DE1101810B - Geraet zur Messung von Kenngroessen der Oberwalzen bei Spinnmaschinen - Google Patents

Geraet zur Messung von Kenngroessen der Oberwalzen bei Spinnmaschinen

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DE1101810B
DE1101810B DEK34515A DEK0034515A DE1101810B DE 1101810 B DE1101810 B DE 1101810B DE K34515 A DEK34515 A DE K34515A DE K0034515 A DEK0034515 A DE K0034515A DE 1101810 B DE1101810 B DE 1101810B
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measuring shaft
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Dipl-Phys Dr-Ing Oskar Koenig
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OSKAR KOENIG DIPL PHYS DR ING
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/0061Force sensors associated with industrial machines or actuators
    • G01L5/0076Force sensors associated with manufacturing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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Description

  • Gerät zur Messung von Kenngrößen der Oberwalzen bei Spinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Messung von Kenngrößen, insbesondere des Auflagedruckes, der Oberwalzen bei Spinnmaschinen.
  • Es hat sich herausgestellt, daß man mit zunehmender Feinheit der Ausspinnung der Garne das Hauptaugenmerk auf eine richtige Einstellung der Oberwalzen richten muß. Insbesondere muß der Auflagedruck der Oberwalzen innerhalb eines optimalen Bereiches liegen, damit die gewünschte Garnqualität auch tatsächlich erreicht wird. Bisher wurde der Auflagedruck der Oberwalzen auf primitive Weise mit Hilfe der bekannten Federwaage gemessen, die aus zwei ineinandergeführten Zylindern und einer dazwischengeschalteten Feder besteht, wobei die Handhabe mit dem einen Zylinder und der Lasthaken mit dem anderen Zylinder verbunden ist. Mit Hilfe dieser einfachen Federwaage konnte jedoch derAuflagedruck der Oberwalzen nur sehr ungenau bestimmt werden. Außerdem - war zum Durchmessen der Spindeln einer Spinnmaschine eine beträchtliche körperliche Anstrengung notwendig, denn jede der vielleicht 50 Oberwalzen einer Maschine liegt mit einem Druck von 10 bis 12 kg auf dem Unterzylinder auf, und zum Messen des Auflagedruckes muß die Oberwalze abgehoben werden.
  • Es wurde auch bereits ein Verfahren zum Messen des Klemmdruckes der Oberwalze vorgeschlagen, bei dem zwischen der Ober- und Unterwalze ein Prüfmittel eingelegt wird und dann eine der Belastung der Ober walze entgegenwirkende Wägevorrichtung so lange belastet wird, bis das Prüfmittel freigegeben wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens wurde eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der eine Federwage an einem U-förmigen Steg aufgehängt ist, deren unterer Teil an der belasteten Walze angreift und die auf die Achse der ortsfesten Unterwalze 1 gestellt werden kann.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß zum Messen von verschiedenen Kenngrößen der Oberwalzen an Stelle einer einfachen Federwaage oder des bereits vorgeschlagenen Gerätes ein Gerät verwendet wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das eine Ende der Meßfeder mit einer Handhabe und ihr anderes Ende mit einem an der Oberwalze angreifenden Organ in Wirkungsverbindung steht, und das weiter dadurch gekennzeichnet ist, daß die Auslenkung der beiden Federenden relativ zueinander und gegenüber einer Nullmarke ablesbar ist.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung gegenüber der bekannten Federwaage liegt darin, daß durch die Anordnung der Meßfeder in einem auf eine Auflage aufstellbaren Gerät die Messung des Oberwalzendruckes an einer Spinnstelle sehr viel einfacher und leichter durchgeführt werden kann. Die erfindungsgemäße Anordnung der Meßfeder in einem derartigen Gestell bietet außerdem noch die Möglichkeit, bei einer Ausführungsform der Erfindung in den Kraftweg zwischen der Handhabe und der Oberwalze Untersetzungsglieder einzuschalten, durch die die an der Handhabe erforderliche Kraft wesentlich herabgesetzt wird.
  • Gegenüber dem bereits vorgeschlagenen Gerät liegt der besondere Vorteil der Erfindung darin, daß mit dem erfindungsgemäßen Gerät nicht nur die relative Auslenkung zwischen den Federenden, sondern auch ihre Auslenkung gegenüber einer Nullmarke abgelesen werden kann. Diese Möglichkeit erlaubt nicht nur eine sehr genaue Durchführung der Messung, sondern auch die weiter unten erwähnte Messung der Elastizität des Oberwalzenbelages, und erlaubt auch, wie ebenfalls unten erläutert, an verschiedenen Spinnstellen genau miteinander vergleichbare Messungen durchzuführen.
