DE1092633B - Halterung von Glasscheiben in Fensterrahmen od. dgl. - Google Patents

Halterung von Glasscheiben in Fensterrahmen od. dgl.

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DE1092633B
DE1092633B DEM40916A DEM0040916A DE1092633B DE 1092633 B DE1092633 B DE 1092633B DE M40916 A DEM40916 A DE M40916A DE M0040916 A DEM0040916 A DE M0040916A DE 1092633 B DE1092633 B DE 1092633B
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    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/5807Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like not adjustable
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description

Es ist bekannt, Glashalteleisten über Haltestücke, Federn oder Druckknöpfe auf dem Grundrahmen zu befestigen, wobei diese Befestigungsmittel in größeren Abständen auf dem Grundrahmen befestigt sind. Die Glashalteleisten bekommen also bei 'dieser Befestistigungsart nur in größeren Abständen Halt auf dem Grundrahmen. Der Grundrahmen selbst besteht insbesondere bei Klemmleisten mit besonderen Haltestücken meist aus einem Stahlrohr, welches teuer in der Herstellung ist. Die Befestigungsmittel müssen für jede Glasstärke besondere Abmessungen bekommen, so daß also für jede Glasstärke besondere Glashalteleisten genommen werden müssen. Insbesondere bei Klemmleisten ist das Montieren sehr schwierig, da die Sicht durch die Leisten verdeckt wird und die richtige Einraststellung infolgedessen durch Probieren gefunden werden muß, was bei der Vielzahl von Haltestücken oft größte Schwierigkeiten bereitet. Außerdem müssen die Befestigungsmittel schon von vornherein auf dem Rahmen fest angeordnet werden. Ein häufigeres Auf- und Abmontieren ist insbesondere bei den Klemmleisten außerordentlich schwierig und führt wegen der Berührung zwischen Leiste und Haltestücken auf einer größeren Fläche bei Leichtmetall zu Aufrauhungen und stärkerer Abnutzung. Ein häufigeres Auf- und Abmontieren ist aber insbesondere zum Einpassen der Gehrungsstellen notwendig.
Es ist ferner bekannt, die Glashalteleisten mit zwei federnden Schenkeln zu versehen, die mit nach außen gerichteten Nasen klinkenartig hinter von zwei Seiten des Grundrahmens vorspringende Rippen eingreifen. Dadurch muß insbesondere der Grundrahmen ein besonderes Profil bekommen, wodurch eine erhebliche Verteuerung eintritt.
Durch die Erfindung wird eine Halterung für Glasscheiben geschaffen, die als Grundrahmen die Verwendung der handelsüblichen Walzprofile ermöglicht, bei der die Glashalteleiste auf ihrer ganzen Länge auf dem Grundrahmen gehalten wird und ein Auf- und Abmontieren insbesondere zum Einpassen der Leiste keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Dies wird dadurch erreicht, daß die Schenkel der Glashalteleisten einen Steg des Grundrahmenprofils umfassen und mit auf der Innenseite der Schenkel in gleicher Weise gegenüberliegend angeordneten Rippen, die eine Nut bilden, mit in Bohrungen des Steges des Grundrahmenprofils liegenden, beidseitig hervorragenden Kugeln einrasten. Die Grundrahmenprofile können dabei aus handelsüblichen Walzprofilen bestehen und der Steg zum Aufsetzen der Glashalteschiene kann von einem Schenkel dieses Walzprofils gebildet werden.
Durch die Verwendung von handelsüblichen Walzprofilen, wie L-, T-, Doppel-T- und U-Profilen für den Halterung von Glasscheiben
in Fensterrahmen od. dgl.
