DE1094514B - Vorrichtung zum Ziehen von Saatfurchen - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen von Saatfurchen

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DE1094514B
DE1094514B DES41381A DES0041381A DE1094514B DE 1094514 B DE1094514 B DE 1094514B DE S41381 A DES41381 A DE S41381A DE S0041381 A DES0041381 A DE S0041381A DE 1094514 B DE1094514 B DE 1094514B
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DE
Germany
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coulter
disc
disc coulter
support surface
furrow
Prior art date
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Pending
Application number
DES41381A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Itze
Dipl-Ing Ernst A Reussner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saat- und Erntetechnik GmbH
Original Assignee
Saat- und Erntetechnik GmbH
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Publication date
Application filed by Saat- und Erntetechnik GmbH filed Critical Saat- und Erntetechnik GmbH
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Publication of DE1094514B publication Critical patent/DE1094514B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/062Devices for making drills or furrows
    • A01C5/064Devices for making drills or furrows with rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ziehen von Saatfurchen, die aus einem umlaufenden Scheibenschar und einem festen Schar besteht. Ein umlaufendes Scheibenschar eignet sich zum Herstellen einer genau gleichbleibenden Furchentiefe besser als ein festes Schar, weil ein festes Schar dazu neigt, sich mit Bodenteilen zu verkleben und dann nicht mehr genau in der gewünschten Tiefe geführt werden kann. Ein umlaufendes Scheibenschar dagegen stößt die Bodenteile beim Umlauf wieder ab.
Es ist bekannt, bei einer Maschine zum Pflanzensetzen ein umlaufendes, mit seiner Arbeitsfläche schräg zur Zugrichtung liegendes Scheibenschar dicht neben einem in spitzem Winkel zum Scheibenschar liegenden feststehenden Schar anzuordnen, das in seiner länglichen Form etwa den sonst benutzten zweiflügligen festen Scharen entspricht. Diese bekannte Anordnung, die für das Ziehen von Furchen für zu setzende Pflanzen genügt, kann jedoch nicht für die spezielle Aufgabe benutzt werden, die sich die Erfindung stellt. Diese Erfindungsaufgabe besteht darin, die Vorrichtung so zu gestalten, daß eine Furche entsteht, die zum völlig gleichmäßigen Einbetten von Saatgut geeignet ist.
Zu diesem Zweck muß nicht nur die Tiefe der Furche gleichmäßig sein, sondern es darf auch keine vom Scheibenschar etwa mitgeschleppte Erde in die gezogene Furche fallen. Man pflegt unmittelbar nach dem Einbringen des Saatgutes in die Furche diese Furche mit einer Rolle festzudrücken, aber man darf dabei nicht etwa über dem Saatgut eine festgedrückte Erdschicht entstehen lassen, sondern mit der Rolle nur über das noch an der Oberfläche des Furchengrundes liegende Saatgut fahren, um es auf seiner Unterlage festzudrücken. Die Furche darf dann nur locker zugeworfen werden, was z. B. durch Geräte geschieht, die der Drillmaschine nachlaufen. Vor dem Andrücken des Saatgutes in der Furche darf deshalb kein lockerer Boden auf das Saatgut fallen.
Die obenerwähnte bekannte Vorrichtung genügt diesen strengeren Anforderungen des Saatgutdrillens nicht, weil die in spitzem Winkel sehr dicht an das umlaufende Scheibenschar herangerückte gerade senkrechte Vorderkante des länglichen festen Schars unten in starker Abrundung zur Unterkante übergeleitet sein muß, damit der erste Bodeneingrifi für das Scheibenschar freigehalten und ein Aufkratzen des Bodens durch das feste Schar verhütet wird. Aber diese Rundung des festen Schars ergibt unvermeidlich eine Lücke in Gestalt eines aufrecht stehenden Dreiecks zwischen den beiden Scharen. Durch diese Lücke kann Boden in die Furche fallen.
