DE1094723B - Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse - Google Patents

Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse

Info

Publication number
DE1094723B
DE1094723B DER24651A DER0024651A DE1094723B DE 1094723 B DE1094723 B DE 1094723B DE R24651 A DER24651 A DE R24651A DE R0024651 A DER0024651 A DE R0024651A DE 1094723 B DE1094723 B DE 1094723B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amalgam
electrode
cell
decomposition
chlor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24651A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wolf Vielstich
Dr Eduard Justi
Dr August Winsel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrchemie AG
Steinkohlen Elektrizitat AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
Steinkohlen Elektrizitat AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrchemie AG, Steinkohlen Elektrizitat AG filed Critical Ruhrchemie AG
Priority to DER24651A priority Critical patent/DE1094723B/de
Priority to FR811979A priority patent/FR1241683A/fr
Priority to GB41528/59A priority patent/GB925079A/en
Priority to US859710A priority patent/US3068157A/en
Publication of DE1094723B publication Critical patent/DE1094723B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/01Products
    • C25B1/34Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis
    • C25B1/36Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis in mercury cathode cells
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S204/00Chemistry: electrical and wave energy
    • Y10S204/03Auxiliary internally generated electrical energy

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei der großtechnischen Chloralkalielektrolyse nach dem Amalgamverfahren wird in einer Primärzelle Quecksilber als Kathodenmaterial benutzt, welches das bei der Elektrolyse von Alkalichlorid entstehende Alkalimetall als Amalgam bindet. Dieses Alkaliamalgam wird in einer Sekundärzelle unter Bildung von Alkalilauge und Wasserstoff wieder zersetzt. Die Zersetzung des Amalgams erfolgt meist auf die Weise, daß man die natürliche Korrosion des Amalgams durch Zugabe von geeignetem Material, z. B. Graphit, katalysiert. Früher wurde auch so verfahren, daß eine Hilfselektrode zur Wasserstoffabscheidung aus Eisen, Nickel oder Graphit der Amalgamelektrode als Gegenelektrode gegenübergestellt wurde. Hierbei war die Zersetzungszelle mit der primären Elektrolysezelle in Reihe geschaltet, um einen Teil der Energie zurückzugewinnen.
Das letztere Verfahren (s. Castner—Kellner— Zelle, Ullmann, Bd.5, S.347) hat sich jedoch aus zwei Gründen nicht durchgesetzt. Einmal wurden durch die verschiedene Stromausbeute in beiden Teilzellen Störungen der Elektrolyse, z. B. Quecksilberoxydbildung, verursacht. Wesentlich aber war, daß die hohe H2-Überspannung und Polarisation der verwendeten Elektroden bei den technischen Stromdichten von 1000 bis 2000 A/m2 einen zu geringen Energiegewinn zuließen (vgl. Ullmann, Bd. 5, S. 348).
In der deutschen Auslegeschrift 1 009 172 wurde von Kandier und Vogt vorgeschlagen, durch Einführung einer besseren Wasserstoffabscheidungselektrode (mit geringerer Überspannung und Polarisation als z. B. bei einem normalen Eisen- oder Nickelblech) als Amalgamgegenelektrode einen wirtschaftlich interessanten Energiegewinn durch die elektrische Nutzung der Zersetzungsenergie des Amalgams zu erreichen. Durch Benutzung einer Nickelsinterelektrode, wie sie z. B. für Nickelsammler bekannt ist, geben Kandier und Vogt an, einen Spannungsgewinn von 0,5 Volt zu erzielen.
Zur elektrischen Nutzung der Zersetzungsenergie des Amalgams für die Chloralkalielektrolyse ist es erforderlich, Bildungs- und Zersetzungszelle hintereinanderzuschalten. Die Stromausbeute in der Sekundärzelle ist jedoch geringer als in der Primärzelle, da sich das Amalgam in der Zersetzungszelle teilweise ohne Stromlieferung chemisch zersetzt. Daher muß man dafür sorgen, daß durch die Primärzelle mehr Strom fließt als durch die Zersetzungszelle.
Für die Anpassung der Stromstärken wurde von Castner ein Nebenschlußwiderstand für die Zersetzungszelle vorgeschlagen. Mit dieser Schaltung ergibt sich jedoch, solange die Zersetzungszelle als galvanisches Element wirkt, eine Stromstärkeerhöhung und nicht die erforderliche Erniedrigung der Stromstärke.
