DE1093880B - Elektrisches Widerstandselement aus Streckmetall - Google Patents

Elektrisches Widerstandselement aus Streckmetall

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DE1093880B
DE1093880B DEB50705A DEB0050705A DE1093880B DE 1093880 B DE1093880 B DE 1093880B DE B50705 A DEB50705 A DE B50705A DE B0050705 A DEB0050705 A DE B0050705A DE 1093880 B DE1093880 B DE 1093880B
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DE
Germany
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resistance element
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DEB50705A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Adolf Eidinger
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01C—RESISTORS
    • H01C1/00—Details
    • H01C1/08—Cooling, heating or ventilating arrangements
    • H01C1/084—Cooling, heating or ventilating arrangements using self-cooling, e.g. fins, heat sinks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)

Description

  • Elektrisches Widerstandselement aus Streckmetall Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Widerstandselemente aus Streckmetall mit großer Maschenweite.
  • Bei derartigen Widerstandselementen ist es schwierig, einen genügend großen Widerstand pro Element zu erreichen. Der ohmsche Widerstand solcher Elemente setzt sich aus vielen Reihen- und Parallelschaltungen der einzelnen Maschenstege zusammen.
  • Es bereitet keine Schwierigkeiten, Elemente mit relativ niedrigem Ohtnwert herzustellen, da man in diesem Falle nur eine genügende Anzahl von parallelen Maschen bei entsprechender Stegbreite und Blechdicke auf einem Element zu vereinigen braucht. Man arbeitet hier mit einer kleinen Maschenweite, die einen guten Füllfaktor und eine große Wärmezeitkonstante der Elemente zur Folge hat.
  • Will man hingegen Elemente mit relativ _ hohen Ohmwerten bekommen, so muß vor allem vermieden werden, daß zu viele Maschen parallel liegen, und es muß versucht werden, möglichst lange Maschenstege zu erhalten, d. h., es muß mit einer großen Maschenweite gearbeitet werden. Die große :-laschenweite bedingt nun nachteiligerweise auch eine große Streckung des Materials, d. h. einen schlechten Füllfaktor und eine kleine Wärmezeitkonstante. Die Streckung liegt hierbei im allgemeinen weit über 20 bis 400/0, was normalerweise als einzuhaltende Streckgrenze für elektrische Widerstandselemente anzusehen ist. Hinzu kommt, daß durch diese große Streckung nur eine kleine Anzahl von in Reihe liegenden Stegen pro Element auf einer gegebenen Länge untergebracht werden kann.
  • Man wird versuchen, die Streckung derartiger Elemente trotz der großen Schnittlänge bzw. Maschenweite möglichst klein zu halten, d. b. einen möglichst kleinen :Maschenabstand zu wählen. Dies führt aber dann dazu, daß das Material im Bereich der Knotenpunkte der Maschen nicht einwandfrei gestreckt wird und daß sich die einzelnen Stege stellenweise berühren können, da sie nicht weit genug auseinander liegen.
  • Die Schwierigkeit beim Herstellen von Streckmetall-Widerstandselementen mit relativ hohen Ohmwerten liegt also darin, bei genügender Steglänge, also bei genügend großer Maschenweite, mit einer möglichst kleinen Streckung auszukommen.
  • Erfindungsgemäß wird hier dadurch Abhilfe geschaffen, daß jeder Steg zwischen zwei Knotenpunkten im wesentlichen jeweils nur in dem engeren Bereich der Knotenpunkte gestreckt ist, so daß die Stege nur im engeren Bereich der Knotenpunkte abgewinkelt sind, außerhalb dieses Bereiches dagegen annähernd parallel verlaufen. Auf diese Weise erreicht man, daß die aufeinanderfolgenden Maschen eng beieinander liegen - trotz der erforderlichen großen Steglänge -und daß die Gesamtstreckung des Materials die oben angegebene, nach Möglichkeit einzuhaltende Grenze für die Streckung von 20 bis 40% nicht überschreitet.
  • Auf herstellungstechnisch besonders einfache Art wird die Erfindung verwirklicht, wenn jeweils nur zwei der zu einem Knotenpunkt verlaufenden Stege einer Masche im engeren Bereich dieses Knotenpunktes stärker gestreckt werden, so daß sich für diese beiden Stege in dem engeren Bereich des Knotenpunktes eine stärkere Abwinklung aus der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden ergibt als bei den übrigen, der erstgenannten gegenüberliegenden Masche zugehörigen Stegen. Dies bedeutet, daß jeder Steg zwischen zwei Knotenpunkten jeweils nur in dem engeren Bereich der Knotenpunkte stärker gestreckt wird, während er im übrigen nur ganz minimal gestreckt wird.
