DE1093358B - Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsaeuren aus mono- und bicyclischen Monoolefinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsaeuren aus mono- und bicyclischen Monoolefinen

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DE1093358B
DE1093358B DEE16394A DEE0016394A DE1093358B DE 1093358 B DE1093358 B DE 1093358B DE E16394 A DEE16394 A DE E16394A DE E0016394 A DEE0016394 A DE E0016394A DE 1093358 B DE1093358 B DE 1093358B
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäuren aus mono-und bicyclischen Monoolefinen Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von Dicarbonsäuren aus monocyclischen Monoolefinen, wie Cyclohexen, oder bicyclischen Monoolefinen, wie Norbornylen, durch Ozonisierung und Oxydation des erhaltenen Ozonisierungsproduktes mit Sauerstoff und katalytischen Mengen Ozon. Die Ozonisierung von mono-und bicyclischen Monoolefinen bei niedrigen Temperaturen in Gegenwart von Lösungsmitteln und die oxydative Spaltung des Ozonisierungsproduktes ist aus Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Bd. 8, 1952, S. 396-397, bekannt. Die erfindungsgemäße Spaltung der Ozonide hat aber gegenüber dem bekannten Verfahren den Vorteil, daß bei gleich hohen Ausbeuten wesentlich kürzere Reaktionszeiten benötigt werden und damit die Kapazität der Herstellungslage beträchtlich erhöht wird. Während z. B. nach dem bekannten Verfahren die Spaltung des Ozonisierungsproduktes mit Persäuren bei 50 bis 60° C 12 Stunden erfordert, ist dieselbe erfindungsgemaß bereits nach 4 Stunden beendet.
  • Für die Ozonisierung können entweder inerte oder nicht inerte Lösungsmittel verwendet werden. Zum Beispiel wird als nicht reaktionsfähiges Lösungsmittel ein niedrigmolekularer, aliphatischer Ester verwendet, als reaktionsfähiges Lösungsmittel z. B. ein nieder-bis mittelmolekularer, aliphatischer Alkohol oder eine niedermolekulare Säure.
  • Die Ozonisierung wird allgemein nicht wesentlich über Raumtemperatur, z. B. bei + 30° C, vorzugsweise zwischen etwa 0 und etwa-100° C durchgeführt.
  • Bei der Ozonisierung von Norbornylen in einem gegenüber Ozon inerten Lösungsmittel zwischen etwa-75 und etwa-+ 25° C erhält man ein weißes festes Ozonid, das bei Raumtemperatur verhältnismäßig beständig und gegen Stoß unempfindlich ist. Es kann infolgedessen während eines beschränkten Zeitraums ohne Zersetzung gelagert und weiterverarbeitet werden. Im allgemeinen sind solche Ozonide auch sehr beständig gegenüber Oxydationsmitteln. Es wurde jedoch gefunden, daß sie erfindungsgemäß rasch und mit hohen Ausbeuten durch Oxydation mit molekularem Sauerstoff, dem eine katalytische Menge Ozon beigemischt ist, in Gegenwart eines polaren Lösungsmittels, wie Wasser oder aliphatischen Monocarbonsäuren, zu Dicarbonsäuren gespalten werden können.
  • Als Ausgangsstoffe können z. B. monocyclische Monoolefine, wie Cyclopenten, 3-Methylcyclohexen, 4-Methylcyclohexen, 2, 3, 3-Trimethylcyclopenten, 1-n-Butylcyclopenten, Cyclohexen, 2, 4-Dimethylcyclohexen und Cyclohepten bzw. bicyclische Monoolefine, wie Norbornylen, 5-Methylbicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten, 5-Propylbicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten, 5-Athylbicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten, 5, 5, 6-Trimethylbicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten, 5, 6-Dimethylbicyclo-(2, 2, 1)-hepten sowie deren Gemische verwendet werden.
  • Diese Verbindungen sind in praktisch quantitativer Aus- beute durch Diels-Alder-Umsetzung von Cyclopentadien oder Dicyclopentadien mit einem aliphatischen Monoolefin, wie Äthylen, Propen, l-Buten, 2-Buten, 1-Penten oder 2-Methyl-2-buten erhältlich. Allgemein läßt sich sagen, daß als Ausgangsmaterial Norbornylen oder alkylsubstituierte Norbornylene, deren Alkylrest 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, verwendet werden können.
