DE1097560B - Leistungsverstaerker mit Schirmgitterroehren in Gegentakt-Schaltung fuer Registriergeraete mit Dreheisenmesswerk im Anodenkreis - Google Patents

Leistungsverstaerker mit Schirmgitterroehren in Gegentakt-Schaltung fuer Registriergeraete mit Dreheisenmesswerk im Anodenkreis

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DE1097560B
DE1097560B DEH33400A DEH0033400A DE1097560B DE 1097560 B DE1097560 B DE 1097560B DE H33400 A DEH33400 A DE H33400A DE H0033400 A DEH0033400 A DE H0033400A DE 1097560 B DE1097560 B DE 1097560B
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Germany
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screen grid
anode
power amplifier
windings
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DEH33400A
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English (en)
Inventor
Paul Weber
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Fritz Hellige und Co GmbH
Original Assignee
Fritz Hellige und Co GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/16AC or DC measuring bridges with discharge tubes or semiconductor devices in one or more arms of the bridge, e.g. voltmeter using a difference amplifier
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Leistungsverstärker mit Schirmgitterröhren in Gegentakt-Schaltung für Registriergeräte mit Dreheisenmeßwerk im Anodenkreis Es hat sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen, Registrierverstärker in Gegentaktschaltung aus zu führen. Dadurch ergeben sich die von Tonvers.tärkern her bekannten Vorteile, z. B. kleinere Verzerrungen, Unempfindlichkeit gegen Störeinflüsse der Versorgungsspannungen (Schwankungen, Brumm usw.) und gegen Gleichtaktstörsignale vom Eingang des Verstärkers.
  • Eine gùnstigeAusführungsform eines als Registrierorgan besonders geeigneten Dreheisenmeßwerks ist in der deutschen Patentschrift 970573 beschrieben.
  • Bei ih.r wird eine magnetische Gleichfelderregung durch einen besonderen Gleichstrom oder durch. Permanentmagnete vermieden und der ohnehin durch. die in Gegen taktanordnung geschalteten Wicklungen flie ßende Anodenstrom auch für die Gleichfeldmagnetisierung ausgenutzt.
  • Eine grundsätzliche Schwierigkeit besteht dabei in der Erzielung des gewünschten Dämpfungsgrades und in der Anpa,ssung des Meßwerks an die Verstärkerendstufe, da die Meßwerkimpedanz nach Betrag und Phase stark frequenzabhängig ist. Für medizinische und technische Anwendungen wird aber verlangt, daß die durch das Meßwerk aufgezeichnete Registrierung ein getreues Abbild der Verstärkereingangsspann.ung ist, d. h., die Registrierung muß weitgehend frei von Amplituden- und Laufzeitverzerrungen sein. Daher ist es unerläßlich, Korrekturglieder und Abgleiehvorrichtungen für den Amplituden- und Laufzeitfrequenzgang einzufügen, die jedoch keine merkbare Rückwirkung auf vorgeschaltete Meßspannungsgeber oder Verstärkerstufen haben sollten.
  • Die vorerwähnte Fre(luenzaShängigkeit der Meßwerkimpedanz führt bei bestimmten Frequenzen zu einem besonders hohen Spannungsbedarf des MeR-werks. Um diese hohen Antriebsspannungen bei möglicht niedrigen B etneb.-sspannungen des Verstärkers aus ihm entnehmen zu können, ist die Erzielung eines hoben Verstärkerwirkungsgrades erforderlich, wie er nur mit Schirmgitterröhren erreichbar ist. Diese haben außerdem den Vorteil des verhältnismäßig hohen Innenwiderstandes, der auch deshalb wünschenswert ist, damit der für das Meßwerk nötige Dämpfungswiderstand im wesentlichen durch einen konstanten ohmschen Widerstand verkörpert werden kann. Diesem gegenüber sollte der zeitlich inkonstarite Verstärkerinnenwiderstand möglichst wenig wirksam sein.
