DE1097740B - Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen foerdernden Siebkette - Google Patents
Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen foerdernden SiebketteInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen
fördernden und über zwei Umlenkorgane geführten Siebkette, vor deren Aufnahmeende ein Schar und an
deren Austragende ein Leitelement angeordnet ist, welches das Fördergut von der Siebkette in eine Siebvorrichtung
transportiert.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art wird das Siebgut von der Siebkette durch eine zu deren Förderrichtung
schräggestellte Leitfläche auf die am Austragende der Siebkette angeordnete, aus ineinandergreifenden
rotierenden Scheiben bestehende Siebvorrichtung geschoben. Durch die Schrägstellung der
Leitfläche wird die Siebfläche der Siebkette verkleinert. Außerdem besteht die Gefahr, daß zwischen der
Unterkante der Leitfläche und der Siebkette Steine festgeklemmt werden, die zu Störungen bei der Rodearbeit
führen.
Bei einer anderen ähnlich ausgebildeten Kartoffelerntemaschine besteht die Siebkette aus einseitig an
einer über Umlenkräder geführten Kette befestigten Siebstäiben, deren freie Enden über eine mit Erhöhungen
versehene Leiste gleiten, wodurch die Siebstäbe der Siebkette, auf deren Innenseite das Siebgut gefördert
wird, in Rüttelbewegungen versetzt werden und die vom Schar aufgenommene Erde von den Kartoffeln
trennen. Die auf der mit den Erhöhungen versehenen Leiste gleitenden Enden der Siebstäbe sind
einem starken Verschleiß ausgesetzt und machen die Maschine außerdem schwerzügig.
Schließlich ist bei einer bekannten Kartoffelerntemaschine, die mit einer außen fördernden Siebkette
ausgerüstet ist, über dem fördernden Trum ein Leitelement angeordnet, das als bewegliche, das Fördergut
unter sich durchlassende und beim Zurückrollen von der Siebkette auf eine weitere, senkrecht zur Förderrichtung
der Siebkette angeordnete Förderkette leitende, aus elastischem Material bestehende Schaufel
ausgebildet ist. Bei dieser Ausbildung des Leitelements sind Störungen unumgänglich, da für das
ans Kartoffeln und Erdresten bestehende Fördergut auf der Schaufel nicht genügend Gefälle geschaffen
werden kann. Der Weg, den die Kartoffeln auf der Schaufel zurücklegen, ist verhältnismäßig lang und
die Schaufel bei feuchter Erde schnell verklebt.
Ferner gehören konische oder zylindrische Siebtrommeln
bereits zum Stand der Technik,"deren Mantel aus einseitig an den Mantelleisten befestigten, sich
überdeckenden Stäben besteht. Die sich überdeckenden Stäbe verhindern das Durchfallen von Wurzeln
und Unkraut durch den Mantel der Siebtrommel, was die Absiebung von Erde wesentlich erschwert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mangel der eingangs erläuterten Hackfruchternte-Hackfruch.terntem.as
chine
mit einer quer zur Fahrtrichtung
umlaufenden, innen fördernden Siebkette
Anmelder:
Erwin Funk,
Rummelsburg über Nürnberg 2
Erwin Funk, Rummelsburg über Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
maschinen zu beseitigen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das am Austragende der
Siebkette vorgesehene Leitelement als eine bewegliche, das Fördergut unter sich durchlassende und
beim Zurückrollen von der aufsteigenden Siebkette in die Siebvorrichtung leitende Klappe ausgebildet ist.
Dadurch wird erreicht, daß das Siebgut unter der Wirkung seines Gewichts an der fast senkrecht pendelnd
und schräg zur Laufrichtung der Siebkette aufgehängten Klappe zurückrollt und in die Siebvorrichtung
geleitet wird.
Im Gegensatz zu der bekannten Kartoffelerntemaschine, die das Siebgut über die Schaufelfläche
passieren läßt, wird erfindungsgemäß das Siebgut durch eine Klappe abgewiesen und durch die annähernd
senkrechte Stellung derselben ein Verkleben ausgeschlossen. In dem zur Siebvorrichtung sich erweiternden
Raum kann eine Verstopfung nicht eintreten. Um Beschädigungen des Ernteguts auszuschließen,
ist das der Siebkette zugekehrte Ende der Klappe pendelnd gelagert oder aus elastischem Material
hergestellt. Dadurch wird auch bei starkem Steinbesatz des Siebguts ein Verklemmen der Steine zwischen
Siebkette und Leitelement vermieden und die Siebkette bis zum aufsteigenden Teil als Sieborgan
voll genutzt. Ebenso ist eine Verschränkung oder Neigung der Siebkette zwecks besseren Ablaufs des
Siebguts, wie bei den Maschinen mit starren Leitelementen, nicht erforderlich.
Ferner sind nach der Erfindung an Stelle der mit Speichen versehenen oder scheibenförmig ausgebil-
deten Umlenkräder für die Siebkette Umlenkreifen vorgesehen, die den ungehinderten Ablauf des Siebguts
durch die Umlenkreifen ermöglichen.
