DE1093473B - Mechanischer Schaltstromrichter - Google Patents
Mechanischer SchaltstromrichterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
- H02M1/26—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand eines früheren Vorschlages ist ein mechanischer Schaltstromrichter mit in Reihe mit
dem Schaltkontakt liegender Schaltdrossel, welche durch zwei Hilfsstromkreise, die durch Reiheninduktivität
stabilisiert sind, vormagnetisiert ist, von denen der eine einen konstanten und der andere einen
dem Effektivwert der Speisespannung proportionalen Vormagnetisierungsanteil liefert. Die vorliegende Erfindung
betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung eines derartigen Schaltstromrichters für eine dreiphasige
Brückenschaltung mit sechs in den Brückenzweigen angeordneten Schaltdrosseln und andere Schaltungen,
in denen die Schaltdrossel immer nur in einer Richtung vom Arbeitsstrom durchflossen wird. Hierbei
wird der Vormagnetisierungsstrom nur während eines verhältnismäßig kleinen Teiles jeder Wechselspannungsperiode
gebraucht und stört unter Umständen, wenn er weiter fließt, in der übrigen Zeit andere
Hilfsmagnetisierungsvorgänge. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß als spannungsproportionaler
Vormagnetisierungsanteil ein durch Reiheninduktivität stabilisierter sinusförmiger
Halbwellenstrom verwendet wird. Dies kann z. B. in der Weise geschehen, daß der Hilfsstromkreis des
spannungsproportionalen Vormagnetisierungsanteiles an eine Tertiärwicklung eines gleichstromerregten
Sättigungswandlers angeschlossen wird, der in Reihenschaltung mit einem zweiten, gegensinnig
erregten Sättigungswandler an einer von der Speisespannung
des Stromrichters abgeleiteten Spannung liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 dargestellt; Fig. 2 ist ein Schaubild
zur Erläuterung der Wirkungsweise.
Fig. 1 zeigt einen Schaltstromrichter in dreiphasiger Sternpunktschaltung. Als Speisespannungsquelle
dient beispielsweise die Sekundärwicklung 11 eines Stelltransformators, dessen Primärseite nicht
dargestellt ist. Von der Stromrichteranordnung ist nur eine Phase vollständig zu sehen; die beiden
anderen sind in gleicher Weise zu vervollständigen. An die Wicklung 11 ist die Reihenschaltung einer
Schaltdrossel 12 und eines Kontaktes 13 angeschlossen. Die Kontakte können elektromagnetisch
gesteuert oder motorisch angetrieben und gegebenenfalls durch Nebenwege überbrückt sein, wie bekannt.
Die Schaltdrosseln besitzen vorzugsweise Ringbandkerne mit rechteckförmiger Hysteresisschleife und
können mit Streckkreisen ausgestattet sein. Auch dies ist an sich bekannt. In der gemeinsamen Leitung von
den Kontakten zum Transformatorsternpunkt liegt ein Verbraucher 14.
Auf dem Schaltdrosselkern sind Hilfswicklungen 12 a und 12 b für die beiden Anteile der Vormagneti-
Mechanischer Schaltstromrichter
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Erich Rolf und Michael Belamin, Nürnberg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
sierung vorgesehen. Den spannungsproportionalen
ao Vormagnetisierungsanteil liefert die Wicklung 12a.
Sie ist über eine vorzugsweise einstellbare Drossel 15 an die Tertiärwicklung 16 eines Sättigungswandlers
17 angeschlossen. Eine Wechselstromwicklung 19 dieses Wandlers ist mit der Wechselstromwicklung 20
eines zweiten Sättigungswandlers 18 hintereinandergeschaltet. Diese Reihenschaltung ist einerseits an
eine zwischen den beiden Fremdphasen angeordnete Spannungsteilerdrossel 25 angeschlossen, die zur
Feineinstellung der Phasenlage der Hilfswechselspannung dient, welche den Wechselstromwicklungen
19 und 20 der beiden Sättigungsdrosseln zugeführt wird. Der andere Anschluß des vorerwähnten Hilfsstromkreises
liegt am Transformatorsternpunkt. Die Wandler 17 und 18 sind mittels Hilfswicklungen 21
und 22 mit Gleichstrom gegensinnig vorerregt. Der Gleichstromkreis kann an eine beliebige Gleichspannungsquelle
angeschlossen sein, z. B. an eine Sammlerbatterie, oder über einen Gleichrichter an
eine beliebige Wechselspannung. Er ist mittels einer Drossel 23 stabilisiert und kann auch mit einem
Einstellwiderstand versehen sein.
