DE1093945B - Vorrichtung fuer den selbsttaetigen Fadenfuehrerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttaetigen Flachstrickmaschinen - Google Patents
Vorrichtung fuer den selbsttaetigen Fadenfuehrerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttaetigen FlachstrickmaschinenInfo
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- DE1093945B DE1093945B DEU5293A DEU0005293A DE1093945B DE 1093945 B DE1093945 B DE 1093945B DE U5293 A DEU5293 A DE U5293A DE U0005293 A DEU0005293 A DE U0005293A DE 1093945 B DE1093945 B DE 1093945B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
- Vorrichtung für den selbsttätigen Fadenführerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttätigen Flachstrickmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wechseln von Fadenführern an Flachstrickmaschinen, die unter Verwendung von Musterketten oder Musterkarten eine beliebige Reihenfolge der Fadenführer sowohl reihig als auch tourig mit oder ohne verstellbaren Hub zuläßt.
- Es ist äußerst wichtig, daß bei einer Flachstrickmaschine der Schlitten übersichtlich gehalten wird. Beim Flachstrickmaschinenbau ist es üblich, daß der vordere sowie der hintere Schlittenbacken durch einen oder zwei Hochbügel miteinander verbunden sind. Diese Anordnung verlangt, daß die Fadenführerschienen, die längs zur Maschine liegen, durch die Schlittenbügel hindurchgehen. Am Schlittenbügel ist das Gehäuse der Mitnehmerbolzen befestigt. Fad,enführerschienen und Mitnehmergehäuse verringern zum Teil die Schlittenübersicht. Um nicht noch mehr von dieser Übersicht zu verlieren, ist es zweckmäßig, die Anzahl der Schaltelemente, die zum automatischen Steuern der Fadenführer benötigt werden, möglichst klein zu halten und unmittelbar an den Wechsel heranzulegen.
- Die Erfindung geht von einer Vorrichtung mit einem axial verschiebbaren Mitnehmerbolzen aus, der wahlweise mit dem Fadenführerkasten gekuppelt und durch schwenkbare Schaltkurven von diesem entkuppelt wird. Erfindungsgemäß ist der Mitnehmerbolzen aus seiner Ruhelage durch schwenkbare Schaltkurven in eine Spannstellung an.hebbar, aus der er mittels Federdruck unter Durchschreitung seiner Ruhelage selbsttätig in die Eingriffs- bzw. Kupplungsstellung springt. Dabei sind die den Mitnehmerbolzen spannenden Schaltkurven vorzugsweise so: angeordnet, da.ß sie auf das Eingriffsende des Mitnehme.rbolzens einwirken.
- Eine zweckmäßige Ausbildung und Anordnung des Mitnehmerbolzens besteht erfindungsgemäß darin, daß dieser in einem die Druckfeder aufnehmenden zylindrischen Gehäuse längsverschiebbar geführt und mit Spreizfedern verbunden ist, deren Enden sich in der Ruhelage des Bolzens auf einer Ringschulter im Gehäuse abstützen und die von einem im Gehäuse begrenzt verschiebbaren Ring umgeben sind, der die Spreizfedern in der Spannstellung des Bolzens an diesen anlegt, so daß der Bolzen, nachdem er in seine Spannstellung gebracht ist, durch seine Druckfeder aus dieser Stellung über seine Ruhelage hinaus in die Eingriffs- bzw. Kupplungsstellung springt. Vorzugsweise ist das Eingriffsende des Bolzens flach bzw. spatelförmig ausgebildet, so daß sowohl der Aufläufer als auch die Kopplungsteile des Fadenführerkastens nebeneinander gegen das Eingriffsende des Mitnehmerbolzens zur Anlage kommen können. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
- Fig. 1 zeigt den Mitnehmerbolzen in seiner Ruhelage in dem senkrecht geschnittenen Führungsgehäuse ; Fig.2 zeigt den Mitnehmerbolzen in der gleichen Darstellungsweise, jedoch im Eingriff mit dem Fadenführerkasten; Fig. 3 zeigt den Mitnehmerbolzen in einer um 90° gedrehten Ansicht in Spannstellung.
