DE1097632B - UEberwachungseinrichtung an Haushalts- und Industriestaubsaugern - Google Patents
UEberwachungseinrichtung an Haushalts- und IndustriestaubsaugernInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung an Haushalts- und Industriestaubsaugern mit
elektromotorischem Antrieb für das Sauggebläse und Filtrierung für die Abluft, bei welcher in Abhängigkeit
von den Druckverhältnissen eine Signalisierung ausgelöst wird. Die Überwachungseinrichtung besteht
dabei aus einem dosenförmigen Bauteil, dessen Innenraum durch eine elastische, druckfederbelastete, an
einer Seite einen Kontakt einer Kontakteinrichtung tragende Membran in zwei luftdicht voneinander abgetrennte
Kammern aufgeteilt ist, deren eine an die Ansaugleitung des Staubsaugers angeschlossen ist,
während die andere Kammer dieses dosenförmigen Bauteils mit der Außenluft in Verbindung steht.
Es ist bereits ein Staubsauger bekanntgeworden, bei welchem nach einer vorgegebenen Zeit nach dem
Absinken des Saugdrucks ein Stromkreis unterbrochen wird, wobei ein Motor zur Reinigung des
Filters gesteuert wird. In diesem bekanntgewordenen Staubsauger ist ein Balg vorgesehen, dessen abgeschlossener
Außenraum eine Kontaktvorrichtung sowie Federn enthält, die den Balg zusammenzudrücken
bestrebt sind. Der Außenraum ist weiterhin an den Exhaustor angeschlossen. Der Innenraum des Balgs
steht über ein Drosselventil mit der Außenluft in Verbindung. Der beschriebene Staubsauger besitzt somit
den Nachteil, daß die Kontakte mit dem Staub in Berührung gelangen und daher in erheblichem Ausmaß
der Verschmutzung ausgesetzt sind. Eine an diese Kontaktvorrichtung angeschlossene Signalvorrichtung
könnte im übrigen keinen Aufschluß über den Grad der Füllung des Staubfilters geben.
Weiterhin wurde eine Einrichtung vorgeschlagen, bei welcher die nicht mit der Ansaugleitung des
Staubsaugers verbundene Kammer eines durch eine Membran in zwei Kammern aufgeteilten dosenförmigen
Bauteils an den hinter dem Staubfilter liegenden Raum des Staubsaugers angeschlossen ist. Eine an
die Membran angeschlossene Kontaktvorrichtung spricht demnach auf Druckdifferenzen an dem Staubfilter
an und wird dazu verwendet, eine Ausschaltung und gegebenenfalls eine Auswerfeinrichtung für einen
Staubbeutel oder Staubfilter zu betätigen. Diese Einrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß eine Auslösung
lediglich dann erfolgt, wenn die Druckdifferenz an dem Staubfilter bzw. dem Staubbeutel einen
vorgesehenen Differenzdruck unterschreitet. Treten jedoch irgendwelche andere Schaden oder Störungen
an dem Staubsauger auf, wird die Signaleinrichtung nicht ausgelöst.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine allgemeine Überwachungseinrichtung an Haushalts- und
Industriestaubsaugern, welche nicht nur dann anspricht, wenn der Staubbeutel bis zu einem bestimm-
überwachungseinrichtung an Haushaltsund Industriestaubsaugern
Anmelder:
Tornado A. G., Basel (Schweiz)
Tornado A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 255
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 255
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 8. August 1953
Schweiz vom 8. August 1953
Otto Müller, Itingen, Basell. (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ten Grad gefüllt ist, sondern auch bei Auftreten von Schaden an dem Staubsauger. Die Überwachungseinrichtung
der Erfindung ist mit einer Signalvorrichtung verbunden, welche darüber hinaus den Grad der
Füllung des Staubbeutels anzeigen kann. Die verwendete Kontakteinrichtung ist im übrigen keiner Verschmutzung
ausgesetzt.
