DE1097325B - Mechanischer Aufschlagzuender fuer drallose Raketengeschosse - Google Patents

Mechanischer Aufschlagzuender fuer drallose Raketengeschosse

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DE1097325B
DE1097325B DEJ15963A DEJ0015963A DE1097325B DE 1097325 B DE1097325 B DE 1097325B DE J15963 A DEJ15963 A DE J15963A DE J0015963 A DEJ0015963 A DE J0015963A DE 1097325 B DE1097325 B DE 1097325B
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DE
Germany
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inertia
inertia weight
spring
locking pin
detonator
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Pending
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DEJ15963A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Helmut Junghans
Paul Kaiser
Josef Mueller
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E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
Original Assignee
E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/24—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
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Description

Der erfindungsgemäße Zünder stellt eine Weiterentwicklung des in der deutschen Patentschrift 1034 516 beschriebenen Zünders dar. Dieser erhält zum Erzielen von Transport-, Rohr-, Vorrohr- und Feldsicherheit eine Sicherungskette, welche zwei 5 wirkungsmäßig hintereinandergeschaltete, im wesentlichen plattenförmig gestaltete Beharrungsgewichte enthält, zwischen die ain Winkelhebel zwischengegeschaltet ist und die zur Entsicherung eines Feuerkanalabsperr-Querschiebers dienen.
Der bekannte Zünder hat eine Transportsicherung in Gestalt einer Auslegerlamelle, die mit dem vorgeschalteten Beharrungsgewicht zusammenarbeitet. Die Freigabe des Feuerkanalabsperr-Querschieberis geschieht hier in zwei Schritten, die einmal von dem zwischengeschalteten Winkelhebel und von dem vorgeschalteten Beharrungsgewicht gesteuert werden.
Die Erfindung bezweckt nun, einen Zünder dieser Art fertigungstechnisch einfacher und betriebssicherer zu gestalten, wobei auch die Herstellungskosten geringer gehalten werden können. Da solche Zünder Massenverbrauchsartikel sind, ist hierauf großer Wert zu legen.
Der erfindungsgemäße Zünder verwendet daher keinen schwierig zu bearbeitenden Querschiieber als Feuerkanalabsperrschieber, sondern einen angelenkten Schwingschieber. Dieses Element ist an sich bekannt. Es ist einfacher geformt, einfacher und billiger herzustellen und bedeutet gegenüber der verwickelten und teueren Auslegerlamellensicherung an sich schon einen Fortschritt.
Hierbei war es nicht möglich und auch nicht notwendig, die bekannte verwickelte Schiebersicherung zu benutzen. Man hat daher auf einen achsparallelen Sicherungsstift zurückgegriffen, der, als Beharrungsbolzen wirkend, für Schwingschieber bekannt ist.
Die zweitschrittige Entsicherung wird jetzt ganz den Beharrungsgewichten übertragen.
Der erfindungsgemäße Zünder ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Zündnadelkanalab-Sperrschiebers als bekannter, auf Öffnen federbelasteter Schwingschieber dieser Absperrschieber gegen öffnen gesichert ist durch einen achsparallelen Sicherungsstift, welcher in dem nachgeschalteten Beharrungsgewicht geführt ist und in bekannter Weise zwei hintereinanderliegende Ringnuten zum Einfedern einer stabförmigen Schnappfeder hat, die an dem Beharrungsgew'icht befestigt ist und den Sicherungsstift mit dem Beharrungsgewicht in bekannter Weise auf Vorschub kuppelt.
Zur Sicherung der Stab-Schnappfeder gegen unzeitiges Ausschnappen aus der vorderen Ringnut des Sicherungsstiftes ist erfindungsgemäß die Schnappfeder am freien Ende hochgebogen und in Ruhelage Mechanischer Aufschlagzünder
für drallose Raketengeschosse
Anmelder:
Dr.-Ing. e.h. Helmut Junghans,
Schramberg (Württ),
und Gebrüder Junghans
Aktiengesellschaft,
Schramberg (Württ.)
