DE109807C - - Google Patents

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DE109807C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/3101Blue flame burners with flame on one side only without a bead at the wick carrying tube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform des in der Patentschrift 101272 behandelten Glühlichtdochtbrenners und verfolgt den Zweck, die Dochtfläche, welche das für die Bildung der Blauflamme nothwendige Brennstoffgas liefert, genau regelbar zii machen. Dies wird gemäfs der Erfindung erreicht durch die Combination eines- verstellbaren äufseren Dochtrohres, dessen Verstellbarkeit aber zwecks Ausschlusses einer willkürlichen Höherstellung durch eine feste Brennerkappe nach Art des Patentes 99252 oder durch Federlappen begrenzt wird, mit einer den Docht überdeckenden Kappe, welche in ähnlicher Weise wie die in dem Patente 105644 geschützte Kappe mit dem Dochtrohr verschiebbar ist. An Stelle der letztgenannten Kappe kann auch eine Um ■ bördelung des äufseren Dochtrohres selbst treten. Die Kappe bezw. Umbördelung des verstellbaren Dochtrohres veranlafst gleichzeitig auch einen Abschlufs des Dochtes nach aufsen und verhindert das Ueberziehen des Dochtrohres mit flüssigem Brennstoff.
Die Bildung von seitlichen Brennflächen an Runddochten durch aufgesetzte Kappen oder Umbördelung der Dochthülse ist für Leuchtflammen bekannt (z. B. aus den Patentschriften 40049 und 63825); ebenso sind derartige Kappen u. A. zur Erleichterung des Anzündens der Lampe durch Verbindung mit der Brennergalerie bereits verstellbar gemacht worden (Patentschrift 83315). Auch ist die Combination, wie sie oben ausgeführt, für gewöhnliche Leuchtbrenner nicht mehr neu (amerikanische Patentschrift 524682). Nicht bekannt ist dagegen die Einrichtung für Glühlichtbrenner, wobei eine genaue Regelung der Vergasungsfläche erfordert wird, damit die Bildung der zur geeigneten Erhitzung des Glühkörpers erforderlichen Blauflamme erfolgt, und ein Rufsen der Flamme durch eine willkürliche Verstellung verhindert wird. Nach der Erfindung wird diesem Zwecke dadurch entsprochen, dafs das die Kappe tragende oder die Ueberdeckung bildende äufsere Dochtrohr mit dem Docht in begrenzter Weise verstellbar eingerichtet und die Kappe zweckmäfsig als Argandbrenner ausgebildet, d. h. mit Löchern ausgestattet wird.
Fig. ι und 2 zeigen zwei Ausführungsformen eines solchen Brenners im Verticalschnitt;
Fig. 3 ist Oberansicht und Schnitt der auf das äufsere Dochtrohr aufgesetzten Kappe.
Das verschiebbare äufsere Dochtrohr α nimmt nach Fig. 1 eine zweckmäfsig mit Löchern b versehene Kappe c (Fig. 3) auf, oder wird nach Fig. 2 oben kappenförmig umgebördelt. Diese Kappe oder Umbördelung bewegt sich gleichzeitig mit dem äufseren Dochtrohre α bei Verstellung des Dochtes selbst, die durch die bekannten Dochttrieb- oder Hebevorrichtungen veranlafst wird. Die Begrenzung der Bewegung des Dochtrohres mit der Kappe erfolgt bei der Ausführungsform nach Fig. 2 durch die über das unten erweiterte Dochtrohr greifenden Federlappen d und e, nach Fig. 1 durch den eingezogenen Rand einer mit dem Galeriemantel q verbundenen Kappe k. Die federnde Eigenschaft der Lappen d und e sowie des Kappenrandes gestatten noch eine geringe Be-
Verein deutscher dngenieure. Bezirksvenein a. d. niederen Ruhr.
wegung des Dochtrohres nach Anlegung des weiteren Hülsentheiles des Dochtrohres gegen diese Theile.
Wenn das äufsere Dochtrohr seine höchste Stellung inne hat (punktirte Lage b1 in Fig. ι und 2), so kann der Docht allein eine weitere Einstellung unabhängig von der Bewegung des Dochtrohres erfahren, um auf diese Weise die die Flamme nährende Dochtfläche regeln zu können, während die Verstellung des Dochtrohres selbst so weit, dafs ein Blaken der Flamme eintritt, nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform der durch Patent 105644 geschützten Anordnung einer über das äufsere Dochtrohr gestreiften und mit dem Docht auf- und niedergehenden Kappe, dadurch gekennzeichnet, dafs das äufsere Dochtrohr (a) selbst verschiebbar eingerichtet ist und dabei in seiner Bewegung durch als Anschläge wirkende Federlappen (d e) oder eine feste Kappe (k) nach Art des Patentes 99252 zwecks Ausschlusses einer willkürlichen Höherstellung begrenzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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