DE1096097B - Auswahl- und Steuereinrichtung fuer Registrierkassen, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl. - Google Patents

Auswahl- und Steuereinrichtung fuer Registrierkassen, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl.

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DE1096097B
DE1096097B DEA33222A DEA0033222A DE1096097B DE 1096097 B DE1096097 B DE 1096097B DE A33222 A DEA33222 A DE A33222A DE A0033222 A DEA0033222 A DE A0033222A DE 1096097 B DE1096097 B DE 1096097B
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Gerhard Becker
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Anker Werke AG
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Description

  • Auswahl- und Steuereinrichtung für Registrierkassen, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Auswahl- und Steuereinrichtung für Registrierkassen, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl., insbesondere zum Auswählen von Addierwerken und zur Steuerung von Maschinengangarten.
  • Die bekannten Auswahl- und Steuereinrichtungen stehen unter dem Einfluß von in Tastenbänken angeordneten Tasten bzw. Schlüsseltasten, die zahlenmäßig entsprechend den in der Maschine enthaltenen Addierwerken und Gangarten vorgesehen sind. Um das gewünschte Addierwerk in Wirkbereitschaft bringen zu können, wird die Schaltwerkskupplung während des Maschinenganges dann unterbrochen, wenn das mit dem Schaltwerk zusammenarbeitende Fühlglied an der den gewünschten Addierwerken zugeordneten Taste zur Anlage gelangt.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Verriegeln und Entriegeln der Handkurbel sowie der Geldschublade an Registrierkassen bekannt, bei der ein einziges Schloß vorgesehen ist, in das verschiedenartig geformte Schlüssel zur Freigabe einzelner Sperrglieder eingeführt werden können.
  • Man kennt auch schon eine Auswahleinrichtung, bei der mit einem einzigen Tastenschloß zusammenarbeitende Tastenschlüssel, der Schäfte unterschiedlich angeordnete Zapfen tragen, Schieber unmittelbar verstellt werden, die auf Zahnstangen einwirken. Die Zahnstangen kämmen mit Zahnrädern, die mit Drucktypenrädern zur Auswahl der entsprechenden Drucktype in Verbindung stehen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Teilgedanken der letztgenanntenAuswahleinrichtung nutzbar für Maschinen zu machen, deren Tastenfeld durch die Vielzahl der Sondertasten immer umfangreicher und damit unübersichtlicher werden.
  • Gemäß der Erfindung sind verschiedenartig gestaltete, einem einzigen Tastenschloß in bekannter Weise zugeordnete Tastenschlüssel vorgesehen, die mit einem stufenförmig ausgebildeten Fühlglied derart zusammenwirken, daß entsprechend dem jeweils eingeführten Schlüssel dieses einen einzigen Auswahl-bzw. Steuerungsvorgang ausführt und durch die Schaltwerkskupplung des Schaltwerkes, wie an sich bekannt, zu entsprechend verschiedenen Zeitpunkten des Maschinenganges von dem Antrieb abgeschaltet wird.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben, und zwar zeigt Fig. 1 das Tastenfeld der Maschine in der Draufsicht, Fig. 2 die Einstelleinrichtung in der Seitenansicht, Fig.3 die Einstelleinrichtung in der Draufsicht, Deckblech abgenommen, Fig. 4 Einzelheiten der Schlüsseltasten und des Addierwerkauswählschiebers, Fig. 5 die Abfühleinrichtung, Fig. 6 Einzelheiten der Addierwerksauswähleinrichtung, und Fig.7 das Schaltwerk in perspektivischer Darstellung.
  • Das Tastenfeld l (Fig:1) der Maschine gliedert sich in ein Betrags- und in ein Sondertastenfeld 2, 3 auf. Im Sondertastenfeld 3 ist eine Gangarttastenbank 4, eine Addierwerksauswähltastenbank 5 sowie eine weitere Addierwerke auswählende Schloßtastenbank 6 untergebracht. In der Gangarttastenbank 4 sind unter anderem Kontroll- und Abrechnungszwecken dienende motorisierte Schloßtasten 7 und 8 sowie die Aufrechnungssummen ermittelnde Taste g und die Zwischensummen ermittelnde Taste 10 untergebracht, während die nicht motorisierten Tasten 11 der Addierwerksauswählbank 5 besondere Addierwerke ansprechen.