Doppelskelett-Katalysator-Elektrode
als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse
Anmelder:
Ruhrchemie Aktiengesellschaft,
Oberhausen (RhId.)-Holten,
und Steinkohlen-Elektrizität
Aktiengesellschaft, Essen
Dr. Wolf Vielstich, Duisburg-Hambom,
Dr. Eduard Justi und Dr. August Winsel,
Braunschweig,
sind als Erfinder genannt worden
Kandier und Vogt schlugen in den deutschen Auslegeschriften 1 017 600 und 1 018 035 als Lösung die Einführung einer Zusatzanode in der Bildungszelle vor. Hierbei müssen das Quecksilber der Bildungszelle und das Amalgam der Zersetzungszelle voneinander elektrisch isoliert sein. Weiterhin arbeitet die Zusatzanode lediglich mit der von außen angelegten Spannung und benötigt daher eine entsprechende größere Elektrodenoberfläche.
In jedem Falle erfordert die Anpassung bekannter Anlagen zur Chloralkalielektrolyse bezüglich Stromzuführung, Elektrodeneinbau und Bereitstellung zusätzlicher Spannungsquellen einen wirtschaftlichen Aufwand, der durch den zu erwartenden Spannungsgewinn gedeckt sein muß. Die wirtschaftliche Nutzung der Zersetzungsenergie ist aber nur möglich, wenn eine möglichst große galvanische Spannung der Zersetzungszelle erzielbar ist. Die im allgemeinen für die kathodische Wasserstoffabscheidung in technischen Elektrolyseuren, z. B. Wasserzersetzern, benutzten, aus Eisen- oder Nickelblechen bestehenden Elektroden sowie die bereits vorgeschlagene Verwendung der aus gesintertem Nickelpulver bestehenden Akkumulatorelektroden waren für die Erreichung dieses Ziels nicht ausreichend, da ihre Potentiale zu weit vom reversiblen Wasserstoffpotential entfernt lagen, im Falle der als am günstigsten anzusehenden gesinterten Nickelelektrode immer noch 200 mV. Auch die Poten-
009 678/355
tiale der bereits aus der deutschen Patentschrift 592 130 bekannten, durch oberflächliche Legierung und Herauslösen des Legierungselementes aufgerauhten Elektroden bewegen sich in dieser Spanne.
Es war das Ziel der Erfindung, eine optimale galvanische Spannung durch Verwendung einer geeigneten Elektrode zu verwirklichen, deren Potential unter Elektrolysebedingungen sich möglichst dem reversiblen Wasserstoffpotential nähert.
Dieses Ziel wird erreicht durch die Verwendung einer in ihrer Zusammensetzung und Herstellung an sich bekannten Doppelskelett-Katalysatorelektrode oder einer Elektrode, deren Oberfläche mit einer Doppelskelett-Katalysatorschicht bedeckt ist, als Kathode in der Amalgamzersetzungszelle bei der mit elektrisch hintereinandergeschalteten Elektrolyse- und Amalgamzersetzungszelle arbeitenden Chloralkalielektrolyse.
Durch eine Schaltung wird gleichzeitig die ohne Stromlieferuug verlaufende chemische Zersetzung des Amalgams kompensiert, so daß insgesamt durch die elektrochemische Amalgamzersetzung ein Energiegewinn von 15 bis 20% ermöglicht wird.
Doppelskelett-Katalysatorelektroden sind aus der deutschen Patentschrift 1019 361 bekannt. Sie bestehen aus einem als Träger dienenden, metallisch leitenden Skelett mit eingebetteten Raney-Metallkörnern. Sie werden hergestellt, indem man das als Träger dienende \Iaterial und die Raney-Metallkörner fein pulvert, preßt, sintert und mit Lauge behandelt, um das Legierungsmetall aus der Raneylegierung herauszulösen. Man geht hierbei von 20 bis 80 Gewichtsprozent Raney-Metallkörnern und 80 bis 20 Gewichtsprozent Skelettmaterial aus.
Elektroden, deren Oberfläche mi't einer Doppelskelett-Katalysatorschicht bedeckt sind, werden in der österreichischen Patentschrift 206 867 beschrieben. Das Doppelskelett-Katalysatormaterial ist hierbei in einer Stärke von 0,2 bis 0,4 mm auf einem kompakten oder porösen Metallkörper, z. B. eine Metallfolie oder ein Metallgewebe aufgesintert. Es kann auch in ein mehrschichtiges Metallgewebe oder in eine Metallfaserplatte derart eingebracht sein, daß die Poren damit ausgefüllt sind. Als aktive Komponente der Raneylegierung dient ein Metall der Eisengruppe, vorzugsweise Nickel.
