DE1094593B - Umwaelzpumpe mit eingekapseltem Elektromotor und Lagerschmierung durch die umgewaelzte Fluessigkeit - Google Patents

Umwaelzpumpe mit eingekapseltem Elektromotor und Lagerschmierung durch die umgewaelzte Fluessigkeit

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DE1094593B
DE1094593B DE1958P0020613 DEP0020613A DE1094593B DE 1094593 B DE1094593 B DE 1094593B DE 1958P0020613 DE1958P0020613 DE 1958P0020613 DE P0020613 A DEP0020613 A DE P0020613A DE 1094593 B DE1094593 B DE 1094593B
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DE
Germany
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circulation pump
electric motor
chamber
liquid
pump according
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DE1958P0020613
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English (en)
Inventor
John Hazen White
Theodore J Wolanski
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PUMPENBAU BRUGG
Original Assignee
PUMPENBAU BRUGG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • F04D13/0606Canned motor pumps
    • F04D13/064Details of the magnetic circuit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • F04D13/0606Canned motor pumps
    • F04D13/0633Details of the bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Umwälzpumpe mit eingekapseltem Elektromotor und Lagerschmierung durch die umgewälzte Flüssigkeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Umwälzpumpe mit einem vollständig eingekapselten Elektromotor, bei der die umgewälzte Flüssigkeit den Motorläufer überflutet und die Wellenlager des Elektromotors schmiert, z. B. von der Art, wie sie in Heißwasser-Heizsystemen Verwendung finden.
  • Bei derartigen Pumpen-Motoreinrichtungen, die nicht vollständig eingekapselt sind, ist es schwierig, zu verhindern, -daß die umgewälzte Flüssigkeit die Stoffbüchsen oder Dichtungen an der Motor-Pumpenwelle durchdringt. Pumpen der obenerwähnten Art sollen praktisch geräuschlos laufen, die umgewälzte Flüssigkeit muß direkt an die Lager herangebracht werden, ohne daß sie nach außen treten kann, und insbesondere muß die Luft oder das Gas, das sich im System angesammelt hat, entweichen können, @da Ansammlungen gasförmiger Stoffe die umgewälzte Flüssigkeit an der richtigen Schmierung der Motor- und Pumpenlager hindert.
  • Es ist bereits bekannt, bei derartigen Pumpenanordnungen Gasblasen, die durch die unter Förderdruck stehende Flüssigkeit mitgenommen werden und die eine vollständige Entleerung der Pumpe von Flüssigkeit verursachen können, abzuziehen. Dies geschieht in der Weise, daß im Gehäuse bzw. im Deckel der Pumpe kleine Öffnungen vorgesehen werden, durch die die Gase in eine Abführleitung geführt werden.
  • Die oben angeführten Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein in eine Kammer ragendes Lager des Elektromotors über Dichtungsmittel so nach außen abgeschlossen ist, daß nur Gas, aber keine Flüssigkeit entweichen kann. Der Elektromotor und eine durch diesen angetriebene Zentrifugalpumpe sind derart im Gehäuse eingeschlossen, daß die umgewälzte Flüssigkeit frei mindestens über den Motorläufer fließen und jederzeit die Lager der Pumpe und der Motorwelle schmieren kann. Um eine leichte Zugänglichkeit zum Wellenende zu gestatten, damit bei einer Blockierung der Welle infolge Schmutz oder Rost ein Drehen der Welle von Hand möglich ist, ist für ,die Kammer, in welcher sich das genannte Wellenende befindet, eine lösbare Deckplatte aus durchsichtigem Material vorgesehen. Um das Entweichen von Luft oder Gas, welches sich in dieser Kammer ansammelt und welches die umgewälzte Flüssigkeit ,daran hindern könnte, diese Kammer auszufüllen und die Lager der Motor- und Pumpenwelle richtig zu schmieren, wird die durchsichtige Deckplatte über einen Körper aus faserähnlichem Dichtungsmaterial befestigt. Dieser Dichtungskörper ist vorzugsweise so beschaffen, daß er das Entweichen von Gas aus der Kammer gestattet, jedoch ein Lecken der umgewälzten Flüssigkeit verhindert. Er ist hierzu beispielsweise aus Fasern hergestellt, welche bei Benetzung mit Wasser od. dgl. in freiem Zustand aufquellen. Dieses Aufquellen erfolgt so schnell, daß -der Faserstoffkörper bei einer Benetzung mit bestimmter Geschwindigkeit aufquillt und dabei den Ausgang ins Freie schließt, so daß ein Lecken der Flüssigkeit über den Dichtungskörper hinaus nicht möglich ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform werden Fasern, beispielsweise die bei der Herstellung von Papier oder Karton benützten Zellulosefasern, verwendet und vorher so behandelt, daß beispielsweise durch Vulkanisieren ihre Quellungscharakteristik vermindert wird. Eine übliche Kraftfaser, d. h. eine in ihrer Festigkeit durch spezielle Verfahren verstärkte Faser, ist dagegen ein Beispiel für eine solche Faser mit nichtreduzierter Quellungscharakteristik. Ihre Herstellung wird später erläutert. Der Faserstoff-Dichtungskörper und die Fasern werden vorzugsweise so gewählt, daß sie im Verhältnis zum effektiven durch den Dichtungskörper eingenommenen Raum ein vorbestimmtes Volumen aufweisen und daß sie im freienZustandeinevorbestimmte Quellungsgeschwindigkeit besitzen.
