines glasklaren thermoplastischen Kunststoffes für die Fertigung des Erfindungsgegenstandes deshalb von so außerordentlich großer Bedeutung ist, weil dieser an dem fertigen Endprodukt etwa durch den Spritzvorgang verursachte Lufteinschlüsse u. dgl. und damit nicht brauchbare Halterungsanordnungen ohne große elektrische Messungen sofort erkennen läßt.
Beim Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist das Innenleiterteil 2 nur ein kurzer Innenleiterstummel, ebenso wie der hülsenartige Außenmantel 5, der an beiden Enden geringfügig über das Isolierteil 3 vorsteht, nur relativ geringe axiale Erstreckung besitzt. Die Lehre nach der Erfindung ist keineswegs auf derartige Anordnungen beschränkt, sondern kann auch dann Anwendung finden, wenn das Innenleiterteil 2 nach einer oder beiden Seiten des Isolierteils 3 eine wesentlich größere Erstreckung besitzt, was auch hinsichtlich des hülsenartigen Außenmantels 5 zutrifft. Auch ist die Anwendung des Erfindungsgegenstandes nicht auf Steckverbindungen beschränkt, sondern derselbe kann auch für die Schaffung von Koaxialleitungen benutzt werden. Hierzu wird der Außenleiter der aufzubauenden Leitung zweckmäßig durch Schraubgewinde od. dgl. lösbar aufgeteilt, und in diese Aufteilungsstellen werden die Stützscheiben eingesetzt. Der Innenleiter ist dann zweckmäßig ebenfalls in entsprechende Abschnitte aufzuteilen, deren jeder entweder mit einer oder zwei Stützscheiben nach der Lehre der Erfindung versehen ist oder bei Verwendung von Halterungsanordnungen nach Fig. 2 in diesen eingelagert ist. Hierfür empfiehlt es sich, die einzelnen Innenleiterabschnitte jeweils an einem Ende mit dem entsprechend auszubildenden Innenleiterstummel 2 über eine Schraubverbindung und am anderen Ende mittels einer gleitenden Steckverbindung zu befestigen. Es hat dies den Vorteil, daß trotz Festliegens der Halterungsanordnungen die Innenleiterabschnitte ein gewisses axiales mechanisches Spiel wegen eventuell auftretender Temperaturschwankungen haben.

Claims (2)

PaTENTANSPKÜCHE:
1. Halterungsanordnung für den Innenleiter eines als lösbare Leitungsverbindung ausgebildeten Koaxialleitungsabschnittes, bestehend aus einem insbesondere kurzen Innenleiterteil, das mit einem hülsenartigen, vorzugsweise kurzen Außenmantel über ein durch ein Spritzgußverfahren eingefügtes Isolierteil mechanisch fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Außenmantel
(5) mit wenigstens einer vorzugsweise durchgehenden Radialbohrung (10) versehen ist, die durch die Isoliermasse der Stützscheibe wenigstens insoweit ausgefüllt ist, daß eine Sicherung gegen eine Verdrehung und/oder Axialverschiebung des hülsenartigen Außenmantels gegenüber dem Isolierteil gegeben ist.
2. Halterungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Außenmantel (5) eine größere axiale Länge als das
Isolierteil (3) hat und an beiden Enden über dieses vorzugsweise geringfügig vorsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES56759A 1958-01-30 1958-01-30 Innenleiterhalterung bei loesbaren Koaxialleitungsabschnitten Pending DE1092535B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3292117A (en) * 1964-02-18 1966-12-13 Omni Spectra Inc Coaxial connector with means for preventing axial and rotational movement between connector components
US3340495A (en) * 1965-08-24 1967-09-05 Weinschel Eng Co Inc Ultra-high frequency connector
CN106887742A (zh) * 2017-03-20 2017-06-23 中航光电科技股份有限公司 射频连接器及其绝缘支撑

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