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch verhütet, daß das feste Schar als ein zum Scheiben-Vorrichtung zum Ziehen von Saatfurchen
Anmelder:
Saat- und Erntetechnik G.m.b.H.,
Eschwege (Hess.), Industriegelände 11
Dipl.-Ing. Alfred Itze und Dipl.-Ing. Ernst A. Reussner,
Eschwege (Hess.),
sind als Erfinder genannt worden
schar gleichachsiges Kreissegment mit geringerem Radius als das umlaufende Scheibenschar ausgebildet ist, dessen vor der tiefsten Stelle der Furche liegendes
ao Teil vom Umfang des Scheibenschars in Drillrichtung verdeckt ist und in seiner Gesamtfläche parallel zur Umlaufebene des Scheibenschars liegt, während das sich daran anschließende, von der tiefsten Stelle der Furche ab bis zum in Drillrichtung hinten liegenden Ende reichende Teil des festen Schars gegenüber dem vorderen Teil zum Furchenrand hin abgewinkelt ist.
Die Drehachse des Scheibenschars kann waagerecht
oder gegen die Waagerechte geneigt sein. Eine an sich bekannte Stützfläche des Scheibenschars ist im ersten Fall zylindrisch, im zweiten Fall konisch. Das Scheibenschar kann in bekannter Weise mit Stollen oder Greifern versehen sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung, von der Seite gesehen,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1, von hinten gesehen,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1, von oben gesehen, Fig. 4 eine Abänderung des Gegenstandes der Fig. 1 bis 3 mit Stollen, in axialem Schnitt, und
Fig. 5 eine etwas andere Ausbildung der Vorrichtung, ebenfalls axial geschnitten.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1, 2 und 3 sind die Nabe 8 und die Achse 5 eines Scheibenschars 2 gegenüber einer zur Richtung der Furche 10 senkrechten Lotebene innerhalb einer horizontalen Ebene so geneigt, daß die dem feststehenden Schar 3 abgewandte Seite des Scheibenschars 2 in Drillrichtung etwas vorgedreht ist. Im Gegensatz zu der sonst üblichen Anordnung von Scheibenscharen steht also hier das Scheibenschar 2 so, daß die konvexe Seite der Randzone 9 in Drillrichtung vorgedreht ist und damit das Erdreich aus der Furche herausfördert. Das
009 677/31
feste Schar 3 hat einen kreissegmentförmigen Umriß Za, dessen Radius geringfügig kleiner ist als der des Scheibenschars 2. Es ist so ausgebildet, daß sein kreisförmiger Rand von einer Stelle 3 b oberhalb des Erdbodens bis annähernd zur tiefsten Stelle 3 c der Saatfurche 10 in der durch den äußeren Umfang des Scheibenschars 2 gebildeten Ebene liegt. Erst etwa von der tiefsten Stelle 3 c der Saatfurche 10 an entfernt sich das feststehende Schar vom äußeren Umfange des Scheibenschars 2, und zwar um das Maß der gewünschten Saatfurchenbreite.
Der Winkel zwischen dem hinteren Teil 3d des festen Schars 3 und der Furchenrichtung ist hierbei im allgemeinen etwas größer zu wählen (z. B. 5 bis 8°) als zwischen Scheibenschar 2 und Furchenrichtung (etwa 2 bis 5°). Das Vorderteil 3 e des festen Schars 3 dient dazu, Erdeinfall in den Anfang der Furche bzw. in den konkaven Teil des Scheibenrandes 9 zu verhindern.
Der Tiefgang des Scheibenschars und damit die Tiefenlage der Saatfurche wird durch die mit dem Scheibenschar 2 verbundene Stützfläche 6 begrenzt. Diese Stützfläche kann mit Schraubenbolzen, wie in Fig. 4 bei 6 a durch strichpunktierte Linien schematisch angedeutet, auswechselbar am Schar befestigt sein, um verschiedene Saatfurchentiefen durch Stützflächen mit verschiedenem Durchmesser erhalten zu können. Weiterhin können an dem Scheibenschar 2 oder an der Stützfläche 6 noch Stollen oder Greifer 7 vorgesehen sein, die einen gleichmäßigen Antrieb des Scheibenschars sichern, was besonders dann von Vorteil ist, wenn die Sävorrichtung vom Scheibenschar angetrieben werden soll. Stützflächen, Stollen und Greifer sind, wie eingangs erwähnt, zu diesem Zweck an sich bekannt.
