DE1100367B - Maehdrescher - Google Patents

Maehdrescher

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Publication number
DE1100367B
DE1100367B DEC20072A DEC0020072A DE1100367B DE 1100367 B DE1100367 B DE 1100367B DE C20072 A DEC20072 A DE C20072A DE C0020072 A DEC0020072 A DE C0020072A DE 1100367 B DE1100367 B DE 1100367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone trap
combine harvester
concave
harvester according
threshing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC20072A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Wirtschafts-Ing Rei Claas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claas Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Claas Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Claas Maschinenfabrik GmbH filed Critical Claas Maschinenfabrik GmbH
Priority to DEC20072A priority Critical patent/DE1100367B/de
Priority to GB3574960A priority patent/GB915970A/en
Publication of DE1100367B publication Critical patent/DE1100367B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/16Safety devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere mit einer der Drescheinrichtung das Dreschgut quer zur Fahrtrichtung zuführenden Transporteinrichtung ausgerüstete Mähdrescher. Bei Drescheinrichtungen insbesondere von Mähdreschern besteht stets die Gefahr, daß von dem Dreschgut mitgeführte Steine, Holzstücke u. dgl. in das Dreschwerk geraten und hier Schaden verursachen. An sich ist es bekannt, diesen Gefahren durch eine dem Dreschkorb vorgeschaltete Steinfangmulde zubegegnen. Diese beeinträchtigt aber in der Regel den Wirkungsgrad des Ausdrusches, wenn durch die Mulde die Länge des Dreschkorbes, d. h. dessen sich in der Durchgangsrichtung erstrekkende Abmessung geschmälert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mähdrescher der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, der mit gutem Wirkungsgrad arbeitet, aber Steine und sonstige Fremdkörper nicht in das Dreschwerk gelangen läßt. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen erreicht, indem die dem Dreschkorb vorgeschaltete Steinfangmulde auf einen Teil der Dreschkorblänge beschränkt wird. Bei dieser Einrichtung wird die durch die Erfahrung erhärtete Tatsache ausgenutzt, daß in der Regel die aus dem Dreschwerk fernzuhaltenden Fremdkörper, insbesondere bei querbeschickten Mähdreschern, nicht über die ganze Arbeitsbreite der Drescheinrichtung gleichmäßig verteilt zugeführt werden, sondern in erster Linie in einem verhältnismäßig schmalen Teilbereich der Arbeitsbreite in das Dreschwerk gelangen. Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, die Länge der Steinfangmulde auf den bevorzugt Fremdkörper zubringenden Breitenbereich der Drescheinrichtung zu begrenzen. Damit wird es möglich, in den übrigen Breitenbereichen der Drescheinrichtung ohne Steinfangmulde, d. h. mit einem guten Wirkungsgrad zu arbeiten. Insbesondere bei querfördernden Mähdreschern fällt der in erster Linie Fremdkörper zuführende Bereich mit der hauptsächlich die stoppelseitigen Enden der geschnittenen Halme führenden Breitenzone des Dreschwerkes zusammen, so daß eine hier angeordnete Steinfangmulde trotz der durch sie bedingten Beschränkung der Abmessungen des Dreschkorbes den Wirkungsgrad gegenüber keine Steinfangmulde aufweisenden Anordnungen praktisch nicht schmälert. Mit der erfmdungsgemäßen Anordnung werden aber Fremdkörper sicher abgefangen, so daß Schäden am Dreschwerk bzw. Störungen des Dreschbetriebes weitgehend ausgeschlossen sind.
Die Erfindung läßt sich in mancherlei Arten verwirklichen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, die Steinfangmulde unterhalb einer eingangsseitigen Aussparung des Dreschkorbes anzuordnen. Damit ergeben sich Mähdrescher
Anmelder:
Gebr. Claas, Harsewinkel (Westf.)
Dipl.-Wirtschafts-Ing. Reinhold Claas,
Harsewinkel (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
günstige Raumverhältnisse. Außerdem besteht die Möglichkeit, der auf einen Teil der Arbeitsbreite der Drescheinrichtung beschränkten Steinfangmulde eine rückstellbare wie lösbare Abdeckung zuzuordnen, mit der die Steinfangmulde bedarfsweise ausgeschaltet werden kann. Die Abdeckung läßt sich dabei als Dreschkorbergänzung ausführen, so daß beispielsweise bei einem Schwaddrusch mit Pick-Up-Einrichtung des Mähdreschers über die gesamte Arbeitsbreite mit voller Länge des Dreschkorbes gearbeitet werden kann. Für einen Mähbetrieb des Mähdreschers ist es dann nur erforderlich, die Abdeckung der Steinfangmulde zurückzustellen bzw. aus der Maschine zu nehmen, um mitgeförderte Fremdkörper vor dem Dreschwerk abzufangen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung empfiehlt es sich, der Steinfangmulde einen sich vom Eingang her erweiternden lichten Querschnitt zu geben. Damit erhält die Steinfangmulde eine verhältnismäßig große Kapazität, so daß ein Reinigen nur in größeren Zeitabständen erforderlich ist. Es ist bei solchen Anordnungen weiterhin günstig, die Steinfangmulde mit einem zu einer Längswand abfallendem Boden auszurüsten, wobei der Boden zweckmäßig zu der eingangsseitigen Längswand abfällt. Dann sammeln sich die in die Steinfangmulde gelangten Fremdkörper in einer vorbereiteten Tasche, die sich bequem und schnell reinigen läßt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in teils geschnittener Ansicht einen als Einachsanhänger für einen Schlepper ausgestalteten Mähdrescher,