  • Zum Beispiel wird das als Ausgangsmaterial verwendete Norbornylen in einem organischen Lösungsmittel, das sich unter den angewendeten Ozonisierungsbedingungen gegenüber Sauerstoff inert verhält, ozonisiert. Die Widerstandsfähigkeit eines Lösungsmittels gegenüber Ozon ist unterschiedlich. Es gibt gegenüber Ozon beständigere und weniger beständige Lösungsmittel. Ozon ist ein so starkes Oxydationsmittel, daß fast alle reinen Lösungsmittel unter den angewandten Bedingungen bis zu einem gewissen Grade angegriffen werden. Die Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptene sind der Ozonisierung sehr leicht zugänglich.
  • Wird die Ozonisierung bei einer Temperatur zwischen etwa-75 und etwa + 25°C durchgeführt, so kann ein Lösungsmittel gewählt werden, das sich in Gegenwart des erfindungsgemäßen olefinischen Ausgangsmaterials nicht mit Ozon umsetzt. Der vorliegend gebrauchte Ausdruck » inertes Lösungsmittel « bezeichnet ein organisches Lösungsmittel, das sich gegenüber Ozon und den Zwischen-sowie Endprodukten, die sich während der Ozonisierung von Bicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten bei einer Ozonisierungstemperatur von etwa-75 bis etwa + 25° C bilden, inert verhält. Beispiele für solche Lösungsmittel sind Ester aliphatischer C1-bis C4-Alkohole mit Cl-bis C4-Monocarbonsäuren, wie Methylformiat, Äthylformiat, Methyl-oder Athylacetat, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform.
  • Die Ozonisierung der Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptene kann auch in Gegenwart niederer aliphatischer Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure und deren Gemischen und Ci bis Cio Alkoholen erfolgen.
  • Die Ozonisierung wird bei einer über dem Gefrierpunkt des Lösungsmittels liegenden Temperatur durchgeführt.
  • Wird z. B. Tetrachlorkohlenstoff als Lösungsmittel verwendet, so sollte die Ozonisierung bei nicht weniger als etwa-25° C erfolgen, damit der als Lösungsmittel verwendete Tetrachlorkohlenstoff nicht erstarrt.
  • Obgleich die erfindungsgemäße Ozonisierung innerhalb eines Temperaturbereiches von etwa-75 bis etwa + 25°C durchgeführt werden kann, wird doch im allgemeinen vorzugsweise eine Temperatur zwischen etwa -75 und etwa-40° C angewendet, um die Verflüchtigung des als Ausgangsmaterial verwendeten Bicyclo-(2, 2, 1-) 2-heptens auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
  • Je Mol Bicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten sollte mindestens etwa 1 Mol organisches inertes Lösungsmittel angewendet werden. In der Regel verwendet man einen Überschuß an Lösungsmittel, d. h. beispielsweise etwa 5 bis 20 Mol Lösungsmittel je Mol cyclisches Monoolefin.
  • Die Ozonisierung der Monoolefinlösung in einem inerten organischen Lösungsmittel erfolgt vorzugsweise durch Zusammenbringen der Lösung mit einem Sauerstoff-Ozon-Gemisch, das etwa 2 bis 6 Volumprozent Ozon enthält, wobei das gasförmige Ozon-Sauerstoff-Gemisch vorzugsweise mit einer Geschwindigkeit von 283 bis etwa 14158 cm3 je Liter Lösung je Minute so lange durch die Lösung geleitet wird, bis die theoretische Menge Ozon absorbiert ist. Die Ozonisierung ist dann beendet und praktisch quantitativ. Nach Beendigung der Ozonisierung bleiben die Ozonisierungsprodukte in dem organischen inerten Lösungsmittel bei einer Temperatur zwischen etwa-75 und40°C gelöst. Wird die Lösung jedoch auf Umgebungstemperatur erwänmt und mit einem Fällungsmittel, z. B. mit Ligroin behandelt, so bildet sich, wenn Bicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten als Ausgangsstoff verwendet wurde, ein geruchloses, weißes pulvriges, festes Fällungsprodukt, das in allen gewöhnlichen, organischen Lösungsmitteln im wesentlichen unlöslich ist. Dieses Fällungsprodukt ist unempfindlich gegen Stoß, schmilzt unter Zersetzung bei etwa 95 bis 105°C und brennt stark in einer offenen Flamme. Daher kann es mehrere Wochen unter nur geringer Zersetzung in einer trockenen inerten Atmosphäre gelagert werden. Wird es der freien Luft ausgesetzt, so zersetzt es sich langsam. Nach etwa 2 Wochen tritt ein merklicher Verlust an aktivem Sauerstoff und Umwandlung in Aldehydprodukte ein.
