DE1093429B - Demodulationsschaltung - Google Patents
DemodulationsschaltungInfo
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- DE1093429B DE1093429B DEK29297A DEK0029297A DE1093429B DE 1093429 B DE1093429 B DE 1093429B DE K29297 A DEK29297 A DE K29297A DE K0029297 A DEK0029297 A DE K0029297A DE 1093429 B DE1093429 B DE 1093429B
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- Germany
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- frequency
- oscillator
- discriminator
- demodulation circuit
- mixer stage
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- Pending
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
- H03D3/02—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
- H03D3/24—Modifications of demodulators to reject or remove amplitude variations by means of locked-in oscillator circuits
- H03D3/241—Modifications of demodulators to reject or remove amplitude variations by means of locked-in oscillator circuits the oscillator being part of a phase locked loop
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Superheterodyne Receivers (AREA)
Description
Es sind Schaltungsanordnungen für Überlagerungsempfänger
für frequenzmodulierte Schwingungen bekannt, bei denen der Frequenzhub stark verkleinert wird. Diese
Verkleinerung erreicht man dadurch, daß die Ausgangsspannung des Zwischenfrequenzverstärkers zur Synchronisation
des Mischoszillators auf ein ganzes Vielfaches der Zwischenfrequenz herangezogen wird. Die
Voraussetzung hierzu ist, daß der Mischoszillator bereits ohne Synchronisation auf einer Frequenz schwingt, die
etwa einer Vielfachen der Zwischenfrequenz entspricht. Da somit über die Frequenz des Mischoszillators verfügt
wird, ist das Prinzip nur bei Empfängern für eine einzige Empfangsfrequenz oder bei Empfängern mit doppelter
Mischung anwendbar. Der synchronisierte Oszillator ist der zweite Mischoszillator.
Abb. 1 zeigt im Blockschaltbild diese Anordnung. A ist der zweite Mischer eines Doppelsupers. Ihm wird einerseits
die erste Zwischenfrequenz zugeführt. C ist der Verstärker für die zweite Zwischenfrequenz. D ist der Diskriminator
und Niederfrequenzverstärker. Von C wird eine zwischenfrequente Spannung über eine Schaltung E dem Oszilllator
B zur Synchronisation zugeführt.
Es gilt die Beziehung:
f» = f'■, — f (1)
/2/1/0 V/
dabei ist ft die Frequenz der ersten Zwischenfrequenz;
fz ist die Frequenz der zweiten Zwischenfrequenz; f0
ist die Frequenz des Oszillators B. Bei Synchronisation besteht zusätzlich die Beziehung
Z0=Wf2; » = 1,2,3, .... (2)
Gleichung (2) in (1) eingesetzt, ergibt
/2 == Zi WZ2>" Z2 ~ T ti· (3)
Demodulationsschaltung
IO
Anmelder:
Körting Radio Werke G.m.b.H.,
Grassau (Chiemgau)
Grassau (Chiemgau)
Gerhard-Günther Gaßmann,
Berkheim bei Eßlingen/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
Berkheim bei Eßlingen/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
η + 1
Ändert sich f^ um den kleinen Betrag Δ fx, so ist
Ändert sich f^ um den kleinen Betrag Δ fx, so ist
A ft =
Af1.
η + 1
Die sich ergebende Frequenzabweichung der zweiten Zwischenfrequenz ist also um den Faktor ——— kleiner
als die Frequenzabweichung der ersten Zwischenfrequenz. Wendet man die Schaltung für den Empfang von frequenzmodulierten
Signalen an, so wird der Frequenzhub um diesen Faktor geteilt. In dieser bekannten Schaltungsanordnung
bleiben die Vorteile der Breitband-Frequenzmodulation erhalten, denn durch die Rückführung zum
Mischoszillator B entsteht eine derart starke Modulationsgegenkopplung, daß alle vom selektiven Verstärker hinzugekommenen
Phasenverzerrungen durch diese Gegenkopplung stark unterdrückt werden. Die Schaltung
ermöglicht die Verwendung schmalbandiger Zwischenfrequenzverstärker, so daß die Trennschärfe und Stufenverstärkung
sehr stark gesteigert werden kann. Selbstverständlich darf der Verstärker nie schmalbandiger
werden, als zur Übertragung der höchsten Modulationsfrequenz nötig ist. Hinter den zweiten Zwischenfrequenzverstärker
wird ein Begrenzer, ein Diskriminator und ein Niederfrequenzverstärker geschaltet.
Weiter sind aus der Empfangstechnik für frequenzmodulierte Signale Diskriminatoren mit Mitnahmeoszillatoren
bekannt. Der Mitnahmeoszillator übernimmt dabei die Aufgabe eines Begrenzers. Ein solcher Begrenzer
ist auch bei Schaltungsanordnungen mit Frequenzhubabteilung sehr gut verwendbar, denn Mitnahmeoszillatoren
haben eine außerordentlich hohe Begrenzerwirkung.
