DE1097628B - Zangenkran, insbesondere Stripperkran - Google Patents

Zangenkran, insbesondere Stripperkran

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Publication number
DE1097628B
DE1097628B DES64048A DES0064048A DE1097628B DE 1097628 B DE1097628 B DE 1097628B DE S64048 A DES64048 A DE S64048A DE S0064048 A DES0064048 A DE S0064048A DE 1097628 B DE1097628 B DE 1097628B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
pincer
gear
motor
planetary gear
Prior art date
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Pending
Application number
DES64048A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Felix Fritsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Simmering Graz Pauker AG
Original Assignee
Simmering Graz Pauker AG
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Publication date
Application filed by Simmering Graz Pauker AG filed Critical Simmering Graz Pauker AG
Publication of DE1097628B publication Critical patent/DE1097628B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04Handling or stripping castings or ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Zangenkran, insbesondere Stripperkran Die Erfindung betrifft einen Zangenkran mit einer um ihre Längsachse drehbaren Zange, insbesondere einen Stripperkran mit Zangensteuerung durch Strippstempclbewegung, der einen in seinem Aufbau einfachen und betriebssicheren Steuermechanismus aufweist, welcher es ermöglicht, beide Bewegungen -Stempelantrieb und Drehung - völlig unabhängig voneinander zu steuern und beliebig zu überlagern.
  • Bei Stripperkranen und auch bei Tiefofenkranen ist es bekannt, das Zangensteuer- und Stempeltriebwerk am drehbaren Teil anzuordnen, also mit der Zange fest zu verbinden. Diese Anordnung bringt aber den Nachteil, daß das an sich große und umfangreiche Antriebsaggregat - Motor, Getriebe, Bremse - für seine Verdrehung mit der Zange eine sehr große Grundrißfläche beansprucht. Außerdem werden dadurch die bei der Drehung zu beschleunigenden und abzubremsenden Massen stark vergrößert. Als Nachteil hat es sich auch erwiesen, die Stromzuführung zum Zangensteuermotor über Schleifringe vornehmen zu müssen. Durch den großen Raumbedarf des Zangensteuerwerkes mußte daß Drehwerksgetriebe meist unterhalb des Zangensteuerwerkes angeordnet werden, wodurch der Raumbedarf auch der Höhe nach zunahm.
  • Es ist auch bekanntgeworden, die Zange bzw. den Stempel über eine Druckstange zu betätigen, welche mit einem Axialkugellager auf die Zange bzw. den Stempel einwirkt, wobei die Stange und deren Antriebseinrichtung die Drehung der Zange bzw. des Stempels nicht mitmachen. Das Drucklager gab aber immer wieder Anlaß zu Störungen.
  • Zur Vermeidung aller angeführten Nachteile wird vorgeschlagen, bei einem Kran der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß das Drehwerk und das Zangentriebwerk über ein Planetengetriebe miteinander zu verbinden, wobei das Planetengetriebe samt Spindelmotor und Drehmotor auf einem nicht drehbaren Teil des Krans angeordnet ist und die Über- setzung zwischen dem Drehwerksmotor und dem drehbaren Teil des Krans gleich ist der Übersetzung zwischen dem Drehwerksmotor und dem drehbaren Teil, z. B. der Spindel, des Zangentriebwerkes, so daß bei stillstehendem Zangentriebwerksmotor und laufendem Drehwerksmotor sich der drehbare Teil des Kranes und der drehbare Teil des Zangentriebwerkes mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung zeigt. Hierbei ist Fig. 1 eine Draufsicht auf das Getriebe des Zangenkranes, Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung I auf das Getriebe des Kranes und Fig. 3 eine Gesamtansicht.