  • In der Mitte der Schloßtastenbank 6 (Fig. 1 und 2) ist ein Tastenschloßkörper 20 befestigt, auf dessen bauliche Ausgestaltung und Funktion in der Folge näher eingegangen wird. Das Tastenschloß 20 (vgl. auch Fig. 3) besteht aus einer Schloßnuß 21, die längs verschiebbar in dem Schloßgehäuse 22 lagert. Die Schloßnuß 21 trägt seitlich einen Stift 24, der unter anderem mit einem Nullklinkenschieber 25 und einem Arretierschieber 26 in bekannter Weise zusammenwirkt. In der Schloßnuß 21 (Fig. 2) sind Führungsstifte 27 in Bohrungen 28 gelagert, die mit den Kerben 29 der Tastenschäfte 30 von Tastenschlüsseln 31 zusammenarbeiten. Auf die Stifte 27 wirken Gegenstifte 32 ein, die von Federn 33 beeinflußt werden und sich in Bohrungen 34 des Schloßgehäuses führen. Die Bohrungen 34 sind nach außen von einem Deckblech 35 abgeschlossen, das unter Vermittlung der Schrauben 36 am Schloßgehäuse 22 angeschraubt ist. In der eingeführten Stellung des Tastenschlüssels 31 gemäß Fig. 2 sind die sonst in die Bohrungen 28 ragenden Gegenstifte 32 durch die Stifte 27 aus den Bohrungen 28 herausgedrückt, so daß die Schloßnuß 21 beim Drücken des Tastenschlüssels 31 nach unten bewegt, und zwar so weit, bis der Stift 24 vor dem Arretierungsschieber 26 in bekannter Weise erfaßt und dabei ein Maschinengang ausgelöst wird. Am Querstift 38 des Schloßkörpers 20 ist eine Schloßfeder 39 eingehängt, die am Stift 40 der Schloßnuß 21 befestigt ist und beim Freigabevorgang die Schloßnuß 21 und damit den Tastenschlüssel 31 in seine Ausgangsstellung gemäß Fig. 2 zurückführt.
  • Der Tastenschlüssel 31 -(Fig. 4) weist an seinem unteren Teil einen Anschlag 41 auf, der auf einen Absatz 42 einer aus stufenförmig gestalteten Teilen 48, 49 bestehenden Schiebers 43 einwirkt. Der Schieber 43 führt sich mittels seiner Schlitze 44 auf Stiften 45, 46, die an der Seitenwand 47 befestigt sind. Die stufenförmig gestalteten .Teile 48, 49 sind mittels Niete 50 und Distanzbüchsen 51 miteinander verbunden. Neben den Absätzen 42 des Teiles 48 sind Absätze 52 des Teiles 49 vorgesehen, die mit Anschlägen 53 der mehrfach vorhandenen Tastenschlüssel 56, 57 ... zusammenarbeiten. Die einzelnen Schäfte der Tastenschlüssel sind ungleich lang, so daß beispielsweise der Schaft 30 der Taste 31 länger als der der Taste 56 bzw. 57 ist.
  • Der Schieber 43 (Fig. 5) trägt ein Lagerauge 58, dessen Stift 59 einen Lenker 60 aufnimmt. Der Lenker 60 ist unter Vermittelung eines Stiftes 61 mit einem Hebel 62 eines Schaltwerkes 63 verbunden, auf dessen Ausgestaltung im Rahmen der Gesamtbeschreibung noch näher eingegangen wird. Am Stift 61 des Hebels 62 ist ferner ein Lenker 64 angelenkt, dessen Stift 65 (Fig. 6) in ein am ortsfesten Stift 66 lagerndes Schaltsegment eingreift, das mit einem die Verschiebung der Addierwerke 69 in bekannter Weise bewirkenden Zahnrad 68 kämmt.
  • Der Schieber 43 kann auch von einer Steuerscheibe 70 (Fig.2) beeinflußt werden, die auf einer an der Seitenwand 47 befestigten Achse 71 lagert und mittels der Schraubenbolzen 72 mit einem Zahnsegment 73 fest verbunden ist. Die Steuerscheibe 70 ist mit abgestuften Anschlägen 74 ... versehen. Das mit ihr verbundene Zahnsegment 73 trägt eine Rastverzahnung 76. . ., in die eine Sperrnase 78 eines Haltegliedes 79 einrastet, das auf dem ortsfesten Stift 80 drehbar lagert und unter der Einwirkung einer Feder 81 steht.
