DE1092821B - Vorderstrammer fuer Skibindungen - Google Patents
Vorderstrammer fuer SkibindungenInfo
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- DE1092821B DE1092821B DEE14434A DEE0014434A DE1092821B DE 1092821 B DE1092821 B DE 1092821B DE E14434 A DEE14434 A DE E14434A DE E0014434 A DEE0014434 A DE E0014434A DE 1092821 B DE1092821 B DE 1092821B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/24—Tighteners for ski bindings
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung behandelt einen Vorderstrammer für Skibindungen mit einem in seiner Spannung veränderlichen
Fersenzug, dessen Zugfedern über einen Spannhebel an einem Schlitten angreifen, der in einer skifesten
Gleitbahn frei bewegbar geführt ist und sich über eine Gewindespindel mittels einer darauf sitzenden
Einstellmutter einstellbar an einem an der Gleitbahn angeordneten Halteglied abstützt, das gemeinsam
mit dem Schlitten von der Gleitbahn abnehmbar ist.
Bekannt ist eine Skibindung, bei welcher der das Fersenzugorgan abstützende Strammerhebel an einem
längsverschiebbaren Schlitten angelenkt und ein im Schlitten angeordnetes Riegelglied vorgesehen ist,
welches mit in Abständen angeordneten Rasten der Schlittenführung zur Grobeinstellung des Schlittens in
Eingriff gebracht werden kann. Das Riegelglied ist, um eine Längsachse des Schlittens drehbar gelagert,
als Drehriegel ausgebildet und in an der Schlittenführung angeordneten Rasten eindrehbar.
Soll diese Skibindung nach Hochklappen vom Strammerhebel durch Herausziehen des Schlittens aus
seiner Führung vom Ski abgenommen werden, so ist der Drehriegel zuvor auszurasten, Dies kann
Schwierigkeiten bereiten einesteils zufolge ungenügender Griffigkeit des verhältnismäßig kleinen Riegelgliedes und andernteils wegen Minderung seiner Drehbarkeit
infolge Korrosion, Verschmutzung, Vereisung od. dgl.
Der erfindungsgemäße Vorderstrammer ist anders ausgebildet. Er zeichnet sich dadurch aus, daß als
Halteglied ein in der Draufsicht im wesentlichen U-förmig ausgebildetes Blechformteil dient, das zur
Befestigung an der Gleitbahn einen lappenförmigen Ansatz aufweist, der in den Hohlraum einer an der
Bodenfläche der Gleitbahn angeordneten Abkröpfung einschiebbar ist. Vorteilhaft ist der lappenförmige Ansatz
am Stegteil der U-Form des Haltegliedes angeordnet.
Zwecks gleichzeitiger Abnehmbarkeit1 des als Widerlager
dienenden Formteils und des Schlittens weist der lappenförmige Ansatz und die Abkröpfung außenseitig
eine geringere Breite auf als die lichte Weite des Schlittens. Demzufolge genügen an der der Gleitbahn
zugewandten Seite der Stirnwände des Schlittens vorgesehene Aussparungen, um ein Herausschieben
des Schlittens durchzuführen, ohne daß dieser dabei durch die Abkröpfung gehemmt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greift in bei Vorderstrammern bekannter Weise eine an der
Einstellmutter der Gewindespindel vorgesehene Ringnut zur axialen Festlegung der Einstellmutter in eine
oben offene, längsschlitzartige Aussparung im Stegteil ein. Diese Verbindung gestattet eine genaue Anpas-
Vorderstrammer für Skibindungen
Anmelder:
Josef Ess ο. H. G., Sonthofen (Allgäu)
Josef Ess ο. H. G., Sonthofen (Allgäu)
Josef Ess, Sonthofen (Allgäu),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sung des Fersenzuges an die jeweils gegebenen Verhältnisse. Sie vermittelt sowohl ein Abnehmen des
Fersenzuges durch gegenseitiges Verschieben von Schlitten und Halteglied als auch ein kontinuierliches
Einstellen desselben.