In der erfindungsgemäßen Schaltung mit Frequenzhubteilung wird die hohe Begrenzerwirkung eines solchen
Mitnahmeoszillators erreicht, ohne den Mehraufwand, den die Anwendung eines solchen zusätzlichen Oszillators
hervorruft. Diese Einsparung wird dadurch erreicht, daß v*) der Mischoszillator B selbst zusätzlich als Begrenzeroszillator
arbeitet. Die erfindungsgemäße Schaltung ist folglich dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator
aus dem die Mischstufe steuernden Oszillator gespeist wird und dadurch ein amplitudenbegrenztes Signal
zugeführt erhält.
Man kann noch einen Schritt weitergehen und als Mischoszillator einen selbstdemodulierenden Mitnahmeoszillator
verwenden. Einer der bekanntesten selbstdemodulierenden Mitnahmeoszillatoren ist der Bradley-Oszillator.
Abb. 2 zeigt im Blockschaltbild diese erfindungsgemäße Schaltungsvariante. Dabei ist A der Mischer, dem die erste Zwischenfrequenz und eine von B herrührende Oszillatorspannung zugeführt wird. C ist der zweite Zwischenfrequenzverstärker, dessen Ausgangssignal dem selbstdemodulierenden Mitnahmeoszillator B zugeführt
Abb. 2 zeigt im Blockschaltbild diese erfindungsgemäße Schaltungsvariante. Dabei ist A der Mischer, dem die erste Zwischenfrequenz und eine von B herrührende Oszillatorspannung zugeführt wird. C ist der zweite Zwischenfrequenzverstärker, dessen Ausgangssignal dem selbstdemodulierenden Mitnahmeoszillator B zugeführt
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wird, der einmal eine Hochfrequenzspannung an den Mischer ^i und außerdem die demodulierte Niederfrequenzspannung
an den Niederfrequenzverstärker!) abgibt.
Claims (2)
1. Demodulationsschaltung für einen Überlagerungsempfänger
für frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen, bei dem ein eine Mischstufe steuernder
Oszillator über einen Frequenzvervielfacher mit der in der Mischstufe erzeugten Zwischenfrequenz synchronisiert
ist und bei dem ein Diskriminator zur Demodulation einer die Frequenzmodulation der
Empfangsspannung tragenden Hochfrequenzspannung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Diskriminator aus dem die Mischstufe steuernden Oszillator gespeist ist und dadurch ein amplitudenbegrenztes
Signal zugeführt erhält.
2. Demodulationsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion des Diskriminators
durch eine an sich bekannte Ausbildung des Oszillators als selbstdemodulierender Mitnahmeoszillator
dargestellt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
ίο Deutsche Patentschriften Nr. 651 119, 703 288;
ίο Deutsche Patentschriften Nr. 651 119, 703 288;
Deutsche Auslegeschrift K 24 821 VIII a/21 a4 (bekanntgemacht
am 2. Februar 1956);
USA.-Patentschriften Nr. 2 356 201, 2 379 721;
britische Patentschrift Nr. 620 668;
französische Patentschrift Nr. 945 975;
britische Patentschrift Nr. 620 668;
französische Patentschrift Nr. 945 975;
»Radio-Magazin«, 1952, Heft 2, S. 43 und 44.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29297A DE1093429B (de) | 1956-07-07 | 1956-07-07 | Demodulationsschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29297A DE1093429B (de) | 1956-07-07 | 1956-07-07 | Demodulationsschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093429B true DE1093429B (de) | 1960-11-24 |
Family
ID=7218467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK29297A Pending DE1093429B (de) | 1956-07-07 | 1956-07-07 | Demodulationsschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093429B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE651119C (de) * | 1934-01-26 | 1937-10-07 | Rca Corp | Einrichtung zur Verringerung der Zwischenfrequenzschwankungen bei UEberlagerungsempfaengern |
| DE703288C (de) * | 1936-11-16 | 1941-03-05 | Rca Corp | nmodulierte Schwingungen |
| US2356201A (en) * | 1942-02-12 | 1944-08-22 | Rca Corp | Frequency modulation signal receiving system |
| US2379721A (en) * | 1943-06-04 | 1945-07-03 | Rca Corp | Frequency modulation receiving system |
| GB620668A (en) * | 1945-01-27 | 1949-03-29 | Patelhold Patentverwertung | An improved arrangement for reducing the frequency band in the heterodyne reception of frequency-modulated oscillations |
| FR945975A (fr) * | 1946-05-01 | 1949-05-19 | Philips Nv | Montage à contre-réaction de fréquence pour la réception de signaux modulés en fréquence |
-
1956
- 1956-07-07 DE DEK29297A patent/DE1093429B/de active Pending
Patent Citations (6)
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| DE651119C (de) * | 1934-01-26 | 1937-10-07 | Rca Corp | Einrichtung zur Verringerung der Zwischenfrequenzschwankungen bei UEberlagerungsempfaengern |
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