  • Schließlich ist es wesentlich, daß bei dem erfindungsgemäßen Gerät die Messung mit Hilfe einer bequemen Handhabe durchgeführt werden kann, die zur Belastung der Meßfeder dient, so daß die Messung auch einer großen Anzahl von Oberwalzen keine körperliche Anstrengung mehr erfordert und sehr feinfühlig durchgeführt werden kann.
  • Das Einschalten von Untersetzungsgliedern zwischen die Handhabe und die Oberwalze kann auf verschiedene Weise verwirklicht sein. Die zweckmäßigste Ausbildung dieser Übersetzung kann auch davon abhängig sein, ob eine Schraubenfeder oder eine Spiralfeder als Meßfeder verwendet wird. BeispieIsweise können Hebelübersetzungen aller Art mit Vorteil verwendet werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei der als Meßfeder eine Spiralfeder verwendet wird, ist das lastseitige Ende der Spiralfeder mit einer Meßwelle verbunden, an der das an der Oberwalze angreifende Organ mit kurzem Hebelarm befestigt ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil besonderer Einfachheit und kann so ausgebildet sein, daß sie keine Gelenke enthält, bei denen immer die Gefahr besteht, daß im Laufe des Gebrauches ausgeschlagen werden und so Fehlerquellen für die Messung bilden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung, die eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der letztgenannten Ausführungsform bildet, ist das an der Oberwalze angreifende Organ über ein flexibles Verbindungsglied mit den übrigen Teilen des Gerätes verbunden. Beispielsweise ist ein unter den auftretenden Beanspruchungen sich praktisch nicht dehnendes Band an dem Umfang der Meßwelle befestigt, das an seinem freien Ende einen an der Oberwalze angreifenden Halter trägt. Der besondere Vorteil dieser flexiblen Aufhängung des an der Oberwalze angreifenden Organs liegt darin, daß eine Verkantung der Oberwalze beim Abheben von dem Unterzylinder keinen störenden Einfluß auf die Messung hat.
  • Bei einer Ausführungsform-der Erfindung, bei der die Kraftübersetzung mit Hilfe einer Meßwelle verwirklicht ist, ist zwischen die Meßwelle und das lastseitige Ende der Meßfeder eine Kupplung eingeschaltet. Ein besonderer Vorteil dieser Ausbildung liegt darin, daß die Meßwelle beim Einhängen des an der Oberwalze angreifenden Organs frei beweglich ist.
  • Bei der Messung der Elastizität des Belages der Oberwalze kommt es entscheidend darauf an, daß für jeden Zehntelmillimeter der Hubstrecke die zum Hub erforderliche Meßkraft genau festgestellt wird. Es kommt daher entscheidend darauf an, daß bei sämtlichen Messungen die den Hub anzeigende Skala genau ist, also ihr Nullpunkt genau richtig liegt. Da das erfindungsgemäße Gerät jedoch nach der Messung einer Oberwalze wieder an eine neue Auflage in der Nähe der nächsten zu messenden Oberwalze gestellt wird, so wird in der Praxis der Nullpunkt der Hubskala bei jeder Messung etwas verschieden sein, weil die Stellen, an denen das Gerät sich auf der Auflage abstiitzt, nie in genau gleichem Höhenabstand zu der Oberwalze liegen. Um nun den Nullpunkt nicht jedesmal neu einstellen zu müssen, weist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der an die Meßwelle ankuppelbare Teil mit der den Hub anzeigenden Skala einen Anschlag auf, der zur Definition der Nullage des Hubes durch Federkraft an eine gerätefeste Anlage gepreßt wird. Dies kann entweder durch eine besondere Feder geschehen, die vorzugsweise eine verhältnismäßig große Elastizität hat und deren Richtkraft beispielsweise klein gegenüber der Richtkraft der Meßfeder sein kann, damit ihr Einfluß bei der Messung gering ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird jedoch diese Federkraft durch die Meßfeder selbst aufgebracht, nämlich dadurch, daß sie aus ihrer Ruhelage in einer Richtung ausgelenkt wird, die zu der Richtung entgegengesetzt ist, in der sie bei der Messung ausgelenkt wird. Diese Anordnung in Verbindung mit der Kupplung zwischen Meßwelle und dem lastseitigen Meßfederende erlaubt, unabhängig von dem jeweiligen Abstand zwischen der Auflage und der Oberwalze bzw. dem Abstand zwischen dem Fuß des Gerätes und dem Angriffspunkt des an der Oberwalze angreifenden Organs ohne besonderes und langwieriges Einstellen die Messung stets mit genau definiertem Nullpunkt der Hubskala zu beginnen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie besondere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die Einzelheiten können je für sich oder zu mehreren bei einerAusführungsform der Erfindung verwirklicht sein. