DE1106499B - Verfahren zum Polymerisieren eines Esters der Methacrylsaeure mit einem einwertigen Alkohol mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen - Google Patents
Verfahren zum Polymerisieren eines Esters der Methacrylsaeure mit einem einwertigen Alkohol mit bis zu 4 KohlenstoffatomenInfo
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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- C08F20/10—Esters
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren,
nach dem lineare, Kopf-zu-Schwanz-Polymerisate aus Estern von Methacrylsäure und einwertigen Alkoholen
mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen hergestellt werden können. Unter derJBezeichnung »Polymerisate« sind im vorliegenden
Falle auch Mischpolymerisate zu verstehen. Die erfindungsgemäßen
Polymerisate sind normalerweise im wesentlichen nicht verzweigt, wobei jedoch Mischpolymerisate
mit difunktionellen Monomeren Verzweigungen aufweisen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Ester der Methacrylsäure mit einem einwertigen Alkohol, der bis
zu 4 Kohlenstoffatome aufweist, nach einem Verfahren polymerisiert, bei dem der Ester zu einer Verbindung der
Formel RMgX, worin R einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest und X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet,
zugesetzt wird, wobei diese Verbindung gegebenenfalls mit einer Flüssigkeit gemischt sein kann, die den
Ester zu lösen vermag. Dabei sollen in Hinsicht auf größtmögliche Ausbeuten die Bestandteile gut homogen
vermischt werden, z. B. durch Verrühren oder durch Bewegen, und das homogene Vermischen wird ferner auch
am besten während der einsetzenden Polymerisationsreaktion fortgesetzt. Um die Wirtschaftlichkeit mit
maximaler Wirkung des Verfahrens zu kombinieren, werden vorzugsweise Alkylmagnesiumbromide mit bis zu
4 Kohlenstoffatomen angewandt.
Die genannten Magnesiumverbindungen werden bekanntlich zweckmäßigerweise als Lösungen in einem
Äther, z. B. in einem Äther der Formel R' — O — R", worin R' und R" Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylgruppen
bedeuten, die gleich oder verschieden sein können, oder in einem Gemisch derartiger Äther hergestellt. Die Verbindungen
können ferner als Lösung in einem tertiären Amin, z. B. Dimethylanilin, oder einem N-Alkylmorpholin
erzeugt werden.
Bei einer Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens ist die angeführte Flüssigkeit kein Lösungsmittel für die
Magnesiumverbindung, und diese Verbindung wird aus einer Lösung in einem Äther durch Zusatz eines flüssigen
paraffinischen Kohlenwasserstoffs oder einer Erdölfraktion oder eines flüssigen synthetischen Kohlenwasserstoffs,
der praktisch aus paraffinischen Kohlenwasserstoffen besteht, ausgefällt. Die Temperatur und der
Druck, die bei dieser Ausfällung angewandt werden, sollen selbstverständlich so gewählt werden, daß der
angewandte Kohlenwasserstoff flüssig ist. Die Magnesiumverbindung wird normalerweise beim Ausfällen in Form
eines Öls erhalten. Dieses kann als solches oder in Verbindung mit einer Verdünnungsflüssigkeit, mit der es
nicht mischbar ist, in der jedoch das Methacrylat löslich ist, angewandt werden. Eine sehr geeignete Verdünnungsflüssigkeit ist ein Gemisch aus einem Äther, wie er auch
als Lösungsmittel bei der Herstellung der Magnesium-Verfahren zum Polymerisieren
eine^ Ester^ der Methacrylsäure
mit einem einwertigen Alkohol
mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen
eine^ Ester^ der Methacrylsäure
mit einem einwertigen Alkohol
mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited,
London
London
Vertreter: Dr.-Ing. H. Fincke,
Berlin-Lichterfelde, Drakestr. 51,
Dipl.-Ing. H. Bohr und Dipl.-Ing. S. Staeger,
München 5, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 20. März und 4. September 1957
Großbritannien vom 20. März und 4. September 1957
Peter Markey, Harrogate, Yorkshire, Brian Mills,
Percy Arthur Small, Welwyn Garden City,
Percy Arthur Small, Welwyn Garden City,
Hertfordshire,
und Annette La Touche Turner-Jones,
Barnet, Hertfordshire (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
verbindung angewandt wird, und einem Kohlenwasserstoff in einer solchen Menge, daß die Magnesiumverbindung
ausgefällt wird.