  • Die Erreichung der vorstehend dargestellten Ziele, nämlich: Leistungsmäßige Anpassung des Meßwerk an die Verstärkerendstufe, Erzielung des gewünschten Dämpfungsgrades sowie Entzerrung des Ampl ituden-und Laufzeitfrequenzganges erforderte in den bisher bekanntgewordenen Schaltungen eine Vielzahl von Korrekturmitteln. Demgegenüber löst die Schaltung nach der vorliegenden Erfindung, die sich auf derartige mit Schirmgitterröhren bestückte Verstärker-Gegentaktendstufen für Dreheisenmeßwerke bezieht, die umrissenen Aufgaben in aufbaumäßig und handhabungsmäßig einfacher und somit wirtschaftlicher Weise.
  • Erfindungsgemäß kennzeichnet sich der Leistungsverstärker mit Schirmgitterröhren in Gegentaktschaltung für Registriergeräte mit Dreheisenmeßwerk im Anodenkreis durch eine unter Vermeidung besonderer Gleichstromerregerwicklungen oder besonderer Dauermagnete allein durch die Summe der Anoden- und Schirmgifterströme der Endstufe bewirkte magnetische Dauererregung der beiden Pole oder Polpaare des Dreheisenmeßwerkes in der Weise, daß die beiden Anoden über jeweils einen eine Impedanz enthaltenden Zweig, welche zusammen einen die Meßwerkwicklungen überbrückenden Zweig bilden, mit einem gemeinsamen Stromverzweigungspunkt verbunden sind, in welchem auch die beiden Schirmgitter der Endstufen mit ihren einzigen Zuleitungszweigen angeschlossen sind.
  • Durch die Belastung des Verbindungszweiges zwischen den beiden Anoden mit einer Impedanz werden letztere in ausreichendem Maße gegenseitig entkoppelt. Die Stromversorgung der Schirmgitter kann ebenfalls durch eine passen.de Bemessung der Teilimpedanzen des Parallelzweiges zu den Erregerwicklungen des Meßwerkes richtig abgestimmt werden.
  • Die Verbindung der beiden Schirmgitteranoden von Gegentaktverstärkerstufen durch eine Impedanz und der Anschluß der Schirmgitter an diesen Verbindungszweig ist an sich eine durch mehrere Vorschläge dieser Art schon lange bekannte Maßnahme zur Rückkopplung, insbesondere Mitkopplung. Obwohl ebenfalls seit vielen Jahren die Vorschaltung von Gegentaktverstärkern an Dreheisenmeßwerken mit zur Erzeugung eines Drehmomentes in Bezug auf einander im entgegengesetzten Sinne wirkenden Erregerwicklungen üblich ist, wurde überraschenderweise dafür die vorher angegebene Rückkopplungsmaßnahme bisher nacht in Betracht gezogen. Vermutlich hat dies seine Ursache in Bedenken gegenüber der Parallelschaltung eines Zweiges zu den Erregerwicklungen des. Dreheisenrneß werkes, da diese, jedenfalls. für Registrierverstärker, eine vergleichsweise hohe Leistung benötigen. Wie aber hier gezeigt wird, führt die gleichzeitige Verwendung der beiden vorgenannten Schaltungseigenarten gemäß der vorliegenden Erfindung zur Lösung zahlreicher Probleme, die bei den in Frage kommenden Verstärkern und Meßwerken auftreten.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung können nun die Teilimpedanzen des Parallelzweiges zu den Meßverkwicklungen so dimensioniert werden, daß der ge wünschte Dämpfungsgrad.des Meßwerkes resultiert.
  • Die im Meßwerk erzeugte Induktionsspannung kann sich nämlich sowohl über die Innenwiderstände der Verstärkerröhren als auch über die dazu parallel liegende Anodenkopplungsimpedanz ausgleichen. Für die korrekte Betriebsweise des Verstärkers ist die Wahl dieser Impedanz nicht sehr kritisch, so daß ihr Wert vorzugsweise mit Rücksicht auf die gewünschte Dämpfung festgelegt werden kann. Dabei wird die Anodenspannung so gewählt, daß für den durch die Dämpfung festgelegten Wert dieser Impedanz ein günstiger Betriebszustand des Verstärkers erreicht wird.
