DE1093043B - Fadenfoerderhaspel, insbesondere zur Behandlung eines frisch gesponnenen Kunstfadens mit Fluessigkeiten - Google Patents

Fadenfoerderhaspel, insbesondere zur Behandlung eines frisch gesponnenen Kunstfadens mit Fluessigkeiten

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DE1093043B
DE1093043B DEK26974A DEK0026974A DE1093043B DE 1093043 B DE1093043 B DE 1093043B DE K26974 A DEK26974 A DE K26974A DE K0026974 A DEK0026974 A DE K0026974A DE 1093043 B DE1093043 B DE 1093043B
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DE
Germany
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rollers
thread
liquids
axes
central axis
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Pending
Application number
DEK26974A
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English (en)
Inventor
Harry Asdour Kuljian
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0436Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
    • D01D10/0454Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement using reels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description

  • Fadenförderhaspel, insbesondere zur Behandlung eines frisch gesponnenen Kunstfadens mit Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft einen Fadenförderhaspel, insbesondere zur Behandlung eines frisch gesponnenen Kunstfadens mit Flüssigkeiten, bei dem der Faden in schraubenlinienförmiger Bahn um eine Anzahl von kreisförmig um eine horizontale liittelachse angeordneten Walzen geleitet wird, wobei den obersten Walzen die Behandlungsflüssigkeit bzw. die Behandlungsflüssigkeiten zugeleitet und die überschüssige Flüssigkeit durch eine Abstreifvorrichtung von diesen Walzen -entfernt wird.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 2 63-1449 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung sind acht Walzen vorgesehen, deren Achsen gleichzeitig schräggestellt werden können, um den Faden in schraubenlinienförmiger Bahn über die Walzen zu leiten. Diese Vorrichtung arbeitet zwar einwandfrei, jedoch hat sich herausgestellt, daß durch das Schrägstellen. der mit Abstreifvorrichtungen versehenen Walzen die Arbeitsweise und Lebensdauer der Abstreifer ungünstig beeinflußt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und gleichzeitig eine einfachere und betriebssicherere Bauweise zu schaffen.
  • Es wurde gefunden, daß bei geeigneter Ausbildung auch eine kleinere Anzahl von Walzen (als acht Walzen) zur Anwendung gelangen kann und da.ß man auf eine Schrägstellung der obersten, mit Abstreifer versehenen Walzen verzichten kann, ohne den Fadenlauf zu beeinträchtigen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Achsen der obersten, mit Abstreifer versehenen. Walzen unveränderlich sowie parallel zueinander und zur Mittelachse der Gesamtvorrichtung angeordnet und nur die Achsen der unteren, nebeneinanderliegenden Walzen gleichzeitig gegenüber der Mittelachse der Gesa,mtvorrichtung und den Achsen der oberen Walzen schräg einstellbar sind.
  • Aus der deutschen Patentschrift 885 456 ist es bereits bekanntgeworden, bei Käfigtrommeln jeden zweiten Stab feststehend und die übrigen, dazwischenliegenden Stäbe so auszubilden, daß sie gegenüber der Mittelachse der Gesamtvorrichtung schräggestellt werden können. Bei der Erfindung verbleiben im Gegensatz dazu die beiden obersten Walzen, denen die Behandlungsflüssigkeit zugeleitet wird und die mit Abstreifern versehen sind, in ihrer zur Mittelachse der Gesamtvorrichtung parallelen Stellung, während sämtliche übrigen Walzen schräggestellt werden. Im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung liegt der Zweck dieser Maßnahme darin, zu verhindern, daß die Arbeitsweise und Lebensdauer der Abstreifer durch das Schrägstellen ungünstig beeinflußt werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die eine der oberen Walzen angetrieben ist und 2 mit einem Sonnenrad kämmt, welches die übrigen Walzen antreibt. Die Vorrichtung zur Schrägstellung der unteren, nebeneinanderliegenden Walzen besteht erfindungsgemäß darin, daß diese an ihrem einem Ende in einer um die Mitte der Gesamtvorrichtung schwenkbaren Platte gelagert sind, die in den gewünschten Zwischenstellungen fixiert werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 ist eine Endansicht nach 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 ist die andere Endansicht nach 4-4 der Fig. 1; Fig. 5 ist ein Teilschnitt nach 5-5 der Fig. 4 durch den gekapselten Walzenantrieb, und Fig. 6 ist ein Teilschnitt nach 6-6 der Fig. 3 durch das vordere Walzenlager.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel enthält fünf Walzen 10, 12, 14, 16 und 18 (Fig. 2, 3 und 4), die kreisförmig um eine imaginäre Mittelachse angeordnet sind.