Die Überwachungseinrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die den Kontakt enthaltende
Kammer mit der Außenluft in Verbindung steht und in der anderen Kammer eine Druckfeder
vorgesehen ist, die im Ruhezustand des Geräts die Kontakteinrichtung geschlossen hält, welche sich somit
erst bei Überschreiten eines vorgegebenen Differenzdrucks öffnet und die Signalisierung ausschaltet.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, von denen darstellt
Fig. 1 eine beispielsweise Ausführung der Überwachungseinrichtung mit einem dosenförmigen Unlerdruckindikator
mit elektrischem Kontakt,
Fig. 2 den beispielsweisen Einbau der Überwachungseinrichtung nach Fig. 1 in einen Haushaltsstaubsauger,
Fig. 3 ein elektrisches Schaltungsschema für den Anschluß der Überwachungseinrichtung nach Fig. 1
zur Betätigung eines optischen Signals.
Die Ausführung des Unterdruckindikators nach
5Q Fig. 1 umfaßt einen zweiteiligen, dosenförmigen Behälter,
der aus dem Unterteil 1 und dem Oberteil 2 besteht. Der Innenraum dieses Behälters ist durch eine
Querwand 3, hier eine elastische Gummimembran, in zwei Kammern 4 und 5 unterteilt. Die Querwand 3
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trennt die beiden Kammern 4 und 5 luftdicht voneinander
ab, jedoch steht die Kammer 5 durch eine Bohrung 6 mit der Außenluft in Verbindung. Die Kammer
4 dagegen ist über eine Rohrleitung 7 mit dem Luftansaugrohr des Staubsaugers verbunden, besitzt
aber ebenfalls über eine Bohrung 8 von vorbestimmtem Durchmesser eine Verbindung mit der Außenluft.
Im Betrieb wird somit durch den Unterdruck in der Rohrleitung 7 ständig eine vorbestimmte geringe
Luftmenge durch die Kammer 4 strömen, was zur Sauberhaltung derselben, die ja über die Rohrleitung
7 mit dem staubhaltigen Luftstrom im Ansaugrohr des Staubsaugers in Verbindung steht, von
\^orteil ist. Der Durchmesser der Bohrung 8 ist aber
so klein, daß nur eine unwesentliche Verringerung des Unterdrucks in der Kammer 4 durch die angesaugte
Frischluft eintritt.
Die elastische Querwand 3 steht bei eingeschaltetem Staubsauger unter der Wirkung der Druckdifferenz
zwischen den beiden Kammern 4 und 5, die bestrebt ist, den Rauminhalt der Kammer 5 zu vergrößern
und den der Kammer 4 zu verkleinern. Dieser auf die Querwand 3 ausgeübten, auf die Kammer 4 zu gerichteten
Kraft wirkt die Druckfeder 9 entgegen, die sich zwischen der elastischen Querwand 3 und der
gegenüberliegenden Innenwand der Kammer 4 befindet. Bei ausgeschaltetem Staubsauger bzw. bei einem
Defekt oder bei vollem Staubbeutel fehlt in der Kammer 4 bzw. der Leitung 7 der die Wirkung der Feder
aufhebende Unterdruck, so daß die Feder die Membran nach oben drückt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Die Schraubenfeder ruht einerseits in einer Ausnehmung 10 in der Rückwand des Gehäuseunterteils 1 auf
der Metallplatte 11, andererseits in einem aus zwei Metallscheiben 12 mit aufgebördelten Rändern gebildeten
Ringkanal 13 auf der Querwand 3. Die beiden Metallscheiben 12 sind mit der Niete 14 auf der Querwand
3 befestigt, wobei der Nietkopf 15 als Kontaktstück ausgebildet ist. Dem Kontaktstück 15 gegenüber
ist ein Gegenkontakt 16 vorgesehen, der mittels eines Gewindeschafts 17 und der Gegenmutter 18 in
der Wand des Gehäuseoberteils 2 längsjus'tierbar befestigt ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung der Überwachungseinrichtung besteht Ober- und Unterteil
2 bzw. 1 des Gehäuses aus elektrischem Isoliermaterial, so daß weder für den Schaft 17 des Gegenkontaktes
16 noch für die Metallplatte 11, die über die Feder 9 die Stromzuführung zum Kontakt 15 bewirkt,
eine besondere Isolation erforderlich ist.
Die Fig. 2 zeigt den Einbau der Unterdruckindikatordose 1, 2 in einen Staubsaugerkörper 20. Die Rohrleitung
7 verbindet die eine Kammer 4 des Unterdruckindikators mit dem Luftansaugrohr 21 des
Staubsaugers zweckmäßigerweise derart, daß die Rohrleitung 7 gegen das Eindringen von Grobstaub
gesichert ist.