  • Bei der Schaltung nach Abb. 1 werden die beiden Schirmgitter zwangläufig stets auf gleichem Potential gehalten. Demgegenüber können in weiterer Ausbildung der Erfindung die Schirmgitter aus getrennten Ankopplungspunkten der Anodenentkopplungsimp danz gespeist werden. Hierzu wird sie in an sich bei bekannter Weise in drei Teilimpedanzen aufgespalten (#1, #2 und #3 in Abb. 2). Dadurch wird die zwangläufige Gleichheit der beiden Schirmgitterpotentiale aufgehoben und ein Teil der Anodenausstenerung auf die Schirmgitter zurückgeführt Diese Rückkopplung könnte grundsätzlich statt als Mitkopplung auch als Gegenkopplung gewählt werden. Aus später dargelegten Gründen hat sich jedoch eine Mitkopplung der Schirmgitter als besonders günstig erwiesen.
  • Schließlich läßt sich die bereits durch die Schirmgitterströme verstärkte magnetische Erregung des im übrigen von den Anodenströmen erregten Meßwerkes noch durch einen zusätzlich aus dem elektrischen Mittelpunkt der Anodenentkopplungsimpedanz abgenommenen Strom verstärken; dieser kann beliebigen Verbrauchern zugeführt werden, wie in Abb. 1 gestrichelt angedeutet.
  • Im folgenden sollen die Schaltungen nach der Erfindung im einzelnen erklärt werden: Abb. 1 zeigt den Grundaufbau des Gegentaktverstärkers; in ihr sind 1 und 2 zwei Schirmgitterleistungsröhren. Mit M ist das Weicheisenmeßwerk gemäß der deutschen Patentschrift 970 573 angedeutet. t und 2 sind zwei Teilimpedanzen, die zwischen die Anoden der Röhren 1 und 2 geschaltet sind und aus deren Verbindungspunkt die beiden zusammengeschalteten Schirmgitter der. Röhren 1 und 2 gespeist werden.
  • Abb. 2 enthält zwischen den Teilimpedanzen und 2 eine dritte (Trenn-) Impedanz 3, die vorzugsweise einstellbar ausgeführt ist. Die in Abb. 3 dargestellte, gekreuzte Anschluß weise der Schirmgitter an die Enden von ! ergibt Spannungsmitkopplung.
  • In die Kathodenzuführungen der Röhren 1 und 2 sind Widerstände Rkt und R,2 eingefügt; zwischen die beiden Kathoden ist ferner ein Widerstand Rk3 eingeschaltet. Die Aufgabe dieser Widerstände ist es, durch die von ihnen bewirkte Stromgegenkoppinug den Innenwiderstand der Verstärkerröhren zu erhöhen, so daß die als zasä.tzlicher Dämpfungswiderstand wirkende Anodenentkopplungsimpedanz (1 + R2 + Rs) in höherem Maße für den Dämpfungsgrad ausschlaggebend wird.
  • In-Abb. 3 ist in Abhängigkeit von der auf die Eigen-Kreisfrequenz w0 des Meßwerkes bezogenen Kreisfrequenz w sowohl die zwischen den Anoden der Röhren 1 und 2 auftretende Wechselspannung (usa) wie auch der Ausschlag des Meßwerkzeigers (y) -durchweg aufgenommen bei konstanter Eingangsspannung an den Gittern des Verstärkers und ohne die in Abb. 2 dargestellte Mitkopplung - aufgetragen. Danach entspricht dem Minimum des Meßwerkausschlages bei der etwa 0,8fachen Eigenfrequenz (w/w0=O,8) ein Maximum der zwischen den Anoden der Röhren 1 und 2 auftretenden Wechselspannung Ua-a, und dem Maximum des Ausschlages y bei co/cvO=1,2 entspricht ungefähr das scharfe Minimum der Anoden-Wechselspannung Uaa. Hiernach ist es verständlich, daß die Rückführung der Anoden-Wechselspannung im Sinne der Mitkopplung die unerwünschte Welligkeit des Amplitudenfrequenzganges y=f (#/#0) ausgleichend beeinflußt.