Zur Schaffung einer nicht ohne weiteres lösbaren Verbindung von Halteglied und Einstellmutter sind
am öffnungsseitigen Ende der Aussparung Andrückungen angeordnet. Sie erfassen klammerartig die
Ringnut der Einstellmutter. Darüber hinaus gestattet die Ringnut durch Anlage ihrer Begrenzungsflächen
mit den Randflächen der Aussparung auch ein Vor- und Zurückschieben des Schlittens, ohne daß hierzu
die bei bekannten Ausführungen üblichen Federelemente, unter deren Vorspannung ein Zurückschieben
des Schlittens möglich ist, erforderlich sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Vorderstrammer einer Skibindung gemäß der Erfindung, gesehen von
der Schnittlinie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Vorderstrammers,
Fig. 3 einen Schlitten nach der Linie IH-III der Fig. 1, mit teilweise in der Seitenansicht dargestelltem
Spannhebel,
Fig. 4 eine perspektivische Unteransicht des Vorderstrammers des Fersenzuges,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1 4-5 und
Fig. 6 einen Schnitt nach der "Linie VI-VI der
Fig. 1.
In den einzelnen Figuren, ist mit 1 das Skibrett und
mit 2 die mittels der Holzschrauben 3 am Skibrett befestigte Gleitbahn bezeichnet. Die Längskanten 4 der
Gleitbahn 2 sind zur Bildung von Führungsschienen nach oben und gegeneinander gerichtet abgebogen. Der
Schlitten 5 ist in der Gleitbahn 2 längsbeweglich eingesetzt und greift mit den sich in der Längsrichtung
009 647/68
erstreckenden seitlichen Ansätzen 6 in die durch Abbiegen der Längskanten 4 gebildeten Führungsschienen
der Gleitbahn 2 ein. Wie aus der Zeichnung weiterhin erkennbar, ist die Gleitbahn an dem der
Skispitze zugewandten Ende mit einer Abkröpfung7 versehen, die stirnseitig offen ist und zur Aufnahme
eines lappenförmigen Ansatzes 8 des als Halteglied 9 dienenden U-förmig abgebogenen Blechformteils dient.
Der Steg 10 dieses Blech form teils ist mit einer oben
offenen längsschlitzartigen Aussparung 11 versehen, durch die die mit dem Schlitten 5 fest verbundene Gewindespindel
12 durchgreift. Auf dem Gewindeansatz der Spindel 12 ist die Einstellmutter 13 drehbar aufgesetzt.
In der Umfangsfläche der Einstellmutter 13 ist eine Ringnut 14 angeordnet, in die die Randflächen
der im Steg 10 angebrachten Aussparung 11 eingreifen. Die Randflächen weisen am öffnungsseitigen
Ende der Aussparung Andrückungen 14' auf, die eine unlösbare, jedoch drehbare Verbindung zwischen
Einstellmutter 13 und Halteglied 9 ergeben. Mit 15 ist ao der Spannhebel bezeichnet, an dem die Spannfedern 16
eines Fersenzuges mittels der Nieten 17 befestigt sind. Mit 18 ist die Drehachse des Spannhebels bezeichnet,
die gleichzeitig als Verbindungsglied von Schlitten 5 und Gewindespindel 12 dient. Durch Schwenken des
Spannhebels 15 ist in bekannter Weise das Anlegen bzw. das Lösen des Fersenzuges an dem Skistiefel erreichbar.
Eine Veränderung der Vorspannung der Federn 16 ist durch Drehen der Einstellmutter 13 erreichbar, die
sich auf das Halteglied 9 abstützt, und dabei den Schlitten 5 längsbewegt. Durch Drehen der Einstellmutter
13 in Richtung des Uhrzeigerdrehsinns erfolgt eine Bewegung des Schlittens in Richtung auf das als
Widerlager dienende Halteglied 9, wodurch eine größere Vorspannung der Spannfedern 16 erzielbar ist.