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes, teilweise im Schnitt gezeichnet; Fig. 2 zeigt den Fuß der Ausführungsform nach Fig. 1; Fig. 3 zeigt schematisch einen Schnitt durch die wichtigsten Teile einer Ausführungsform des Meßkopfes; Fig. 4 dient zur Erläuterung der Wirkungsweise des Meßkopfes; Fig. 5 zeigt die Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; Fig. 6 zeigt die entsprechende Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 7 den Fuß der Ausführungsform nach Fig. 6; Fig. 8 und 9 zeigen schematisch noch andere Ausführungsformen des an der Oberwalze angreifenden Organs.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist zwei Stützen 1 auf, die zur Verlängerung des einen Schenkels 2 bzw. 3 von rechtwinkligen Jochteilen 2, 4 bzw. 3, 5 dienen und in den Schenkeln 2 und 3 durch Schrauben 6 festgehalten sind. Auf dem Ende des Schenkels 5 befindet sich eine Hülse 7, die einen Tragsteg 8 trägt, indem das Ende einer Meßwelle 9 drehbar gelagert ist. Der Schenkel 5 weist eine Längsbohrung 10 auf, in der das Ende des Schenkels 4 verschiebbar geführt ist. Mit Hilfe der in der Hülse 7 geführten Schraube 11 wird die Hülse an dem Schenkel 5 festgeklemmt und durch die ebenfalls in der Hülse 7 geführte Schraube 12 der Schenkel 4 befestigt. Nach dem Lösen der Schrauben 11 und 12 kann die Breite des Gestells 1, 2, 3, 4 entsprechend der Breite der Oberwalze 13 eingestellt werden. Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gewählte Konstruktion bietet überdies die Möglichkeit, die Hülse 7 stets etwa in der Symmetrieebene des Gestells anzuordnen, so daß die Aufhängung des an der Oberwalze angreifenden, als Ganzes mit 14 bezeichneten Organs stets in der Mitte des Gestelles angeordnet ist. Der Schenkel 4 trägt eine Teilung 15, die unmittelbar die Breite der Oberwalze bei der jeweiligen Stellung angibt und damit die Einstellung mit der Breite des Gestelles und das Einstellen der Hülse 7 auf die Mitte erleichtert. Der Schenkel 5 trägt die gleiche Skala (in der Zeichnung nicht dargestellt). Die Meßwelle 9 besteht ebenfalls aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen 9' und 9", damit die Länge der Meßwelle 9 der eingestellten Breite des Gestelles angepaßt werden kann. Die beiden Wellenteile 9' und 9" sind drehfest miteinander verbunden. Auf dem in dem Tragsteg 8 gelagerten Wellenteil 9' ist eine Muffe 16 verschiebbar und anklemmbar geführt, die eine Hülse 17 trägt, auf der ein Draht 18 aufgewickelt ist. Die Wellenhälfte 9' trägt wiederum eine Skala 19, die in der gleichen Einheit wie die Teilung 15 geeicht ist und mit deren Hilfe die Muffe 16 so eingestellt werden kann, daß der Draht 18 in der Symmetrieebene des Gestelles verläuft. Es ist Vorsorge getroffen, daß die Muffe 16 unbedingt drehfest auf dem Wellenabschnitt 9' sitzt. Zu diesem Zweck kann der Querschnitt des Wellenteiles 9' und die entsprechende Aussparung in der Muffe 16 rechteckig sein. Eine Schraube 16' in der Muffe 16 dient zum Festklemmen der Muffe nach dem Einstellen der Oberwalzenbreite.
  • An den Stützen -1 sind noch Stützen 20 mit Hilfe einer in ein Langloch 21 der Stütze 20 eingreifenden Schraube 22 einstellbar befestigt. Das untere Ende der Stütze 1 ist V-förmig eingeschnitten. Das Gerät wird zur Messung so aufgesetzt, daß sich die Oberwalze 13 zwischen den Stützen 1 befindet. Im allgemeinen wird sich bei Spinnmaschinen keine bessere Auflage für das Gerät finden lassen als der Unterzylinder 23. Die Fußstütze 20 stützt sich dann auf einem weiter hinten liegenden Teil, beispielsweise wieder einem Unterzylinder 24, ab.