  • Der vorerwähnte Faserdichtungskörper hat, wenn er im wesentlichen trocken ist, untereinander in Verbindung stehende Poren, welche geschlossen werden, wenn der Körper Flüssigkeit aufnimmt und er zwischen den Wänden einer Ausnehmung oder einer anderen Begrenzung eingeschlossen ist. In einer bevorzugten Ausführungsform können die Fasern des Dichtungskörpers in zueinander parallelen Schichten verlaufen, in welchen die Fasern frei gerichtet sind. Die Fasern sind so angeordnet, daß .sie im wesentlichen quer zum Durchlauf der Flüssigkeit im System gerichtet sind.
  • In derZeichnung isteine'heispielsweiseAusführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Umwälzpumpe mit in einem Gehäuse eingekapselten Motor und Pumpe, Fig.2 in größerem Maßstab einen Schnitt durch eine Dichtung und Kammer der Pumpe der Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht in Richtung 3-3 der Fig. 1.
  • In der Zeichnung bezeichnet 10 einen Sockel mit einem Einlaß 11 einer Laufradkammer 12 und einem Auslaß 13. Ein Laufrad 14 ist in der Kammer 12 angeordnet und weist eine Nabe 15 auf, welche auf ein Ende einer Welle 16 aufgesetzt ist. Radial angeordnete Rippen 18 tragen ein Lagerorgan 19 in der Mitte des Motorsockels 17 und gewährleisten einen freien Durchgang für Flüssigkeit durch die Öffnungen zwischen den Rippen. Im Bauteil 19 ist ein Lager 20 für die Welle 16 angeordnet, und da die umgewälzte Flüssigkeit ständig dieNabe 19 umfließt, ist für eine genügende Schmierung des Lagers 20 durch die umgewälzte Flüssigkeit gesorgt. Das Gehäuse, in dem Motor und Pumpe eingeschlossen sind, wird von dem rohrförmigen Organ 23. der Haube 21 und dem Sockel 17 gebildet, die durch Schrauben 22 zusammengehalten sind.
  • Eine Statorwicklung 24 ist im vorliegenden Beispiel wasserdicht und isolierend in einem Harzkörper 25 gelagert. Das rohrförmige Organ 23 nimmt den Stator und den Harzkörper auf, so daß dieser isolierende Harzkörper eigentlich einen Bestandteil der flüssigkeitsdichten Umhüllung für das Laufrad 14, die Welle 16 und den Stator24 bildet. Die Haube21 ist mit einem Gesenk 27 versehen, das ein Lager 28 für das der Nabe 15 gegenüberliegende Ende der Welle 16 trägt. Das Ende der Welle 16 ist mit einer Ausnehmung 29 für ein Werkzeug, beispielsweise mit einem Schlitz für einen Schraubenzieher versehen, damit die Welle 16 von Hand mit dem Werkzeug gedreht werden kann, falls das Laufrad 14 durch Fremdkörper im System blockiert sein sollte.
  • Um eine jederzeit genügende Schmierung des Lagers 28 zu gewährleisten, ist in der inneren peripheren Oberfläche des Lagers 28 eine Nut 30 gebildet. Diese erstreckt sich nicht über die ganze Länge des Lagers 28, und die Wandung 30' am Ende dieser Nut hindert die Flüssigkeit daran, über das Lager 28 hinaus zu fließen, was im folgenden näher erläutert wird.
  • Die Haube 21 weist eine Ausnehmung auf, die eine Kammer 31 bildet und die das äußere Ende der Welle 16 umgibt. Diese Kammer ist mit einem durchsichtigen Deckel 32 Über eine Dichtung geschlossen, die ein Entweichen von sich in der Kammer ansammelndem Gas gestattet. ohne daß Flüssigkeit aus dem System entweichen kann. Beidseitig des durchsichtigen Deckels 32 sind ringförmige Dichtungskörper 33 und 34 angeordnet. Der Ring 33 liegt an einer in der Gehäusekappe 21 gebildeten Schulter 35 an, während eine Halteplatte 36 den Ring 34 durch gekragte Schrauben 37 gegen den Deckel 32 drückt. Die Schrauben 37 bilden einen schmalen Durchgang zwischen ihrem Kopf und der Halteplatte 36.
