DE1093323B - Traeger fuer Borstenbueschel und Vorrichtung zu ihrer Befestigung - Google Patents

Traeger fuer Borstenbueschel und Vorrichtung zu ihrer Befestigung

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DE1093323B
DE1093323B DEN16417A DEN0016417A DE1093323B DE 1093323 B DE1093323 B DE 1093323B DE N16417 A DEN16417 A DE N16417A DE N0016417 A DEN0016417 A DE N0016417A DE 1093323 B DE1093323 B DE 1093323B
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DE
Germany
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bristles
tufts
carrier
sleeve
attachment
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DEN16417A
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English (en)
Inventor
Karl Mueller
Karl Muehl
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NISTERHAMMER MASCHB GmbH
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NISTERHAMMER MASCHB GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/18Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier the bristles being fixed on or between belts or wires

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  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Träger für Borstenbüschel und Vorrichtungen zu seiner Befestigung und ist besonders geeignet für die Verwendung an Walzenbürsten.
Bei den bekannten Walzenbürsten erfolgte die Befestigung der Borsten dadurch, daß einzelne in sich geschlossene Ringe aus Blech, in welchen die Borsten mit einem Drahtring gehaltert sind, auf eine Welle aufgeschoben und zusammengepreßt wurden.
Diese Art der Befestigung ist aber äußerst nachteilig, da es schwierig ist, einen gleichmäßigen Preßdruck über die ganze Welle zu erhalten und insbesondere weil bei der stets nicht gleichmäßigen Abnutzung im Betrieb die ganze Welle aus der Bürstenmaschine herausgenommen und zum Ersatz der einzelnen Borstenringe auseinandergenommen werden mußte.
Eine weitere Befestigungsart von Borsten für Bürstenwalzen und andere Unterlagen besteht darin, daß in die Unterlage Rillen mit hufeisenförmigem Querschnitt eingelassen, in diese die Borsten selbst eingeführt und durch einen durch die Rille hindurchgeführten Stab gehaltert werden.
Auch diese bekannte Möglichkeit einer Befestigung weist den Nachteil auf, daß ein Ersatz einzelner Teile äußerst umständlich ist, da stets die Borsten aus jeder einzelnen Rille entfernt und wieder eingezogen werden müssen.
Es sind auch bereits Hülsen für Borstenbüschel vorgeschlagen worden, die aus zwei voneinander getrennten Blechen bestehen, die nach Zwischenfügen der Borstenbüschel zusammengebogen werden. Diese Trägerkörper für Borstenbüschel besitzen aber den Nachteil, daß die Seiten völlig offen sind. Wollte man beispielsweise Borstenbüschel aus stark widerstandsfähigem Material, wie Superpolyamide, verwenden, so wäre es nicht möglich, die Borstenbüschel mit der Halterung in eine gewünschte Form zu bringen, da das Borstenmaterial einen sehr großen Widerstand gegen Formveränderungen besitzt und die Borstenbüschel ohne weiteres an den offenen Seiten der Halterung herausquellen wurden.
Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Borstenbefestigungsarten vermieden und zudem noch erhebliche Vorteile erzielt.
Der Träger für Borstenbüschel, insbesondere für Walzenbürsten, ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß die Borstenbüschel in einer aus einem geschlossenen Rohr flach gepreßten, zu einem offenen U mit flach ausgebildetem Schenkelverbindungsstück gebogenen Hülse gehalten sind und an dem Verbindungsstück in bekannter Weise Bohrungen oder Aussparungen zur Befestigung mittels Schrauben vorgesehen sind.
Gegenüber den bekannten Ausführungen besitzt der Träger für Borstenbüschel
und Vorrichtung zu ihrer Befestigung
Anmelder:
Nisterhammer Maschinenbau G.m.b.H.,
Nisterhammer, Post Hachenburg
(Westerw.)
Karl Müller, Nisterbammer, Post Hachenburg
(Westerw.),
und Karl Mühl, Bad Godesberg,
sind als Erfinder genannt worden
2
Trägerkörper für Borstenbüschel gemäß der Erfindung den großen Vorteil, daß bei der Herstellung der Hülse von einem geschlossenen Rohr ausgegangen wird. Dadurch ist die dann gepreßte Hülse an den Seiten geschlossen. Diese geschlossene Form gemäß der Erfindung ist aber unbedingt erforderlich, um ein Herausquellen von Borstenbüscheln zu vermeiden. Diese Gefahr liegt besonders dann vor, wenn Borsten aus stark widerstandsfähigem Werkstoff, wie z. B. Superpolyamide, verwendet werden.
Außerdem bietet die Befestigung mittels Schrauben an dem Schenkelverbindungsstück der U-förmig gebogenen Hülse den Vorteil, daß bei Anordnung der Borstenträger auf einem Rohr oder einer hohl gebohrten Welle Waschflüssigkeit in den hohlen, die Borstenbüschel tragenden rotierenden Körper geführt und durch radiale Bohrungen im Rohr und den Borstenbüschelträgern zwischen die Borstenbüschel selbt geleitet werden kann. Die Waschflüssigkeit läuft dann, ohne daß ein besonderer Druck erforderlich wäre, infolge der Zentrifugalkraft der umlaufenden Bürste aus den Bohrungen an den Borsten entlang und wird auf das Bürstmaterial geworfen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung können die Schenkel der zusammengepreßten Hülse im Querschnitt sinusförmig gebogen sein. Auch können die sinusförmig gebogenen Schenkel gegeneinander phasenverschoben sein.