  • In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung enthält das über dem als flexibles Verbindungsstück dienenden Draht 18 am Umfang der Welle 9 befestigte, an der Oberwalze 13 angreifende Organ 14 eine Achse 25, die zwei gegenläufige Gewinde 26 und 27 und in der Mitte einen gerändelten Knopf 28 aufweist. Der Draht 18 gabelt sich in zwei Schleifen 18' und 18", in die die Achse 25 so eingehängt ist, daß die beiden Schleifen 18' und 18" zu beiden Seiten des Rändelknopfes 28 anliegen. Auf den Gewinden 26 und und 27 sind Muttern 29 geführt, die mit einer unten zu einem Haken 30 aufgebogenen Zugstange 31 verbunden sind. Die Haken 30 werden in den Mittelteil der Oberwalze eingehängt. Der Abstand der Haken 30 kann durch Drehen des Rändelknopfes 28 verstellt werden.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise des als Ganzes mit 32 bezeichneten Meßkopfes sind an Hand der schematischen Darstellungen in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Die Welle 9 ist in dem Schenkel 3 gelagert und trägt an ihrem freien Ende eine Rändelmutter 33.
  • Auf einem an dem Schenkel 3 befestigten Stutzen 34 ist eine Scheibe 35 drehbar gelagert, deren äußerer Rand umgebogen ist und eine Nullmarke 36 (Fig. 4) trägt. Diese Scheibe wird durch eine Raste 37 festgehalten, die in Vertiefungen der Scheibe 35 eingreift.
  • Außerdem hält eine sich an einer Schulter des Stutzens 34 abstützende Feder 38 die Scheibe 35 in Anlage und Reibungsschluß mit dem Schenkel 3. Diese Scheibe wird nur zu einer Änderung des Gesichtsfeldes verstellt und ist im allgemeinen fest mit dem Gerät verbunden. Daher werden die Scheibe 35 und die mit ihr fest verbundenen Teile weiter unten als »gerätefeste« Teile bezeichnet. Auf der Welle 9 ist eine zweite Scheibe 39 befestigt, die an ihrem Umfang eine verhältnismäßig enge Keilnut aufweist, in die ein Keil 40 nach Art eines Einweggesperres oder einer Einwegkupplung eingreift. Der Keil 40 ist um die Achse 41 schwenkbar gelagert, die an einer dritten, auf der Welle 9 drehbar gelagerten Scheibe 42 befestigt ist.
  • Eine Feder 43 zieht den Keil 40 in die Nut im Umfang der Scheibe 39. Der Keil 40 greift schräg am Umfang der Scheibe 39 an, so daß bei eingreifendem Keil sich die Scheibe 39 nicht entgegen der Keilspitze relativ zu der Scheibe 42 drehen kann.
  • An der Nabe der Scheibe 42 ist das innere Ende einer als Meßfeder dienenden Spiralfeder 44 befestigt, deren äußeres Ende an einer vierten Scheibe 45 befestigt ist, die wiederum drehbar auf der Welle 9 gelagert ist.
  • Der äußere Rand der Scheibe 42 ist umgebogen und trägt eine Teilung, die angibt, um welche Strecke die Oberwalze während der Messung angehoben ist. Auch der äußere Rand der Scheibe 45 ist umgebogen, und auch dieser Rand trägt eine Teilung, die die Kraft anzeigt, die an der Oberwalze angreift. Die Nullmarke 36, die Teilung 47 auf der Scheibe 42 und die Teilung 48 auf der Scheibe 45 sind nebeneinander angeordnet.
  • Zum Messen des Auflagedruckes der Oberwalze 13 wird die Scheibe 45 in Richtung des Pfeiles 49 (Fig. 4) gedreht. Dadurch wird die Feder 44 gespannt. Sobald die Feder die zum Abheben der Oberwalze erforderliche Spanung erreicht hat, dreht sich die Scheibe 42 und damit der Keil 40 mit. Da jedoch der Keil 40 in die Keilnut der Scheibe 39 eingreift, so dreht sich dann auch die Scheibe 39 und damit die Meßwelle 9 mit. Dadurch wird der Stahldraht 18 auf den Umfang der Meßwelle 9 mit der Hülse 17 aufgewickelt, und das Organ 14 hebt die Oberwalze an. Der Drehwinkel der Scheibe 39 gegenüber der Nullmarke36 auf der Scheibe 35 ergibt die Größe des Hubes, die an der Teilung 47 unmittelbar abgelesen werden kann. Der Drehwinkel der Scheibe 45 gegenüber der Scheibe 42 ist proportional der Auslenkung der Meßfeder 44 und damit proportional der Kraft, die zum Abheben der Oberwalze auf die erreichte Höhe notwendig ist.