  • Das Umsetzungsprodukt geht bei Raumtemperatur keine sofortige nachweisbare Reaktion mit Wasser, wäßrigem Wasserstoffperoxyd, Salzsäure und Bleitetraacetat ein. Läßt man es jedoch mehrere Stunden bei Zimmertemperatur in wäßrigen Lösungsmitteln stehen, so zersetzt es sich langsam. Es ist schwach reaktionsfähig mit essigsauren Lösungen von Natriumjodid und mäßig reaktionsfähig mit siedendem Wasser und siedenden wäßrigen Lösungen von Natriumhydroxyd. In den beiden letzten Fällen stellen die Reaktionsprodukte starke aldehydische Produkte dar.
  • Auf Grund seiner Eigenschaften, wie Löslichkeit, Schmelzpunkt, dem gequollenen Zustand des rohen Ozonisierungsproduktes in Lösung, seiner Reaktionsfähigkeit und Ahnlichkeit im allgemeinen Verhalten mit bekannten polymeren Ozoniden, scheint das Produkt ein polymeres Ozonid mit der folgenden wiederkehrenden Einheit zu sein : in der R einen an den Cyclopentanring gebundenen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, wenn das Ausgangsmaterial ein substituiertes Norbornylen ist ; n bedeutet eine ganze Zahl, normalerweise zwischen 4 und 10.
  • Im Molekül liegt nachweislich eine Vernetzung vor, so daß große cyclische Ozonide der folgenden Formel vorliegen : in der R einen an den Cyclopentanring gebundenen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, wenn das Ausgangsmaterial ein substituiertes Norbornylen und n eine ganze Zahl wischen 1 und 3 ist.
  • Werden Bicyclo- (2, 2, 1) 2-heptene, gelost in einem normalen, aliphatischen Ci bis Clo-Alkohol bei einer Temperatur von etwa-100 bis etwa-20° C ozonisiert, so erhält man Alkoxyperoxyde der allgemeinen Formel : in der R Wasserstoff oder einen Cl-bis C4-Alkylrest bedeutet, P und R"zusammen eine Ring-Peroxydgruppe bedeuten und R"'OH oder OR'ist oder P eine Wasserstoffperoxydgruppe darstellt und R"und R"'zusammen Sauerstoff und R'eine normale Ci-bis Clo-Alkylgruppe bedeuten.
  • Es können also hergestellt werden : Hydroperoxyde der allgemeinen Formel Hemiperacetale der allgemeinen Formel und Peracetale der allgemeinen Formel wobei R und R'die vorstehend angegebene Bedeutung haben.
  • Man erhält sie durch Lösen eines Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptens in einem geeigneten normalen C1-bis Clo-Alkohol (z. B. Methanol, Äthanol, n-Propanol, n-Butanol, Amylalkohol, Heptanol, Octanol oder Decanol oder einem Gemisch dieser Alkohole) und Behandeln der Lösung mit einem gasförmigen Sauerstoff-Ozon-Gemisch, das etwa 2 bis 6 Volumprozent Ozon enthält. Das Sauerstoff-Ozon-Gemisch wird bei einer Temperatur von etwa-100 bis etwa-20°C mit einer Geschwindigkeit von etwa 5663 bis etwa 14158 cm3 je Mol des als Ausgangsmaterial verwendeten Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptens durch die Lösung geleitet. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse wendet man eine Temperatur zwischen etwa-60 und etwa-80° C an. Das alkoholische Lösungsmittel wird im Überschuß verwendet, der keinesfalls geringer als 2 Mol Alkohol je Mol Bicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten sein sollte. Vorzugsweise setzt man etwa 5 bis 15 Mol alkoholisches Lösungsmittel je Mol Bicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten ein. Das Sauerstoff-Ozon-Gemisch wird so lange durch die alkoholische Lösung geleitet, bis etwa 1 Mol Ozon je Mol des als Ausgangs- material verwendeten Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptens absorbiert ist. Dazu ist normalerweise eine Reaktionszeit von etwa 0, 5 bis etwa 5 Stunden erforderlich.
  • Nach Ablauf der Reaktionszeit wird das Ozonisierungsprodukt auf Raumtemperatur erwärmt und das überschüssige Lösungsmittel in geeigneter Weise, z. B. durch Abdampfen entfernt. Das erhaltene Produkt besteht im wesentlichen aus Alkoxyperoxyden.
  • Die Alkoxyperoxyde sind bei Raumtemperatur oder niedrigerer Temperatur beständig. Sie sind vielseitig verwendbar, z. B. als Polymerisationskatalysatoren oder als Ausgangsstoffe zur Herstellung von Schmierölen und Weichmachern.