Anmelder:
Gotthard Myrtha, Regensburg, Auweg 32
Gotthard Myrtha, Regensburg,
ist als Erfinder genannt worden
Grundrahmen, der also unmittelbar die Glashalteleisten trägt, tritt eine erhebliche Verbilligung gegenüber den bisherigen besonderen Ausführungen des Grundrahmens ein. Der Grundrahmen bildet für die Glashalteleiste einen durchlaufenden Träger mit den Kugeln, so daß die Leiste auf ihrer ganzen Länge fest gehalten wird. Die Kugeln, die erst kurz vor der endgültigen Montage in den Steg oder Schenkel eingesetzt zu werden brauchen, können je nach der Beanspruchung in größeren oder kleineren Abständen angeordnet werden. Die Anbringung dieser Kugeln erfolgt dabei je nach der Dicke der Glasscheibe in größerem oder kleinerem Abstand von dem Quersteg, so daß also die Befestigung nach der Erfindung jeweils der Dicke der Glasscheibe unter Verwendung derselben Glashalteleiste angepaßt werden kann. Es brauchen also nicht für die verschiedenen Glasscheibendicken verschiedene Glashalteleisten genommen zu werden.
Die Kugeln zum Einrasten der Federschenkel werden in Löcher des Steges, die entsprechend der Glasscheibendicke einen entsprechenden Abstand von dem Quersteg erhalten, eingesetzt und darin durch Körnen oder Verstemmen befestigt. Es werden Kugeln mit glatter, insbesondere verchromter Oberfläche genommen, so daß bei einem eventuellen Auf- und Abmontieren der Glashalteleisten keine Schäden an dem Material der Leisten auftreten können. Die Kugeln selbst werden zweckmäßig erst nach dem Einpassen der Glashalteleisten in dem Steg angebracht, so daß das Aufsetzen und Abnehmen der Leisten keinerlei
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Widerstand und damit Schwierigkeiten l>ereitet. Durch die dann später eingesetzten Kugeln werden die Federschenkel auseinandergespreizt, wodurch ein noch festeres Zusammenpassen der Gehrungsstellen erreicht wird. Durch die Verwendung der handelsüblichen Walzprofile ergibt sich im Anschluß an die Glashalteleiste eine vertiefte Nut. Diese rings um die Glashalteleiste herumlaufende Vertiefung kann durch Farbe oder Befestigung von Kunststoffstreifen bunt ausgeführt werden.
Für die Glashalteleiste kann jedes Metall, insbesondere Leichtmetall oder eine Leichtmetallegierung oder auch Kunststoff verwendet werden, während der Grundrahmen aus Stahl oder Leichtmetall bestehen soll.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen waagerechten Schnitt durch eine Glastrennwand aus Doppel-U-Eisenstäben,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch eine schwächere Glastrennwand,
Fig. 3 einen waagerechten Schnitt einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch einen Teil eines Türrahmens,
Fig. 5 einen waagerechten Schnitt durch den Anschluß einer Glastrennwand an eine Mauer mit isoliertem Tragprofil,
Fig. 6 einen Teil eines aus einem T- oder L-Eisen bestehenden Grundrahmens in Draufsicht.
In den Putz 1 einer Mauer ist ein aus zwei U-Eisen 2 bestehender Grundrahmen eingelassen, wobei die beiden handelsüblichen U-Eisen an ihrer Rückseite durch Punktschweißen aneinander befestigt sind. Auf die freien Innenschenkel 3 dieser U-Eisen sind Glashalteleisten 4 aufgeschoben. Diese Glashalteleisten 4 sind mit zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufenden Schenkeln 5 versehen, die federnd ausgebildet sind. Auf den einander zugekehrten Flächen der Schenkel 5 sind durchgehende Vorsprünge 6 angeordnet, die zwischen sich eine Nut bilden. Die Breite der Nut entspricht nicht ganz dem Durchmesser einer Kugel 7, die in den Schenkeln 3 gelagert ist. Die Kugeln 7 werden auf der Länge der U-Eisen im Abstand voneinander angeordnet, wobei man die Abstände nach den auftretenden Beanspruchungen bemißt. Der Achsabstand, mit dem sie auf dem freien Schenkel 3 vorgesehen werden, hängt von der Dicke der Glasscheibe 8 ab. Der eine Schenkel 5 ist mit einer winkeligen Abbiegung 9 versehen, mit der sich die Glashalteleiste über Kitt 10 gegenüber der Glasscheibe 8 abstützt. Der Abstand der Kugeln 7 von dem mittleren Steg hängt also von der Dicke der Glasscheibe ab und wird stets so bemessen, daß die Glashalteleiste den erforderlichen engen Abstand von der Glasscheibe 8 bekommt.