- Der Mitnehmerbolzen 1 ist in dem zylindrischen Gehäuse 2 axial verschiebbar und gegen Drehung gesichert geführt. Sein aus dem Gehäuseboden vorragendes Eingriffsende 3 ist spatelförmig abgeflacht. Im oberen Gehäuseteil ist die Schraubenfeder 4 angeordnet, welche den Bolzen 1 ständig in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung zu bringen sucht. Die Feder 4 stützt sich gegen den oberen Rand einer am Mitnehmerbolzen befestigten Hülse 5 aus Federstahl, deren unterer Teil durch Schlitze in Spreizfedern 6 aufgeteilt ist, deren Enden sich in der Ruhelage des Bolzens auf der Ringschulter 7 des Gehäuses 2 abstützen. Die Spreizfedern 6 sind von einem Ring 8 umgeben, der im Gehäuse nur begrenzt, nämlich zwischen der unteren Ringschulter 7 und der oberen Ringschulter 9, verschiebbar ist.
- Das Gehäuse 2 des Mitnehmerbolzens ist an dem nicht gezeichneten Schlitten befestigt. Sobald die schwenkbare Schaltkurve 10, die auf die Kante des spatelförmigen Endes 3 des Bolzens einwirkt, durch das Kurvenstück 11 angehoben wird, gelangt der Mitnehmerbolzen aus seiner Ruhestellung (Fig. 1) in die Spannstellung (Fig. 3). Hierbei werden die Spreizfedern 6 in den Ring 8 hineingezogen und legen sich dicht an den Bolzen 1 an. Aus dieser Spannstellung springt dann der Mitnehmerbolzen, sobald sein spatelförmiges Ende 3 freigegeben wird, selbsttätig in die am Fadenführerkasten 12 vorgesehene Ausnehmung 13 (Fig. 2). Der Kupplungseingriff erfolgt durch die Einwirkung der Schraubenfeder 4, wobei der Ring 8 zusammen mit den Spreizfedern 6 niedergeht und deren geschlossene Enden an der Ringschulter 7 vorbeigehen. Wird der Mitnehmerbolzen durch die schwenkbare Schaltkurve 10 in üblicher Weise vom Fadenführerkasten entkuppelt, so hebt diese Schaltkurve 10 den Bolzen 1 wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Ruhestellung, in welcher die Spreizfedern 6 sich an der Schulter 7 abstützen.
- Fig. 3 läßt erkennen, daB die schwenkbare Schaltkurve 10 und die Kupplungsteile 13 des Fadenführe.rkastens nebeneinander gegen die Kante des spatelförmigen Eingriffsendes 3 des Bolzens zur Anlage kommen können. Das Kurvenstück 11 ist treppenförmig ausgebildet, damit die schwenkbare Schaltkurve 10 auf verschiedene Stellungen anhebbar ist.
- Die in dem Gehäuse 2 angeordneten, auf den Bolzen 1 einwirkenden Teile sind so bemessen und angeordnet, daB der Bolzen zwischen seiner Eingriffsstellung (Fig. 2) und seiner Ruhestellung (Fig. 1) sich über eine längere Strecke federnd frei bewegen kann, damit während des Strickens der Fadenführerkasten durch die bekannten vorhandenen Aufläufer in üblicher Weise entkuppelt werden kann.