Das Verfahren kann ferner in einer Flüssigkeit durchgeführt werden, in der sowohl die Magnesiumverbindung
als auch das Methacrylat löslich, ist. Bei dieser Ausführungsform bildet sich praktisch sofort, wenn das Methacrylat
zugesetzt wird, ein Niederschlag, und vorzugsweise ist die Menge an zugesetztem Methacrylat geringer als die
Menge der angeführten vorhandenen Flüssigkeit.
Um gute Ausbeuten an den genannten Polymerisaten bei gleichzeitig angemessenen Reaktionsgeschwindigkeiten
zu erzielen, soll die Temperatur der Polymerisationsreaktion zwischen —25 und +5O0C liegen und
Druck und Temperatur so kombiniert werden, daß sowohl das Methacrylat als auch das gegebenenfalls angewandte
Verdünnungsmittel praktisch vollständig in flüssiger Form vorliegen.
Da die Magnesiumverbindungen gegenüber Sauerstoff, Kohlendioxyd und Feuchtigkeit empfindlich sind, werden
deren Herstellung und das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise in einer inerten Atmosphäre, z. B. in einer
Stickstoff- oder Argonatmosphäre, durchgeführt.
109 580/445
Erfindungsgemäß wurde ferner gefunden, daß eine neue Form von Methylmethacrylatpolymerisat nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren erzeugt werden kann. Diese neue Polymerisatform unterscheidet sich von den bekannten
Methylmethacrylatpolymerisaten im Infrarotabsorptionsspektrum und auch insofern, als sie kristallisierbar
ist. Zu derartigen Polymerisaten gehören auch Mischpolymerisate, die einen geringen Mengenanteil
mischpolymerisiertes Monomeres enthalten, wie in den Beispielen 14 bis 16 erläutert wird. Das besondere Unter-Scheidungsmerkmal
im Infrarotabsorptionsspektrum ist eine Absorptionsbande bei 955 cm"1. Ferner wurde festgestellt,daß
die erfindungsgemäßenPolymerisate schwache Absorptionsbanden bei 1063, 965, 913, 825 und 809 cm-1
aufweisen. Einige dieser Banden können jedoch auf Verunreinigung mit den bekannten Methylmethacrylatpolymerisaten
zurückgeführt werden, und deswegen muß die bei 955 cm"1 liegende Bande als spezifisch für die neuen
Polymerisate angesehen werden. Diese neuen Polymerisate zeigen ferner die Absorptionsbanden bei 990, 840
und 747 cm"1, die auch bei den bekannten Methylmethaciylatpolymerisaten
gefunden werden.
Obwohl diese neuen Methylmethacrylatpolymerisate nach dem erfindungsgemäßen Verfahren bei Temperaturen
von weniger als 153C erhalten werden können, ist das
oberhalb 15:'C erzeugte Polymerisat überwiegend die
neuartige Form des Polymerisats.
Das Polymerisat, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren oberhalb 15: C hergestellt wird, fällt im allgemeinen
direkt kristallin an. Die Kristallinität eines derartigen Polymerisats kann durch Tempern, das
vorzugsweise mindestens 2 Stunden durchgeführt wird, verbessert werden. Das Tempern kann man bei einer
Temperatur zwischen dem Kautschuk-Glasumwandlungspunkt des Polymerisats (60 bis 80"C) und dem Schmelzpunkt
eines zu behandelnden Polymerisats bewirken, wobei die Temperatur vorzugsweise 15 bis 25 Celsiusgrade
unterhalb des Schmelzpunktes der zu behandelnden Polymerisate liegt. Durch Tempern wird der Schmelzpunkt
der erfindungsgemäßen Polymerisate heraufgesetzt. Maximale Schmelzpunkte, die erhalten wurden,
sind 1503C (nicht getempert] und 1600C (getempert),
wie mit Hilfe eines mit einem heizbaren Tisch versehenen Polarisationsmikroskops bestimmt wurde.
Nachdem die erfindungsgemäßen Polymerisate einmal geschmolzen worden sind, kristallisieren sie normalerweise
nicht. Um ihre Kristallinität wieder zu erzielen, nachdem sie geschmolzen wurden, können folgende
Verfahren angewandt werden:
1. Eine Probe mit frischen Oberflächen wird mit einer 5a
Flüssigkeit, die das Polymerisat zu quellen vermag, z. B. mit Diäthyläther, bei Raumtemperatur oder mit siedendem
Diisopropyläther behandelt. Nach dieser Behandlung kann man tempern, um die erzielte Kristallinität zu
erhöhen.