Bei der sich rechts an die Glasscheibe 8 anschließenden Sprosse sind ebenfalls zwei U-Eisen 11 mit dem Rücken aneinander durch Punktschweißen befestigt, und über beide freie Schenkel 12 sind von beiden Seiten die Glashalteleisten 13 aufgeschoben, die den Glashalteleisten 4 entsprechen. Mit 14 sind die Kugeln bezeichnet, die in den freien Schenkeln der U-Eisen entsprechend der Dicke der Glasscheibe 8 gelagert sind, und 15 sind die Vorsprünge, die den Einrastkanal für die Kugeln 14 bilden. Dadurch, daß sowohl die Schenkel 5 als auch die Schenkel 16 federn, können die Glashalteleisten mit dem vorderen Vorsprung über die Kugeln zum Einrasten gebracht werden.
Zwischen den freien Schenkeln sowohl bei den U-Eisen 2 als auch bei den U-Eisen 11 verbleibt eine kanalartige Sichtfläche 17, 18, die mit Farbe oder Kunststoff bunt ausgelegt werden kann. Kunststoff kann z. B. durch Aufkleben an dem Mittelsteg befestigt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 handelt es sich um eine schwächere Glastrennwand, bei welcher in den Putz 1 ein T-Eisen 19 mit seinem Mittelschenkel eingelassen ist. Auf die freien Schenkel 20 sind die Glashalteleisten 21 mit ihren federnden Schenkeln 22 aufgeschoben, die mit Vorsprüngen 23 über in den Stegen 20 gelagerten Kugeln 24 einrasten. Die rechtwinkeligen Abbiegungen 25 der Glashalteleisten stützen sich über Kitt 26 gegen die Glasscheibe 27 ab. Die Glasscheibe 27 ist etwas dünner als die Glasscheibe 8 bei Fig. 1, so daß bei Verwendung der gleichen Glashalteleisten der Abstand 28 zwischen Schenkel 20 und Glashalteleiste 21 etwas kleiner als der Abstand 29 zwischen den Schenkeln 6 bzw. 12 und den Glashalteleisten 4 bzw. 13 ist.
Die Sprosse wird bei Fig. 2 von einem einfachen durchgehenden Steg 30 gebildet, der in dem oberen und unteren Grundprofil befestigt ist. Auf diesen Steg wird von beiden Seiten die Glashalteleiste 31 mit den federnden Schenkeln 32 über Kugeln 33 auf den Steg 30 geschoben. Bei dieser Sprosse sind die Glashalteleisten nach beiden Seiten mit winkeligen Abbiegungen 34 versehen, die sich über Kitt 35 gegenüber der Glasscheibe 36 abstützen.
Während bei den Fig. 1 und 2 auf beiden Seiten Leichtmetall- oder Kunststoffleisten verwendet wurden, sind bei der Fig. 3 nur von einer Seite solche Leisten aufgeschoben. Bei dieser Ausführungsform ist in den Putz 1 ein T-Träger 37 von handelsüblichem Profil eingelassen, auf dessen freien Mittelschenkel 38 die Glashalteleiste 39 mit den beiden federnden Schenkeln aufgeschoben ist. Mit Vorsprüngen 41 auf den Innenseiten der Schenkel 40 rasten diese über eine in dem Schenkel 38 befestigte Kugel 42 ein, die einen noch kleineren Abstand von dem Quersteg hat, da die Glasplatte 43 noch dünner als die Glasplatte 36 ist. Auch hier kann wieder dasselbe Glashalteleistenprofil verwendet werden, nur wird hier der Abstand 44 zwischen Schenkel 38 und Glashalteleiste 39 noch kleiner. 45 ist eine Sprosse mit dem gleichen Grundprofil, auf dessen freien Schenkel 46 eine Glashalteleiste 47 aufgeschoben ist, die mit zwei winkeligen Abbiegungen 48 versehen ist.
