DE1094879B - Mehrfachwickelmaschine zum Aufwickeln von Draehten und sonstigem spulfaehigem Gut - Google Patents

Mehrfachwickelmaschine zum Aufwickeln von Draehten und sonstigem spulfaehigem Gut

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DE1094879B
DE1094879B DEL30770A DEL0030770A DE1094879B DE 1094879 B DE1094879 B DE 1094879B DE L30770 A DEL30770 A DE L30770A DE L0030770 A DEL0030770 A DE L0030770A DE 1094879 B DE1094879 B DE 1094879B
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DE
Germany
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winding
speed
machine
bobbin
goods
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Pending
Application number
DEL30770A
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English (en)
Inventor
Werner Walter Luetcke
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WERNER WALTER LUETCKE
Original Assignee
WERNER WALTER LUETCKE
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/09Winding machines having two or more work holders or formers
    • H01F41/092Turrets; Turntables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Mehrfachwickelmas chine zum Aufwickeln von Drähten und sonstigem spulfähigem Gut Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufwickeln von Drähten und sonstigem spulfähigem Gut in mehreren Lagen auf Spulenkörper, die mit einer im umgekehrten Verhältnis zu dem während der Spulung zunehmenden Durchmesser der Spulenwicklung stehenden Drehzahl elektromotorifsch angetrieben werden.
  • Es ist üblich, sofern es sich um Maschinen handelt, die, was meistens der Fall ist, aus Bedienungsgründen mehrere Spulgänge haben, die Spulgänge nebeneinander anzuordnen. Die einzelnen Spulgänge werden dabei entweder durch eine Transmission oder, besonders bei größeren Spulen, durch einen Elektromotor angetrieben, der dann vielfach zwei Spulgänge oder auch nur einen antreibt. Die Drehzahl der Transmission bzw. des Motors wird der Drahtstärke entsprechend gewählt; sie gilt dann für alle Spulgänge und bleibt während des ganzen Spulvorgangs konstant. Hierdurch arbeiten diese Maschinen mit einer stetig dem wachsenden Wickeldurchmesser entsprechend ansteigenden Wickelgeschwindigkeit. Sie müssen deshalb so eingestellt werden, daß die Wickelgeschwindigkeit während des Spulvorgangs nicht über das durch Maschinenleistung und Drahtbruch begrenzte Geschwindigkeitsmaximum ansteigt. Dies bedeutet, daß die Maschinen mit einer Spulendrehzahl laufen müssen, die im Maximum dem größten Wickeldurchmesser entspricht. Dadurch arbeiten sie zu Beginn des Wickelvorgangs auf dem Kerndurchmesser der Spule, welcher meistens kleiner ist als die Hälfte des größten Wickeldurchmessers, mit einer sehr unwirtschaftlichen Drahtgeschwindigkeit. Diese steigert sich erst allmählich mit wachsendem Wickeldurchmesser.
  • Man hat auch Spulmaschinen mit konstanter Wickelgeschwindigkeit entwickelt, bei welchen die Drehzahl der Spule entsprechend dem wachsenden Wickeldurchmesser durch eine Tastrolle, die auf dem Wickelgut läuft, gesteuert wird. Hierbei erfordert jeder Spulgang ein stufenlos regelbares. Getriebe. Der Aufwand hierfür ist erheblich, weshalb derartige Maschinen auch kaum gebaut werden. Auch Spulmaschinen, bei welchen die Antriebsmotoren mittels durch Tastrollen beeinflußter Steuerungen in ihrer Drehzahl beeinflußt werden, sind nur selten bzw. nur für Sonderzwecke eingesetzt worden, weil auch hierbei der Aufwand an elektrischen Einrichtungen erheblich ist.
  • Bei einer bekannten Spulmaschine wird jeweils nur ein Ring gewickelt, wobei das Wickeln nicht auf Spulenkörper, sondern auf einem ortsfesten Wickler erfolgt, der oberhalb eines Drehtisches angeordnet ist.
  • Nach dem Wickeln eines Ringes wird dieser auf den Drehtisch, der mit der eigentlichen Spulung nichts zu tun hat, abgesetzt. Während der Drehtisch absatz- weise gedreht wird, werden die auf ihm liegenden Ringe gebunden und dann abgehoben.