2. Das Polymerisat wird bei einer Temperatur, bei der es eine kautschukartige Schmelze ist, ausgepreßt, schnell
gestreckt, abgeschreckt und — während Schrumpfung verhindert wird — auf einer zwischen seinem Kautschuk-Glasumwandlungspunkt
(60 bis 80= Cj und seinem Schmelzpunkt, d. h. seinem Schmelzpunkt nach dem Abschrecken
und vor diesem Tempern, liegenden Temperatur und vorzugsweise auf 90 bis 120'C gehalten. Sehr geeignete
Temperaturen zum Strecken und Tempern sind 240 bzw. 110"C. Oft muß mindestens 1 Stunde getempert werden,
damit größtmögliche Kristallinität auftritt. Da eine kautschukartige Schmelze für dieses Kristallisierungsverfahren
erforderlich ist, ist dieses selbstverständlich nur für hochmolekulare Polymerisate, insbesondere für
Polymerisate mit einer reduzierten Viskosität von nicht weniger als 0,5 geeignet, wobei die reduzierte Viskosität
die durch 0,6 geteilte spezifische Viskosität bei 20cC
einer Lösung in Chloroform, die 0,6 g/ccm enthält, ist. Dieses zweite Kristallisierungsverfahren kann man
anwenden, um kristalline Fasern und Filme mit orientierter Kristallstruktur zu erzeugen. Der Faserwiederholungsabstand
dieser Kristallstruktur ist 10,5 ± 0,1 Ä. Die stärksten Reflexionen, die auf Röntgeninterferenzaufnahmen
sichtbar sind, sind folgende:
| 4. Schichtlinie | Intensität | S | *r | 0 | 0,147 | d (A) | |
| visuelle | S S |
0 0 |
0,257 0,295 |
||||
| Schätzung | VW | 0 | 0,390 | 10,4 | |||
| c | VS | 0,147 | 0,196 | 6,0 5,2 |
|||
| Äquatorialschicht < | W Wl Doublet ί |
0,147 0,147 |
0,271 0,323 |
3,95 | |||
| [ | Wj υοηοιβτ ^ | 0,147 | 0,334 | 6,3 | |||
| c | VW M |
0,293 0,293 |
0,344 0,391 |
5,0 4,34 |
|||
| 1. Schichtlinie < | MS | 0,440 | 0,214 | 4,22 | |||
| [ | MS | 0,440 | 0,266 | 3,41 3,15 |
|||
| 2. Schichtlinie I | MS | 0,440 | 0,325 | 3,15 | |||
| [ | M | 0,586 | 2,99 | ||||
| 3. Schichtlinie < | 2,82 | ||||||
| I | Meridional- | ||||||
| streifen | |||||||
Die Symbole besitzen die übliche, in den Lehrbüchern für Kristallographie angegebene Bedeutung, ζ und ξ sind
die zylindrischen Koordinaten des reziproken Gitters, wobei ζ parallel zur Faserachse und ξ senkrecht zur
Faserachse gemessen wird.
ξ 2 = 2sina,
2 sin σ
σ = Bragg-Winkel der Reflexion.
d = Abstand der Ebene (bzw. Ebenen), die zur
Reflexion beiträgt.
2 = Wellenlänge der Röntgenstrahlen, Cu K0,
2 = Wellenlänge der Röntgenstrahlen, Cu K0,
= 1,542 Ä.
Einige der Reflexionen waren diffus und können durch eine oder mehrere überlappende Reflexionen verursacht
worden sein. Die Genauigkeit der f-Werte beträgt im Äquator ±2%, nimmt jedoch zur dritten Schichtlinie
auf etwa ±5°/0 ab.
Die photographischen Diagramme zeigen eine starke, amorphe Bande bei 6,6 Ä und zwei schwächere Banden
bei etwa 3,0 Ä und 2,15 Ä.
Die Röntgeninterferenzaufnahmen von gut kristallinen Polymerisaten, die ohne das orientierende Kristallisierverfahren
CVerfahren 2) erhalten wurden, zeigten pulverartige Ringe mit Maxima bei den folgenden Abständen:
| Intensität | Abstand (d in Ä) |
| MS | 10,3 |
| VS | 6,15 |
| MS | 5,15 |
| W | 4,3 |
| M | 3,15 |
| W | 2,8 |
| VW | 2,5 |
| VW | 2,1 |
In dieser Tabelle bedeutet S intensiv, MS weniger intensiv, VS sehr intensiv, M mittelmäßig, W schwach
und VW sehr schwach.