  • Das kristalline Ozonid, das z. B. bei Rückflußtemperatur oder einer niedrigeren Temperatur durch Abdampfen des Lösungsmittels erhalten wurde und, falls als Ausgangsstoffe monocyclische Monoolefine verwendet wurden, wie das aus Norbornylen erhaltene Ozonisierungsprodukt bei Raumtemperatur oder niedriger Temperatur beständig ist, wird dann im Überschuß (z. B. 10 bis 30 Mol) in einem Lösungsmittel, wie Wasser oder Essigsäure, suspendiert und mit molekularem Sauerstoff in Gegenwart einer katalytischen Menge Ozon oxydiert. Die Umsetzung wird etwa 2 bis 10 Stunden bei einer Temperatur zwischen etwa 50 und 100°C durchgeführt. Im allgemeinen erfolgt sie bei Rückflußtemperatur in etwa 3 bis 6 Stunden.
  • Die Oxydation von Methoxyperoxyd zu der entsprechenden a,-Dicarbonsäure wird dadurch eingeleitet, daß ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das etwa 0, 01 bis etwa 1 °/o Ozon enthält, mit einer Geschwindigkeit von etwa 5663 bis etwa 14158 cm3 je Liter Lösung je Minute bei einer gerade unter 70° C liegenden Temperatur durch eine Ameisensäurelösung des Methoxyperoxyds geleitet wird. Für die Oxydation der Aldehydgruppen ist normalenveise etwa ein lstündiges Einleiten erforderlich.
  • Dann wird die Lösung mit Sauerstoff, der eine Spur Ozon enthält, in Berührung gebracht und so lange auf einer Temperatur zwischen 70° C und Rückflußtemperatur gehalten, bis insgesamt etwa 1 Mol Sauerstoff je Mol Ausgangsperoxyd absorbiert ist. Dabei geht man zweckmäßig so vor, daß man innerhalb etwa einer Stunde nach Ablauf der Anfangsbehandlung unter 70° C die Temperatur langsam erhöht. Anschließend wird die Lösung weiter (z. B. 1 bis 3 Stunden) in Gegenwart von zusätzlichem Sauerstoff und Spuren von Ozon unter Rückfluß gehalten, bis insgesamt etwa 1 Mol Sauerstoff je Mol Ausgangsmethoxyperoxyd absorbiert ist. Nach Umsetzung von etwa 1 Mol Sauerstoff je Mol Ausgangsperoxyd ist die Reaktion praktisch beendet, was durch negativen Kaliumjodid-Test nachweisbar ist.
  • Die a, co-Dicarbonsäure kann nach einem geeigneten Verfahren, z. B. durch Filtrieren, Dekantieren oder Abdampfen des Lösungsmittels aus dem Umsetzungsgemisch erhalten werden. Die erfindungsgemäß hergestellten a,-Dicarbonsäuren sind vielseitig verwendbar, so z. B. als Rohstoffe für die Herstellung von Polyaminen, Polyestern oder Urethanen. Sie können ferner als Ausgangsstoffe bei der Herstellung von Schmierölen und Weichmachern verwendet werden.
  • Beispiel 1 a) Etwa 3 g Norbornylen werden in etwa 60 ccm Äthylacetat gelöst, und die Lösung wird auf etwa-60°C gekühlt. Ein Sauerstoff-Ozon-Gemisch, das etwa 4 Molprozent Ozon enthält, wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 16 Litern pro Stunde so lange durch die Athylacetatlösung geleitet, bis 1 Mol Ozon je Mol Norbornylen absorbiert ist. Dies läßt sich rasch dadurch feststellen, daß das Abgas aus dem Reaktionsgefäß durch eine Kaliumjodidlösung geleitet und die Ozonzuführung unterbrochen wird, sobald eine Umsetzung des Kaliumjodids mit dem Ozon im Abgas einsetzt.
  • Nach Beendigung der Ozonisierung liegt das Umsetzungsgemisch als klare, farblose Lösung vor. Diese wird auf Zimmertemperatur erwärmt, wobei sich ein weißes, festes geruchloses Fällungsprodukt ausscheidet, das abfiltriert wird. Die Ausbeute ist, bezogen auf das Ausgangsnorbornylen, quantitativ.
  • Das Fällungsprodukt ist in organischen Lösungsmitteln unlöslich. Bei erhöhten Temperaturen wird es durch Pyridin und andere Basen zersetzt. Es ist unempfindlich gegen Stoß und schmilzt bei 95 bis 105°C, wobei eine Zersetzung unter Gasbildung erfolgt. Mit siedendem Wasser setzt sich das Fällungsprodukt zu öligen, aldehydischen Zersetzungsprodukten um. Mit 2, 4-Dinitrophenylhydrazin reagiert es heftig unter Bildung eines gelben Niederschlages, der sich beim Stehen zu einer dunklen gummiartigen Substanz zersetzt.
