DE1097911B - Wecker mit einer Triebfeder - Google Patents

Wecker mit einer Triebfeder

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Publication number
DE1097911B
DE1097911B DEF16122A DEF0016122A DE1097911B DE 1097911 B DE1097911 B DE 1097911B DE F16122 A DEF16122 A DE F16122A DE F0016122 A DEF0016122 A DE F0016122A DE 1097911 B DE1097911 B DE 1097911B
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DE
Germany
Prior art keywords
alarm
lever
crown
clock
alarm clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF16122A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ramseier
Andre Meylan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VENUS EBAUCHES
Original Assignee
VENUS EBAUCHES
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Filing date
Publication date
Application filed by VENUS EBAUCHES filed Critical VENUS EBAUCHES
Publication of DE1097911B publication Critical patent/DE1097911B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/12Alarm watches to be worn in pockets or on the wrist

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Wecker mit einer Triebfeder Die Erfindung hat einen Wecker mit einer Triebfeder zum Gegenstand, deren äußeres Ende das Uhrwerk und deren inneres Ende das Weckwerk treibt, und mit zwei Steuerwellen, deren eine mittels Winkelhebels, Schiebetriebs- und Stellhebels dem Federaufziehen und dem Zeitzeigerstellen und deren andere mittels Winkelhebels und Wippe in eingedrückter Lage dem Weckzeigerstellen und dem Abstellen des Wecksignals, in der ausgezogenen Lage dem Freigeben des Wecksignals dient.
  • Da sich die Federhauswelle in den bekannten Wekkern dieser Art während der Tätigkeit der Alarmvorrichtung dreht, dreht sich auch gleichzeitig der Handaufzug (Kronrad, Aufziehtrieb, Aufziehwelle mit Krone), was den folgenden Nachteil zeitigt: Ist die Aufziehwelle mit einer wasserdichten Krone versehen oder dreht sie sich nicht ganz rund, so übt sie einen ewissen Widerstand gegen das Drehen aus, so daß , bl o> die Gefahr besteht, daß die Alarmvorrichtung nicht oder nur unregelmäßig funktioniert.
  • Andererseits kennt man schon Wecker mit einer Aufzieh- und Zeigerstellwelle und einer zweiten Weckzeiteinstell- und Signalabstellwelle, deren jede einen Schiebetrieb, einen Stellhebel und eine Wippe bedient. Jedoch haben diese Wecker entweder zwei Triebfedern (die eine für das Uhrwerk und die andere für das Weckwerk), so daß die oben gestellte Aufgabe nicht gegeben ist, oder eine einzige Triebfeder, wobei aber keine Maßnahmen zum Verhindern des Drehens der Aufziehwelle während der Tätigkeit der Alarmvorrichtung getroffen sind.
  • Es wurde auch schon ein Wecker mit einer Steuerwelle und einem Schaltknopf anstatt mit zwei Steuerwellen vorgeschlagen, wobei die Steuerwelle und der Schaltknopf je drei verschiedene axiale Stellungen einnehmen können, was die Handhabung der Uhr erheblich kompliziert. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die ein ungewolltes Übergehen von der normalen Aufziehlage in die Weckzeigerstellage verhinclern, und es ist begreiflicherweise für den Träger der Uhr ziemlich schwer, die Zwischenlage zu »spüren«, in welcher die Alarmvorrichtung blockiert ist. Des weiteren werden nach einer gewissen Zeit die Rasten der Sperren abgenützt, so daß die mittlere Rast sozusagen verschwindet und die normalen Funktionen der Uhr nicht mehr gewährleistet sind. Diese bekannte Weckuhr weist eine oder zwei Triebfedern auf, aber im Falle einer einzigen Triebfeder gibt es keine Maßnahme, die das Drehen der Aufziehwelle während der Tätigkeit der Alarmvorrichtung verhindert.
  • Die Erfindung behebt diesen Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel der Weckbedienung mit einer Verlängerung den Stellhebel der Uhrbedienung beim Ausziehen .der Weckbedienungswelle derart verschwenkt, daß der Schiebetrieb in eine unwirkende Stellung zwischen der Aufzieh- und der Zeigerstellage gelangt. Ist nun die Alarmvorrichtung in Tätigkeit, so dreht sich das Federhaussperrad und dreht zwar den Aufziehtrieb, aber dieser kann den Schiebetrieb nicht mitnehmen, so daß sich die Aufziehwelle mit ihrer Krone nicht dreht.