  • Die Dichtungsringe 33, 34 sind aus Fasern hergestellt, die beispielsweise mittelmäßig gekocht und geschlagen werden, wobei eine Platte auf einer Entwässerungsmaschine angefertigt wird. Die Fasern sind vorzugsweise in parallelen Schichten angeordnet und vorteilhafterweise innerhalb jeder Schicht beliebig orientiert. Faserkörper, welche für diese Art Dichtungsringe geeignet sind, haben eine scheinbare Dichte (entsprechend dem Schüttgewicht bei Pulversorten) zwischen 0,8 und 1,4 und eine anfängliche Quellungsgeschwindigkeit während der ersten Minute von mehr als 20%, wenn sie mit Wasser in Berührung gebracht werden und wenn der Faserkörper sich frei dehnen kann. Bei einer als geeignet befundenen Faser beträgt die anfängliche Quellungsgeschwindigkeit 20% in der ersten Minute. Die gleiche Faser quillt innerhalb 5 Minuten bis 70% auf. Diese Faser ist eine in der obenerwähnten Art erzeugte Kraftfaser. Die Quellungsgeschwimdigkeit muß nicht notwendigerweise linear verlaufen, sie sollte aber in der ersten Minute groß sein. Sie ist natürlich abhängig vom wahren Volumen der Faser.
  • Die Faserdichtungskörper 33 und 34 müssen, wenn sie erstmals angebracht werden, nicht notwendigerweise hermetisch dichten. Sobald sie aber naß geworden sind, quellen sie auf und verhindern ein Entweichen der Flüssigkeit im System nach außen. Bevor sie naß werden, lassen die Ringe 33, 34 jedoch das Entweichen von Luft oder Gas zu, das sich in der Kammer 31 gegebenenfalls ansammelt und das, falls es nicht entweichen kann, die Flüssigkeit im System daran hindern würde, das Lager 28 genügend zu schmieren. Da die Flüssigkeitsströmung in die Kammer 31, die durch die Wandung 30' am Ende der Nut 30 gebildet wird, behindert ist, können die Dichtungsringe 33 und 34 aufquellen und die Öffnung 34 abdichten, bevor Flüssigkeit darauf ausfließt. Sich in der Kammer 31 ansammelndes Gas hingegen kann entweichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Umwälzpumpe mit einem kombinierten, vollständig eingekapselten Elektromotor, bei der die umgewälzte Flüssigkeit den Motorläufer überflutet und die Wellenlager des Elektromotors schmiert, dadurch gekennzeichnet, daß ein in eine Kammer (31) ragendes Lager (28) des Elektromotors über Dichtungsmittel (33, 34) so nach außen abgeschlossen ist, daß nur Gas, aber keine Flüssigkeit entweichen kann.
  2. 2. Umwälzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchsichtiger Deckel (32) die Kammer (31) abschließt und die Dichtung (33, 34) zwischen Deckel (32) und Gehäusekappe (21) angeordnet ist.
  3. 3. Umwälzpumpe nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durchsichtige Abschlußdeckel zu beiden Seiten Dichtungsringe (33, 34) aufweist und ein Haltering (36) den Deckel (32) so in seiner Lage hält, daß Raum für das Ausquellen der Dichtungen bleibt.
  4. 4. Umwälzpumpe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen (33, 34) aus einem Material bestehen, das Gasansammlungen in der Kammer hindurchtreten läßt und bei Aufnahme von Flüssigkeit quillt.
  5. 5. Umwälzpumpe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Material Faserstoff ist.
  6. 6. Umwälzpumpe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern der Dichtungen in parallelen Schichten angeordnet und in jeder Schicht regellos orientiert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 333 237; österreichische Patentschrift Nr. 182 3U3.
DE1958P0020613 1957-06-03 1958-05-02 Umwaelzpumpe mit eingekapseltem Elektromotor und Lagerschmierung durch die umgewaelzte Fluessigkeit Pending DE1094593B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1403838B1 (de) * 1959-11-17 1969-10-02 Hollesens Fabrikker A S H Wellenlagerung fuer Kreiselpumpenaggregate mit Elektromotorenantrieb

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE333237C (de) * 1917-07-18 1921-02-19 Moteurs Gnome Et Rhone Soc D Kreiselpumpe fuer Fluessigkeiten, welche Luft-, Dampf- oder Gasblasen enthalten, oder deren Temperatur nahe dem Siedepunkt liegt
AT182303B (de) * 1952-11-25 1955-06-25 Pumpenbau Brugg K Ruetschi Umwälz- oder Förderaggregat

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