Die neuen erfindungsgemäßen kristallinen Polymerisate sind transparente, steife Feststoffe, die gegenüber
Oxydation und Abbau durch Licht und alkalische Flüssigkeiten widerstandsfähig sind. Sie zeigen eine
geringe Wasserabsorption und werden durch Wasser kaum benetzt. Die Durchlässigkeit für Gase und Öle ist
gering. Sie können mit verschiedenen Molekulargewichten, z. B. Molekulargewichten über 10 000, hergestellt werden
und sind im allgemeinen am brauchbarsten, wenn ihre Molekulargewichte über 50000 liegen. Es sei bemerkt,
daß sie hochschmelzende, thermoplastische Stoffe darstellen, die in der Kunstharzindustrie Anwendung finden.
Sie können ferner als verstärkende Füllstoffe für Butadien-Acrylsäurenitrü-Kautschuk
angewandt werden, wie die folgenden Ergebnisse zeigen:
Es wurde eine Masse der folgenden Zusammensetzung hergestellt, wobei Teile Gewichtsteile bedeuten:
| Bestandteile | Blind probe |
Masse A | Masse B |
| Polymethylmethacrylat ge mäß der Erfindung; durchschnittliches Mole kulargewicht (Viskosi tätsbestimmung) ~135 000 Bis- (2-hydroxy-3 «-methyl - cyclohexyl-5-methyl- phenyl)-methan Zinkoxyd Stearinsäure Benzthiazyldisulfid Schwefel |
1 3 0,5 1,0 1,5 |
1 3 0,5 1,0 1,5 |
20 1 3 0,5 1,0 1,5 |
| Bestandteile | Blind probe |
Masse A | Masse B |
| Mischpolymerisat aus 66 °/0 Butadien und 32 °/0 Acryl- säurenitril Polymethylmethacrylat ge mäß der Erfindung; durchschnittliches Mole kulargewicht (Viskosi tätsbestimmung) ~50000) |
100 | 100 20 |
100 |
Diese Massen wurden erzeugt, indem der Kautschuk auf einer Mühle bei 160 bis 165° C gewalzt, das Bis-(2
- hydroxy - 3α - methylcyclohexyl - 5 - methylphenyl) - methan
und anschließend das Polymethylmethacrylat — soweit angewandt — zugesetzt und das Gemisch so
lange vermählen wurde, bis es homogen aussah. Das erhaltene Gemisch wurde anschließend gekühlt und bei
50 bis 700C mit den anderen Bestandteilen der Massen
vermählen. Aus der Masse wurden bei 1500C 25 Minuten
lang Probestücke geformt. Dabei wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Material
Zugfestigkeit
(kg/cm=)
(kg/cm=)
Dehnung bis zum Bruch
| (1) | (2) | 9,9 | 14,8 | (3) | (4) | (5) | 5 |
| 100 | 300 | 8,5 | 12,0 | Elasti | Bleibende | 5 | |
| 6,7 | 8,5 | H | zität | Dehnung («/„) | 10 | ||
| (kg/cm2) | Wo) | 15 Sek. 1 Stunde | |||||
| 48 | 52V8 | 30 | |||||
| 48,5 | 53 | 25 | |||||
| 41 | 59 | 35 |
Masse A ..
Masse B ..
Blindprobe
Masse B ..
Blindprobe
90
87,2
21
860
880
677
880
677
(1) Zugkraft bei Dehnung von 100 °/0.
(2) Zugkraft bei Dehnung um 300 »/„.
(3) Härte.
(4) Bei 200C.
(5) Verbleibende Dehnung in 0I0, nachdem die Probe 1 Stunde um 30Ό °/0 gedehnt und die angegebene Zeit der Kontraktion überlassen
wurde.
Die folgenden Beispiele wurden in Stickstoffatmosphäre durchgeführt.
0,5 Mol Äthylmagnesiumbromid in 300 ecm Äther wurden mit 325 ecm Petroläther (Kp. 100 bis 120° C)
behandelt, worauf sich ein dunkles Öl abtrennte. In das gut gerührte Gemisch wurde 1,0 Mol Methylmethacrylat
eingegeben, wobei die Temperatur unter 40° C gehalten wurde. Nach 1 V2stündigem Rühren wurde die dicke
Suspension mit 100 ecm n-Chlorwasserstoffsäure behandelt
und ein gräulicher Feststoff gesammelt.