Bei der Herstellung des Doppelskelettmaterials kann als Trägersubstanz das gleiche Metall dienen, das zur Herstellung der Legierung mit Aluminium, Zink oder Magnesium benutzt wurde, man kann jedoch auch ein anderes Trägermetall benutzen. Aus wirtschaftlichen Gründen wird man vorwiegend das billige Eisen und/oder Nickel als Trägermaterial verwenden.
Die Wirkung der Elektroden wird noch erhöht, wenn man der zu ihrer Herstellung benutzten Legierung 1 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise bis zu insgesamt 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Metalles der Eisengruppe, eines oder mehrerer weiterer Metalle aus der VIII. Nebengruppe des Periodischen Systems, insbesondere Platin, Palladium, Iridium und Ruthenium, zusetzt. Diese Aktivatoren bleiben beim Herauslösen der Legierungsmetalle in dem Metall der Eisengruppe.
Ferner kann man der Legierung noch kleine Mengen eines Aktivators zusetzen, der die Rekristallisation des Metalls der Eisengruppe verhindert, und zwar Magnesiumoxyd, vorzugsweise in Mengen von 0,5 bis 20 Gewichtsprozent, zweckmäßigerweise 3 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Metall der Eisengruppe.
Die erfmdungsgemäß benutzten Elektroden stellen im unbelasteten Zustand das reversible Wasserstoffpotential ein, d.h. —0,8 bis —0,9 Volt (je nach Laugenkonzentration in der Zersetzungszelle) gegen eine Normal-Wasserstoffelektrode. Das heißt, eine derartige Wasserstoffelektrode besitzt keine Überspannung; ihr Potential liegt um etwa 0,9 Volt positiver als das Potential der Amalgamelektrode (—1,74 Volt gegen Normal wasserstoff, vgl. UIlmann, Bd. 5, S. 331). Bei Stromdichten von 1000 bis 2000 A/m2 beträgt die Polarisation der Elektroden je nach Elektrodenart, Temperatur und Laugenkonzentration nur 0,02 bis 0,06 Volt. Das heißt, die Elektroden ermöglichen bis auf die genannten 0,02 bis 0,06 Volt den theoretischen maximalen Energiegewinn aus einem Amalgam-Wasserstoff-Element.
Der Energiegewinn ist fast doppelt so groß wie der mit bisher bekannten Elektroden zu erreichende Energiegewinn. Der Reingewinn durch das Verfahren der Erfindung ist jedoch noch günstiger, da vom Energiegewinn in beiden Fällen ein etwa gleicher Betrag für den zusätzlichen Aufwand abzuziehen ist.
Bei den erfindungsgemäß zu verwendenden Elektroden wirkt die Zersetzungszelle noch bei Stromdichten > 5000 A/m2 als galvanisches Element. Eine höhere Stromdichte ist unter anderem für die Verlustzersetzung von Bedeutung. Je größer die Stromdichte, desto kleiner die Verlustzersetzung.
Da sich das Amalgam, wie bereits ausgeführt, in der Zersetzungszelle zusätzlich chemisch ohne Stromlieferung zersetzt, muß man bei Nutzbarmachung der Energie der Amalgamzersetzung der Alkali-Chlorid-Elektrolyse dafür sorgen, daß in der Bildungszelle zusätzlich Amalgam gebildet wird, um den durch Selbstzersetzung entstehenden Stromverlust, der ungefähr 5% beträgt, auszugleichen.
Dies erreicht man mit Hilfe einer aus der obenerwähnten Zersetzungszelle und einer zusätzlichen Spannungsquelle bestehenden Vorrichtung. Hierin wird der durch Selbstzersetzung des Amalgams entstehende Stromverlust dadurch kompensiert, daß die Zusatzspannungsquelle parallel zur Bildungs- oder Zersetzungszelle geschaltet wird. In Abb. 1 a ist eine solche Schaltung dargestellt. Die Amalgambildungszelle besitzt hierbei gegenüber dem als Kathode geschalteten Quecksilber Hg eine Kohleanode C. Als Spannungsquelle für die Zelle C-Hg dient die äußere Spannungsquelle U im Verein mit der Amalgam-Zersetzungszelle NaHg-b, die mit U in Serie geschaltet ist. Das Quecksilber der Primärzelle steht mit dem Amalgam der Sekundärzelle in leitender Verbindung. Parallel zur Zersetzungszelle KaHg-b liegt ein Nebenschluß mit einer zusätzlichen Spannungsquelle Uz und gegebenenfalls einem variablen Widerstand W. Strom und Spannung im Nebenschluß werden so eingestellt, daß der chemische Zerfall der Amalgame kompensiert wird, indem ein Teil des Stromes über den Nebenschluß geführt wird.
Eine weitere Möglichkeit der Schaltung ist in Abb. 1 b dargestellt. Hierbei sind das Quecksilber der Bildungszelle Hg" und das Amalgam der Zersetzungszelle Na-Hg" voneinander elektrisch isoliert. Nebenschluß und Amalgam-Element NaHg"-b" liegen hier zwischen dem Pluspol der äußeren Spannungsquelle U" und der Anode C" der Bildungszelle. Der Nebenschluß besteht aus der Zusatzspannungsquelle U2" und gegebenenfalls dem Widerstand W". Nach Durchtritt durch die Amalgamzersetzungszelle werden gegebenenfalls letzte Reste des nicht unigesetzten Amalgams in einer bekannten Vorrichtung
