DE1096018B - Fussbodenbelag aus Holzkloetzen mit aufrecht stehenden Fasern - Google Patents

Fussbodenbelag aus Holzkloetzen mit aufrecht stehenden Fasern

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Publication number
DE1096018B
DE1096018B DED25651A DED0025651A DE1096018B DE 1096018 B DE1096018 B DE 1096018B DE D25651 A DED25651 A DE D25651A DE D0025651 A DED0025651 A DE D0025651A DE 1096018 B DE1096018 B DE 1096018B
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DE
Germany
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floor covering
wooden blocks
floor
upright fibers
intermediate layers
Prior art date
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Pending
Application number
DED25651A
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English (en)
Inventor
Ulrich Ebner
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EDUARD DYCKERHOFF GmbH
Original Assignee
EDUARD DYCKERHOFF GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by EDUARD DYCKERHOFF GmbH filed Critical EDUARD DYCKERHOFF GmbH
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Publication of DE1096018B publication Critical patent/DE1096018B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Fußbodenbelag aus Holzklötzen mit aufrecht stehendo-n Fasern Die Erfindung betrifft einen Fußbodenbelag aus einzelnen, durch eine Fugenfüllung voneinander getrennten Holzklötzen mit aufrecht stehenden Fasern. Es ist bekannt, daß die sogenannten Stirnholzböden, bei denen die Fasern aufrecht stehen, die größte Verschleißfestigkeit haben. Fußbodendielen mit aufrecht stehenden Fasern stehen. nur in kleinen Mengen zur Verfügung, da sie nur aus dem aus einem Block geschnittenen Mittelbrett erhältlich sind. Aufrecht stehende Fasern haben auch die bekannten Holzpflasterklötze, die vorzugsweise für schwere industrielle Beanspruchungen verwendet werden. Beim Schwinden infolge einer Verminderung ihres Feuchtigkeitsgehalts verlieren die Klötze ihre rechteckige oder sonstige prismatische Form, indem sie sich infolge der tangentialen Schrumpfung verziehen. Außerdem entstehen störende radiale Trockenrisse.
  • Es ist bekannt, Fugen zwischen den Hölzern von Fußbodenbelägen mit aufrecht stehenden Fasern zu belassen und mit Asphalt auszufüllen. Eine solche Fugenfüllung kann aber, da sie nicht elastisch ist, die durch das Schwinden entstehenden Mängel aufheben.
  • Zwar sind elastische Zwischenlagen in den Fugen von Holzfußbodenelementen an sich schon bekannt, doch handelt es sich dabei um Gummistreifen, die das Ausgleiten verhindern sollen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stirnholz-Fußbodenbelag zu schaffen, der die eingangs geschilderten Nachteile solcher Beläge nicht aufweist. Die Erfindung besteht in der Kombination der Merkmale, daß a) die Holzklötze durch Radialschnitte gewonnene Keilform haben und abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen liegen und b) die Fugenfüllung aus elastischen Zwischenlagen besteht.
  • Nun ist es zwar nicht mehr neu, einen Holzfußboden aus keilförmigen Hölzern derart zusammenzusetzen, daß diese abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen liegen und an ihren Längsflächen miteinander verbunden sind, um zu erreichen, daß sich ein stetiger Verlauf der Jahresringe ergibt und Formänderungen des Fußbodens infolge von Änderungen seines Feuchtigkeitsgehaltes vermieden werden. In der Druckschrift, die diese technische Lehre gibt, ist aber nicht von Belägen mit aufrecht stehenden Fasern die Rede, und es ergibt sich aus ihr auch nicht ohne weiteres die Folgerung, einen solchen Belag erfindungsgemäß aus einzelnen Keilhölzern zusammenzusetzen.