  • Der Niederschlag, auf aktiven Sauerstoff geprüft, reagiert positiv. Er zersetzt sich langsam bei Zimmertemperatur beim Stehen an der Luft. Nach etwa 5 bis 10 Tagen ist die Zersetzung an dem starken Aldehydgeruch zu erkennen, der sich im Produkt entwickelt. Dabei wandelt sich das feste, pulvrige Ozonid in einen gummiartigen, leicht verfärbten Stoff um. Die Elementaranalyse des frischen Ozonids ergab folgende Werte :
    Gefundener Anteil Berechnet
    @@@@@@@@ @@@@@@@
    Elemente für C7H10O3
    in % in %
    C 58, 30 59, 15
    H 7, 48 7, 04
    0 34, 31 33, 80
    Der frisch hergestellte Niederschlag enthält nicht mehr als etwa 4°/0 aktiven Sauerstoff (die theoretische Menge für monomeres CHlo03 beträgt 11, 3°/o Sauerstoff). Der Niederschlag scheint folgende Strukturformel zu haben.
  • Wird das Norbornylen durch die äquimolekulare Menge 5-Methylbicyclo-(2, 2, 1) 2-hepten ersetzt und unter sonst gleichen Bedingungen gearbeitet, so werden entsprechende Ergebnisse erzielt. Als Produkt wird in diesem Fall polymeres Methylnorbornylenozonid gewonnen.
  • Auf die gleiche Weise können Ozonide aus anderen alkylsubstituierten Bicyclo- (2, 2, 1)-2-heptenen, wie 5-Athylbicyclo- (2, 2, 1)-2-hepten, 5, 6-Dimethylbicyclo-(2, 2, 1)-2-hepten und deren Gemischen hergestellt werden. b) Etwa 4, 2 g des frisch hergestellten Ozonids werden in etwa 50 ccm 75°/Oiger Essigsäure gelöst. Ein Sauerstoff-Ozon-Gemisch, das etwa 0, 28 Gewichtsprozent Ozon ent- hält, wird innerhalb etwa 4 Stunden bei Rückflußtemperatur durch die Lösung geleitet. Das isolierte Produkt besteht im wesentlichen aus cis-1, 3-Cyclopentandicarbonsaure (die Ausbeute beträgt 84°lo). Während der Oxydation werden etwa 0, 05 Mol Ozon je Mol Olefin verbraucht.
  • Verfährt man auf die gleiche Weise, leitet aber ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das etwa 0, 1 Gewichtsprozent Ozon enthält, etwa 121/2 Stunden durch die Lösung, so wird praktisch die gleiche Ausbeute an reiner cis-1, 3-Cyclopentandicarbonsäure erhalten. Daraus folgt, daß die Anwendung einer Reaktionszeit von mehr als etwa 10 Stunden keine wesentlichen Vorteile erbringt. Man kann die Ozonisierung auch bei-75° C und in Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform durchführen.
  • Beispiel 2 Etwa 4, 0 g frisch hergestelltes Ozonid des Beispiels I werden zu etwa 60 ccm Wasser gegeben, worauf die entstandene Ozonid-Wasser-Suspension auf Rückflußtemperatur erwärmt wird. Ein Sauerstoff-Ozon-Gemisch, das etwa 0, 15 Gewichtsprozent Ozon enthält, wird etwa 61/2 Stunden durch die unter Rückfluß gehaltene Lösung geleitet. Je Mol Ausgangsnorbornylen wurden etwa 0, 05 Mol Ozon verbraucht. Das isolierte, in 80°lOiger Ausbeute gewonnene Produkt bestand aus weißer, sehr reiner cis-1, 3-Cyclopentandicarbonsäure.
  • Beispiel 3 a) Etwa 3 g Norbornylen werden in etwa 60 ccm Methanol gelost. Ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 566 ccm je Minute bei einer Temperatur von etwa-75° C durch die Lösung geleitet. Das durch die Lösung hindurchgeführte Gasgemisch wird dann in eine 2°/Oige Kaliumjodidlösung geleitet.
  • Man leitet so lange ein, bis eine starke Oxydation der Jodidionen der Kaliumjodidlösung eintritt. Dann wird die Ozonisierung abgebrochen. Die Reaktionszeit beträgt normalerweise etwa 111, Stunden. Es wird etwa 1 Mol Ozon je Mol Norbornylen absorbiert. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmt und das überschüssige Methanol abgedampft. Als Produkt erhält man ein klares, farbloses Gemisch, das im wesentlichen aus einem Hydroperoxyd und dem davon abgeleiteten Peracetal und Hemiperacetal der folgenden Formeln besteht : co- (3-Formylcyclopentyl)- co-methoxymethylhydroper-V\7r ! 2-Oxy-5-methoxy-3, 4-dioxabicyclo- (4, 2, 1)-nonan.