Bei Fig. 4 ist mit 49 ein Türrahmen bezeichnet, auf den ein Steg 50 aufgeschweißt ist. Auf die freien Enden dieses Steges sind wieder die Glashalteleisten 51 mit ihren beiden federnden Schenkeln 52 mit den Vorsprüngen 53 über Kugeln 54 einrastend geschoben, wobei sich winkelige Abbiegungen 55 über Kitt 56 gegen die Glasscheibe 57 abstützen. Auch diese Ausführungsform ist zweiseitig.
Bei Fig. 5 ist zwischen die beiden in den Putz 1 der Mauer eingelassenen U-Eisen 58 eine Isolierplatte 59 angeordnet. Auf die freien Schenkel 60 sind wiederum die Glashalteleisten 61 über Kugeln 62 aufgeschoben und die Abbiegungen 63 stützen sich über Kitt 64 gegen die Glasscheibe 65 ab. Die Sichtfläche 66 kann wiederum mit Farbe oder Kunststoff farbig ausgelegt werden.
Fig. 6 zeigt auf einer Seite ein T- ader L-Eisen 67, auf dessen freien Schenkel 68 die Glashalteleiste 69 aufgeschoben ist. Entsprechend der Dicke der Glasscheibe 70 sind in den freien Schenkel 68 Löcher zur Aufnahme der Kugeln 71 gebohrt, die dann entweder
auf dem ganzen Umfang wie bei 72 oder nur an einzelnen Stellen verstemmt werden. Der Abstand der Kugeln 71 in der Längsrichtung des Trägers hängt von der Beanspruchung ab, der die Leisten 69 unterworfen sind, und der Abstand von der Abstützung der Glasscheibe, im vorliegenden Fall also von dem Quersteg, hängt von der Dicke der Glasscheibe ab. Je dicker die Glasscheibe ist, um so mehr muß das Loch für die Aufnahme der Kugeln nach außen, und je dünner die Glasscheibe ist, um so mehr muß es nach innen zu angeordnet sein. 73 sind die durchgehenden Vorsprünge, zwischen die die Kugeln einrasten. 74 ist die winkelige Abbiegung, die sich über Kitt gegen die Glasscheibe 70 abstützt.
Das Bohren der Löcher für die Kugeln bzw. das Befestigen der Kugeln erfolgt zweckmäßig erst dann, wenn die Glashalteleisten fertig eingepaßt sind, so daß nur noch das endgültige Aufschieben zu erfolgen hat.
Die Glashalteleisten sollen aus Metall, insbesondere Leichtmetall, oder Kunststoff bestehen, während der Grundrahmen aus Stahl oder Leichtmetall bestehen kann.
Die Erfindung ist auf Verglasungen aller Art mit stehenden Glasscheiben, wie Fenster, Türen und Trennwände, anwendbar.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Halterung von Glasscheiben in Fensterrahmen od. dgl. mittels mit zwei federnden Schenkeln versehenen Glashalteleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (5, 16, 22, 32, 40, 52) der Glashalteleisten einen Steg des Grundrahmenprofils umfassen und mit auf der Innenseite der Schenkel in gleicher Weise gegenüberliegend angeordneten Rippen (6, 15, 23, 41, 53), die eine Nut bilden, mit in Bohrungen des Steges des Grundrahmenprofils liegenden, beidseitig hervorragenden Kugeln (7, 14, 24, 33, 54, 62, 71) einrasten.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundrahmenprofile aus handelsüblichen Walzprofilen bestehen und der Steg zum Aufsetzen der Glashalteleiste von einem freien Schenkel des Walzprofils gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 647/219 11.60
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