  • Der erfindungsgemäße Wecker löst zum erstenmal das Problem, bei einem Wecker mit einem einzigen Federhaus das Drehen der Aufziehwelle und Aufziehkrone während der Tätigkeit der Alarmvorrichtung zu verhindern.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Weckers in schematischer Weise und nur so weit, wie dies für das Verständnis der Erfindung notwendig ist. Darin ist Fig. 1 eine Draufsicht von der Zifferblattseite und Fig. 2 eine Draufsicht von der Seite der Brücken. Der dargestellte Wecker hat zwei Steuerorgane, nämlich eine Aufzieh- und Zeigerstellkrone 1 und eine Krone 2 zum Verstellen des Weckzeigers und zum Blockieren der Alarmvorrichtung. Die Krone 1 sitzt fest auf der Aufziehwelle 3, auf welcher der Schiebetrieb 4 hin- und herschiebbar ist. Der Aufziehtrieb 5 steht im Eingriff mit dem Kronrad 6, das mittels einer im Uhrgestell befestigten Schulterschraube 7 drehbar gelagert ist. Der Klotz des um 9 schwenkbaren Winkelhebels 8 greift in die Nut 10 der Welle 3 ein, während der Stift 11 des Hebels 8 mit einer mit zwei Kerben versehenen Sperre 12 zusammenarbeitet. Der mit-dem Schiebetrieb 4 zusammenarbeitende Stellhebel 13 ist in 14 schwenkbar gelagert und steht unter der Wirkung einer mittels der Schraube 16 am Gestell befestigten Feder 15.
  • In der in der Zeichnung dargestellten Aufziehlage steht der Schiebetrieb 4 mit dem Aufziehtrieb 5 im Eingriff, welcher mit Hilfe des Kronrades 6 das Federhaussperrad 17 antreibt.
  • In der Zeigerstellage, die .durch Ziehen der Krone 1 erhalten wird, kämmt der Schiebetrieb 4 mit einem Zwischenrad 18, das seinerseits mit dem Wechselrad 19 im Eingriff steht. Das Wechselrad 19 kämmt mit dem Minutenrohr 20 und der Trieb 21 des Wechselrades 19 mit dem Stundenrad 22.
  • Die Krone 2 sitzt fest auf der Welle 23, auf .deren Vierkant ein mit einem Zwischenrad 25 kämmendes Antriebsritzel24 verschiebbar ist. Das Zwischenrad 25 steht mit einem auf einer bei 28 schwenkbar gelagerten Wippe 27 montierten Zwischenrad 26 im Eingriff. Letzteres ist dazu bestimmt, das zum Stundenrad 22 gleichachsige Auslösungsrad 29 anzutreiben. Die Feder 15 trachtet danach, die Wippe 27 in Fi:g. 1 nach unten zu versehwenken, d. h. das Zwischenrad 26 mit dem Auslösungsrad 29 in Eingriff zu bringen.
  • Auch die Welle 23 arbeitet mit einem in 31 schwenkbar gelagerten Winkelhebel 30 zusammen, dessen Klotz 40 in eine Nut 32 der Welle 23 .eingreift. Ein Stift 33 des Winkelhebels 30 arbeitet mit einer zwei Kerben aufweisenden Sperre 34 zusammen. Die Teile 12 und 34 bilden zusammen eine aus einem Stück bestehende, am Gestell befestigte Doppelsperre. Der Stift 33 geht durch einen Ausschnitt 35 eines Blockierhebels 36, der in 37 schwenkbar gelagert ist. Der untere, in der Zeichnung nicht dargestellte Teil des Hebels 36 arbeitet zur Blockierung der Alarmvorrichtung auf bekannte Weise mit einem nicht dargestellten Hammer zusammen. Der Hebel 36 hat eine Nase 38, die sich bis unter das freie Ende der Wippe 27 erstreckt.
  • Auf der vom- Stift 33 weggekehrten Seite hat der Winkelhebel 30 eine bis zum freien Ende des Stellhebels 13 reichende Verlängerung 39, die den wesentlichen Erfindungsgedanken darstellt.
  • In Fig. 1 befinden sich die beiden Kronen 1 und 2 in der eingedrückten Lage. Die Verlängerung 39 des Winkelhebels 30 wirkt in dieser Lage nicht auf den Stellhebel 13, so daß dieser unter dem Einfluß der Feder 15 eine Stellung einnimmt, in welcher der Schiebetrieb 4 mit dem Aufziehtrieb 5 im Eingriff steht.
  • Das Verstellen des nicht dargestellten Weckzeigers erfolgt durch Drehen der Krone 2. Das den Weckzeiger tragende Auslösungsrad 29 wird dabei mit Hilfe der Teile 24 bis 26 angetrieben. _ Um eine Beschä@digung des Mechanismus zu vermeiden, darf das Verstellen des Weckzeigers bekanntlich nur im einen Drehsinne erfolgen. Das wird auf folgende grundsätzlich bekannte Weise erreicht: wird die Krone2 in einem solchen Sinne gedreht, daß sie das Zwischenrad 25 im Uhrzei.gersinn der Fig. 1 dreht, so verschwenkt die auf das Zwischenrad 26 ausgeübte Tangentialkraft die Wippe 27 im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 15, so daß das Zwischenrad 26 außer Eingriff mit dem Auslösungsrad 29 kommt. Dreht man hingegen die Krone 2 im anderen, d. h. dem richtigen Sinne, so kommt die auf das Zwischenrad 26 ausgeübte Tangentialkraft zur Kraft der Feder 15 hinzu, und das Zwischenrad 26 kämmt mit dem Auslösungsrad 29, und der Weckzeiger wird verstellt.