In den Fig. 1 bis 4 ist die Drehachse 5 des Scheibenschars 2 als in einer horizontalen Ebene liegend angenommen worden. Hierbei ist es zweckmäßig, die in das Erdreich eingreifende Randzone 9 des Scheibenschars 2 in der dargestellten Weise kegelförmig abzubiegen und die umlaufende Stützfläche 6 zylindrisch auszubilden. Wird dagegen gemäß Fig. 5 die Drehachse 5 des Scheibenschars 2 in einer zur Horizontalen schrägliegenden Ebene angeordnet, so kann man die Randzone 9 des Scheibenschars eben oder nur schwach kegelmantelförmig ausbilden, während zweckmäßig dann die Stützfläche 6 kegelmantelförmig gestaltet wird.
Das feste Schar wird, wie angedeutet, im allgemeinen mit Hilfe von Befestigungsschrauben 4 am Tragholm 1 angebracht.
Die Ablage des Saatgutes erfolgt zweckmäßig unmittelbar hinter der tiefsten Stelle des Schars, damit die Körner nicht durch seitlichen Erdeinfall ihre Tiefenlage ändern. Hinter der beschriebenen Vorrichtung zum Furchenziehen und der Saatablagevorrichtung können, wie an sich bekannt, Druckrollen und Zustreicher angeordnet werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ziehen von Saatfurchen, bei der ein umlaufendes, mit seiner Arbeitsfläche schräg zur Zugrichtung liegendes Scheibenschar mit einem die andere Furchenseite erzeugenden festen Schar zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Schar (3) als ein zum Scheibenschar (2) gleichachsiges Kreissegment mit geringerem Radius als das umlaufende Scheibenschar ausgebildet ist, dessen vor der tiefsten Stelle (3 c) der Furche liegendes Teil (3e) vom Umfang des Scheibenschars in Drillrichtung verdeckt ist und in seiner Gesamtfläche parallel zur Umlaufebene des Scheibenschars liegt, während das sich daran anschließende, von der tiefsten Stelle (3 c) der Furche ab bis zum in Drillrichtung hinten liegenden Ende reichende Teil (3d) des festen Schars gegenüber dem vorderen Teil (3<?) zum Furchenrand hin abgewinkelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Scheibenschar (2) umlaufende, an sich bekannte Stützfläche (6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (5) des Scheibenschars (2) in einer Horizontalebene liegt, daß die auf der dem feststehenden Schar (3) abgewandten Seite drehfest mit dem Scheibenschar verbundene und mit diesem gleichachsige Stützfläche (6) zylindrisch ausgebildet ist und daß die nach außen über die Stützfläche (6) vorstehende, in den Boden einschneidende Randzone (9) derart kegelmantelförmig abgebogen ist, daß die öffnung des Kegels von der Stützfläche fortweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (5) des Scheibenschars (2) in einer zur Horizontalen schrägen Ebene liegt, daß die auf der dem feststehenden Schar (3) abgewandten Seite drehfest mit dem Scheibenschar verbundene und mit diesem gleichachsige Stützfläche (6) kegelmantelartig mit einer unten etwa horizontalen Mantellinie ausgebildet ist und daß die die Stützfläche (6) nach außen überragende, in den Boden einschneidende Randzone (9) eben oder nur schwach kegelmantelartig abgebogen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Stützfläche auswechselbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheibenschar (2) oder die Stützfläche (6) mit Stollen, Greifern (7) od. dgl. versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 906522, 889 523,
961,411988;
britische Patentschrift Nr. 107 405.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/31 11.60
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