DE109676C - - Google Patents
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- DE109676C DE109676C DENDAT109676D DE109676DA DE109676C DE 109676 C DE109676 C DE 109676C DE NDAT109676 D DENDAT109676 D DE NDAT109676D DE 109676D A DE109676D A DE 109676DA DE 109676 C DE109676 C DE 109676C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H15/00—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
- C10H15/02—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with non-automatic carbide feed
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H15/00—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
- C10H15/06—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves
- C10H15/12—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves by measuring valves, including pocket-wheels
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
- Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
Zusatz zum Patente 98284 vom 14. Januar 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1898 ab.
Längste Dauer: 13. Januar 1911.
Bei dem durch das Patent 98284 geschützten Acetylenentwickler wird das zerkleinerte Carbid
durch eine mechanisch angetriebene Fördervorrichtung dem Wasserbehälter· in beliebig
regelbaren Mengen zugeführt.
Speist dieser Gasentwickler nur eine Flamme oder deren mehrere, die stets gleichzeitig entzündet
oder gelöscht werden, so kann man den Gasentwickler leicht so einstellen, dafs die
Flammen sehr gleichmäfsig brennen und keine nennenswerthe Gasnachentwickelung stattfindet.
Speist der Gasentwickler dagegen eine gröfsere Anzahl Flammen und werden hiervon einige
gelöscht, während die anderen weiterbrennen, so ist die vorher eingestellte Gasentwickelung
für die verbleibenden Flammen zu stark. Man mufs dann die mechanisch angetriebene Fördervorrichtung
von Neuem so einstellen, dafs die geförderte Carbidmenge nun wieder dem Gasverbrauch
entspricht.
Da nun diese erneute Regelung der Carbidförderung leicht zu spät erfolgen oder auch
ganz unterlassen werden kann, ist es der Zweck der vorliegenden Erfindung, die Fördervorrichtung,
im Gegensatz zu der stetig wirkenden und nur in der Geschwindigkeit beeinfiufsten
Fördervorrichtung nach der englischen Patentschrift 25224/96, so einzurichten, dafs sie in
den erwähnten Fällen von selbst aussetzt, dagegen wieder zu wirken beginnt, wenn der
erforderliche Gasdruck in unzulässigem Mafse sinkt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,
dafs man die Bewegung einer im Gasbehälter angeordneten Gasglocke auf die mechanische
Antriebsvorrichtung der Carbidfördervorrichtung einwirken läfst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der verbesserte Acetylenentwickler in einem senkrechten
Schnitte dargestellt.
Der Gasentwickler A hat im Wesentlichen die durch das Haupt-Patent geschützte Einrichtung.
Der trichterförmige Carbidbehälter b ist unten durch ein Schaufelrad s abgeschlossen,
dessen Drehung durch Riemscheibenantrieb erfolgt, und welches, diesem entsprechend, das
Carbid in abgemessenen Mengen ins Wasser wirft und so die Gasentwickelung hervorruft.
Auf der Welle 5 des Schaufelrades s sind zwei Riemscheiben g h angeordnet, von denen
die eine fest, die andere lose ist.
Auf der Antriebswelle befindet sich nur eine breite, feste Antriebsscheibe g1, so dafs, je
nachdem der Riemen r von der festen Scheibe g auf die lose h geschoben wird, die Gasentwickelung
in den eingestellten Fördermengen erfolgt oder aber unterbrochen wird. Dieses
Ein- und Ausrücken des Treibriemens erfolgt durch die sich hebende und senkende Gasglocke
B, in welche das in dem Entwickler A erzeugte Gas in bekannter Weise geleitet wird,
und aus der es dann durch einen Reiniger hindurch in die Gasleitung gelangt.
Brennen alle von dieser Gasleitung gespeisten Flammen, so entwickelt das durch die mecha-
nisch bewegte Fördervorrichtung in das Wasser geschüttete Carbid eine Gasmenge, welche die
Gasglocke auf einer bestimmten Höhe erhält. In dieser Stellung nimmt der mit der Gasglocke
B fest verbundene, mit der Schulter e ausgestattete Arm d eine solche Lage ein, dafs
der Umschalthebel X), welcher dem Arme d entsprechend gestaltet und mit der den Riemen
fassenden Umschaltschiene α verbunden ist, durch die Feder f gegen den Arm d gedrückt
wird.
Der Riemen r läuft dann oben über die feste Rolle g, neben der sich die lose Rolle h
befindet, und die Carbidförderung erfolgt in den eingestellten Mengen und kann niemals
über diese hinausgehen. Werden an der Gasleitung einige Hähne abgestellt, so wird eine
gröfsere Gasmenge erzeugt, als die brennenden Flammen verzehren können. Der Gasdruck
unter der Gasglocke steigt, dadurch wird die Gasglocke B und mit dieser auch ihr fester
Arm d gehoben. Die Schulter e des Armes drückt dann unter Anspannung der Feder f
den oberen Arm des Hebels D zurück, während sich der untere Arm in entgegengesetzter
Richtung bewegt und so den Riemen r von der festen Rolle g auf die lose Rolle h führt.
Die Folge hiervon ist, dafs die Fördervorrichtung zum Stillstande gelangt, demgemäfs
die Gasentwickelung aufhört, die Gasglocke sinkt und, da hierdurch auch die Einwirkung
der Schulter e des Armes d auf den Umschalter aufhört, dieser wieder in die Anfangsstellung
zurückgedrückt und damit der Riemen r von der losen Rolle h auf die feste,Rolle g übergeführt
wird. Sofort beginnt die Fördervorrichtung wieder ihre Thätigkeit, so lange, bis
der Gasdruck unter der Gasglocke B eine solche Höhe erreicht hat, dafs von Neuem die
soeben geschilderte Umschaltung des Riemens r erfolgt und damit die Unterbrechung der Zuführung
des Carbides zum Wasser aufhört.
Je mehr Flammen gelöscht werden und je weniger Flammen brennen, desto rascher
wiederholt sich das geschilderte Spiel der Unterbrechung und Wiederherstellung der
Carbidförderung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei dem durch das Patent 98284 geschützten Acetylenentwickler die Anordnung einer auf die mechanisch angetriebene Fördervorrichtung selbstthätig einwirkenden Regelvorrichtung in der Weise, dafs durch das Steigen' und Fallen der Gasbehälterglocke der Riemen eines Riemscheibenvorgeleges von einer Fest- auf eine Losscheibe verschoben wird, und umgekehrt, zum Zwecke, bei hochgestiegener oder gesunkener Glocke die Carbidzufuhr ganz ab- oder wieder herzustellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE109676T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109676C true DE109676C (de) |
Family
ID=32332093
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DENDAT109676D Active DE109676C (de) |
Family Applications Before (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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0
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE98284C (de) |
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