zersetzt, um eine weitestgehende Regeneration des Quecksilbers zu erreichen.
Folgendes Beispiel soll zur Erläuterung des Verfahrens dienen:
Eine Elektrode mit einer Fläche von 12 cm2 wurde unter Verwendung von 3 g eines Pulvers hergestellt, das eine Nickel-Aluminium-Legierung mit MgO-Zusatz und Reinnickel im Gewichtsverhältnis 1 : 1,5 enthielt. Die Teilchengröße beider Pulver beträgt 75 bis 100 μ. Die Legierung bestand aus 48 Gewichtsteilen Nickel, 48 Gewichtsteilen Aluminium und 4 Gewichtsteilen MgO. Ein Eisenblech von 0,2 mm Stärke wurde durch Behandlung mit konzentrierter H Cl angeätzt, das erwähnte Pulvergemisch auf das geätzte Blech aufgeschüttet, gleichmäßig verteilt und die Elektrode mit 50 t bei einer Temperatur von 400 bis 420° C gepreßt.
Die Preßzeit betrug etwa 15 Minuten. Die so aufgebrachte Schicht (etwa 0,25 mm dick) haftet fest auf der Unterlage und löste sich auch bei Dauerversuchen in der Amalgamzelle nicht ab.
Das Schema der Versuchsanordnung ist in Abb. 2 zu sehen. Da eine Zelle mit einer Amalgam- und einer Wasserstoffelektrode ein galvanisches Element darstellt, ist hier keine äußere Spannungsquelle notwendig.
Am Boden des Elektrolysegefäßes G befindet sich die Amalgamelektrode α (0,1 bis 0,2 Gewichtsprozent Natrium). Darüber in etwa 1 cm Abstand die oben beschriebene Elektrode bx von etwa 12 cm2 Oberfläche, umgeben von der Elektrolytlösung d (etwa 7 bis 8% Na O H). Der Rührer R sorgt für raschen Ausgleich der Amalgamkonzentration. Die Thermostatflüssigkeit e wurde auf 70° C gehalten. Das Potential des Amalgams wurde über die Lugginkapillare L gegen eine gesättigte Kalomelelektrode als Vergleichselektrode VE mit dem mV-Meter mV verfolgt. Die Klemmenspannung des Amalgam-Wasserstoff-Elementes zeigte das Voltmeter V an, den fließenden Strom das Amperemeter A. Der Stromkreis wurde durch Schalter S geschlossen und der fließende Strom durch Widerstand Wx reguliert. Zum Vergleich mit der erfindungsgemäß zu verwendenden Elektrode wurde ein einfaches Nickelblech gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle zusammengefaßt.
A/m2*) mV (Na-Hg) Klemmenspannung mV erfindungs
gemäß zu
10
A
verwendende
Nickelbledi Elektrode
0 2060 950
15 ° 42 830 942
0,05 167 2050 690 920
0,2 335 2040 570 885
0,4 666 2010 470 810
0,8 1000 1990 270 745
20 1,2 1333 1960 60 675
1,6 1665 1935 605
2,0
*) Bezogen auf die ^Kksserstoffabscheidungselektrode.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verwendung einer in ihrer Zusammensetzung und Herstellung an sich bekannten Doppelskelett-Katalysatorelektrode oder einer Elektrode, deren Oberfläche mit einer Doppelskelett-Katalysatorschicht bedeckt ist, als Kathode in der Amalgamzersetzungszelle, bei der mit elektrisch hintereinandergeschalteten Elektrolyse- und Amalgamzersetzungszellen arbeitenden Chloralkalielektrolyse.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 88 230, 592 130,
    1019 361.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 009 678/355 12.60
DER24651A 1958-12-22 1958-12-22 Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse Pending DE1094723B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER24651A DE1094723B (de) 1958-12-22 1958-12-22 Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse
FR811979A FR1241683A (fr) 1958-12-22 1959-12-03 Procédé de mise à profit électriquement de l'énergie de décomposition d'amalgames pour l'électrolyse des composés alcalins chlorés, à l'aide d'une électrode d'hydrogène réversible
GB41528/59A GB925079A (en) 1958-12-22 1959-12-07 Electrolysis of salt solutions
US859710A US3068157A (en) 1958-12-22 1959-12-15 Process for using the decomposition energy of amalgams for electrolysis of metal salts by using reversible hydrogen electrodes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER24651A DE1094723B (de) 1958-12-22 1958-12-22 Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094723B true DE1094723B (de) 1960-12-15