  • Ist die Uhr aufgezogen und der Weckzeiger auf die gewünschte Zeit eingestellt, so deblockiert man die Alarmvorrichtung durch Ziehen der Krone 2. Dabei treten folgende Vorgänge auf: a) Der Winkelhebel 30 verschwenkt sich im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) um die Schraube 31, und seine Verlängerung 39 verschwenkt den Stellhebel 13 im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 15. Der Schiebetrieb 4 geht um etwas nach unten und kommt außer Eingriff mit dem Aufziehtrieb 5, aber seine Verschiebung ist nur so groß, daß er nicht mit dem Zwischenrad 18 in Eingriff kommt. Der Schiebetrieb 4 nimmt -also- eine solche Mittelstellung ein, daB bei Drehen der Krone 1 diese sich leer, ohne irgendwelche Wirkung dreht. Es ist aber in dieser Mittelstellung des Schiebetriebs 4 möglich, die Uhrzeiger zu verstellen: Wenn man nämlich die Krone 1 zieht, so verschwenkt sich der Winkelhebel 8 zuerst um einen gewissen Winkel, bevor er auf den Stellhebel 13 stößt. Erst nachher verschwenkt der Hebel 8 den Stellhebel 13, bis der Schiebetrieb 4 mit dem Zwischenrad 18 in Eingriff kommt. Bringt man die Krone 1 wieder in ihre Ausgangslage zurück, so gehen Stellhebel 13 und Schiebetrieb 4 unter der Wirkung der Feder 15 wieder in ihre Mittellage zurück. Ist die Alarmvorrichtung in Tätigkeit, so dreht sich das Federhaussperrad 17 und dreht dabei das Kronrad 6 und den Aufziehtrieb 5, aber dieser kann den Schiebetrieb 4 nicht mitnehmen; so daß -sich die Welle 3 und die Krone 1 nicht drehen.
  • b) Der Stift 33 des Winkelhebels 30 geht von der einen Kerbe der Sperre 34 zur anderen und sichert so die Stellung der. Welle 23.
  • c) Da der Stift 33 .durch den Ausschnitt 35 des Hebels 36 hindurchtritt, verschwenkt er letzteren im Uhrzeigersinn der Fig. 1, so daß der Hebel 36 den nicht gezeigten Hammer freigibt und die Alarmvorrichtung zur vorgeschriebenen Zeit in Tätigkeit tritt.
  • d) Bei der Bewegung des Hebels 36 hebt dessen Nase 38 die Wippe 27 entgegen der Wirkung der Feder 15, so daß das Zwischenrad 26 außer Eingriff mit dem Auslösungsrad 29 kommt. Man kann daher den Weckzeiger nicht mehr drehen und verhindert so ein unerwünschtes Verstellen dieses Zeigers. Die beiden Kronen 1 und 2 drehen sich also leer, ohne jede Wirkung, wenn die Krone 2 gezogen ist. Wie jedoch schon erwähnt, ist das Verstellen der Uhrzeiger bei jeder Lage der Krone 2 möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wecker mit einer Triebfeder, deren äußeres Erde . das Uhrwerk und deren inneres Ende das Weckwerk treibt, und mit zwei Steuerwellen, deren eine mittels Winkelhebels, Schiebetriebs und Stellhebels dem Federaufziehen und dem Zeitzeigerstellen und deren andere mittels Winkelhebels und Wippe in eingedrückter Lage dem Weckzeigerstellen und dem Abstellen des Wecksignals, in der ausgezogenen Lage dem Freigeben des Wecksignals dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (30) der Weckbedienung mit einer Verlängerung (39) den Stellhebel (13) der Uhrbedienung beim Ausziehen der Weckbedienungswelle (23) derart aerschwenkt, daß der Schiebetrieb (4) in eine unwirkende Stellung zwischen der Aufzieh- und der Zeigerstellage gelangt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr.286923,261676.
DEF16122A 1954-08-07 1954-11-12 Wecker mit einer Triebfeder Pending DE1097911B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1097911X 1954-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1097911B true DE1097911B (de) 1961-01-19

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ID=4557346

Family Applications (1)

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DEF16122A Pending DE1097911B (de) 1954-08-07 1954-11-12 Wecker mit einer Triebfeder

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DE (1) DE1097911B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH261676A (it) * 1943-04-20 1949-05-31 Ditisheim & Cie Fabriques Vulc Montre-réveil.
CH286923A (fr) * 1950-06-16 1952-11-15 Schild Sa A Montre-réveil.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH261676A (it) * 1943-04-20 1949-05-31 Ditisheim & Cie Fabriques Vulc Montre-réveil.
CH286923A (fr) * 1950-06-16 1952-11-15 Schild Sa A Montre-réveil.

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