  • Der Spindelmotor 1 ist über die Kupplung 2, welche eine nicht dargestellte Bremse trägt, mit dem Sonnenrad 3 des Planetengetriebes verbunden. Der Korb des Planetengetriebes trägt die Planetenräder 4 (es ist nur eines gezeichnet) und ist über die Welle 5 mit einem Kegelrad 6 in starrer Verbindung. Das Kegelrad 6 kämmt mit einem Kegelrad? (Fig.2) auf einer Welle 8, welche über das Ritzel 9 das Zahnrad 10 antreibt. Das Zahnrad 10 sitzt starr auf der Spindel 11, die gegen axiale Verschiebung gesichert und mit der Mutter 12 zusammenwirkt. Die Mutter 12 ist mit dem Stempel 13 starr verbunden, welcher in der Säule 14 axial verschiebbar, jedoch gegenüber dieser Säule 14 nicht verdrehbar ist. Die Säule 14 ist im Gestell 29 drehbar, aber axial unverschieblich gelagert und trägt an ihrem oberen Ende ein Zahnrad 15, mit welchem das Ritzel 16 kämmt. Dieses Ritzel steht über die Welle 17 mit dem Kegelrad 18 in Verbindung, welches seinerseits mit dem Kegelrad 19 kämmt. Auf der Welle 20 ist außer dem Kegelrad 19 ein Ritzel 21 befestigt, das mit der Außenverzahnung des Kranzes 22 des Planetengetriebes in Verbindung steht, und ein Zahnrad 23, welches über das Ritzel 24 und die mit einer nicht dargestellten Bremse versehene Kupplung 25 vom Drehmotor 26 her angetrieben werden kann.
  • Das Planetengetriebe, das Zahnrad 23 und die Ritzel 21 und 24 sind in einem Getriebekasten 30 angeordnet. Die Säule 14 trägt an ihrem unteren Ende die Kulisse 27, während die Zange 28 mit ihrer Traverse am Stempel 11 angelenkt ist.
  • In Fig. 3 ist gezeigt, daß das Gestell 29, welches den Getriebekasten 30, die beiden Motoren 1 und 26 sowie die Lagerung für die Säule 14 und die Spindel 11 trägt, in einer vertikalen Führung 31 auf- und abbeweglich ist, die an der Katze 32 starr befestigt ist. Die Auf- und Abbewegung des Gestelles 29 wird mit Hilfe eines nicht näher bezeichneten Hubwerkes bewirkt.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Zum Bewegen des Stempels bzw. zum Öffnen oder Schließen der Zange treibt der Motor 1 (Spindelantriebsmotor) über die Kupplung 2 das Sonnenrad 3, damit die Planetenräder 4 und die Welle 5 an und betätigt damit über die Kegelräder 6, 7 die lotrechte Welle 8, deren Ritzel 9 und das Zahnrad 10 die Spindel 11. Diese dreht sich am Ort und bewegt die Mutter 12 mit dem Stempel 13 auf- oder abwärts. Der in der Säule 14 längsverschieblich, aber gegenüber dieser nicht drehbar geführte Stempel überträgt das von der Spindel 11 eingeleitete Drehmoment an die Säule 14 und an das mit dieser verbundene Zahnrad 15. Diese Kraft wird über das Ritze116, die Welle 17, die Kegelräder 18, 19, die Welle 20 und das Ritzel 21 an den Kranz 22 des Planetengetriebes geleitet. Damit bildet der Kranz 22 das Widerlager für den Zahndruck der Planetenräder 4. Das Radpaar 23 bis 24 und die nicht dargestellte Bremse auf der Kupplung 25 bzw. der Motor 26 bleiben dabei unbelastet, von geringen Restkräften aus Wirkungsgradungleichheiten herrührend abgesehen.
  • Der sich aufwärts oder abwärts bewegende Stempel 13 betätigt über die Kulisse 27 die Zange 28. Das untere Stempelende ist außerdem zum Ausstoßen der Blöcke aus Kokillen ausgebildet.
