DE1094043B - Leistungsregelung einer mit Selbstaufladung arbeitenden Diesel-Brennkraftmaschine - Google Patents
Leistungsregelung einer mit Selbstaufladung arbeitenden Diesel-BrennkraftmaschineInfo
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- DE1094043B DE1094043B DEM35284A DEM0035284A DE1094043B DE 1094043 B DE1094043 B DE 1094043B DE M35284 A DEM35284 A DE M35284A DE M0035284 A DEM0035284 A DE M0035284A DE 1094043 B DE1094043 B DE 1094043B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0269—Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
- F02D2700/0282—Control of fuel supply
- F02D2700/0284—Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
- F02D2700/0289—Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the pressure of a gaseous or liquid medium
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Description
Die Erfindung betrifft die Leistungsregelung einer mit Selbstaufladung arbeitenden Diesel-Brennkraftmaschine,
insbesondere für Fahrzeuge, bei welcher das Aufladegebläse von der Brennkraftmaschine über
ein Getriebe antreibbar ist, dessen Übersetzungsverhältnis vom Leistungswählhebel her vorzugsweise
stufenlos regelbar ist, während die Regelung der Einspritzmenge mittels eines pneumatischen Reglers der
Einspritzpumpe in Abhängigkeit des jeweiligen Ladedruckes der Brennkraftmaschine erfolgt.
Solche Leistungsregelungen wurden bisher vor allem bei Flugmotoren bekannt, wo das Aufladegebläse
vor allem zum Ausgleich für den mit steigender Flughöhe sinkenden Luftdruck eingesetzt wird.
Nachteilig ist jedoch bei diesen bekannten Motoren, daß man insbesondere beim Teillast- und Leerlaufbetrieb
auf die zusätzliche Anwendung von Drosselklappen -—■ in der Regel vor und hinter dem Aufladegebläse
— nicht verzichten konnte. Durch einen solchen Drosselbetrieb, zu dem oftmals noch Leistungsverluste
für den in diesem Bereich unnötigen, jedoch oftmals aus konstruktiven Gründen dennoch beibehaltenen
Gebläseantrieb kommen, entstehen zusätzliche Verluste, die den Gesamtwirkungsgrad der Brennkraftmaschine
gerade in deren Teillastbereich verschlechtern, wo an sich der sparsamste Betriebsbereich liegen
sollte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beheben und die eingangs genannten
Diesel-Brennkraftmaschinen so zu verbessern, daß sie auch bei Teillast stets mit einem möglichst günstigen
spezifischen Kraftstoffverbrauch und einem entsprechend günstigen Gesamtwirkungsgrad arbeiten.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Gebläsegetriebe
einen Regelbereich umfaßt, der die gesamte Ladedruckeinstellung und damit über den pneumatischen
Regler der Einspritzpumpe auch die gesamte Leistungsregelung bis zum Leerlaufbetrieb allein durch Änderung
des Übersetzungsverhältnisses des Aufladegebläses zuläßt.
Durch eine solche Ausbildung der Leistungsregelung wird nicht nur eine erhebliche Konstruktionsvereinfachung
der Maschine erzielt, weil die üblichen Drosselklappen mit ihrem an den Leistungshebel
angeschlossenen Betätigungsgestänge ganz entfallen, sondern auch eine beachtliche Herabsetzung
des spezifischen Kraftstoffverbrauchs und entsprechende Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades im
Teillastbereich, weil Drosselverluste der angesaugten Luft praktisch vermieden werden.