  • Das Zahnsegment 73 kämmt mit dem Zahnrad 82, an dessen oberer Stirnfläche 84 (vgl. auch Fig. 3) ein reit Ziffern »1« bis »9« versehenes Anzeigerad 85 befestigt ist. Ferner steht das Zahnrad 82 mit einer Schloßnuß 86 durch eine Schaltwelle 87 in Verbindung. Die Schloßnuß 86 weist einen Führungsschlitz 88 auf, in den ein Schlüssel 83 eingeführt werden kann, der Sperrstifte, wie sie bereits für die Schloßnuß 21 der Schloßtaste 31 beschrieben wurden, beeinflußt. Die Schloßnuß 86 durchsetzt das Schloßgehäuse 89, das an der Seitenwand 90 mittels der Schrauben 91 befestigt ist. Bei einer Drehung der Schloßnuß 86 dreht das damit verbundene Zahnrad 82 das Zahnsegment 73, das die Steuerscheibe 70 einstellt. Die eingestellte Lage wird durch das Halteglied 79 und die Verzahnung 76 ... genau bestimmt und kann am Anzeigerad 85 abgelesen werden, dessen Ziffern » 1 « bis »9« von der Bedienungsseite her sichtbar sind. heim Anlaufen des Schaltwerkes 63 gelangt die Stirnseite 92 des Schiebers 43 vor einen der Anschläge 74. .. und begrenzt dessen Bewegung und damit die des Schaltwerkes 63. Abschließend soll noch auf die Gestaltung und Wirkungsweise des bereits erwähnten Schaltwerkes 63 eingegangen werden. Wie aus den Fig. 5 und 7 ersichtlich ist, lagert der Hebel 62 auf dem Schaft 120 der Lagerschraube 121, die unter Vermittlung der ein Führungsteil 122 aufweisenden Mutter 123 an der Seitenwand 124 der Schloßtastenbank 6 befestigt ist. Neben dem Hebel 62 nimmt der Schaft 120 der Lagerschraube 121 das Zahnsegment 125 auf, das mittels der Schraube 126 mit einem fingerförmigen Arm 127 verbunden ist. Am Arm 127 ist ein Zapfen 128 befestigt, der durch den bogenförmigen Ausschnitt 129 der Seitenwand 124 in die Bohrung 130 der Steuerkurve 131 eingreift, die auf der Lagerschraube 121 zusammen mit dem Schaltglied 132 und dem Zahnsegment 133 koaxial drehbar angeordnet ist.
  • Die Steuerkurve 131 trägt einen rechteckigen Anschlag 134, der mit dem fingerförmigen Fortsatz 135 des Schaltgliedes 132 zusammenarbeitet und an ihrem Steuerprofil einen V-förmigen Ausschnitt 136 sowie eine vom Drehpunkt 121 aus radial ansteigende Leitkurve 137 aufweist. In den V-förmigen Ausschnitt 136 der Steuerkurve 131 ragt ein Führungsglied 138 einer mittels des Stiftes 139 und der Bohrung 140 am Schaltglied 132 drehbar befestigten Verriegelungsklinke 141. Die Klinke 141 trägt einen spitz auslaufenden Fortsatz 142, der in Ausnehmungen 143 eines Arretierungssegmentes 144 eingreifen kann, das an der Seitenwand 124 befestigt ist. Der Fortsatz 142 geht in eine in Richtung des Drehpunktes 139 abfallende Leitkurve 145 ül)er, die von einem Sperrhaken 146 begrenzt wird, der mit dem auf dem Hebel 62 befestigten, durch die bogenförmige Ausnehmung 147 greifenden Stift 148 zusammenarbeitet.
  • Das die Klinke 141 tragende Schaltglied 132 steht unter dem Einfluß einer Zugfeder 149, die am Fortsatz 135 eingehängt ist und mit dem Stift 148 des Hebels 62 in Verbindung steht. Das Schaltglied 132 weist ferner einen Lagerzapfen 150 auf, der die Bohrung 151 eines Schaltsegmentes 152 durchsetzt. Das Schaltsegment 152 ist von einem bogenförmigen Ausschnitt 153 durchbrochen und trägt einen Anschlag 154, der auf die Kante 155 des Zahnsegmentes 133 einwirkt, sowie eine Leitkurve 156, die unter dem Einfluß der Druckrolle 157 des gabelförmigen Sperrhebels 158 steht, der auf dem auf der Seitenwand 124 befestigten Zapfen 159 lagert. Der Sperrhebel 158 trägt eine weitere Druckrolle 160, die von der bereits erwähnten Leitkurve 137 beeinflußt wird. Am Schaltsegment 152 ist ein Stift 161 befestigt, der in den radial verlaufenden rechteckigen Ausschnitt 162 des Zahnsegmentes 133 eingreift.