Durch gegenläufige Drehbewegungen der Einstellmutter 13 wird die Vorspannung der Spannfedern 16
verkleinert. Durch Vorschieben des Schlittens 5 nach Lösen des Fersenzuges ist der Schlitten 5 aus der
Gleitbahn 2 ausschiebbar, wobei durch Anlage der Begrenzungsflächen der ringnutförmigen Aussparung
14 der Einstellmutter 13 gegen die schlittenseitig gelegenen Randflächen der Aussparung 11 des Halteglieds
9 dieses gleichfalls so weit vorgeschoben wird, daß der lappenförmige Ansatz 8 aus der Abkröpfung 7
heraustritt und das Halteglied 9 abnehmbar ist.
Durch die Anbringung von Aussparungen 19 im Schlitten 5 wird ein Anstoßen des Schlittens 5 an der
Abkröpfung 7 bei Abnehmen desselben von der Gleitbahn 2 vermieden.
Claims (5)
1. Vorderstrammer für Skibindungen mit einem in seiner Spannung veränderlichen Fersenzug, dessen
Zugfedern über einen Spannhebel an einem Schlitten angreifen, der in einer skifesten Gleitbahn
frei bewegbar geführt ist und sich über eine Gewindespindel mittels einer darauf sitzenden
Einstellmutter einstellbar an einem an der Gleitbahn angeordneten Halteglied abstützt, das gemeinsam
mit dem Schlitten von der Gleitbahn abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als
Halteglied (9) ein in der Draufsicht im wesentlichen U-förmig ausgebildetes Blechformteil dient,
das zur Befestigung an der Gleitbahn einen lappenförmigen Ansatz (8) aufweist, der in den Hohlraum
einer an der Bodenfläche der Gleitbahn angeordneten Abkröpfung (7) einschiebbar ist.
2. Vorderstrammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lappenförmige Ansatz (8)
am Stegteil (10) der U-Form des Haltegliedes (9) angeordnet ist.
3. Vorderstrammer nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abkröpfung (7) außenseitig eine geringere Breite aufweist als die lichte Weite des
Schlittens (5).
4. Vorderstrammer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise eine an der Einstellmutter (13) der Gewindespindel (12)
. vorgesehene Ringnut (14) zur axialen Festlegung der Einstellmutter in eine oben offene1, längsschlitzartige
Aussparung (11) im Stegteil (10) des Haltegliedes greift.
5. Vorderstrammer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch die Anordnung von Andrückungen (14') am öffnungsseitigen Ende der Aussparung (11).
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschriften Nr. 175 831,
052.
österreichische Patentschriften Nr. 175 831,
052.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 647/68 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14434A DE1092821B (de) | 1957-07-23 | 1957-07-23 | Vorderstrammer fuer Skibindungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14434A DE1092821B (de) | 1957-07-23 | 1957-07-23 | Vorderstrammer fuer Skibindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1092821B true DE1092821B (de) | 1960-11-10 |
Family
ID=7068793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE14434A Pending DE1092821B (de) | 1957-07-23 | 1957-07-23 | Vorderstrammer fuer Skibindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1092821B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT175831B (de) * | 1952-04-30 | 1953-08-25 | Karl Kinzl | Federstrammer für Skibindungen mit Vorderzug |
| AT178052B (de) * | 1951-06-25 | 1954-04-10 | Ver Baubeschlag Gretsch Co | Skibindung |
-
1957
- 1957-07-23 DE DEE14434A patent/DE1092821B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT178052B (de) * | 1951-06-25 | 1954-04-10 | Ver Baubeschlag Gretsch Co | Skibindung |
| AT175831B (de) * | 1952-04-30 | 1953-08-25 | Karl Kinzl | Federstrammer für Skibindungen mit Vorderzug |
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