  • Mit der Scheibe 42 ist ein Anschlag 50 fest verbunden, der sich an eine Anlage 51 anlegen kann, die an der Scheibe 35 vorgesehen ist. Wenn der Anschlag an der Anlage 51 anliegt, so stimmt der Nullstrich der Hubskala 47 genau mit der Nullmarke 36 auf der Scheibe 35 überein. Die Scheiben 39, 42, 45 und 35 sind in Fig. 4 nur der besseren Erläuterung halber mit verschiedenem Durchmesser gezeichnet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel stehen die Radien die ser Scheibe etwa in den Größenverhältnissen zueinander, in denen sie in Fig. 1 gezeichnet sind.
  • An der während der Messung gerätefesten Scheibe 35 ist außerdem noch eine Bremsfeder 52 befestigt, die bis in die Nähe der Scheibe 39 reicht und durch einen Nocken 53 gegen die Scheibe 39 gepreßt werden kann, der an der Scheibe 45 befestigt ist. Beim Auflaufen des Nockens 53 hält die Feder 52 die Scheibe 39 durch Reibungsschluß fest.
  • An der Scheibe 35 ist außerdem noch eine Rastfeder 54 befestigt, die mit einem auf der Scheibe 45 befestigten Rastnocken 55 zusammenarbeitet. Die Rastfeder 54 ist so geformt, daß beim Auflaufen des Rastnockens 55 auf die Feder zunächst eine bestimmte Hemmung überwunden werden muß, bis schließlich das hakenartige Ende der Rastfeder 54 in eine Aussparung des Rastnockens 55 einrastet. In der Raststellung liegt der Rastnocken 55 an einem Anschlag 56 der Scheibe 35 an, der ein Weiterdrehen der Scheibe 45 über die Raststellung hinaus verhindert.
  • An der Scheibe 45 ist noch ein Anschlag 57 angeordnet, der mit einem rückwärtigen Arm 58 des Keiles 40 zusammenarbeitet. Wenn der Anschlag 57 an dem Arm 58 zur Anlage kommt, wird der Keil 40 entgegen der Wirkung der Feder 43 aus der Keilnut am Umfang der Scheibe 39 herausgehoben und damit die Kupplung zwischen den Scheiben 42 und 39 aufgehoben.
  • Zu dem Gerät gehören mehrere Stützen 1 verschiedener Länge. Außerdem gehören zu dem Gerät mehrere verschiedene Organe 14, die über ein flexibles Verbindungsglied 18 an der Meßwelle 9 befestigt werden können und zum Anheben der Oberwalze 13 dienen.
  • Vor der Messung wird zunächst der Abstand der Meßwelle von der Auflage, auf die das Gerät bei der Messung aufgesetzt wird, durch entsprechende Auswahl und durch Auswechseln der Stützen 1 so eingestellt, daß die Messungen in einem günstigen Meßbereich vorgenommen werden können. Außerdem wird ein dem Durchmesser der Oberwalze 13 angepaßtes Organ 14 ausgesucht und an dem flexiblen Verbindungsglied 18 befestigt. Schließlich wird noch durch Lösen der Schrauben 11 und 12 der Abstand zwischen den beiden Stützen so eingestellt, daß die Oberwalze zwischen diese beiden Stützen zu liegen kommt. Dabei wird darauf geachtet, daß die Muffe 16 so steht, daß der Draht 18 in der Mittelebene des Gestelles verläuft.
  • Für den Fall, daß die Oberwalzen eine übernormale Breite aufweisen, ist dem Gerät noch ein Zwischenstück zugeordnet, das auf den Schenkel 4 aufgeschoben und in die Hülse 7 eingeschoben werden kann. Schließlich besteht bei dem in Fig. 1 dargestellten Halteorgan 14 die Möglichkeit, den Abstand der beiden Haken 30 voneinander durch Drehen der Achse 25 an dem Rändelknopf 28 einzustellen. Die Fußstütze 20 wird so eingestellt, daß das Gerät einen sicheren Stand hat und durch Festziehen der Schraube 22 gesichert wird.
  • Zur Messung wird das Meßgerät auf die Auflage aufgesetzt und die Haken 30 in die Oberwalze eingehängt. Hierauf wird der Rändelknopf 33 so lange gedreht, bis der Haken straff sitzt. Die Spannung, unter der das Organ 14 und der Draht 18 in diesem Stadium des Meßvorganges stehen, wird durch die Anpreßkraft der Feder 52 an die Scheibe 39 bestimmt. Nunmehr wird die auf der Außenseite geränderte Scheibe 45 in Richtung des Pfeiles 49 gedreht. Dadurch spannt sich die Meßfeder44, und wenn eine ausreichende Federspannung erreicht ist, wird die Scheibe 42 gedreht, die wiederum iiber die durch den Keil 40 bewirkte Kupplung die Scheibe 39 und damit die Welle 9 mitnimmt, Bei der Drehung der Scheibe 42 wird der Anschlag 50 von seiner Anlage 51 abgehoben. An der Skala 47 für die Hubhöhe der Oberwalze und der Skala 48 für die Größe der Meßkraft lassen sich die einander zugeordneten Werte während des Hebevorganges ablesen, so daß man hierdurch die Kennlinie der Federung des elastischen Bezuges der Oberwalze aufnehmen kann.