  • Die Wirkungsweise des eben beschriebenen Schaltwerkes 63 ist folgende: Zu Beginn des Maschinenganges dreht das in bekannter Weise angetriebene Zahnsegment 125 mittels des Zapfens 128 die Steuerkurve 131 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Fig. 7, wobei das Schaltglied 132 durch die an ihm befestigte Klinke 141, deren Führungsglied 138 in den V-förmigen Ausschnitt 136 der Steuerkurve 131 eingreift, in gleichem Drehsinn mitgenommen wird. Durch die Zugfeder 149, die am Fortsatz 135 eingehängt ist, nimmt dabei auch der Hebel 62 an der gleichen Bewegung teil. Sobald der Hebel 62 in irgendeiner Stellung durch den Schieber 43 (vgl. die Fig. 2 bzw. 5) angehalten wird, spannt das unter dem Einfluß der Klinke 141 stehende Schaltglied 132 die Zugfeder 149, wobei der Sperrhaken 146 der Klinke 141 den Stift 148 übergreift und dadurch die Klinke 141 im Uhrzeigersinn um ihren Drehpunkt 139, 140 verschwenkt wird. Beim Verschwenken wird das Führungsglied 138 der Klinke 141 aus dem V-förmigen Ausschnitt der Steuerkurve 131 herausbewegt, und der Fortsatz 142 der Klinke 141 greift in eine der Ausnehmungen 143 des Arretierungssegmentes 144 ein, wobei der Hebel 62 und die damit verbundenen Teile 132, 141 bis zur Beendigung der entgegen dem Uhrzeigersinn gerichteten Bewegung des Zahnsegmentes 125 in der eingenommenen Stellung blockiert sind. Zur genauen Einstellung des von dem Stift 161 der Schaltkurve 152 einstellbaren Zahnsegmentes 133 das durch eine nicht dargestellte Feder im Uhrzeigersinn beeinflußt wird und zur Einstellung des Druckwerkes und der Anzeigeeinrichtung dient, ist der Anschlag 154 des Schaltsegmentes 152 sowie dessen Leitkurve 156 vorgesehen. Auf die Leitkurve 156 wirkt der Sperrhebel 158 ein, der in der durch den Hebel 62 bestimmten Stellung das Zahnsegment 133 unter Vermittlung der Leitkurve 137 blockiert.
  • Nach Abschluß der Betragseinführung bzw. Rechenvorgänge erfolgt erst kurz vor Beendigung des Maschinenganges die Rückwärtsbewegung des Zahnsegmentes 125. Bei diesem Vorgang wird zunächst die durch den Sperrhebel 158 bewirkte Verriegelung des Zahnsegmentes 133 gelöst, und beim weiteren Rückdrehen der Steuerkurve 131 fällt das Führungsglied 138 der unter dem Einfluß der Zugfeder 149 stehenden Klinke 141 in den V-förmigen Ausschnitt 136 der Steuerkurve 131 ein, wodurch die Blockierung des Hebels 62 aufgehoben wird und derselbe unter der Einwirkung des Zahnsegmentes 125 in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann.
  • Die Schloßnuß 86 ist ferner mit einer Steuerscheibe 100 verbunden, die auf den Stift 101 eines die Maschinenfreigabe steuernden Hebels 102 einwirkt, der am Stift 103 drehbar lagert. Der Hebel 102 trägt einen Stift 104, der auf den Nullklinkenschieber 25 einwirkt, der in einer bestimmten Stellung die Freigabe des Hebels 62 bewirkt.
  • Die zu den motorisierten Tastenschlössern 7 und 8 gehörenden Tastenschlüssel 110, 111 ... lösen je nach Ausbildung End-, Zwischen- oder Quersuminenzüge aus den Addierwerken aus.
  • Der zur Gangartbank 4 gehörende Schieber ist in ähnlicher Weise wie der beschriebene Schieber 43 und die Schäfte der fest eingebauten Tasten 9, 10 wie die der beschriebenen Tastenschlüssel 31, 56, 57 gestaltet.
  • Auch können die einzelnen Tastenschlüssel 31, 56, 57, 110, 111 derart ausgebildet werden, daß am Umfang ihrer Schäfte seitliche Ansätze bzw. Anschläge eingearbeitet sind, die auf Stifte od. dgl. einwirken, die innerhalb des Schloßkörpers verschiebbar lagern. Die Stifte selbst übernehmen in diesem Fall die Funktion der im beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellten Anschläge 41, 54, 55 der Tastenschlüssel 31, 56, 57 bzw. 110, 111 ...
  • Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Einrichtung ist folgende: In einem Kolonialwarengeschäft, in dem mehrere Verkäufer tätig sind, hat jeder Verkäufer einen bestimmten Tastenschlüssel 31, 56, 57. Kauft ein Kunde verschiedene Waren bei einem Verkäufer, dem beispielsweise der Tastenschlüssel 31 zugeordnet ist, ein, so kann der Verkäufer mittels dieses Tastenschlüssels das ihm zugeteilte Addierwerk 69 auswählen und gleichzeitig den Maschinengang auslösen. Der Verkäufer tastet zunächst den Betrag des ersten Warenpostens mittels der Betragtasten 2 in die Maschine ein und wählt mittels einer der nicht motorisierten Tasten 11 das zur Erfassung der einzelnen Warenumsätze bestimmte Addierwerk in bekannter Weise aus. Danach führt er den Tastenschlüssel 31 in die Schloßnuß 21 (Fig. 1) ein und drückt ihn so weit nach unten, bis der Arretierschieber 26 den Bolzen 24 erfaßt und damit die Schloßnuß 21 sowie den Tastenschlüssel 31 in der gedrückten Lage sperrt, wobei gleichzeitig der Betragseinfiihrungsmasehinengang ausgelöst wird. Das Schaltwerk 63 bewegt sich bei Beginn des Maschinenganges unter dem Einfluß nicht dargestellter, an sich bekannter Antriebsmittel im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 5 und verschiebt mittels seines Hebels 62 und des .Lenkers 60 den Schieber 43. Über das Schaltwerk 63 wird je nach der Stellung des Hebels 62 das dieser Stellung entsprechende Addierwerk 69 ausgewählt. Die Bewegungen des Schiebers 43 und damit des Hebels 62 werden durch den Absatz 42 begrenzt, der an den Anschlag 41 des Tastenschlüssels 31 anläuft. Der Schaltschieber 43 wird angehalten und das dem Verkäufer zugeordnete Addierwerk 69 ausgewählt, in das beim weiteren Maschinengang der eingetastete Betrag eingeführt wird. Zu Ende des Maschinenganges, bei dem auch die Aufrechnungsposten des Registriervorganges aufnehmende Summierwerk angesprochen wird, werden die Betragstasten 2 und die gedrückte Taste 11, der Addierwerksauswählreihe 5 sowie der Tastenschlüssel 31 freigegeben.
  • Sobald alle Warenposten in die Maschine eingeführt worden sind, wird die zu zahlende Summe ermittelt. Der Summenzugmaschinengang wird durch Drücken der motorisierten Taste 9 ausgelöst. Bei diesem Vorgang wird das nicht dargestellte, die einzelnen Posten aufnehmende Summierwerk entleert, die zu zahlende Summe auf einen von der -Maschine auszugebenden Bon und auf einen in der Maschine befindlichen Kontrollstreifen in bekannter Weise abgedruckt und bei Beendigung dieses Maschinenganges die Taste 9 freigegeben.
  • Ist einem anderen Verkäufer beispielsweise der Tastenschlüssel 56 zugeteilt, dem ein anderes Addierwerk 69 entspricht, so arbeitet der Anschlag 53 mit dem Absatz 52 des Schiebers 43 zusammen.
  • Sollen nach Geschäftsschluß die einzelnen den verschiedenen Verkäufern zugeordneten Addierwerke 69 auf Null gestellt werden, so führt der Geschäftsführer oder eine sonstige autorisierte Person den Schlüssel 83 in den Schlitz 88 (Fig. 2) der Schloßnuß 86 ein und dreht diesen entsprechend der Stellung des Anzeigerades 85 so lange im Uhrzeigersinn, bis beispielsweise zur Entleerung des entsprechenden Addierwerkes 69 der Anschlag 74 in Wirkbereitschaft mit der Stirnseite 92 des Schiebers 43 kommt. Beim folgenden Maschinengang, der durch die Schloßtaste 7 ausgelöst wird, deren je nach der Gangart unterschiedliche Tastenschlüssel 110 ... in ähnlicher Weise wie bereits für die Tastenschlüssel 31, 56, 57... beschrieben ausgebildet sind, läuft die Stirnseite 92 des Schiebers 43 während der Bewegung des Hebels 62 an dem entsprechenden Anschlag 74 auf und bleibt in der betreffenden Stellung stehen. Das dabei ausgewählte Addierwerk 69 wird, da der verwendete Tastenschlüssel Endsummencharakter hatte, beim weiteren Maschinengang auf Null zurückgestellt und die ermittelte Summe auf dem Kontrollstreifen zum Abruck gebracht.