Um die Siebwirkung der Siebkette zu erhöhen, laufen erfindungsgemäß die Siebkettenglieder über in
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ihrer Höhe unterschiedlich, ^angeordnete Leitrollen.
Gegenüber der eingangs erläuterten bekannten Kartoffelerntemaschine, bei der die Siebstäbe über eine
mit Erhöhungen versehene Leiste gleiten, wird durch die rollende Bewegung der· Siebkette der Verschleiß
und die Zugkraft wesentlich -verringert.
Eine bekannte Ausführung eines Fangkorbs zeigt nur eine einseitige Befestigung der Siebstäbe an den
Korbleisten, damit das Fasergut abgleiten kann. Da sich die Siebstäbe jedoch überdecken, bleibt das
Fasergut im Fangkorb. E^findungsgemäß ist deshalb zwischen den frei stehenden Siebstabenden und den
Mantelleisten ein Spalt vorgesehen, der gestattet, daß das Fasergut durchfallen kann.
Um zwischen den Siebstäben der Siebkette einer Kartoffelerntemaschine festgeklemmte Kartoffeln zu
entfernen, wird bei einer bekannten Ausführung einer solchen Maschine eine Walze benutzt, die zwischen
die Siebstäbe der Siebkette greift und dort festgeklemmte Kartoffeln entfernt. Um die Funktion der
Walze und ihre Wirkung zu verbessern, ist erfindungsgemäß die Walze gegenüber der Siebkette
federnd gelagert.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Rückansicht der Maschine,
Fig. II eine Draufsicht auf die Maschine mit einem Querschnitt durch den Siebkorb,
Fig. I eine Rückansicht der Maschine,
Fig. II eine Draufsicht auf die Maschine mit einem Querschnitt durch den Siebkorb,
Fig. III eine Rückansicht der Förderkette der Maschine,
Fig. IV eine Draufsicht auf den Siebkorb und die Förderkette nach Fig. III,
Fig. V eine Seitenansicht einer Leitrolle mit einem Kettenglied der Siebkette,
Fig. VI einen Querschnitt durch eine Leitrolle und ein Kettenglied der Siebkette,
Fig. VII die Anordnung der Siebkorbstäbe,
Fig. VIII eine Rückansicht der Klappe,
Fig. IX eine Draufsicht auf die Klappe und Siebkette nach Fig. VIII und
Fig. VIII eine Rückansicht der Klappe,
Fig. IX eine Draufsicht auf die Klappe und Siebkette nach Fig. VIII und
Fig. X einen Längsschnitt durch das Schar und einen Querschnitt durch die Siebkette.
Am Rahmen 1 ist das Schar 2 befestigt, über das der- vom Schar aufgenommene Damm auf die Innenseite
des unteren Trums der Siebkette 3 gelangt. Die Siebkette 3 wird durch vordere, 4, und hintere Umlenkreifen
5 geführt. Die Siebketten-Umlenkreifen 4, 5 werden durch Stützrollen 6 gehalten, von denen ein
Paar 7 über ein Vorgelege 8 und die Gelenkwelle 9 von der Zugmaschine angetrieben werden, wodurch
die Siebkette 3 bewegt wird. Zur Steigerung der Siebwirkung der Siebkette 3 läuft diese zusätzlich über
mehrere Leitrollen 10, die gerade oder vorzugsweise im Zickzack angeordnet sind. Durch Auf- und Ablaufen
der Kettenbolzen 11 auf die Leitrollen 10 wird die Siebkette 3 in Vibration versetzt. Die Zickzackanordnung
bewirkt ein zusätzliches Werfen und dadurch Auflockern des Siebguts. Um das Eindringen
der Erde zwischen die Glieder der Siebkette 3 und den damit verbundenen hohen Verschleiß zu verhindern,
läuft sie unterhalb des Schars so über die Umlenkreifen 4, daß diese die Glieder der Siebkette 3 abdecken
und der aufgenommene Damm nur auf die Stäbe der Siebkette gelangt. Von der Siebkette 3 gelangt
das Fördergut durch eine schräg über der Siebkette angeordnete, vorzugsweise bewegliche Klappe
12, deren der Siebkette 3 zugekehrtes Ende 12 α pendelnd gelagert ist oder aus elastischem Material besteht,
in einen am Austragende der Siebkette 3 angeordneten Siebkorb 13. Diese Ausbildung der Klappe
12, 12 a ermöglicht ein Durchlaufen des Förderguts unter der Klappe 12, ohne die Früchte zu beschädigen,
und läßt ein Zurücklaufen nur in Richtung des Siebkorbs 13 zu. Um zwischen den Stäben der Siebkette
3 eingeklemmte Kartoffeln und Steine aus dieser zu entfernen, ist am oberen Trum der Siebkette 3
eine vorzugsweise federnd an deren Außenseite drükkende Walze 28 angeordnet. Der Siebkorb 13 ist mit
den hinteren Umlenkreifen 5 verbunden und erhält
ίο dadurch seine Drehbewegung. Der Mantel des Siebkorbs
13 besteht aus längslaufenden Rohren 14 und senkrecht zu diesen angeordneten Stäben 15. Die
Stäbe 15 haben voneinander einen so großen Abstand, daß zwischen ihnen die noch in die Siebtrommel gelangte
Erde, nicht aber die Kartoffeln durchfallen können. Außerdem sind sie nur an dem in Drehrichtung
des Siebkorbs 13 vorauseilenden Ende in den Rohren 13 befestigt, während zwischen dem anderen
Ende und den Rohren 14 ein Spalt bleibt, der das Abgleiten der an den Stäben 15 hängenbleibenden Wurzeln
od. dgl. ermöglicht. An den Rohren 17 sind in gleicher Weise wie die Stäbe 15 einseitig Stäbe 16
befestigt, jedoch ist deren Abstand voneinander so gewählt, daß die Kartoffeln ungehindert durchrollen,
Unkraut und Kartoffelkraut aber zurückgehalten werden. Durch die Stellung der Stäbe 16 schräg zum
Korbende wird das Kartoffelkraut und Unkraut aus der Siebtrommel 13 herausbefördert. Ein bis zu dem
Ende der Stäbe 16 reichender Abschluß ring 17 am Korbende verhindert das Herausrollen des auf den
Stäben 15 befindlichen Ernteguts. Durch eine oder mehrere Öffnungen 18 im Korbmantel wird dieses in
Häufchen auf dem Erdboden abgelegt.