  • 2, 5-Dimethoxy-3, 4-dioxabicyclo- (4, 2, 1)-nonan.
  • Die nachstehende Tabelle gibt eine Zusammenfassung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Reaktionsproduktes wieder.
  • Tabelle I
    Unlöslich Löslich Schwach löslich
    cs, CH30H C, H,
    CC14 C2H6OH CHBr3 (unter
    Verfärbung)
    Petroläther C H3CO O H
    HCOOH
    Dioxan
    Reaktionsfähigkeit des Methanollösungsproduktes gegenüber verschiedenen Reaktionsmitteln
    Keine
    Schwach Mäßig Stark Bemerkungen
    Reaktion
    NaI (in CH3COOH) .................. X
    Pb (CH 4 x
    H2 O-Raumtemperatur x
    Festes NaOH x
    5% NaOH ......................... X Blasenbildung und Dunkelfärbung
    bei Erwärmung der Lösung
    5% HCl (kalt) ................... X
    5°/o HCl (heiB) x Reaktion verlauft sehr langsam
    Konzentriertes Ha (heiß) x Beim Sieden wird Teer erhalten
    Verdünntes HNO3 (heiß) ............ X Heftige Reduktion von HNO3
    Fuchsin-Test X
    Tollens-Test x
    2% KMnO4 (wäßrig) ............... X
    30% H2O2 (kalt) ................. X
    Aktiver C H OCH,
    Analyse Sauerstoff @ @@ @@@
    in % % % %
    7, 16 54, 73 8, 39 33, 16
    6, 73
    Berechnet für
    CeHi. O..... 8, 5 57, 10 8, 53 32, 80
    Infrarotanalyse... Starke durch Wasserstoffbindung hervorgerufene Hydroxylabsorption bei 3, 0 .
  • Carbonylabsorption bei 5, 85 p. b) Das Ozonisierungsprodukt wird bei Raumtemperatur in etwa 55 ccm 90°/oiger Ameisensäure (Rest Wasser) gelöst und durch die Ameisensäurelösung mit einer Geschwindigkeit von etwa 201 je Stunde ein gasförmiges Gemisch aus etwa 0, 9 Gewichtsprozent Ozon und molekularem Sauerstoff geleitet. Die Temperatur der Lösung wird innerhalb von etwa 11/2 Stunden auf Rückflußtemperatur gebracht und so lange auf dieser Temperatur gehalten, bis etwa 1 Moläquivalent molekularer Sauerstoff mit dem Ozonisierungsprodukt reagiert hat. Dies kann leicht durch Prüfen des Reaktionsproduktes mit Kaliumjodid festgestellt werden. Die Umsetzung ist im wesentlichen vollständig, wenn der Kaliumjodidtest negativ verläuft.
  • Das Reaktionsprodukt wird dann zur Ausfällung der cis-Cyclopentan-1, 3-dicarbonsäure in einem Eiswasserbad auf etwa 0° C gekühlt und die Säure abfiltriert.
  • Weitere Saure kann durch Eindampfen des Filtrats und Umkristallisieren des Rückstandes in wenig Wasser erhalten werden. In beiden Fällen stellt das Produkt im wesentlichen reine cis-Cyclopentan-1, 3-dicarbonsäure vom Schmelzpunkt 119 bis 120° C dar. Die Gesamtausbeute, bezogen auf das eingesetzte Norbornylen, beträgt 55%.
  • Beispiel 4 4 g Norbornylen (0, 042 Mol) wurden in 50 ccm Methanol gelöst. Ein Ozon-Sauerstoff-Strom, der 3 bis 4 Gewichtsprozent Ozon enthielt, wurde so lange bei einer Temperatur von -75°C durch eine Glasfritte in die Lösung geleitet, bis die Ozonabsorption praktisch beendet war.
  • Das Methanol wurde durch einen Verdampfer bei etwa Zimmertemperatur entfernt, worauf etwa 8, 4 g klarer, viskoser Sirup zurückblieben, d. h. etwas mehr als die theoretische Menge Ozonreaktionsprodukt (7, 5 g, bezogen auf die Umsetzung äquimolekularer Mengen Norbornylen, Ozon und Methanol). Sowohl die Lösung als auch der entstandene gummiartige Stoff ergaben, auf Hydroperoxyd hin geprüft, mit Kaliumjodid und Bleitetraacetat gute Testwerte. An Stelle von Methanol kann auch Essigsäure als polares Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die oxydative Spaltung des Ozonisierungsproduktes zur Dicarbonsäure erfolgt nach dem im Beispiel 3, b) angegebenen Verfahren.