Der vorgeschlagene Langsamlauf des Aufladegebläses im Teillast- und Leerlaufbereich wirkt sich
aber auch in einer geringeren Beanspruchung des GeLeistungsregelung
einer mit
Selbstaufladung arbeitenden
Diesel-Brennkraftmaschine
Anmelder:
Ivan Micik, Bratislava (Tschechoslowakei)
Ivan Micik, Bratislava (Tschechoslowakei)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfs.tr. 10
München 22, Steinsdorfs.tr. 10
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 31. Januar 1957
Tschechoslowakei vom 31. Januar 1957
Ivan Micik, Bratislava (Tschechoslowakei),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bläses aus, wozu auch noch eine merkliche Verringerung des — oft gerade im Teillast- und Leerlaufbereich
störend wirkenden —· Geräusches des laufenden Gebläses kommt. Schließlich wirkt die erfindungsgemäße
Leistungsregelung auch einem vorübergehenden Überfetten des Gemisches und einem entsprechenden
»Rauchen« der Brennkraftmaschine entgegen, welches bisher z. B. bei Beschleunigungen dann
zu befürchten war, wenn das Aufladegebläse mit seiner Luftlieferung dem erhöhten Luftbedarf und der Beschleunigung
der Brennkraftmaschine (ζ. Β. durch Schlupfwirkung) nur allmählich zu folgen vermochte.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der pneumatischen Regelung der Einspritzmenge
eine an sich bekannte, über einen zusätzlichen Fliehkraftregler der Einspritzpumpe in Abhängigkeit
von der Maschinendrehzahl erfolgende, insbesondere während der Betätigung des Leistungswählhebels
wirksam werdende und das Schluckvermögen der Brennkraftmaschine berücksichtigende Regelung der
Einspritzmenge überlagert. Da sich das Schluckvermögen der Brennkraftmaschinen bei ein und demselben
Ladedruck mit der Drehzahl ändert, läßt sich mit einem solchen Fliehkraftregler die jeweilige Einspritzmenge
auch noch zusätzlich an die gerade vorhandene Drehzahl anpassen.
Bedenken, nach welchen die Trägheitsmassen des Gebläses bei einem schnellen Durchtreten des Gaspedals
und einer gleichzeitigen erfindungsgemäßen Vergrößerung des Übersetzungsverhältnisses des Gebläses
ein Abwürgen der — im Leerlauf nur eine verhältnismäßig kleine Leistung aufweisenden — Brennkraftmaschine
zur Folge haben könnte, haben sich nach
009 650/134
den vorliegenden praktischen Erfahrungen nicht bestätigt. Da die Einspritzmenge stets dem jeweils vorhandenen
Ladedruck (und gegebenenfalls auch dem Schluckvermögen) genau angepaßt ist, spricht die
Brennkraftmaschine bereits auf kleine Druckerhöhungen mit einer entsprechenden Leistungssteigerung an.
Im übrigen ist zu berücksichtigen, daß die umlaufenden Massen des Gebläses insbesondere bei
den hier betroffenen Fahrzeug-Brennkraftmaschinen gegenüber den umlaufenden Massen der Kurbelwelle
und des Schwungrades der Brennkraftmaschine nur verhältnismäßig klein sind, weshalb ein Abwürgen
solcher Fahrzeug-Brennkraftmaschinen nicht eintritt.
In der Zeichnung, die eine schematische Darstellung einer mit der erfindungsgemäßen Regelung versehenen
Diesel-Brennkraftmaschine wiedergibt, ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Eine von einem Aufladegebläse 1 her mit Verbrennungsluft gespeiste Diesel-Brennkraftmaschine 2
treibt das Aufladegebläse über ein Gebläsegetriebe 3 ao an, dessen Übersetzungsverhältnis stufenlos regelbar
ist. Das Übersetzungsverhältnis — und damit die Drehzahl und der Leistungsbedarf des Aufladegebläses
1 — wird von dem als Leistungshebel dienenden Beschleunigerpedal 4 her gewählt, durch
dessen Betätigung das Übersetzungsverhältnis über ein übliches Betätigungsgestänge 4' eingestellt und
verändert werden kann.