Fig. 2 zeigt in Abhängigkeit von der Zeit f den Verlauf der Spannung wi6 an der Wicklung 16 der
Sättigungsdrossel 17, Die Kurve J12 a bezeichnet den
Verlauf des Vormagnetisierungsstromes in der Wicklung 12a. Die negativen Abschnitte F1 und die positiven
Abschnitte F2 dieser Stromkurve sind einander flächengleich. Die Höhe des Vormagnetisierungsstromes
wird mittels der Regeldrossel 15 eingestellt.
In dem Vormagnetisierungskreise kann zusätzlich ein elektrisches Ventil 24, vorzugsweise ein Trockengleichrichter,
vorgesehen sein. Der Vormagnetisierungsstrom verläuft dann einseitig etwa nach der
strichpunktierten Kurve I24.
009 649/189
Der konstante Anteil der Schaltdrosselvormagnetisierung kann beispielsweise dadurch aufgebracht
werden, daß die Wicklung 12 b mit passender Windungszahl in den Gleichstromkreis der Wicklungen
21 und 22 mit eingereiht wird. Es kann aber auch zwecks unabhängiger Einstellmöglichkeit ein
besonderer Hilfsstromkreis vorgesehen sein. Dieser kann statt mit Gleichstrom auch mit einem trapezförmigen
Strom beschickt werden, der entweder aus einseitigen Impulsen bestehen oder aus Impulsen
wechselnder Richtung zusammengesetzt sein kann. Derartige Ströme können in an sich bekannter Weise
als Anodenströme einer Hilfsgleichrichterschaltung oder als Arbeitsstrom von zwei hintereinander an
einer Wechselspannung liegenden und mit Gleichstrom gegensinnig vorerregten Sättigungsdrosseln
gewonnen werden. Damit können auch Impulse von kürzerer Dauer als eine Halbwelle erzeugt werden,
indem zwei Sättigungsdrosseln mit verschiedenen Windungszahlverhältnissen verwendet werden. Einseitige
Impulse können erzielt werden, indem der trapezförmigen Durchflutung eine Gleichstromdurchflutung
überlagert wird, welche die negativen Impulse kompensiert. Die Wicklung, welche diese Durchflutung
führt, kann mit passender Windungszahl in den Gleichstromkreis der Sättigungswandler mit eingereiht
werden.
Claims (6)
1. Mechanischer Schaltstromrichter mit in Reihe mit dem Schaltkontakt liegender Schaltdrossel,
welche durch zwei Hilfsstromkreise, die durch Reiheninduktivität stabilisiert sind, vormagnetisiert
ist, von denen der eine einen konstanten und der andere einen dem Effektivwert der
Speisespannung proportionalen Vormagnetisierungsanteil liefert, in einer Stromrichterschaltung,
in der die Schaltdrossel immer nur in einer Richtung vom Arbeitsstrom durchflossen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß als spannungsproportionaler Vormagnetisierunganteil ein durch Reiheninduktivität
stabilisierter sinusförmiger Halbwellenstrom verwendet wird.
2. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromkreis des spannungsproportionalen
\rormagnetisierungsanteiles an eine Tertiärwicklung eines gleichstromerregten
Sättigungswandlers angeschlossen ist, der in Reihenschaltung mit einem zweiten, gegensinnig
erregten Sättigungswandler an einer von der Speisespannung des Stromrichters abgeleiteten
Spannung liegt.
3. Schaltstromrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Hilfsstromkreis des spannungsproportionalen
Vormagnetisierungsanteiles ein elektrisches Ventil, vorzugsweise ein Trockengleichrichter,
angeordnet ist.
4. Schaltstromrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstromwicklungen
der Sättigungswandler an eine Phasenkombination des Speisetransformators über eine einstellbare
Spannungsteilerdrossel angeschlossen sind.
5. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der konstante Vormagnetisierungsanteil
ein Gleichstrom ist.
6. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der konstante Vormagnetisierungsanteil
einen trapezförmigen Kurvenverlauf hat.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 201 092.
Schweizerische Patentschrift Nr. 201 092.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 649/189 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES31205A DE1093473B (de) | 1952-11-25 | 1952-11-25 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES31205A DE1093473B (de) | 1952-11-25 | 1952-11-25 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093473B true DE1093473B (de) | 1960-11-24 |
Family
ID=7480431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES31205A Pending DE1093473B (de) | 1952-11-25 | 1952-11-25 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093473B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH201092A (de) * | 1936-11-28 | 1938-11-15 | Electrotech Erzeugnisse Gmbh | Schalteinrichtung, insbesondere für periodisches Schalten zum Zwecke der Umformung von Strömen und Spannungen. |
-
1952
- 1952-11-25 DE DES31205A patent/DE1093473B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH201092A (de) * | 1936-11-28 | 1938-11-15 | Electrotech Erzeugnisse Gmbh | Schalteinrichtung, insbesondere für periodisches Schalten zum Zwecke der Umformung von Strömen und Spannungen. |
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