  • Beispiel 5 a) Etwa 4, 1 g (etwa 0, 05 Mol) Cyclohexen werden in etwa 50 ccm wasserfreiem Methanol gelöst, und die entstandene Lösung wird auf etwa - 76°C gekühlt. Trockner Sauerstoff wird unter solchen Bedingungen durch einen Ozonisator geleitet, daß sich ein gasförmiges Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das etwa 2 bis 6 Gewichtsprozent Ozon enthält, bildet. Das entstandene Gemisch wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 201 je Stunde so lange durch die Methanollösung geführt, bis etwa 1 Mol Ozon je Mol Cyclohexen absorbiert ist. Dies kann rasch durch Prüfung des Abgases aus der Reaktionszone ermittelt werden. Kann in dem Abgas die Anwesenheit von Ozon nachgewiesen werden, so ist die Umsetzung praktisch beendet.
  • Nach Absorption von etwa 1 Mol Ozon je Mol Cyclohexen wird das Methanol bei Raumtemperatur und einem Druck von etwa 0, 5 ccm vom Reaktionsprodukt abgedampft. Man erhält einen klaren, viskosen Sirup in praktisch quantitativer Ausbeute. Dieser Sirup stellt ein Gemisch aus einem monomeren Aldehydmethoxyhydroperoxyd, dem Acetal dieser Substanz sowie Hemiperacetal-und Peracetaltrimeren und-tetrameren dieser Substanz dar, wie sie durch die nachstehenden Formeln wiedergegeben werden : Bestätigt wurde die Struktur der obigen Produkte durch Infrarotanalyse, die die Anwesenheit von Carbonylgruppen und Hydroxylgruppen anzeigte. Bei Behandlung mit Bleitetraacetat gibt das Produkt Sauerstoff ab, was die Anwesenheit von Hydroperoxydgruppen beweist. Die Analyse zeigte, daß das Produkt etwa 50, 7 Gewichtsprozent Kohlenstoff, etwa 9, 15 Gewichtsprozent Wasserstoff und etwa 26, 30 Gewichtsprozent Methoxygruppen enthielt.
  • Wird das Methanol so rasch wie möglich nach der Ozonisierung aus dem Reaktionsprodukt entfernt, so erhält man vorwiegend Hemiperacetalpolymere. Diese sind schwach reaktionsfähig mit Methanol, wie aus der Veränderung ihrer Zusammensetzung hervorgeht. Wird die Methanollösung des Reaktionsproduktes stehengelassen, so wird die Bildung der Peracetalpolymeren begünstigt. Den Nachweis hierfür erbringt die Analyse des Reaktionsproduktes nach sofortiger Verdampfung, nach Verdampfung nach Ablauf 1 Stunde und nach Verdampfung nach Ablauf von 4 Tagen. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefaßt : Tabelle II Analytische Daten der Peroxydprodukte
    Analyse Analyse Analyse
    für für für
    Sirup sofortiger beiabdampfung beiabdampfun Verbindung Verbindung Verbindung
    @@@ @@@@@@@ @@@@@@@@ @@@@@@@@@@
    der Formel der Formel der Formel
    Abdampfung nach 1 Stunde nach 4 Tagen
    XIII XIV XII
    (X = 1) (X = y
    C, °/o 50, 67 ; 50, 42 50, 88 ; 50, 74 51, 94 ; 51, 74 51, 84 53, 55 51, 90
    H, °lo 9, 15 ; 9, 07 8, 98 ; 9, 09 9, 14 ; 9, 26 8, 70 9, 35 9, 68
    0, 0/0....................... 38, 0 ; 37, 4 39, 46 37, 10 38, 42
    Aktiver Sauerstoff, °/0 7, 44 ; 7, 31 9, 86 8, 56 7, 68
    OCH3, 26, 30 ; 25, 95 36, 21 ; 36, 02 41, 51 ; 40, 92 19, 14 38, 75 44, 71
    Durchschnittliches Molekular-
    gewicht 402 ; 584 393 484 561 208
    Infrarotspektrum Starke Starke Starke
    OH-Bande OH-Bande OH-Bande
    bei 2, 95 bei 3 p bei 3 p
    mittlere schwache schwache
    C = O-Bande C = O-Bande C = O-Bande
    bei 5, 8 p bei 5, 75 p bei 5, 75 p
    b) Zur Herstellung von Adipinsäure wird das Reaktionsprodukt in etwa 55 ccm 80°/oiger Ameisensäure (Rest Wasser) bei Raumtemperatur gelöst und ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das etwa 0, 9 Gewichtsprozent Ozon enthält, mit einer Geschwindigkeit von etwa 201 je Stunde durch die Ameisensäurelösung geschickt. Man läßt die Temperatur rasch auf etwa 35° C ansteigen und erhöht dann vorsichtig innerhalb von etwa 1'-/, Stunden auf etwa 70° C. Wãhrend dieser Zeit tritt eine spontane Umsetzung der Aldehydgruppen mit Sauerstoff ein, wobei in dem genannten Zeitraum etwa 0, 15 Mol Ozon je Mol Methoxyhydroperoxyd absorbiert werden. Dann wird Sauerstoff mit einer Spur Ozon durch die Lösung geleitet, wobei die Temperatur der Lösung innerhalb eines Zeitraums von etwa 15 Minuten auf Rückflußtemperatur erhöht und etwa 30 Minuten gehalten wird.