  • Die Walzen 10 und 12 sind mit Abstreifern 11 versehen, welche die auf diese Walzen aus den Düsen N auftropfenden Behandlungsflüssigkeiten abstreifen. Die abgestreifte Flüssigkeit gelangt in die in Fig. 1 und 2 gezeigten Auffangschalen 13. Die in den Figuren rechts liegenden äußeren Enden dieser Walzen sind in üblicher Weise in einer Endplatte 22 gelagert, welche durch Schrauben an einer Platte 23 befestigt ist, die wiederum mit dem Stirnende eines Trägers 24 verbunden ist. Der Träger 24 ist in geeigneter Weise mit einer Gestenplatte 32 verbunden, die ihrerseits an einer Konsole 34 befestigt ist (Fig. 1).
  • Die gegenüberliegenden Enden der Walzen 10 und 12 sind in einer Endplatte 22a gelagert, die ebenfalls mit der Gestellplatte 32 verbunden ist. Die Walzen 10 und 12 sind also so gelagert, daß sie nicht schräggestellt werden können.
  • Die äußeren Enden der Walzen 14, 16 und 18 sind in selbsteinstellbaren Lagern 20 (Fig. 6) gelagert, die von einer Platte 28 getragen werden, welche durch einen Bolzen 30 mit der Platte 23 und ferner mit einer an der Gestellplatte 32 festgeschraubten Halterung 33 verbunden ist.
  • Die gegenüberliegenden, in Fig. 1 und 5 links gezeigten Ende. der Walzen 14, 16, 18 sind mit Stiften 35 versehen, welche lose in Ausnehmungen an den; inneren Enden von Wellenstümpfe 41 einfassen, die in Lagern 36 gelagert sind und sich in Buchse 58 der Platte 22a frei drehen können. An den äußeren Enden der Wellenstümpfe aller Wellen sind Zahnräder 40 befestigt, die mit einem Sonnenrad 38 im Eingriff stehen. Einer der Wellenstümpfe der oberen Walzen 10, 12 ist mit einem Kegelrad 44 versehen., das von einem Kegelrad 42 der Motorwelle 34' angetrieben wird und dadurch über das Sonnenrad alle übrigen Räder 44 antreibt.
  • Die Enden der Wellenstümpfe 41 der Walzen 14, 16 und 18 sind mit Ausnehmungen versehen, welche die erweiterten Enden von zapfenartigen zentrischen Ansätzen der Ende 56 dieser Walzen aufnehmen.
  • Um einen schraubenlinienförmigen Vorschub des Fadens T um sämtliche Walzen zu erzielen, werden die Achsen der Walzen 14, 16 und 18 schräggestellt. Die Achsen dieser Walzen werden jedoch nicht einzeln schräggestellt, sondern es wird der in der Mitte der Haspelwalzen angeordnete Bolzen 30 (Fig. 3) gelöst und die Platte 28 um die Achse dieses Bolzens verschwenkt.
  • Auf diese Weise werden die Achsen der drei Walzen 14, 16 und 18 gleichzeitig in gleichem Drehsinn und um den gleichen Betrag schräggestellt. Nach der gewünschten Schrägstellung wird der Bolzen 30 wieder angezogen. Die mit den Abstreifern 11 versehenen Walzen 10 und 12 werden dabei nicht schräggestellt. Die Abstreifer behalten also stets ihre relative Stellung zu ihren zugehörigen Walzen bei, und ihr Wirkungsgrad wird durch ein Schrägstellen der Walzen nicht ungünstig beeinflußt. Auch wird dadurch, daß eine der nicht schräggestellten Walzen als Antriebswalze dient, toter Gang im Walzenantrieb vermieden, der dann vorhanden sein würde, wenn der Antrieb über eine schräggestellte Walze erfolgen würde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fadenförderhaspel, insbesondere zur Behandlung eines frisch gesponnenen Kunstfadens mit Flüssigkeiten, bei dem der Faden in schraubenlinienförmiger Bahn um eine Anzahl von kreisförmig um eine horizontale Mittelachse angeordneten Walzen geleitet wird, wobei den obersten Walzen die Behandlungsflüssigkeit bzw. die Behandlungsflüssigkeiten zugeleitet und die überschüssige Flüssigkeit durch eine Abstreifvorrichtung von diesen Walzen entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der obersten, mit Abstreifer (11) versehenen Walzen (10, 12) unveränderlich sowie parallel zueinander und zur Mittelachse der Vorrichtung angeordnet und nur die Achsen der unteren, nebeneinanderliegenden Walzen (14, 16, 18) gleichzeitig gegenüber der Mittelachse der Gesamtvorrichtung und den. Achsen der oberen Walzen (10, 12) schräg einstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (12) der oberen Walzen angetrieben ist und mit einem Sonnenrad (38) kämmt, welches die übrigen Walzen (10, 14, 16, 18) antreibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die unteren, nebeneinanderliegenden Walzen (14, 16, 18) an ihrem einen Ende in einer um die Mitte der kreisförmig angeordneten Walze (10, 12, 14, 16, 18) bzw. um den Bolzen (30) schwenkbaren Platte (28) gelagert sind, die in den gewünschten Zwischenstellungen fixierbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 885 456; USA.-Patentschrift Nr. 2 634 449.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3831875A (en) * 1972-06-16 1974-08-27 Iro Ab Thread storage and supply device for textile machines

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US2634449A (en) * 1950-04-01 1953-04-14 Kuljian Corp Thread manufacturing apparatus
DE885456C (de) * 1949-03-21 1953-08-06 Courtaulds Ltd Fadenfortfuehrungswinde (Kaefigtrommel)

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