  • Bei einer anderen bekannten Spulmaschine ist zwar eine große Anzahl von Spulen auf einem gemeinsamen Drehtisch angeordnet, jedoch entspricht diese Maschine nicht einer solchen, wie sie eingangs dieser Beschreibung vorausgesetzt wird, denn bei ihr wird auf den zunehmenden Durchmesser der Wicklung keine Rücksicht genommen. Dies ist auch nicht erforderlich, da es sich um kleine Elektrospulen handelt, deren Durchmesser während der Bewicklung nur in so geringem Maße zunimmt, daß es vernachlässigt werden kann, dem steigenden Durchmesser entsprechend die Drehzahl beim Spulen zu verringern.
  • Es ist ferner noch eine Vorrichtung zum Regeln der Aufwickelgeschwindigkeiten beim Aufwickeln von Draht auf Spulen bekannt geworden, bei der die Spannung des aufzuwickelnden Drahts oder der größer werdende Aufwickeldurchmesser über ein Hebelgestänge die Drehzahl des Antriebsmotors regelt, und zwar wird als Antriebsmotor ein Drehstrom-Kurzschlußmotor verwendet, dessen Anker zur Regelung der Drehzahl durch das Hebelgestänge axial im Stator verschoben wird.
  • Ein einwandfreies Arbeiten der Maschine der eingangs erwähnten Art ist dadurch zu erreichen, daß diese gemäß der Erfindung dadurch in an sich bekannter Weise als Mehrfachwickelmaschine ausgebildet ist, daß sich auf einem angetriebenen Umlaufkörper mehrere in dessen Drehsinn aufeinanderfolgende. mit Einzel antrieb. mit je einem elektrischen Wickelmotor v ersehene Spulenkörperhalterungen befinden, deren Beschickung und Entleerung in Abhängigkeit von der Drehung des Umlaufkörpers erfolgt, wobei nur etwa auf einer Hälfte des Umfangs des Umlaufkörpers gespult wird, und daß die Stromzuführung zu den Wickelmotoren über Stromabnehmer an einem ortsfest derart angeordneten und ausgestalteten bzw. bemessenen Schleifwiderstand erfolgt, daß sowohl die Drehzahl der einzelnen Motoren im umgekehrten Verhältnis zum Wickeldurchmesser als auch die Motoreinschaltdauer selbsttätig gesteuert wird.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung weist eine gedrungene Bauart auf und gestattet, durch einfache Mittel die Antriebsmotoren der Wickelkörper so zu regeln, daß ein Wickeln mit gleichbleibender Drahtlaufgeschwindigkeit erreicht wird. Sie ermöglicht ferner ein fortlaufendes und selbsttätiges Einsetzen leerer Spulen in den Umlaufkörper und Freigeben der vollen Spulen aus diesem.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der !\Maschine gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Maschine und Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Draufsicht.
  • Mehrere Spulenkörper 1 sind in einem drehbar gelagerten, angetriebenen Umlaufkörper 2 mittels Spulenkörperhalterungen 3 gelagert. Die Umlaufkörper können sowohl senkrecht als auch waagerecht angeordnet sein. Die Anzahl der in einem Umlaufkörper untergebrachten Spulenkörper ist beliebig und richtet sich im allgemeinen nach dem Größenverhältnis zwischen Spulenkörper und Umlaufkörper.
  • Beim Ausführungsbeispiel sind im Umlaufkörper sechs Spulenkörperhalterungen vorgesehen. Die von rechts aus einem Vorratsmagazin kommenden leeren Spulenkörper 1 werden bei A vom Umlaufkörper 2 aufgenommen und verlassen diesen bei E wieder, nachdem der Umlaufkörper etwa eine halbe Umdrehung vollzogen hat. Während dieser Zeit verläuft der Wickelvorgang bei jedem einzelnen Spulenkörper in der Weise, daß ein Antriebsmotor 16 durch Einlaufen von ihm zugeordneten Stromabnehmern 4 und 5 in eine gemeinsame Stromschiene 6 und in eine als Schleifwiderstand dienende Regelschiene7 Strom erhält. Beim Einlauf werden die Antriebsmotoren zunächst mit einer durch den Anlaufwiderstand 11 verringerten Spannung gespeist, so daß sie langsam anlaufen. Sie erreichen aber schnell am Stromanschlußpunkt B volle Spannung und damit die maximale Drehzahl. Im Verlauf der weiteren Drehung wird die Spannung durch den Widerstand 7 laufend mehr und mehr geschwächt, so daß nach einer halben Umdrehung des Umlaufkörpers die Drehzahl des Spulenkörpers etwa um die Hälfte abnimmt. Die Spulung beginnt somit bei hoher Drehzahl der Spulenkörper.
  • Entsprechend dem wachsenden Wickeldurchmesser nimmt zur Erzielung einer gleichbleibenden Wickelgeschwindigkeit die Drehzahl allmählich ab.