  • Das entstandene Produkt wird in einem Eiswasserbad auf etwa 0° C gekühlt, um die Adipinsäure auszufällen.
  • Diese wird anschließend abfiltriert. Weitere Adipinsäure kann durch Eindampfen des Filtrats und Umkristallisation des Rückstandes aus wenig Wasser gewonnen werden.
  • Das Produkt besteht im wesentlichen aus reiner Adipinsäure, Schmelzpunkt 143 bis 148° C, und wird, bezogen auf das als Ausgangsmaterial verwendete Cyclohexen, in einer Ausbeute von etwa 73 °/o erhalten.
  • Beispiel 6 Es wird wie im Beispiel 5 verfahren, jedoch wird ein Gemisch aus 30 ccm Eisessig mit 15 ccm 90°/oiger Ameisensäure verwendet und bei-10° C ozonisiert.
  • Nach beendeter Ozonisierung wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmt, die Temperatur vorsichtig innerhalb etwa 90 Minuten auf etwa 70° C erhöht, während man einen Ozon-Sauerstoff-Strom, der etwa 0, 9 Gewichtsprozent Ozon enthält, mit einer Geschwindigkeit von etwa 201 je Stunde durch das Umsetzungsgemisch leitet. Dann wird Sauerstoff, der nur eine Spur Ozon enthält, durch das Umsetzungsgemisch geführt, die Temperatur innerhalb eines Zeitraumes von etwa 15 Minuten auf Rückflußtemperatur erhöht und das Gemisch weitere 30 Minuten unter Rückfluß gehalten.
  • Anschließend wird das Umsetzungsgemisch auf etwa 0° C gekühlt, filtriert, das Filtrat eingedampft, die auf diese Weise gewonnenen Feststoffe in Wasser gelöst, umkristallisiert und wieder filtriert. Als Ausbeute erhält man etwa 3, 6 g reine Adipinsäure, Schmelzpunkt 150 bis 152° C.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäuren aus mono-und bicyclischen Monoolefinen durch Ozonisierung bei niedriger Temperatur in Gegenwart von Lösungsmitteln und oxydative Spaltung der erhaltenen Ozonisierungsprodukte, dadurch gekennzeichnet, daß man das erhaltene Ozonisierungsprodukt in Gegenwart eines polaren Lösungsmittels mit molekularem Sauerstoff und katalytischen Mengen Ozon oxydiert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Monoolefin ein monocyclisches C-bis C7-Monoolefin, wie Cyclohexen, bzw. als bicyclisches Monoolefin Norbornylen oder ein alkylsubstituiertes Norbornylen, dessen Alkylreste 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ozonid zwischen etwa 50 und etwa 100° C in Wasser oder Essigsäure oxydiert.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ozonisierung in einem aliphatischen Ci-bis Clo-Alkohol oder einem Gemisch derselben, Ameisensäure, Essigsäure oder einem Gemisch davon und die Oxydation des Ozonids in Ameisensäure oder in Gemischen aus Ameisensäure mit Essigsaure durchführt.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Houben-Weyl, Methoden der organ. Chemie, Bd. 8, 1952, S. 396 bis 397.
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DE1283822B (de) * 1963-04-11 1968-11-28 Wallace & Tiernan Inc Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen aliphatischen gesaettigten ª‡,ªÏ-Dicarbonsaeuren
EP0513600A3 (en) * 1991-05-02 1993-01-27 Hoechst Aktiengesellschaft Process for preparing polycarboxylic acids and their derivatives

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None *

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