009 649/4
Da die Borstenbüschel selbst dieser Biegung folgen, werden durch diese Formgebung besondere Bürsteffekte erreicht.
Der besondere technische Fortschritt, welcher durch die Erfindung erzielt wird, ist darin zu erblicken, daß eine außergewöhnlich einfache Befestigung der Träger für die Borstenbüschel auf jeder Unterlage, gleichgültig ob flach oder gebogen, auf Scheiben, Walzen oder Rädern, ermöglicht wird.
Die Träger für Borstenbüschel gemäß der Erfindung stellen einzelne, leicht handliche Bauelemente dar, die eine besonders einfache Lagerhaltung und Ersatzteilbeschaffung erlauben. Die außergewöhnliche Zweckmäßigkeit der Erfindung tritt dann besonders in Erscheinung, wenn bei ungleichmäßig abgenutzten Bürsten, beispielsweise Walzenbürsten, ein Ersatz einzelner Teile nötig ist. Erfindungsgemäß brauchen nunmehr nur noch die verschlissenen Borstenteile ausgewechselt zu werden. Hierbei ist besonders hervorzuheben, daß das Auswechseln erfolgen kann, ohne daß die Bürsten, insbesondere die Walzenbürsten, aus der Maschine ausgebaut und wieder eingebaut werden müssen. Abgesehen von der Einsparung der Arbeitszeit für den Ersatz der Borsten, fällt auch die Bürstenmaschine selbst während des Ersatzes der Borsten nur kurze Zeit aus.
Ferner ist ein Wechsel des Materials der Borsten an der gleichen Borstenmaschine ohne Schwierigkeit durchzuführen. So können z. B. Träger mit Borstenbüscheln aus Stahldraht in kurzer Zeit durch andere, beispielsweise aus Messing, ersetzt werden.
Überhaupt sind als Material für die Borsten der Borstenbüschel erfindungsgemäß alle üblichen Werkstoffe verwendbar, z. B. Stahldraht gewellt oder glatt, Superpolyamide, Fiber, Messing, Bronze.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, perspektivisch,
Fig. 2 bis 4 die Ansichten verschieden geformter Borstenbüschel,
Fig. 5 bis 7 verschiedene Arten von Befestigungen für Träger gemäß der Erfindung,
Fig. 8 eine mit Trägern gemäß der Erfindung besetzte Walzenbürste.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, sind die Borstenbüschel 1 in der flach gepreßten Hülse 2 gehaltert und ragen aus beiden Enden der Hülse heraus. Die Hülse selbst ist U-förmig gebogen. Aus den Fig. 2 bis 4 ist erkennbar, daß die Borstenbüschel verschiedene Profile aufweisen können. Dieses erfolgt durch entsprechende Formgebung der schenkeiförmigen Teile der Hülse 2.
Die Fig. 2 zeigt ein geradliniges Profil, Fig. 3 ein sinusförmiges Profil, und gemäß Fig. 4 ist ebenfalls eine sinusförmige Formgebung vorgesehen, jedoch sind die Kurven hier phasenverschoben.
Zur Befestigung der Träger dient im einfachsten Fall eine Bohrung 3 zur Durchführung einer Schraube im Verbindungsstück 4 der Schenkel 5 der Hülse. Auch können, wie Fig. 6 zeigt, an den Rändern des Verbindungsstückes Aussparungen 6 zur Einführung
ίο von Schrauben oder Nieten vorgesehen sein.
Gemäß Fig. 7 wird die Befestigung mittels einer in die Hülse geschobener, an der Unterlage mittels Schrauben 7 befestigter Schiene 8 bewerkstelligt. Auf diese Weise kann eine ganze Reihe von Trägern gemaß der Erfindung mittels einer Schiene befestigt werden.
Die einzelnen Träger für Borstenbüschel gemäß der Erfindung können in jeder beliebigen und gewünschten Aneinanderreihung an der Unterlage befestigt werden.
So können diese im einfachsten Falle parallele Streifen bilden oder in Spiralform oder in Zickzacklinien auf die Unterlagen aufgebracht werden.
Fig. 8 zeigt beispielsweise eine Zickzackanordnung der Träger.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Träger für Borstenbüschel, insbesondere für Walzenbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel in einer aus einem geschlossenen Rohr flach gepreßten, zu einem offenen U mit flach ausgebildetem Schenkelverbindungsstück gebogenen Hülse gehalten sind und an dem Verbindungsstück in bekannter Weise Bohrungen oder Aussparungen zur Befestigung mittels Schrauben vorgesehen sind.
2. Träger für Borstenbüschel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der zusammengepreßten Hülse im Querschnitt sinusförmig gebogen sind.
3. Träger für Borstenbüschel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sinusförmig gebogenen Schenkel gegeneinander phasenverschoben sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 97 503 ;
französische Patentschrift Nr. 450436;
österreichische Patentschrift Nr. 167 220;
britische Patentschrift Nr. 304 358;
USA.-Patentschrift Nr. 2 762 073.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN16417A 1959-03-18 1959-03-18 Traeger fuer Borstenbueschel und Vorrichtung zu ihrer Befestigung Pending DE1093323B (de)

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