  • Durch die Erfindung erreicht man, daß bei einer Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes des Fußbodenbelages eine merkliche Formänderung der Klötze nicht stattfindet. Wenn infolge einer 'Nachtrocknung sich eine Schrumpfung der Hölzer ergibt, behalten die keilförmigen Fußbodenbelagteile doch ihre Form und vor allem ihre geradlinigen Begrenzungskanten. Durch eine tangentiale Schrumpfung wird zwar die Breite der keilförmigen Hölzer etwas verringert; die Schrumpfung ist jedoch proportional der Keilbreite und ergibt demnach nur eine Parallelverschiebung der seitlichen Begrenzungskanten. Die durch eine Radialschrumpfung eintretende Verkürzung der Keillänge ist nur unbedeutend. Die im Betrieb auftretenden Änderungen der Abmessungen der Hölzer und damit der Fugenbreite werden durch die elastischen Zwischenlagen ausgeglichen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die elastischen Zwischenlagen aus Schaumkunststoff. Dieses Material ist in hohem Maße elastisch, so daß es Änderungen des Holzvolumens bei Änderungen des Feuchtigkeitsgehaltes im Holz ohne weiteres zuläßt und kompensiert. Auch ist es ölfest, so daß es nicht durch fettiges Bohnerwachs od. dgl. angegriffen wird.
  • Nach der Erfindung können weiterhin jeweils mehrere Holzklötze mit einer gemeinsamen, z. B. durch Papier, Pappe, eine Hartfaserplatte od. dgl. gebildeten Unterlage zu einer Tafel vereinigt werden. Dadurch, daß nicht jeder einzelne Keil auf der Baustelle aufgebracht werden muß, wird die Verlegung des neuen Fußbodenbelages wesentlich beschleunigt und erleichtert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schaubildlich einen Holzklotz, wie er zur Herstellung des Fußbodens dient; Fig. 2 a und 21) zeigen die Draufsicht auf einen erfindungsgemäß zusammengesetzten Fußboden in zwei verschiedenen Musterungen.
  • Bei dem Fußbodenklotz nach Fig. 1 verlaufen die Jahresringe, die durch die Linien 3 angedeutet sind, auf der Verschleißfläche,- und die Fasern stehen aufrecht. Die Mittelachse des Baumstammes (Kernröhre), aus dem der Holzklotz ausgeschnitten ist, lag ungefähr dort, wo die seitlichen Begrenzungsflächen aneinander schneiden. Die Keillänge L ergibt sich aus dem Durchmesser des zur Verarbeitung kommenden Rundholzes; sie kann praktisch in den Grenzen von 6 bis 15 cm variieren. Die Höhe H des Keiles richtet sich nach der Größe der auftretenden Beanspruchung; sie ist nach oben nicht beschränkt. Die Unterschreitung einer Dicke von 2 cm ist aus Festigkeitsgründen nicht zu empfehlen.
  • Wie Fig.2 zeigt, werden bei der Verlegung des Fußbodenbelages die einzelnen Klötze abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen angeordnet, so daß sich ein etwa stetiger Verlauf der Jahresringe über den Fußboden ergibt. Wie Fig. 2 weiterhin erkennen läßt, können auf diese Weise gewisse Mustereffekte erreicht werden.
  • Der verlegte Fußbodenbelag kann nachträglich geschliffen werden. Man kann ihn auch in der üblichen Weise mit Bohnerwachs behandeln oder mit einem Versiegelungsanstrich versehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fußbodenbelag aus einzelnen, durch eine Fugenfüllung voneinander getrennten Holzklötzen mit aufrecht stehenden Fasern, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Die Holzklötze haben durch Radialschnitte gewonnene Keilform und liegen abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen. b) Die Fugenfüllung besteht aus elastischen Zwischenlagen.
  2. 2. Fußbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Zwischenlagen aus Schaumkunststoff bestehen.
  3. 3. Fußbodenbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Jeweils mehrere Holzklötze mit einer gemeinsamen, z. B. durch Papier, Pappe, eine Hartfaserplatte od. dgl. gebildeten Unterlage zu einer Tafel vereinigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 8 183; USA.-Patentschriften Nr. 1465 623, 1931650; Kautschuk-Anwendungen, Heft 5, 1951, S. 142.
DED25651A 1957-05-22 1957-05-22 Fussbodenbelag aus Holzkloetzen mit aufrecht stehenden Fasern Pending DE1096018B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3144559A1 (de) * 1981-11-10 1983-05-26 Oldenburger Parkettwerk H. Eiting und H. Schwarz, 2901 Gristede Holzkloetzchen, insbesondere fuer ein holzpflaster
DE10009441A1 (de) * 2000-02-29 2001-09-27 Theodor Rusler Hirnholz-Parkett

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8183C (de) * B. schlesinger, Fabrikbesitzer, in Breslau Verfahren zur Herstellung von Parquet-Fufsböden, Formtafeln für Tapeten- und Zeugdruck und anderem Getäfel
US1465623A (en) * 1920-08-03 1923-08-21 Jennison Wright Company Flooring
US1931650A (en) * 1932-04-09 1933-10-24 Elmendorf Armin Floor covering

Patent Citations (3)

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