Dr.-Ing. e.h. Helmut Junghans,
Schramberg (Württ.)-Sulgen,
Paul Kaiser, Schramberg (Württ.),
und Josef Müller, Schramberg (Württ.)-Sulgen,
sind als Erfinder genannt worden
mit diesem Ende durch Anliegen einerseits gegen eine Rampe an dem Beharrungsgewicht, andererseits an einer Quernase an der Zündergestellrahmenseitenwand gegen Ausfedern aus der vorderen Ringnut am Sicherungsstift gesichert. Vorteilhaft liegt diese Stab-Schnappfeder im Beharrungsgewicht versenkt.
In den Zeichnungen ist beispielsweise ein Ausführ-ungsbeispiel des erfindungsgemäßen Zünders dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Zünder,
Fig. 2 einen Gestellrahmenlängsschnitt nach Ebene C-D in Fig. 8,
Fig. 3 den gleichen Längsschnitt nach Ebene A-B in Fig. 8,
Fig. 4 eine Gestellrahmenseitenansicht von O aus in Fig. 3 gesehen,
Fig. 5 den Gestellrahmen in Teilschndtt und Ansicht von rechts auf Fig. 2,
Fig. 6 eine Draufsicht von unten von P aus in Fig. 4,
Fig. 7 eine Draufsicht von oben von Q aus in Fig. 4,
Fig. 8 einen Querschnitt nach Ebene B-F in Fig. 2, Fig. 9 einen solchen nach Ebene L-M in Fig. 2, Fig. 10 einen solchen nach Ebene G-H in Fig. 2, Fig. 11 einen solchen nach Ebene J-K in Fig. 2.
Das einstückige Zündergehäuse 10 enthält die axiale Zünderbohrung 11, in welche von hinten her
009 638/75
der Zündermechanismus eingesetzt ist. Dieser sitzt seinerseits in einem Gestellrahmen, der aus zwei Seitenwänden 12,13 besteht, welche auf ihrer vorderen und hinteren Stirnfläche im Querschnitt rechteckige angestanzte Zapfen 14,14' und 15,15' tragen. Auf diese sind die Abschlußplatinen 16 und 17 aufgesteckt und durch Kopfschrauben 18 festgehalten.
Zwei im wesentlichen plattenförmige Beharrungsgewichte 21 und 22 sind in bekannter Weise im rechten Winkel zueinander vorgesehen. Das Beharrungsgewicht 22 trägt eine quereingeschraubte Kopfschraube 24, die einen Längsschlitz 23 in der Gestellseitenwand 13 durchsetzt und so das Plattengewicht 22 führt. Das Beharrungsgewicht 21 ist auf einem achsparallelen Stift 25 geführt, der durch .die vordere Abschlußplatine 16 hindurchgesteckt und mit seinem mit Gewinde versehenen Rückende in eine Platte 26 hinten im Gestellrahmen eingeschraubt ist. Diese Platte 26 ist durch Distanzpfeiler 27 und 28 (Fig. 5, 6 und 10) in Abstand vor der hinteren Abschlußplatine 17 gehalten und durch in die Distanzpfeiler 27 von vorn eingeschraubte Kopfschrauben 29 festgehalten. Zwischen der hinteren Abschlußplatine 17 und der Platte 26 ist ein bekannter Zündnadelkanalabsperr-Schwingschieber 30 auf dem Achsbolzen 31 gelagert. Diesen umschließt eine Wickelfeder 32, deren einer Schenkel sich gegen einen Distanzpfeiler 27 legt und deren anderer Schenkel an einem Stift 33 anliegt, der vorn aus dem Schwingschieber vorsteht und in einen Bogenschlitz 34 in der Platte 26 eingreift. Die Wickelfeder 32 ist bestrebt, den Zündkanal-Schwingschieber 30 in seine Entsicherungsstellung zu schwenken (in der Zeichnung im Uhrzeigersinn), in welcher sein Loch 35 den Zündnadelkanal hinter der Nadel öffnet. Der im Bogenschlitz 34 in der Platte 26 geführte Stift 33 dient hierbei als Hubbegrenzer.