Das Aufladegebläse 1 fördert die Verbrennungsluft durch ein übliches Saugrohr 5 zu den einzelnen Zylindem
der Brennkraftmaschine 2, während das Saugrohr 5 seinerseits über eine Druckanschlußleitung 6
mit einem pneumatischen Regler 7 der Einspritzpumpe 10 der Brennkraftmaschine verbunden ist. Der
pneumatische Regler 7 enthält ein durch eine Membran 8 od. dgl. in zwei Kammern unterteiltes Gehäuse,
dessen eine, der Einspritzpumpe abgelegene Kammer mit der Druckanschlußleitung 6 und deren andere
Kammer mit der Außenluft in Verbindung steht. Von der Mitte der Membran 8 her arbeitet der pneumatische
Regler auf die Regelstange 9 der Einspritzpumpe 10, wobei dem auf der einen Seite der Membran
wirkenden Ladedruck eine auf der gegenüberliegenden Seite der Membran 8 befindliche Regelfeder
11 entgegenwirkt.
Eine zusätzliche Beeinflussung der Einspritzmenge erfolgt über einen an der Antriebsseite der Einspritzpumpe
10 angeordneten Fliehkraftregler 12, dessen von der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängige
Wirkung die Regelung des pneumatischen Reglers vorteilhaft unterstützt, indem das drehzahlabhängige
Schluckvermögen der Brennkraftmaschine (z. B. bei gleichbleibendem Ladedruck) noch besonders berücksichtigt
wird.
Claims (2)
1. Leistungsregelung einer mit Selbstaufladung arbeitenden Diesel-Brennkraftmaschine, insbesondere
für Fahrzeuge, bei welcher das Aufladegebläse von der Brennkraftmaschine über ein Getriebe
antreibbar ist, dessen Übersetzungsverhältnis vom Leistungswählhebel her vorzugsweise
stufenlos regelbar ist, während die Regelung der Einspritzmenge mittels eines pneumatischen
Reglers der Einspritzpumpe in Abhängigkeit des jeweiligen Ladedruckes der Brennkraftmaschine
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegetriebe (3) einen Regelbereich umfaßt, der die
gesamte Ladedruckeinstellung und damit über den pneumatischen Regler der Einspritzpumpe auch
die gesamte Leistungsregelung bis zum Leerlaufbetrieb allein durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Aufladegebläsegetriebes (3) zuläßt.
2. Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatischen Regelung der
Einspritzmenge eine an sich bekannte, über einen zusätzlichen Fliehkraftregler der Einspritzpumpe
(10) in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl erfolgende, insbesondere während der Betätigung
des Leistungswählhebels (4) wirksam werdende und das Schluckvermögen der Brennkraftmaschine
(10) berücksichtigende Regelung der Einspritzmenge überlagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 729 754, 751044, 976;
Deutsche Patentschriften Nr. 729 754, 751044, 976;
schweizerische Patentschrift Nr. 177 701.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 650/134 11.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1094043X | 1957-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094043B true DE1094043B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=5457268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM35284A Pending DE1094043B (de) | 1957-01-31 | 1957-09-09 | Leistungsregelung einer mit Selbstaufladung arbeitenden Diesel-Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094043B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH177701A (de) * | 1933-09-01 | 1935-06-15 | Adolf Dr Schnuerle | Regeleinrichtung für Fahrzeugeinspritzmotoren. |
| DE729754C (de) * | 1937-03-26 | 1942-12-22 | Bosch Gmbh Robert | Regeleinrichtung fuer eine Brennkraftmaschine mit Ladegeblaese |
| DE886976C (de) * | 1938-11-25 | 1953-08-20 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zur Leistungsregelung von Brennkraftmaschinen mit Ladegeblaese, insbesondere von Flugmotoren |
| DE751044C (de) * | 1938-12-11 | 1954-03-15 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Ladedruck-Regelvorrichtung fuer durch Fliehkraftverdichter aufgeladene Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer solche in Luftfahrzeugen |
-
1957
- 1957-09-09 DE DEM35284A patent/DE1094043B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH177701A (de) * | 1933-09-01 | 1935-06-15 | Adolf Dr Schnuerle | Regeleinrichtung für Fahrzeugeinspritzmotoren. |
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| DE751044C (de) * | 1938-12-11 | 1954-03-15 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Ladedruck-Regelvorrichtung fuer durch Fliehkraftverdichter aufgeladene Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer solche in Luftfahrzeugen |
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