Family

ID=7401721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER24651A Pending DE1094723B (de) 1958-12-22 1958-12-22 Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3068157A (de)
DE (1) DE1094723B (de)
FR (1) FR1241683A (de)
GB (1) GB925079A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4240895A (en) 1979-03-29 1980-12-23 Olin Corporation Raney alloy coated cathode for chlor-alkali cells
USRE31104E (en) 1973-01-31 1982-12-14 Alloy Surfaces Company, Inc. Catalytic structure
USRE31410E (en) 1979-03-29 1983-10-11 Olin Corporation Raney alloy coated cathode for chlor-alkali cells

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116287B (de) * 1959-12-31 1961-11-02 Accumulatoren Fabrik Ag Gas-Diffusions-Elektroden fuer Brennstoff-Elemente und Verfahren zu ihrer Herstellung
US3341446A (en) * 1961-11-03 1967-09-12 Bbc Brown Boveri & Cie Process for the production of a single-frame catalyzer electrode and product
US3325382A (en) * 1962-03-01 1967-06-13 Pullman Inc Process for electrolysis of alkaline earth metal compounds in a mercury cell
US3428490A (en) * 1962-08-29 1969-02-18 Sun Oil Co Noble metal aluminum alloys as catalysts for fuel cell electrodes
AT240059B (de) * 1963-08-02 1965-05-10 Donau Chemie Ag Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von sulfosalzbildenden Metallen
US3408230A (en) * 1964-12-21 1968-10-29 Gen Telephone & Elect Method of making flexible electrodes
US3408231A (en) * 1964-12-21 1968-10-29 Gen Telephone & Elect Method of making flexible electrodes
GB1185757A (en) * 1968-03-29 1970-03-25 Murgatroyds Salt & Chem Electrical Circuit
US3890211A (en) * 1968-09-21 1975-06-17 Bayer Ag Process for recovering energy from the decomposition of amalgam in the electrolysis of alkali metal chlorides
US4349612A (en) * 1978-11-24 1982-09-14 Alloy Surfaces Company, Inc. Metal web
US4708913A (en) * 1981-02-02 1987-11-24 Alloy Surfaces Company, Inc. Pyrophoric process and product
US4435481A (en) 1979-03-30 1984-03-06 Alloy Surfaces Company, Inc. Pyrophoric foil and article, and pyrophoric technique

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE88230C (de) *
DE592130C (de) * 1932-07-13 1934-02-01 Oerlikon Maschf Verfahren zur Herstellung von Elektroden mit fein gerauhter Oberflaeche fuer elektrolytische Apparate
DE1019361B (de) 1954-10-23 1957-11-14 Ruhrchemie Ag Doppelskelett-Katalysator-Elektrode