In Sicherungslage, in welcher der Zündnadelkanal durch den Schwingschieber 30 abgeschlossen ist, so daß die etwa unbeabsichtigt zurückgehende Zündnadel vom Schwingschieber 30 angehalten wird, wird dieser bei gespannter Wickelfeder 32 durch einen Sicherungs-Vorschubbolzen 36 gehalten, der in Sicherungslage mit seinem konischen Rückende 37 auf der hinteren Abschlußplatine 17 aufsteht (Fig. 5). Er ist geführt in einer entsprechenden Längsbohrung 37' im Beharrungsgewicht 21 und wird in seiner Sicherungs-Rücklage, in welcher das Beharrungsgewicht 21 in seiner vorderen Stellung sich befindet, durch eine quersitzende Rast-Schnappfeder 38 gehalten, die tangential in eine vordere Umf angsrille 39 eingreift. Die Rastfeder 38 ist in einem Querbolzen 40 am Beharrungsgewicht 21 befestigt. Ihr freies Ende ist hinter dem Eingriff in die vordere Umf angsrille 39 am Sicherungs-Vorschubbolzen 36 hochgebogen und liegt in Sicherungsstellung zwischen einem fest an der Seitenwand 13 des Gestellrahmens sitzenden Ouerstift41 und einer Abstützrampe 42 am Beharrungsgewicht 21. Diese Zwangslagerung verhindert in Ruhelage daher ein Austreten der Rast-Schnappfeder 38 aus der vorderen Rastrille 39 am Sicherungs-Vorschubbolzen 36.
Mit dem Beharrungsgewicht 22 ist das seine Bewegung verzögernde Hemmwerk gekuppelt. Am Beharrungsgewicht 22 sitzt ein Querstift 43, der einen Längsschlitz 44 in der Seitenwand 13 des Gestellrahmens durchtritt und mit seinem inneren Ende in die Zahnstange 45 eingreift. Diese ist in den zwischen beiden Seitenwänden 12,13 des Gestellrahmens sich erstreckenden Querstegen 46 und 47 achsparallel geführt. Ihre Zahnung kämmt mit dem Hemmradtrieb
48. Mit diesem ist das Hemmrad 49 fest verbunden. Das Hemmrad steht im Eingriff mit dem Hemmanker 50, der ein Gewicht 51 trägt und um die Welle 52 oszilliert.
Die Zahnstange 45 ist durch «ine Vocschubfeder 53 vorn gehalten, die so stark bemessen ist, daß sie auch das mit der Zahnstange 45 gekuppelte Beharrungsgewicht 22 in Sicherungslage vorn hält. Sie ist auf einen Führungsstift 54 gesteckt, der in der Platte 26
ίο befestigt ist, und greift vorn in eine Blindbohrung der Zahnstange 45 ein, die beim Beharrungsrückgang der Zahnstange auch den Führungsstift 54 aufnehmen kann.
Das Beharrungsgewicht 21 nimmt in der hinten erweiterten Bohrung für seinen Führungsstift 25 eine Vorschubfeder 55 auf, die es in seiner vorderen Sicherungslage hält.
An der Seitenwand 13 des Gestellrahmens ist auf einer Kopf schraube 56 der Winkelhebel 57 gelagert,
ao welcher mit den beiden Beharrungsgewichten in bekannter Weise zusammenarbeitet, indem er in diese eingreift. ·
Die hintere Abschlußplatine 17 dient als vorderes Widerlager einer starken Vorschubfeder 58, die hinten auf dem Zündpilleträger 59 aufsitzt, welche von hinten in die Zünderbohrung soweit eingeschoben ist, bis ihre Außenschulter auf einer Innenschulter in dieser aufsitzt. Im Pilleträger sitzt axial die Zündpille 60.
