DE1094590B - Einrichtung zur Bestaeubung elektrophotographischen Gutes - Google Patents

Einrichtung zur Bestaeubung elektrophotographischen Gutes

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DE1094590B
DE1094590B DES55957A DES0055957A DE1094590B DE 1094590 B DE1094590 B DE 1094590B DE S55957 A DES55957 A DE S55957A DE S0055957 A DES0055957 A DE S0055957A DE 1094590 B DE1094590 B DE 1094590B
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DE
Germany
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powder
electrophotographic
dusting
tub
electrophotographic material
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Pending
Application number
DES55957A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Anton Schekelinski
Erich Erbstoesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Electrologica GmbH
Original Assignee
Siemag Feinmechanische Werke GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/06Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
    • G03G15/08Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
    • G03G15/082Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer for immersion

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bestäubung elektrophotographischen Gutes.
Elektrophotographische Bilder werden in der Regel in der Weise erzeugt, daß das elektrophotographische Gut zunächst elektrostatisch aufgeladen und danach belichtet wird. An den belichteten Stellen schwindet die Ladung, und es entsteht somit ein latentes Bild. Wird das elektrophotographische Gut mit einem elektroskopischen Pulver bestäubt, so wird das Bild sichtbar, da die Pulverteilchen an den aufgeladenen Stellen der Fläche haftenbleiben. Durch eine nachfolgende Erhitzung erfolgt ein Einbrennen des Pulvers in die elektrophotographische Schicht.
Es sind verschiedene Bestäubungseinrichtungen bekannt. So hat man bereits in einer Wanne, die mit elektroskopischem Pulver gefüllt ist und über die das elektrophotographische Gut geführt wird, eine rotierende Bürste oder Flügelwalze vorgesehen, die mit verhältnismäßig hoher Drehzahl umläuft und das Pulver gegen die zu bestäubende Fläche schleudert. Der Nachteil solcher und ähnlich arbeitender Einrichtungen besteht in einer unliebsamen Staubentwicklung, die das Gerät, innerhalb dessen die Einrichtung Verwendung findet, stark verschmutzen läßt.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, in der mit elektroskopischem Pulver angefüllten Wanne senkrecht zur Bewegungsrichtung des elektrophotographischen Gutes zwei parallel zueinander liegende Flügelwalzen anzuordnen, die mit geringer Drehzahl und gegenläufig in einem das Pulver zwischen den Walzenachsen in Richtung auf das elektrophotographische Gut fördernden Sinne angetrieben werden. Dadurch wird das Pulver zu einem Wall aufgeschoben, dessen Grat das vorbeigeführte elektrophotographische Gut berührt. Es findet somit eine intensive Bestäubung statt. Gleichzeitig wird das Pulver durch die sich drehenden Flügelwalzen ständig in Bewegung gehalten. Das ist deshalb von Wichtigkeit, weil dem elektroskopischen Pulver Trägerteilchen, z. B. Glaskörner, beigemischt sind, die die Pulverteilchen an die zu betäubende Fläche heranbringen und an diese abgeben, selbst aber nicht an den aufgeladenen Stellen haftenbleiben. Diese Trägerteilchen müssen, um sich erneut mit Pulver verbinden zu können, mit diesem vermengt werden.
Um zu verhindern, daß infolge Verbrauches des Pulvers in dem Trägerteilchen-Pulver-Gemisch der Kontrast des Pulverbildes nachläßt bzw. überhaupt keine Bestäubung mehr stattfindet, kann eine der von anderen Bestäubungseinrichtungen her bekannten Nachfülleinrichtungen vorgesehen sein. Ein Pulververlust kann auch auf sehr einfache Weise ausgeglichen werden, wenn man die Wanne, in der sich das elektroskopische Pulver befindet, in Richtung auf das elektrophotographische Gut verstellbar anordnet.
Einrichtung zur Bestäubung elektrophotographischen Gutes
Anmelder:
SIEMAG