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US307461A (en) * 1884-11-04 Secondaby b
US631468A (en) * 1897-10-23 1899-08-22 Carl Kellner Method of and apparatus for producing alkali salts.
US699414A (en) * 1901-08-01 1902-05-06 Charles J Reed Method of treating solutions of salts.
US809089A (en) * 1905-05-10 1906-01-02 Henry Spencer Blackmore Process of making caustic alkali.
US2597545A (en) * 1950-11-15 1952-05-20 Maurice C Taylor Electrolytic method

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE88230C (de) *
DE592130C (de) * 1932-07-13 1934-02-01 Oerlikon Maschf Verfahren zur Herstellung von Elektroden mit fein gerauhter Oberflaeche fuer elektrolytische Apparate
DE1019361B (de) 1954-10-23 1957-11-14 Ruhrchemie Ag Doppelskelett-Katalysator-Elektrode

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE31104E (en) 1973-01-31 1982-12-14 Alloy Surfaces Company, Inc. Catalytic structure
US4240895A (en) 1979-03-29 1980-12-23 Olin Corporation Raney alloy coated cathode for chlor-alkali cells
USRE31410E (en) 1979-03-29 1983-10-11 Olin Corporation Raney alloy coated cathode for chlor-alkali cells

Also Published As

Publication number Publication date
US3068157A (en) 1962-12-11
FR1241683A (fr) 1960-09-16
GB925079A (en) 1963-05-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2806984C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Wasserstoff und Sauerstoff sowie eine Elektrolysezelle zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2851225C2 (de)
DE1094723B (de) Doppelskelett-Katalysator-Elektrode als Kathode in Amalgamzersetzungszellen bei der Chloralkalielektrolyse
DE1483273C3 (de) Verfahren zur Verbesserung der galvanischen Eigenschaften einer zur Herstellung von Opferelektroden oder galvanischen Elementen geeigneten Aluminiumlegierung
DE2734879A1 (de) Elektrokatalytisch wirksame substanzen, verfahren zu ihrer herstellung und daraus hergestellte katalysatoren und elektroden
DE3229703A1 (de) Zinklegierung zur verwendung in einer elektrode
DE1483336A1 (de) Galvanische Abscheidung von Alkalimetallen aus nichtwaessrigen Loesungsmitteln
DE2100300C3 (de)
DE2100300B2 (de) Verfahren zur herstellung von kadmium- oder nickelelektroden fuer elektrische akkumulatoren durch einbringen von kadmium- odernickelhydroxid in eine poroese elektrisch leitende struktur
DE1065821B (de) Wasserelektrolyse^
DE3324945C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser
DE1571985A1 (de) Verfahren zur anodischen Oxydation von sulfidischen Verbindungen
AT207429B (de) Doppelskelett-Katalysator-Elektrode
DE1299287B (de) Elektrode fuer die elektrolytische Zerlegung von Salzsaeure
WO2017174563A1 (de) Bifunktionelle elektrode und elektrolysevorrichtung für die chlor-alkali-elektrolyse
DE1939794B2 (de) Negative magnesiumelektrode fuer galvanische elemente
DE1094249B (de) Diaphragmazellen mit reversibler Wasserstoffelektrode als Kathode
DE1671755A1 (de) Elektrische Batteriezelle
DE2734162C2 (de) Elektrochemisches Verfahren zur Herstellung von Mangandioxid
DE2706577A1 (de) Kathode fuer die chloralkali-elektrolyse und verfahren zu deren herstellung
DE1667605C (de) Verfahren zum elektrotytischen Erzeugen von Wasserstoff
DE2247391C3 (de) Verfahren zur Behandlung von Raney-Nickel enthaltenden Elektroden für die elektrochemische Umsetzung von Hydrazin
DE1546693A1 (de) Anoden fuer die elektrochemische Verbrennung von Methanol
AT204011B (de) Verfahren zur kontrollierten Aktivierung von aus Raney-Metall bestehenden oder Raney-Metall enthaltenden Katalysatoren
AT35667B (de) Material für die Träger der wirksamen Massen sowie für das Gefäß und die Kontaktvorrichtungen von Sammlern mit unveränderlichem alkalischem Elektrolyten.