  • Als besonderer Vorteil der Erfindung sei noch erwähnt, daß das Meßwerk auch im Betrieb ohne Nachteil für die Verstärkerröhren vom Verstärker getrennt werden kann, da die Schirmgitter zusammen mit den Anoden stromlos werden. (Bei der üblichen Anschaltung von Schirmgitterröhren, bei denen die Schirmgitter direkt, also unter Umgehung des Meßwerkes, aus der Stromversorgung Ub gespeist werden, würde die Unterbrechung der Meßwerkzuleitungen zur thermischen Überlastung der Schirmgitter und damit zur Zerstörung der Röhren führen.) Schließlich hat die gemäß der Erfindung aufgebaute Schaltung, bei der die Korrekturmittel für Amplituden- und Laufzeitfrequenzgang durchweg außerhalb der Gitterkreise der Endrohren liegen, den Vorteil, daß die Verstellung der genannten Korrekturglieder keine merkliche Rückwirkung auf den vorgeschalteten Steuerverstärker ausüben kann.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Leistungsverstärker mit Schirmgitterröhren in Gegentaktsohaltung für Registriergeräte mit D reheis enmeß werk im Anodenkreis, gekennzeichnet durch eine unter Vermeidung besonderer Gleichstromerregerwichlungen oder besonderer Dauermagnete allein durch die Summe der Anoden- und Schirmgitterströme der Endstufe bewirkte magnetische Dauererregung der beiden Pole oder Polpaare des Dreheisenmeßwerks in der Weise,+iáli die beiden Anoden über jeweils einen eine rndanz enthaltenden Zweig, welche zusammen einen die Meßwerkwicklungen überbrückende bilden, mit einem gemeinsamen Stanvvl 1 -- -gungspunkt verbunden sind, an welchem auch beiden Schirmgitter der Endstufen mit lh euizigen Zuleitungszweigen angeschlossen sind, 2. Leistungsverstärker mit Schirmgitterröhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Rückkopplung, vorzugsweise einer Mitkopplung zwischen der Anodenausstenerung und den Schirmgiftern eine Trennimpedanz derart zwischen die Teilimpedanzen des Parallelzweiges zu den Meßwerkwicklungen eingefügt ist, daß gttrennte Ankopplungspunkte für die Schirmgitter geschaffen. werden.
    3. Leistungsverstärker mit Schirmgitterröhren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß an den die Schirmgitteranschlüsse enthaltenden Parallelzweig zu den Meßwerkwicklungen noch andere Verbraucher derart angeschlossen sind, daß deren Ströme zur Gleichstrommagnetisierung des Meßwerks beitragen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 370; USA.-Patentschriften Nr. 2 550 990, 1 953 775; britische Patentschrift Nr. 529 044.
DEH33400A 1958-05-27 1958-05-27 Leistungsverstaerker mit Schirmgitterroehren in Gegentakt-Schaltung fuer Registriergeraete mit Dreheisenmesswerk im Anodenkreis Pending DE1097560B (de)

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CH7336059A CH369205A (de) 1958-05-27 1959-05-20 Messanordnung mit einer aus zwei in Gegentakt geschalteten Schirmgitterröhren gebildeten Leistungsendverstärkerstufe

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1953775A (en) * 1930-09-29 1934-04-03 Gen Electric Circuits for relaying or amplifying direct or alternating current energy
GB529044A (en) * 1939-05-09 1940-11-13 Cossor Ltd A C Improvements in electric circuits comprising electronic discharge devices
US2550990A (en) * 1946-04-08 1951-05-01 Weston Electrical Instr Corp Direct current amplifier
DE1016370B (de) 1953-05-18 1957-09-26 Joseph Antoine Lemouzy Elektronisches Messgeraet

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