  • Nach einigen Zehntelmillimetern Höhe hebt sich der Oberwalzenbezug von dem Unterzylinder ab, und der nunmehr abgelesene Druck stellt den gesuchten Auflagedruck der Oberwalze dar. In der Praxis wird man dabei so vorgehen, daß man an einer ersten Oberwalze ermittelt, welche Hubhöhe notwendig ist, um sie vom Unterzylinder vollständig abzuheben. Man addiert zu diesem Wert dann noch der Sicherheit wegen einige Zehntelmillimeter hinzu, und wenn man nur den Auflagedruck der Oberwalzen messen will, dreht man bei allen anderen Oberwalzen gleicher Art die Scheibe 45 so weit, bis auf der Skala 47 diese Hubhöhe angezeigt ist. An dem der Nullmarke der Skala 47 benachbarten Wert der Skala 48 der Scheibe 45 kann dann der gesuchte Auflagedruck abgelesen werden.
  • Will man die Richtkraft des Belastungsmittels der Oberwalze, beispielweise einer Belastungsfeder, bestimmen, so dreht man die Skalenscheibe 45 so lange weitet bis die Skala 47 an der Scheibe42, also die Hubhöhe der Oberwalze, gegenüber der Skala 48 auf der Scheibe 45 verschoben hat. Die Belastungsdifferenz, die bei diesem Hub festgestellt wurde, ergibt, durch die Hubhöhe dividiert, die gesuchte Kenngröße der Änderung der Richtkraft der Belastungsfeder.
  • Soll die Reibung in den Gelenken oder Führungen der Organe festgestellt werden, die die Oberwalzen halten, sa dreht man die Skalenscheibe 45 so lange, bis sich die Oberwalze um ein bestimmtes Stück, beispielsweise V mm, vom Unterzylinder abgehoben hat.
  • Die dazugehörige Meßkraft liest man an der Skala 48 ab. Nunmehr dreht man die Scheibe 45 in entgegengesetzter Richtung, d. h. in der Richtung, in der sich die Oberwalze senkt. Die Reibung in den Gelenken oder Führungen der Halteorgane für die Oberwalze verhindert jedoch, daß sich die Oberwalze sofort senkt.
  • Erst nachdem die Scheibe 45 um einen mehr oder weniger großen Betrag zurückgedreht wurde und damit die Meßkraft um einen bestimmten Betrag ermäßigt wurde, wird sich die Oberwalze ruckartig senken. Dieses ruckartige Senken ist an der Skala 47 deutlich zu beobachten. An der Skala 48 findet man die dazugehörige Differenz der Meßkraft. Diese Differenz der Meßkraft, dividiert durch die ursprünglich gemessene Größe der Kraft, ergibt den gesuchten Reibungskoeffizienten.
  • Wenn die Messung beendet ist, wird die Skalenscheibe 45 zurückgedreht. Dadurch wird zunächst die Feder 44 entspannt, und die Scheibe 39 und die Meßwelle 9 kehren unter der Wirkung der Belastung durch die Oberwalze ebenfalls zurück. Solange die Feder 44 noch gespannt ist und die Scheibe 39 sich von der Wirkung der Belastung der Oberwalze entgegengesetzt der Keilrichtung des Keiles 40 bewegen will, ist die durch den Keil40 gebildete Kupplung noch geschlossen. In der Stellung, in der die Meßfeder 44 entspannt ist; schlägt der Anschlag 50 auf die gerätefeste Anlage 51 der Scheibe 35 auf. Dies ist die Nullstellung, an der die Oberwalze wieder ganz auf dem Unterzylinder aufliegt, die Nullmarke 36 der Scheibe 35 und die Nullmarke der Hubskala 47 auf der Scheibe 42 liegen in einer Ebene. Die Scheibe 45 wird jedoch über diesen Entspannungspunkt, also den Umkehrpunkt der Richtkraft der Feder 44 hinaus zurückgedreht, so daß der Anschlag 50 nunmehr unter der Wirkung der umgekehrten Richtkraft der Feder 44 an der Anlage 51 anliegt. Dadurch ist gewährleistet, daß bei Beginn der Messung stets von einer exakt bestimmten Nullage ausgegangen wird. Die Scheibe 45 wird jedoch in der angegebenen Richtung noch weitergedreht. Bei diesem Weiterdrehen kommt der Anschlag 57 der Scheibe 45 an dem rückwärtigen Arm 58 des um den Achsbolzen 41 schwenkbaren Keiles 40 zur Anlage und löst die durch den Keil bewirkte Kupplung- zwischen den Scheiben 42 und 39.Damit ist auch die Meßwelle 9 abgekuppelt, und das Organ 14 mit den Haken kann so weit von der Meßwelle 9 abgezogen werden, wie es der Draht 18 erlaubt.