- Die Fadenwechselvorrichtung nach der Erfindung kann nicht nur bei selbsttätigen Flachstrickmaschinen, sondern beispielsewise auch für Rundstrickmaschinen, halbselbsttätige Maschinen oder Handflachstrickmaschinen mit selbsttätigem Fadenführerwechsel verwendet werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung für den selbsttätigen Fadenführerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttätigen Flachstrickmaschinen, mit einem axial verschiebbaren Mitnehmerbolzen, der in einem Mitnehmergehäuse gelagert ist, das am Schlittenbügel befestigt ist, und wahlweise mit dem Fadenführerkasten gekuppelt und durch schwenkbare Kurven von diesem entkuppelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daB der Mitnehmerbolzen aus seiner Ruhelage durch schwenkbare Schaltkurven in eine Spannstellung anhebbar ist, aus der er mittels Federdruck unter Durchschreitung seiner Ruhelage in die Eingriffs- bzw. Kupplungsstellung springt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die den Mitnehmerbolzen spannenden schwenkbaren Schaltkurven so angeordnet sind, daß sie auf das Eingriffsende des Mitnehmerbolzens einwirken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Mitnehmerbolzen in einem die Druckfeder aufnehmenden zylindrischen Gehäuse längsverschiebbar geführt und mit Spreizfedern verbunden ist, deren Enden sich in der Ruhelage des Bolzens auf einer Ringschulter im Gehäuse abstützen und die von einem im Gehäuse begrenzt verschiebbaren Ring umgeben sind, der die Spreizfedern in der Spannstellung des Bolzens an diesem anlegt, so daB der Bolzen durch seine Druckfeder aus der Spannstellung über seine Ruhelage hinaus in die Eingriffs- bzw. Kupplungsstellung springen kann.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Mitnehmerbolzen einwirkenden schwenkbaren Schaltkurven durch ein treppenförmig ausgebildetes Kurvenstück auf verschiedene Stellungen anhebbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB der Mitnehmerbolzen zwischen seiner Eingriffsstellung und seiner Ruhelage über eine längere Strecke federnd frei beweglich ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 492 842, 627 554; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1720 902; französische Patentschrift Nr. 661 189.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU5293A DE1093945B (de) | 1958-04-22 | 1958-04-22 | Vorrichtung fuer den selbsttaetigen Fadenfuehrerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttaetigen Flachstrickmaschinen |
| CH7236659A CH373131A (de) | 1958-04-22 | 1959-04-22 | Einrichtung für den selbsttätigen Fadenwechsel an Flachstrickmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU5293A DE1093945B (de) | 1958-04-22 | 1958-04-22 | Vorrichtung fuer den selbsttaetigen Fadenfuehrerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttaetigen Flachstrickmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093945B true DE1093945B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=7565634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU5293A Pending DE1093945B (de) | 1958-04-22 | 1958-04-22 | Vorrichtung fuer den selbsttaetigen Fadenfuehrerwechsel bei Strickmaschinen, insbesondere bei selbsttaetigen Flachstrickmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH373131A (de) |
| DE (1) | DE1093945B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR661189A (fr) * | 1928-01-16 | 1929-07-22 | Dispositif bloc-rayeur permettant le changement de rayures automatiquement dans les machines à tricoter | |
| DE492842C (de) * | 1928-03-04 | 1930-02-27 | Reutlinger Strickmaschinenfabr | Vorrichtung zum Wechseln der Fadenfuehrer an Flachstrickmaschinen |
| DE627554C (de) * | 1933-12-09 | 1936-03-18 | Elite Diamantwerke Akt Ges | Fadenfuehrer-Wechselvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen |
| DE1720902U (de) * | 1953-10-23 | 1956-04-26 | Hertel & Richter G M B H Und C | Automatische fadenwechselvorrichtung fuer flachstrickmaschinen mit verstellbarem schlittenhub. |
-
1958
- 1958-04-22 DE DEU5293A patent/DE1093945B/de active Pending
-
1959
- 1959-04-22 CH CH7236659A patent/CH373131A/de unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR661189A (fr) * | 1928-01-16 | 1929-07-22 | Dispositif bloc-rayeur permettant le changement de rayures automatiquement dans les machines à tricoter | |
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| DE627554C (de) * | 1933-12-09 | 1936-03-18 | Elite Diamantwerke Akt Ges | Fadenfuehrer-Wechselvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen |
| DE1720902U (de) * | 1953-10-23 | 1956-04-26 | Hertel & Richter G M B H Und C | Automatische fadenwechselvorrichtung fuer flachstrickmaschinen mit verstellbarem schlittenhub. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH373131A (de) | 1963-11-15 |
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