Die Kontakteinrichtung des Unterdruckindikators nach Fig. 1 wird so justiert, daß bei normalem Unterdruck,
also normaler Saugleistung des Luftansaugrohrs 21 der Kontaktstromkreis geöffnet ist. Steigt
der Druck in der Kammer 4 infolge Füllung oder Verstopfung des Staubfilters oder infolge Versagens
eines Teils des Staubsaugers über einen vorbestimmten Wert, der durch Justierung des Gegenkontakts 16
mittels des Gewindeschafts 17 eingestellt werden kann, vorzugsweise von außerhalb des Staubsaugerkörpers
20, so drückt die Feder 9 die elastische Querwand 3 samt dem Kontaktstück 15 bis zu dessen Berührung
mit dem Gegenkontakt 16, so daß der Kontaktstromkreis geschlossen wird. Der Kontaktstromkreis
des Unterdruckindikators wird, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt, vorzugsweise zur Betätigung
einer elektrischen Signallampe 22 benützt. Die elektrische Signallampe 22 liegt in Serienschaltung mit
einem Vorwiderstand 23 und den Anschlüssen 17 und 11 des Druckindikators an den Anschlußklemmen
des Staubsaugermotors 24. Dieser erhält über die Sicherung 27, den Schalter 26 und die Anschlüsse 25
seine Betriebsspannung.
Beim Einschalten des Staubsaugers mittels des Schalters 26 ist im ersten Augenblick, ehe der normale
Unterdruck im Luftansaugrohr 21 entsteht, der
ao Kontaktstromkreis des Unterdruckindikators geschlossen, so daß die Signallampe 22 zunächst brennt.
Die Lampe.erlischt in dem Augenblick, in welchem der normale Unterdruck erreicht ist.
Zweckmäßigerweise wird bei Verwendung eines optischen Signals, wie eben beschrieben, die Signallampe
22 an gut sichtbarer Stelle des Staubsaugers angebracht. Bei einem Hand- oder Haushaltsstaubsauger
nach Fig. 2 kann die Signallampe 22 beispielsweise in den Handgriff 28 eingebaut und durch eine
transparente Abdeckung 29 sichtbar gemacht werden. Falls erwünscht kann die Signallampe aber auch am
oberen Ende der Haltestange 30 angeordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Überwachungseinrichtung an Haushalts- und Industriestaubsaugern mit elektromotorischem Antrieb für das Sauggebläse und Filtrierung für die Abluft, bei welcher in Abhängigkeit von den Druckverhältnissen eine Signalisierung ausgelöst wird, bestehend aus einem dosenförmigen Bauteil, dessen Innenraum durch eine elastische, druckfederbelastete, an einer Seite einen Kontakt einer Kontakteinrichtung tragende Membran in zwei luftdicht voneinander abgetrennte Kammern aufgeteilt ist, deren eine an die Ansaugleitung des Staubsaugers angeschlossen ist, während die andere Kammer dieses dosenförmigen Bauteiles mit der Außenluft in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die beide Kontakte der Kontakteinrichtung enthaltende Kammer mit der Außenluft in Verbindung steht und in der anderen Kammer eine Druckfeder vorgesehen ist, die im Ruhezustand des Gerätes die Kontakteinrichtung geschlossen hält, welche sich somit erst bei Überschreiten eines vorgegebenen Differenzdruckes öffnet und die Signalisierung ausschaltet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 678 608;
USA.-Patentschriften Nr. 2 580 643, 1 715 273.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 947 513.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1083988X | 1953-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1097632B true DE1097632B (de) | 1961-01-19 |
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ID=4556575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET8406A Pending DE1097632B (de) | 1953-08-08 | 1953-09-19 | UEberwachungseinrichtung an Haushalts- und Industriestaubsaugern |
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| CH (1) | CH316709A (de) |
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Cited By (2)
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| DE3305896A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-08-30 | Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck | Staubfilterueberwachungsgeraet |
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- BE BE523156D patent/BE523156A/xx unknown
-
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- 1953-08-08 CH CH316709D patent/CH316709A/de unknown
- 1953-09-19 DE DET8406A patent/DE1097632B/de active Pending
- 1953-09-24 FR FR1083988D patent/FR1083988A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| CH316709A (de) | 1956-10-31 |
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