  • Zum Drehen der Zange 28 mit der Säule 14 - wobei der Führungsrahmen 29 mit dem Getriebe 30 diese Drehung nicht mitmacht - treibt der Motor 26 (Drehmotor) über die Kupplung 25 und das Ritzel 24 das Rad 23 mit der Welle 20 an. Von dieser aus erfolgt eine Verzweigung des eingeleiteten Drehmomentes einerseits über die Kegelräder 18, 19 auf den Zahnkranz 10 und damit auf die Säule 14 und andererseits über das Ritzel 21, dem Kranz 22, die Planetenräder 4, die Welle 5, die Kegelräder 6, 7 und das Ritzel 9 auf das Zahnrad 10 mit der Spindel 11. Das Sonnenrad ist durch die Bremse auf der Kupplung 2 festgelegt.
  • Die notwendige Voraussetzung für diese Drehmoment-Verzweigung ist, daß die Übersetzung zwischen Welle 20 und 7-ahnkranz 15 genau gleich groß und drehrichtungsgleich der Übersetzung zwischen Welle 20 und Zahnrad 10 ist.
  • Während also das mit der Säule 14 verbundene Rad 15 die Säule und Zange dreht, wird auch das Rad 10, das mit der Spindel 11 verbunden ist, gleichsinnig und gleich schnell gedreht. Spindel 11 und Mutter 12 bleiben daher relativ in Ruhe, so daß keine Bewegung von Stempel 13 und Zange 28 eintritt und die Zangenbacken ihre gerade vorhandene, gegenseitige Stellung beibehalten.
  • Verschiedene Abänderungen des Erfindungsgedankens sind möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann das Planetengetriebe mit den beiden Motoren, wenn nur geringe Hubbewegungen der Zange erforderlich sind, auf dem festen Teil des Krans, z. B. auf der Katze, angeordnet werden. Die beiden Wellen 8 und 17 sind dann als Schleppwellen ausgebildet und können sich gegenüber den Kegelrädern 7, 18 oder gegenüber den Ritzeln 9, 16 axial bewegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zangenkran mit einer um ihre Längsachse drehbaren Zange, insbesondere Stripperkran mit Zangensteuerung durch die Strippstempelbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehwerk und das Zangentriebwerk über ein Planetengetriebe miteinander verbunden sind, wobei das Planetengetriebe samt Spindelmotor und Drehmotor auf einem nicht drehbaren Teil des Kranes angeordnet ist und die Übersetzung zwischen dem Drehwerksmotor und dem drehbaren Teil des Kranes gleich ist der Übersetzung zwischen dem Drehwerksmotor und dem drehbaren Teil - z. B. der Spindel - des Zangentriebwerkes, so daß bei stillstehendem Zangentriebwerksmotor und laufendem Drehwerksmotor sich der drehbare Teil des Kranes und der drehbare Teil des Zangentriebwerkes mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehen.
  2. 2. Zangenkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangentriebwerksmotor (1) in direkter Drehverbindung mit dem Sonnenritzel (3) des Planetengetriebes ist und daß der Kranz (22) des Planetengetriebes mit einem Zahnrad (21) kämmt, das in Antriebsverbindung mit dem drehbaren Teil des Kranes (15, 14 usw.) steht, wobei durch entsprechende Wahl der Drehsinne im Drehwerk und Zangentriebwerk der Kranz des Planetengetriebes beim Antrieb vom Zangentriebwerksmotor her an diesem Zahnrad sein Widerläger findet.
  3. 3. Zangenkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe samt dem Zangentriebwerksmotor und dem Drehwerksmotor auf dem festen Teil der Kranlaufkatze angeordnet ist, die Hubbewegung der Zange nicht mitmacht und daß Schleppwellen zur Übertragung der Drehbewegungen auf die Zange und auf das Stempeltriebwerk vorgesehen sind.
DES64048A 1958-07-25 1959-07-22 Zangenkran, insbesondere Stripperkran Pending DE1097628B (de)

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