  • Durch Einführen eines anderen Tastenschlüssels 110 in das Tastenschloß 7 kann auch ein Zwischensummenzug ausgelöst werden, sofern von dem Geschäftsführer eine Zwischenkontrolle der einzelnen Addierwerksbestände vorgenommen werden soll. In gleicher Weise werden die anderen den einzelnen Verkäufern zugeordneten Addierwerke 69 auf Null zurückgestellt. Der Geschäftsführer hat somit beim Abschluß dieses Vorganges auf dem Kontrollstreifen sowohl die gesamten Tageseinnahmen aller Verkäufer als auch die Einnahmen der einzelnen Verkäufer aufsummiert zu Kontrollzwecken zur Verfügung, ohne dabei für die Entleerung der einzelnen Addierwerke 69 die den einzelnen Verkäufern zugeteilten Tastenschlüssel 31, 56, 57 benutzen zu müssen.
  • Um die Registriervorgänge noch zusätzlich beschleunigen zu können, was insbesondere beim Bedienen der Kasse durch eine größere Anzahl von Verkäufern erforderlich ist, können in der Addierwerksauswählbank 6, genau wie es für die Gangartbank 4 bereits gezeigt ist, zwei Tastenschlösser 20 angeordnet werden, so daß für die einzelnen Verkäufer die Möglichkeit besteht, schon vor Ablauf des zuletzt getätigten Registriervorganges ihren Tastenschlüssel in das freie Tastenschloß 20 einzuführen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Auswahl- und Steuereinrichtung für Registrierkassen, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl., die durch die Schlüsseltasten beeinflußt und insbesondere die Steuerung der Gangarten und die Auswahl der Addierwerke bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedenartiggestaltete,einem einzigen Tastenschloß (20) in bekannter Weise zugeordnete Tastenschlüssel (31, 56, 57, 110, 111) vorgesehen sind, die mit einem stufenförmig ausgebildeten Fühlglied (43) derart zusammenwirken, daß entsprechend dem jeweils eingeführten Schlüssel dieses einen einzelnen Auswahl- bzw. Steuervorgang ausführt und durch die Schaltwerkskupplung (131, 141) des Schaltwerkes (63), wie an sich bekannt, zu entsprechend verschiedenen Zeitpunkten des Maschinenganges von dem Antrieb abgeschaltet wird.
  2. 2. Auswahl- und Steuereinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltweg des Schaltwerkes (63) auf mehrere Fühlglieder (48,49) übertragen wird, die zu einem einzigen mit den Tastenschlüsseln (31, 56, 57, 110, 111) zusammenwirkenden Fühlglied (43) vereinigt sind.
  3. 3. Auswahl- und Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der einzelnen Addierwerke und Gangarten in bekannter Weise mittels der verschiedenartig gestalteten, je einem einzigen Tastenschloß (7, 8, 20) zugeordneten Tastenschlüssel (31, 56, 57, 110, 111) erfolgt.
  4. 4. Auswahl- und Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Fühlgliedern (48, 49) eine entsprechende Anzahl von verschieden geformten Einstellmitteln (41, 53) der Tastenschlüssel (31, 56, 57, 110, 111) zugeordnet sind.
  5. 5. Auswahl- und Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Fühlgliedes (43) außer von den Tastenschlüsseln (31, 56, 57, 110, 111) noch von einem an sich bekannten Wählglied (70) gesteuert wird, dessen Profil stufenförmig (74, 75) ausgebildet ist.
  6. 6. Auswahl- und Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Wählgliedes (70) in bekannter Weise von einem Tastenschloß (88) abhängig ist, das jedoch über Steuerglieder (100, 102, 104) auf Steuerschieber (25, 26) der Schloßtastenbank (6) einwirkt, um die Maschinenfreigabe wirksam werden zu lassen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 156 242, 415 409.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB156242A (en) * 1919-01-04 1922-05-04 Hanna Engineering Works Vibrators for moulding machines
GB415409A (en) * 1932-02-22 1934-08-22 Siemens Ag Improvements in and relating to extruded metal tubes and extrusion presses for producing such tubes, for example lead sheaths for cables

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