  • Es kann vorkommen, daß durch die Konzentrierung des Streckvorganges auf einen relativ kleinen Teil des betrachteten Steges die einzuhaltende Streckgrenze des Materials überschritten wird. In diesem Fall wird es erforderlich, die Streckung so vorzunehmen, daß die Stege im engeren Bereich des Knotenpunktes symmetrisch zu der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden stärker abgewinkelt werden, d. h., im letzen Fall wird jeder Steg zwischen zwei Knotenpunkten jeweils im engeren Bereich der beiden Knotenpunkte stärker gestreckt. Die gleiche Gesamtstreckung wird also auf die beiden Stegenden verteilt. Der Winkel, um den die Stege aus der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden abgewinkelt werden müssen, braucht in diesem Fall nur halb so groß zu sein wie im ersteren, wodurch die Materialbeanspruchung geringer wird.
  • An Hand der Abbildungen seien die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Die Abb. 1 zeigt einen Teil eines Widerstandselementes aus Streckmetall mit großer Maschenweite m herkömmlicher Art. Um hier einen genügenden Füllfaktor zu erreichen, also genügend Stege in Reihe schalten zu können, müßte man den Abstand a der Maschen äußerst klein halten, wodurch aber das Material an den Stellen 1 nicht einwandfrei ausgeschnitten werden würde und außerdem die Gefahr bestünde, daß sich die nebeneinanderliegenden Stege stellenweise gegenseitig berühren.
  • Die Abb.2 zeigt dagegen einen Teil eines erfindungsgemäßen Widerstandselementes. Im engeren Bereich der Knotenpunkte (durch einen Kreis markiert) sind hier jeweils zwei Stege aus der die Knotenpunkte einer :Maschenreihe verbindenden Geraden 3 stärker abgewinkelt, d.h., die Stege sind an den Stellen4 stärker gestreckt und verlaufen im übrigen Bereich 5 angenähert parallel zu den benachbarten Stegen 6. Der Maschenabstand d kann somit in bezug auf die Maschenweitem sehr klein gehalten werden. Für das Element wird also ein guter Füllfaktor erreicht, und es sind genügend viele Stege pro Element in Reihe geschaltet.
  • Die Abb.3 zeigt einen Teil eines Widerstandselementes, bei dem im engeren Bereich der Knotenpunkt (durch einen Kreis markiert) die Stege symmetrisch zu der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden 3 stärker abgewinkelt sind. In diesem Fall entfällt also auf jeden Steg 6 eine doppelte Streckung, nämlich jeweils an seinen beiden Enden 4. Bei der gleichen Gesamtstreckung pro Widerstandselement wie nach Abb.2 braucht hier die Streckung an den Stellen 4 nur halb so groß zu sein wie die Streckung an den entsprechenden Stellen 4 in Abb. 2. Das heißt, der Winkel a, um den die Stege aus der Geraden 3 im Knotenpunktbereich (Kreis) abgewinkelt sind, ist nur halb so groß wie der entsprechende Winkel a in Abb. 2. Der Maschenabstand a ist in beiden Fällen (Abb. 2 und 3) gleich groß, da die gleiche Gesamtstreckung pro Widerstandselement vorausgesetzt ist. Auch hier liegen die Stege 6 mit dem größten Teil ihrer Länge angenähert parallel zueinander.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Widerstandselement aus Streckmetall mit großer Maschenweite, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steg zwischen zwei Knotenpunkten im wesentlichen jeweils nur in dem engeren Bereich der Knotenpunkte gestreckt ist, so daß die Stege nur im engeren Bereich der Knotenpunkte abgewinkelt sind, außerhalb dieses Bereiches dagegen annähernd parallel verlaufen.
  2. 2. Widerstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei zu einer Masche gehörige Stege im engeren Bereich des Knotenpunktes aus der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden stärker abgewinkelt sind als die beiden übrigen, der erstgenannten gegenüberliegenden ?lasche gehörigen Stege.
  3. 3. Widerstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege im engeren Bereich des Knotenpunktes symmetrisch zu der die Knotenpunkte einer Maschenreihe verbindenden Geraden stärker abgewinkelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 670 486; britische Patentschrift Nr. 644 245.
DEB50705A 1958-10-11 1958-10-11 Elektrisches Widerstandselement aus Streckmetall Pending DE1093880B (de)

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FR807107A FR1238604A (fr) 1958-10-11 1959-10-09 Elément de résistance électrique en métal déployé

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DE (1) DE1093880B (de)
FR (1) FR1238604A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE670486C (de) * 1934-11-05 1939-01-19 Expanded Metal Elektrischer Widerstand oder Heizkoerper aus Streckmetall oder Zwischenstreckmetall
GB644245A (en) * 1948-07-28 1950-10-04 Expanded Metal Improvements in or relating to electrical resistances

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE670486C (de) * 1934-11-05 1939-01-19 Expanded Metal Elektrischer Widerstand oder Heizkoerper aus Streckmetall oder Zwischenstreckmetall
GB644245A (en) * 1948-07-28 1950-10-04 Expanded Metal Improvements in or relating to electrical resistances

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FR1238604A (fr) 1960-08-12
CH372736A (de) 1963-10-31

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