  • Entweder vorher, gleichzeitig oder nach der Anlage des Anschlages 57 an den hinteren Arm 58 der Kupplung läuft der Anschlag 53 der Scheibe 45 auf der gerätefesten Feder 52 auf, die sich an die Scheibe 39 anlegt und diese bremst, damit sich die Meßwelle nicht durch das Eigengewicht der mit ihr verbundenen Teile ungewollt verdreht.
  • Nachdem der Anschlag 57 die Kupplung gelöst hat, kommt der Rastnocken 55 der Scheibe 45 an dem gerätefesten Anschlag 56 an der Scheibe 35 zur Anlage und wird dort durch die Rastfeder 54 festgehalten, so daß sich die nun umgekehrt beanspruchte Meßfeder 44 nicht mehr entspannen kann und damit der Anschlag 50 der Scheibe 42 an seine Anlage 51 gedrückt bleibt.
  • Bei Beginn einer neuen Messung wird die Scheibe 45 wieder in Richtung des Pfeiles 49 gedreht. Dabei rastet zunächst der Nocken 55 aus der Rastfeder 54 aus und entfernt sich von dem Anschlag 56. Der Anschlag 57 gibt möglichst gleichzeitig - der Gangunterschied kann in der Skala 48 auf der Scheibe 45 bereits berücksich-tigtsn - den Arm 58 der Kupplung frei, so daß der Keil 40 unter Wirkung der Feder 43 in die Keilnut am Umfang der Scheibe 39 eingepreßt wird und damit die Scheibe 42 mit der Scheibe 39 und der Meßwelle 9 kraftschlüssig gekuppelt ist. Beim weiteren Drehen der Scheibe 45 löst sich der Anschlag 53 von der Feder 52, so daß die Meßwelle 9 nicht mehr gebremst ist. Die Messung wird dann, wie oben beschrieben, fortgesetzt.
  • Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform nur dadurch, daß die Befestigung des Organs 14 an der Meßwelle auf eine etwas andere Art und Weise erfolgt. Die Meßwelle 9 ist hier einteilig und erstreckt sich so weit nach links, daß sie bei allen praktisch vorkommenden Oberwalzenbreiten bis über die Mitte der Walze reicht. Das Ende der Meßwelle 9 ist in einem Winkel 59 gelagert, der an dem Schenkel 5 unverschiebbar befestigt ist. Der Schenkel 4 ist in dem Winkel 59 und in dem Schenkel 5 wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 verschiebbar befestigt. Zwischen dem Winkel 59 und dem Geräteteil 3 ist parallel zu der Meßwelle 9 noch eine feste Schiene 60 befestigt. Auf dieser Schiene 60 ist ein Teil 61 verschieb- und durch die Schraube 62 feststellbar geführt, der zwei sich gabelförmig nach unten erstreckende Seitenteile 63 aufweist. In dem Ausschnitt 64, den die Teile 63 aufweisen, sind die Meßwelle 9 und die Achse 25 des Organs 14 geführt. Auf der Hülse 17 der auf der Meßwelle 9 befestigten Muffe 16 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht ein Draht 18, sondern ein Band 65 befestigt, das um eine drehbar auf der Achse 25 gelagerte Rolle 66 gelegt ist und nach Art eines Flaschenzuges wieder nach oben geführt und im Teil 61 befestigt ist. Dadurch wird die von der Meßwelle 9 aufzunehmende Kraft beim Abheben der Oberwalze auf die Hälfte untersetzt.
  • Außer der zusätzlichen Untersetzung der Meßkraft hat die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform der Erfindung noch den zusätzlichen Vorteil, daß die Einstellung des Organs 14 auf die Mitte der Oberwalze einfacher durchgeführt werden kann.
  • Selbstverständlich kann auch bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung die Hülse 7 mit dem Schenkel 5 fest verbunden sein und die Mitteleinstellung des Organs 14 nur durch Lösen der Muffe 16 und Verschieben dieser Muffe auf einer einstückigen Meßwelle 9 vorgenommen werden.