  • Auf einer Hälfte des Umlaufkörpers befinden sich infolge der kreisförmigen Anordnung ständig eine Reihe solcher Wickeleinheiten, bestehend aus Antriebsmotor 16 mit Spulenkörper 1, in ständig fortschreitendem Wickel stadium, während auf der anderen Hälfte das Entnehmen der vollen und das Einsetzen der leeren Spulenkörper erfolgt. Zur Anpassung an das Spulgut kann ferner die Drehzahl der Antriebsmotoren durch einen Widerstand 12 beeinflußt werden.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit des Umlaufkörpers 2 erfolgt durch Regelung eines Antriebsmotors 13, der mit seinem Ritzel 14 über einen Zahnkranz 15 den Umlaufkörper antreibt. Die Einstellung erfolgt so, daß die Stromabnehmer des Antriebsmotors eines vollen Spulenkörpers hei E die Stromschienen verlassen. Während des Durchlaufs durch die zweite Hälfte bleiben die Motoren 16 stromlos. Das Wickelgut wird was was jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist - zentral dem Umlaufkörper zugeführt, um je eine Rolle 17 geleitet und mittels eines Verlegers 18 auf den zugehörigen Spulenkörper verlegt. Der Antrieb, des Verlegers erfolgt in Abhängigkeit von der Spulenkörperverdrehung.
  • Die Betätigung der Spulenkörperverlagerung erfolgt durch Drehung des Umlaufkörpers in der Weise, daß Hebel, die diese Lagerung schließen oder öffnen, gegen Anschläge 19 oder 20 anlaufen. Andere Anschläge21 regeln die Beschickung des Umlaufkörpers mit leeren Spulen durch Vermittlung schwenkbarer Sperrhebel 22.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die Schleifwiderstände 7 und 11 unmittelbar in den Stromkreisen der Antriebsmotoren 16. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt; die Drehzahlen der Antriebsmotoren können im Rahmen der Erfindung beispielsweise auch dadurch geregelt werden, daß ein durch die Schleifwiderstände fließender Steuerstrom mit den üblichen Mitteln der elektrischen Regeltechnik die Spannung in den Stromkreisen der Antriebsmotoren beeinflußt.
  • PATENTANSPRttCHE: 1. Maschine zum Auiickeln von Drähten und sonstigem spulfähigem Gut in mehreren Lagen auf Spulenkörper, die mit einer im umgekehrten Verhältnis zu dem während der Spulung zunehmenden Durchmesser stehenden Drehzahl elektromotorisch angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine dadurch in an sich bekannter Weise als Mehrfachwickelmaschine ausgebildet ist, daß sich auf einem angetriebenen Umlaufkörper (2) mehrere in dessen Drehsinn aufeinanderfolgende, mit Einzelantrieh durch je einen elektrischen Wickel motor (16) versehene Spulenkörperhalterungen (3) befinden, deren Beschickung und Entleerung in Ahhängigkeit von der Drehung des Umlaufkörpers erfolgt, wobei nur etwa auf einer Hälfte des Umfangs des Umlaufkörpers gespult wird, und daß die Stromzuführung zu den Wickelmotoren (16) über Stromabnehmer an einem ortsfest derart angeordneten und ausgestalteten bzw. bemessenen Schleifwiderstand (7) erfolgt, daß sowohl die Drehzahl der einzelnen Motoren im umgekehrten Verhältnis zum Wickeldurchmesser als auch die Motoreillschaltdauer selbsttätig gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schleifwiderstand (7) ein Schleifvorwiderstand (11) derartiger Ausgestaltung bzw. Bemessung vorgeordnet ist, daß die Wickelmotoren (16) langsam anlaufen und am Ort des Wicklungsbeginns (B) die vorgesehene Drehzahl haben.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 649 063; schweizerische Patentschrift Nr. 262 530; USA.-Patentschrift Nr. 2 670 149.
DEL30770A 1955-12-06 1955-12-06 Mehrfachwickelmaschine zum Aufwickeln von Draehten und sonstigem spulfaehigem Gut Pending DE1094879B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE649063C (de) * 1932-06-17 1937-08-18 Schlafhorst & Co W Mehrkoepfige Spulmaschine mit wandernden Spulkoepfen
CH262530A (fr) * 1944-03-11 1949-07-15 Abbott Machine Co Machine à bobiner.
US2670149A (en) * 1952-10-03 1954-02-23 Abbott Machine Co Winding machine

Patent Citations (3)

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