Um das Erntegut in einen neben der Maschine f ahrenden Wagen fördern zu können, wird es durch eine
Förderkette 19 mit innenliegenden Mitnehmern 20 nach oben transportiert. Dabei läuft die Förderkette
19 über zwei Leitreifen 21, die am Korbende 17 a des Siebkorbs befestigt sind und zwei obere Leitreifen
22. Den Antrieb erhält die Förderkette 19 direkt vom Siebkorb 13 über die Leitreifen 21. Beim Umlauf über
die beiden Leitreifen 22 wird das Erntegut auf eine Rutsche 23 gekippt, über die es auf den mitfahrenden
Wagen gelangt.
Am Ende der Siebtrommel 13 befinden sich in deren Innerm außerdem noch um die Siebtrommelachse laufende
Schlagleisten 25, die durch Aufschlagen auf das aus der Siebtrommel austretende Kartoffelkraut die
an 'diesem noch haftenden Knollen lösen.
Claims (8)
1. Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fährtrichtung umlaufenden, innen fördernden und
über zwei Umlenkorgane geführten Siebkette, vor deren Aufnahmeende ein Schar und an deren Austragende
ein Leitelement angeordnet ist, welches das Fördergut von der Siebkette in eine Siebvorrichtung
transportiert, dadurch gekennzeichnet,
daß das am Austragende der Siebkette (3) vorgesehene Leitelement als eine bewegliche, das
Fördergut unter sich durchlassende und beim Zurückrollen von der Siebkette (3) in die Sieb-'
vorrichtung leitende Klappe (12) ausgebildet ist.
2. Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Siebkette (3)
zugekehrte Ende (12 a) der Klappe (12) pendelnd
gelagert ist oder aus elastischem Material besteht.
■
3. Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sieb-
vorrichtung aus einer an der dem Schar (2) abgekehrten Seite der Siebkette (3) angeordneten
Siebtrommel (13) besteht.
4. Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel der Siebtrommel
(13) aus einseitig an den Mantelleisten (14) befestigten Stäben (15) besteht, deren Länge
so bemessen ist, daß zwischen den freien Enden der Stäbe (15) und den folgenden Mantelleisten
(14) ein Spalt bleibt.
5. Hackfruchterntemaschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Siebkette (3) an der Austragseite über lose Umlenkreifen (5) geführt wird, die außen auf
Rollen (6) gelagert sind.
6. Hackfruchterntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich das fördernde Trum der Siebkette (3) auf Leitrollen (10) abstützt, deren
Achsen in der Höhe gegeneinander versetzt sind.
7. Hackfruchterntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an der aufsteigenden Außenseite der Siebkette (3) eine Walze (28) angeordnet
ist.
8. Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (28)
federnd gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 347 299;
Patentschrift Nr. 7781 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone
Deutschlands;
österreichische Patentschrift Nr. 175 091;
französische Patentschriften Nr. 557185, 1064016;
britische Patentschriften Nr. 153 307, 671308, 588;
USA.-Patentschriften Nr. 2 468 639, 2 537 320.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19305A DE1097740B (de) | 1956-01-18 | 1956-01-18 | Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen foerdernden Siebkette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19305A DE1097740B (de) | 1956-01-18 | 1956-01-18 | Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen foerdernden Siebkette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1097740B true DE1097740B (de) | 1961-01-19 |
Family
ID=7089279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF19305A Pending DE1097740B (de) | 1956-01-18 | 1956-01-18 | Hackfruchterntemaschine mit einer quer zur Fahrtrichtung umlaufenden, innen foerdernden Siebkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1097740B (de) |
Cited By (2)
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-
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- 1956-01-18 DE DEF19305A patent/DE1097740B/de active Pending
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