Im Rückende hat der Zünderkörper 10 Innengewinde, in das eine mit Innen- und Außengewinde versehene Ringmutter 61 eingeschraubt ist. In ihr Innengewinde ist dann die Sprengkapsel 62 eingeschraubt. Die Feder 58 dient einerseits zu einer gewissen elastischen Lagerung des Bremswerks und andererseits zum Ausgleich von Längentoleranzen der Zünderteile. Die vordere Abschlußplatine 16 hat vorn einen Paßstift 63, welcher den Gestellrahmen gegen Drehen im Zünderkörper sichert.
Seitlich in der Wand des Zündergehäuses 10 ist in Höhe des Winkelhebels 57 ein Kontrollfenster angebracht, das durch eine eingepreßte Scheibe 64 abgeschlossen ist. Die Scheibe kann aus Metall oder aus einem durchsichtigen Werkstoff, wie er z. B. unter dem Handelsnamen Plexiglas bekannt ist, bestehen. Hierdurch wird ermöglicht, beim fertigmontierten Zünder nochmal zu kontrollieren, ob der Winkelhebel 57 und das Beharrungsgewicht 22 sich in Sicherungslage befinden. Nach dieser Kontrolle wird die Scheibe 64 eingepreßt.
Der Zündnadelbolzen, der in bekannter Weise mit Scheibenkopf versehen und durch eine Sperrfeder gesichert ist, ist mit 65 bezeichnet.
Der beschriebene Zünder arbeitet folgendermaßen:
Er soll Transportsicherheit, Rohr- und Vorrohrsicherheit, bzw. Werfer- und Vorwerfersicherheit sowie Feldsicherheit aufweisen. Sein Nadelbolzen 65 muß daher bei Transport, Handhabung und bei Abschuß bis zur Beendigung der Geschoßbeschleunigung derart gesichert sein, daß die Zündpille 60 nicht angestochen werden kann. In der Tat wird durch den erfindungsgemäßen Zünder diese Forderung gerade bei Raketengeschossen, die ja eine lang andauernde Beschleunigung z. B. von 0,8 Sekunden haben, bis zu einer FeId-Sicherungsstrecke von über 100 m erfüllt, wie Versuche bewiesen haben.
Wenn das Geschoß nach Abschuß beschleunigt wird, hat das Beharrungsgewicht 22 das Bestreben, zurückzubleiben bzw. sich gegenüber den anderen Zünderteilen nach hinten zu verschieben. Diese Ver-
Schiebung wird durch das Hemmwerk lin bekannter Weise verzögert. Das Hemmwerk muß so bemessen sein, daß das Beharrungsgewicht 22 vor Ende der Beschleunigung in seiner hintersten Stellung angelangt ist, in der es den Winkelhebel 57 freigibt. Bei 5 einer Geschoßbeschleunigungsdauer von 0,8 Sekunden muß z. B. die Freigabe des Winkelhebels 57 nach etwa 0,5 Sekunden erfolgen. In Fig. 1 sind punktiert die hinterste Lage des Beharrungsgewichtes 22 und die Freigabelage des Winkelhebels 57 eingezeichnet. Der Winkelhebel 57 wird durch den Rückdruck des Beharrungsgewichtes 21 geschwenkt. Zwar wirkt der Beharrungsrückdruck auf das Beharrungsgewicht 21 schon bei Beginn der Beschleunigung des Geschosses; aber da der Längsarm des Winkelhebels gegen die Längsrampe 66 am Beharrungsgewicht 22 sich abstützt, hält er das Beharrungsgewicht 21 noch vorn. Wenn nun das Beharrungsgewicht 22 vor Ende der Geschoßbeschleunigung seine hinterste Lage erreicht hat, ist der Winkelhebel von ihm freigegeben. Der auf das Beharrungsgewicht bisher latente Beharrungsrückdruck kann sich nun auswirken und dieses Gewicht nach hinten schieben. Mit dem Beharrungsgewicht 21 wird die Feder 38 mitbewegt. Ist das Beharrungsgewicht 21 zurückgegangen, so gibt der Ouerstift 41 vor dem umgebogenen Ende der Schnappfeder 38 diese jetzt frei, so daß sie in die hintere Ringnut 39' am Sicherungsbolzen 36 einschnappt. Sie kuppelt ihn dadurch mit dem Beharrungsgewicht 21. Wenn nach Ende der Geschoßbeschleunigung das Beharrungsgewicht 21 durch seine Vorschubfeder 55 wieder vorgeschoben wird, nimmt es den Sicherungsbolzen 36 mit nach vorn, so daß sein hinteres Ende aus dem Bereich des Nadelkanalabsperr-Schwenkschiebers 30 kommt und dieser durch seine Wickelfeder 32 geschwenkt wird und den Nadelbolzenkanal öffnet. Jetzt ist der Zünder scharf.