Feinmechanische Werke G. m. b. H.,
Eiserfeld/Sieg
Dipl.-Phys. Anton Schekelinski, Eiserfeld/Sieg,
und Erich Erbstößer, Gosenbach (Kr. Siegen),
sind als Erfinder genannt worden
An Hand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Pulverwanne, Fig. 2 einen Schnitt A-B durch Fig. 1.
Die Wanne 1, in der sich elektroskopisches Pulver befindet, ist unterhalb einer rotierenden Trommel 3, beispielsweise einer Glastrommel, angeordnet. Auf der Trommel 3 haftet das elektrophotographische Papier 4. In den Seitenwänden 5 der Wanne 1 sind die Wellen 6 gelagert, die Flügel 7 tragen und zusammen mit diesen sogenannte Flügelwalzen bilden. Eine der Flügelwalzen erhält ihren Antrieb über Zahnrad 8 und Ritzel 9 vom Motor 10 und überträgt ihre Drehbewegungen über die beiden Zahnräder 11, 12 auf die andere Flügelwalze. Die Drehrichtung beider Walzen zeigen die Pfeile 13, 14 an. Das elektroskopische Pulver 2 wird durch die Flügel 7 zu einem Wall aufgeschoben, dessen Grat das elektrophotographische Papier 4 berührt.
Da die Flügelwalzen mit geringer Drehzahl angetrieben werden, ist die Staubentwicklung so minimal, daß eine besondere Abdichtung zwischen Wanne 1 und Trommel 3 nicht erforderlich ist. Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist allerdings so eingerichtet, daß die Flügelwalzen auch schnell rotieren können. Nur für diesen Fall empfiehlt es sich, besondere Dichtklappen 15 vorzusehen, die an der Wanne 1 angelenkt sind und von Federn 16 gegen die Trommel 3 gedruckt werden. Damit das Pulverbild und die Halbleiterschicht des elektrophotographischen Papiers nicht durch die Klappen 15 beschädigt werden, sind seitlich an diesen, und zwar außerhalb der Transportbahn des
009 677/181
elektrophotographisehen Papiers, Rollen 17 angeordnet, die sich auf der rotierenden Trommel 3 abwälzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Bestäubung elektrophotographischen Gutes, das über eine elektroskopisches Pulver enthaltende Wanne geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wanne (1) senkrecht zur Bewegungsrichtung des elektrophotographi sehen Gutes (4) zwei parallel zueinander liegende Flügelwalzen (6, 7) angeordnet sind, die mit geringer Drehzahl und gegenläufig in einem das Pulver (2) zwischen den Walzenachsen (6) in Richtung auf das elektrophotographische Gut fördernden Sinne angetrieben werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (1) in Richtung auf das elektrophotographische Gut (4) verstellbar angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 300 623;
USA.-Patentschrift Nr. 2 221 776.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
@ 009 677/181 11.60
DES55957A 1957-11-20 1957-11-20 Einrichtung zur Bestaeubung elektrophotographischen Gutes Pending DE1094590B (de)

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DES55957A DE1094590B (de) 1957-11-20 1957-11-20 Einrichtung zur Bestaeubung elektrophotographischen Gutes
FR1207385D FR1207385A (fr) 1957-11-20 1958-11-13 Dispositif de saupoudrage d'une matière électrophotographique

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DES55957A DE1094590B (de) 1957-11-20 1957-11-20 Einrichtung zur Bestaeubung elektrophotographischen Gutes

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DE1094590B true DE1094590B (de) 1960-12-08

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ID=7490783

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FR (1) FR1207385A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2353229A1 (de) * 1973-10-24 1975-04-30 Philips Patentverwaltung Umwaelzvorrichtung fuer den entwickler elektrostatisch latenter bilder

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2221776A (en) * 1938-09-08 1940-11-19 Chester F Carlson Electron photography
CH300623A (fr) * 1950-02-02 1954-08-15 Battelle Development Corp Procédé d'électroradiographie.

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1207385A (fr) 1960-02-16

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