  • Fig. 7 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Fußstütze. Bei dieser Ausführungsform weist die an der Stütze 1 befestigbare Fußstütze 67 an ihrem freien Ende einen Winkel 68 auf, den man beim Aufsetzen des Gerätes hinter einen günstig gelegenen Maschinenteil 69 greifen läßt, um dem aufgesetzten Gerät einen festen Halt zu geben. Diese Ausbildung der Fußstütze empfiehlt sich besonders dann, wenn die Oberwalze 13 einen bestimmten »Überhang« hat, so daß es zweckmäßig erscheint, zur Ausschaltung von Fehlern die Oberwalze 13 vom Unterzylinder 23 nicht senkrecht abzuheben, sondern schräg in der Verbindungslinie der Achsen des Zylinders 23 und der Oberwalze 13.
  • An Stelle der in den Fig. 1 und 5 dargestellten Organe zum Abheben der Oberwalze vom Unterzylinder können auch noch andere Organe verwendet werden. Die Fig. 8 und 9 zeigen schematisch nach Art von Scheren ausgebildete Halteorgane 14. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 greifen die Scheren in der Achse der Oberwalze 13 an. Mit 70 ist der Aufhängepunkt bezeichnet, an dem das am Umfang der Meßwelle 9 befestigte flexible Verbindungsstück angreift.
  • Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der in Fig. 8 gezeichneten Schere. bei der die Scherebene um 900 gedreht ist und bei der die freien Enden der Schere sich um den Umfang der Oberwalze 13 legen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Gerät zum Messen von Kenngrößen der Oberwalzen von Spinnmaschinen, insbesondere des Auflagedruckes dieser Walzen unter Verwendung einer in einem Gestell angeordneten Meßfeder, das auf eine ortsfeste Auflage aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Meßfeder mit einer Handhabe und ihr anderes Ende mit einem an der Oberwalze angreifenden Organ in Wirkungsverbindung steht und daß die Auslenkung der beiden Federenden relativ zueinander und gegenüber einer Nullmarke ablesbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftweg zwischen Handhabe und Oberwalze die an der Handhabe aufzubringende Kraft vermindernde Untersetzungsglieder (9, 18, 44 bzw. 65, 66) eingeschaltet sind.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Oberwalze angreifende Organ (14) über ein flexibles Verbindungsglied (18) mit den übrigen Teilen des Gerätes verbunden ist.
    4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftuntersetzung dadurch gebildet ist, daß das lastseitige Ende einer als Meßfeder dienenden Spiralfeder (44) mit einer Welle (9) verbunden ist, an deren Umfang über ein flexibles Verbindungsglied (18, 66) das an der Oberwalze angreifende Organ (14) befestigt ist.
    5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche unter Verwendung einer Meßwelle (9), dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (9) ein Teil ankuppelbar ist, der eine den Hub der Oberwalze anzeigende Skala trägt.
    6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche unter Verwendung einer Meßwelle (9), dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfeder (44) über eine Kupplung (40) mit der Meßwelle verbunden ist.
    7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesichtsfeld, in dem die Skalen ablesbar sind, wählbar ist. in dem die Skalen (47, 48) und die Nullmarke (36) gegenüber der Meßwelle verschiebbar sind.
    8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß der an die Meßwelle (9) ankuppelbare Teil (42) mit der den Hub anzeigenden Skala (47) einen Anschlag (50) aufweist, der zur Definition der Nullage des Hubes durch Federkraft an eine gerätefeste Anlage (51) gepreßt wird.
    9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Teiles (42) mit der Hubskala (47) durch die Meßfeder an die gerätefeste Anlage (51) gepreßt ist, die aus ihrer Ruhelage entgegengesetzt zu der Richtung ausgelenkt ist, in der sie bei der Messung ausgelenkt wird.
    10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem kraftseitigen Ende der Meßfeder verbundene Handhabe aus einer gerändelten, auf der Meßwelle gelagerten Scheibe (45) besteht, deren Rand umgebördelt ist und die Meßkraftskala (48) trägt.
    11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (45) einen Anschlag (52) trägt, der die Kupplung zwischen dem lastseitigen Ende der Meßfeder und der Meßwelle löst.
    12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine Bremsfeder aufweist. die sich nach Lösen der Kupplung zwischen dem Meßfederende und der Meßwelle an einen mit der Meßwelle fest verbundenen Teil anlegt.
    13. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Oberwalze angreifende Organ (14) über einen Flaschenzug an der Meßwelle befestigt ist.
    14. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Meßwelle über der Oberwalze einstellbar ist.
    15. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Gestelles einstellbar ist.
    16. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der abgespreizte Fuß einen Winkel aufweist, der hinter einen geeigneten Maschinenteil in der Nähe der Auflage gehakt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 165 477, 910 755.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 042 923, 1 051 699.
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