Fig. 2 die Drescheinrichtung in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 3 die der Steirnfangmulde zugeordnete Abdekkung in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 4 das Dreschwerk im Querschnitt.
109 527/157
4 IGG36 Ir
Der in Fig.1 dargestellte Mähdrescher ist auf einer " Achse 10 angeordnet Und weist einen "Schneidwerktisch 11 auf, der ein Schneidwerk 12 trägt, das aber auch durch eine Aufnehmereinrichtung ersetzt werden kann. Das auf den Schneidwerktisch fallende 'Gut wird durch eine Transporteinrichtung 13 mit-einem umlaufenden, mit Leisten 14 besetzten Band 15 dem Dreschwerk zugeführt, wobei in bekannter Art noch ein Transportband 16 vorgesehen werden kann, das die Sicherheit der Förderung noch verbessert. Das Dreschwerk umfaßt im wesentlichen eine betriebsmäßig umlaufende Dreschtrommel 17 und einen dieser zugeordneten Dreschkorb 18. Von dem Dreschwerk aus gelangt das Dreschgut in bekannter Weise auf Schüttler 19 bzw. in die Reinigung. Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, läuft der Dreschkorb 18 eingangsseitig nicht über die gesamte Breite der Drescheinrichtung durch sondern weist eine Aussparung auf, unter der sich eine Steinfangmulde 20 befindet. Deren Länge ist auf einen Teil — im vorliegenden Fall etwa ein Drittel — der Dreschwerkbreite beschränkt. Die Steinfangmulde 20 ist in demjenigen Breitenbereich des Dreschwerkes angeordnet, in dem erfahrungsgemäß Fremdkörper wie Steine u. dgl. in erster Linie zugeführt werden. Dies ist bei einem Mähdrescher gemäß dem Ausführungsbeispiel die in der Fahrtrichtung vorn liegende Seite, in der die stoppelseitigen Teile der Halme durchlaufen. Daher beeinträchtigt die in dem Dreschkorb vorgesehene Aussparung den Wirkungsgrad der Einrichtung praktisch nicht., Sofern keine Gefahr besteht, daß Steine od. dgl. zu dem Dreschwerk transportiert werden, kann die Steinfangmulde 20 mit einer Abdeckung 21 versehen werden, die gemäß Fig. 3 vorzugsweise als Dreschkorbergänzung ausgestaltet ist und beim Gebrauch eine über die Gesamtbreite der Drescheinrichtung gleichmäßige Wirkung gewährleistet. Es empfiehlt sich im übrigen gemäß Fig. 4, die Steinfangmulde mit sich vom Eingang her vergrößernder lichter Weite auszuführen und außerdem mit einem zu einer Längswand vorzugsweise der vorderen Längswand geneigt abfallenden Boden 22 zu versehen, um die aufgenommenen Fremdkörper in der so gebildeten Tasche zu sammeln, so daß eine Reinigung nur in größeren Zeitabständen erforderlich ist und diese Arbeit schnell und gründlich ausgeführt werden kann.
"Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Die Abmessungen der Steinfangmulde lassen sich den jeweiligen Anforderungen anpassen. Eine der Steinfangmulde zugeordnete Abdeckung kann beispielsweise klappbar oder in anderer Weise rückstellbar angeordnet sein, so daß sie stets in der Maschine verbleiben kann. Die Erfindung läßt sich überdies auch bei abweichend ausgestalteten Mähdreschern verwirklichen, wenn bei diesen bevorzugt Fremdkörper zuführende Teilzonen der Arbeitsbreite des Dreschwerkes vorhanden sind.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Mähdrescher, insbesondere mit einer der Drescheinrichtung das Dreschgut quer zur Mährichtung zuführenden Transporteinrichtung und einer dem Dreschkorb vorgeschalteten Steinfangmulde, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinfangmulde (20) eine auf einen Teil der Dreschkorbbreite beschränkte Länge aufweist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinfangmulde (20) unter einer eingangsseitigen Aussparung des Dreschkorbes angeordnet ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder 2Λ gekennzeichnet durch eine der Steinfangmulde (20) zugeordnete rückstellbare wie lösbare Abdekkung(21). . .-' ;
4. Mähdrescher nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (21) als Dreschkorbergänzung ausgebildet ist.
5. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinfangmulde (20) einen sich vom Eingang her erweiternden iichten Querschnitt hat.
6. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinfangmulde einen zu einer Längswand abfallenden Boden (22) auf weist. ■
7. Mähdrescher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (22) 4er Steinfangmulde (20) zu der eingangsseitigen Längswand abfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 527/157 2.61
DEC20072A 1959-10-29 1959-10-29 Maehdrescher Pending DE1100367B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC20072A DE1100367B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Maehdrescher
GB3574960A GB915970A (en) 1959-10-29 1960-10-18 Combine harvester

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC20072A DE1100367B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Maehdrescher

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DE1100367B true DE1100367B (de) 1961-02-23

Family

ID=7016744

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DEC20072A Pending DE1100367B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Maehdrescher

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DE (1) DE1100367B (de)
GB (1) GB915970A (de)

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GB915970A (en) 1963-01-16

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