Wenn während des Transportes oder der Handhabung das Geschoß mit dem Baden voraus hinfällt, kann das Beharrungsgewicht 22 mit seiner Zahnstange 45 sich wohl nach hinten zu in Bewegung setzen. Das Bremswerk läßt aber niemals auf einen so kurzzeitig wirkenden Stoß hin einen so langen Hub des Beharrungsgewichtes zu, daß der Winkelhebel 57 den Rückgang des Beharrungsgewichtes 21 und damit die Auslösung des Nadelkanalabsperr-Schwingschiebers 30 durch Nachvorwärtsausziehen des Sicherungsstiftes 36 zuläßt.
Fällt das Geschoß auf die Spitze, so kann der Nadelbolzen 65 sich höchstens bis zum Auftreffen seiner Nadelspitze auf den Nadelkanalabsperr-Schwingschieber 30 zurückbewegen, und ein Anstechen der Zündpille 59 kann nicht erfolgen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mechanischer Aufschlagzünder für drallose Raketengeschosse mit Transport- und Rohrsicherheit, Vorrohr- und Feldsicherheit, bed welchem die Sicherungskette aus zwei wirkungsmäßig hintereinandergeschalteten, im wesentlichen plattenförmigen Beharrungsgewichten mit zwischengeschaltetem Winkelhebel und einem Zündnadelkanalabsperrschieber besteht, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Zündnasdelkanalabsperrschiebers als bekannter, auf Öffnen federbelasteter Schwingschieber dieser Absperrschieber (30) gegen Öffnen gesichert ist durch einen achsparallelen Sicherungsstift (36), welcher in dem nachgeschalteten Beharrungsgewicht (21) geführt ist und in bekannter Wei.se zwei hintereinanderliegende Ringnuten (39, 39') zum Einfedern einer Stab-Schnappfeder (38) hat, die an dem Beharrungsgewicht (21) befestigt ist und den Sicherungsstift (36) mit dem Beharrungsgewicht in bekannter Weise auf Vorschub kuppelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappfeder (38) am freien Ende hochgebogen ist und in Ruhelage mit diesem Ende durch Anliegen einerseits gegen eine Rampe (42) an dem Beharrungsgewicht (21), andererseits an einer Quernase (41) an der Zündergestellrahmenseitenwand (22) gegen Ausfedern aus der vorderen Ringnut (39) am Sicherungsstift (36) gesichert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stab-Schnappfeder (38) im Beharrungsgewicht (21) versenkt liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 345 000, 1034516; französische Patentschriften Nr. 635 441, 1132 481.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 698/75 1.
DEJ15963A 1959-01-30 1959-01-30 Mechanischer Aufschlagzuender fuer drallose Raketengeschosse Pending DE1097325B (de)

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GB316860A GB931449A (en) 1959-01-30 1960-01-28 Mechanical percussion fuze
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202686B (de) 1963-08-20 1965-10-07 Junghans Geb Ag Aufschlagzuender fuer drallose, insbesondere Raketengeschosse

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DE1034516B (de) 1956-12-01 1958-07-17 Junghans Geb Ag Zuender fuer drallose Raketengeschosse

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