Anorganisches Material wurde entfernt, indem dieser Feststoff in einem Gemisch von 200 ecm Methanol,
190 ecm Wasser und 10 ecm konzentrierter Salzsäure
verrührt wurde. Dabei wurden nach dem Trocknen im Vakuum 29,6 g eines harten, weißen Feststoffes erhalten,
dessen Aschegehalt 0,4 °/„ betrug.
0,1 Mol Äthylmagnesiumbromid in 100 ecm Äther wurde mit 400 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) behandelt.
Dabei wurde eine ölige Schicht gebildet. Innerhalb von 30 Minuten wurden langsam 30 g Methylmethacrylat
zugefügt, wobei die Temperatur langsam auf 40° C anstieg. Nach 2stündigem Rühren wurde die Suspension
mit 50 ecm n-Chlorwasserstoffsäure und 50 ecm Methanol behandelt. Das weiße Polymerisat wurde gesammelt
und 1 Stunde in einem Gemisch von 2n-Chlorwasserstoffsäure (150 ecm) und Methanol (250 ecm) zur
Beseitigung von anorganischem Material verrührt.
Nach dem Trocknen im Vakuum wurden 10,7 g eines harten, weißen Pulvers erhalten.
55
0,1 Mol n-Propylmagnesiumbromid wurde in 100 ecm
Äther hergestellt und mit 200 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) versetzt. Die erhaltene Suspension der öligen
Verbindung wurde mit 25 g Methylmethacrylat mit einer solchen Geschwindigkeit versetzt, daß die Temperatur
nicht über 35° C anstieg.
Das Produkt wurde wie im vorstehenden Beispiel isoliert, wobei 14,0 g eines weißen Pulvers erhalten
wurden.
65
25 g Methylmethacrylat wurden zu einer Lösung von
0,1 Mol n-Butylmagnesiumchlorid in 100 ecm Äther und
200 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 8O0C) gegeben und
das zweiphasige Gemisch 2 Stunden gerührt. Danach
7 8
wurden 6,9 g Polymerisat in Form eines weißen, körnigen wobei 5,9 g Polymerisat (20%, bezogen auf Monomeres)
Feststoffes isoliert. als weißer, körniger Feststoff erhalten wurden.
Beispiel 5 Beispiel 10
0,1 Mol n-Amylmagnesiumbromid in 100 ecm Äther 5 Wie im Beispiel 8 wurden 0,243 Mol Methylmethacrylat
wurde mit 200 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) ver- und 0,023 Mol Athylmagnesiumbromid in 50 ecm Isosetzt.
Anschließend wurden 25 g Methylmethacrylat dem propyläther und 100 ecm Methylcyclohexan zusammengut
gerührten Gemisch zugesetzt, wobei die Temperatur gegeben, das Gemisch 21I2 Stunden gerührt und wie im
auf 40° C gehalten wurde. Kurz nach Beginn der Umset- Beispiel 1 aufgearbeitet. Dabei wurden 8,2 g Polymerisat
zung bildeten sich im Gemisch zwei flüssige Phasen. Nach io in Form eines weißen, körnigen Feststoffes erhalten
I1/„stündigem Rühren wurde die dicke Suspension mit (34% Ausbeute, bezogen auf Monomeres).
100 ecm n-Chlorwasserstoffsäure behandelt und ein . .
gräulicher Feststoff gesammelt. Anorganisches Material .Beispiel Il
wurde aus diesem Feststoff entfernt, indem er mit einem Wie im Beispiel 8 wurden 0,159 Mol Methylmeth-
Gemisch von 200 ecm Methanol, 190 ecm Wasser und 15 acrylat und 0,016 Mol Athylmagnesiumbromid in 50 ecm
10 ecm konzentrierter Chlorwasserstoffsäure verrührt Diäthylanilin und 100 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C)
wurde. Danach wurden 4,1 g eines nahezu weißen Pulvers zusammengegeben. Dann wurde 3 Stunden bei Raumerhalten,
temperatur gerührt und wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. •D··, g Dabei wurden 1,4 g Polymerisat als weißer, körniger
bP 20 Feststoff erhalten (9% Ausbeute, bezogen auf einge-0,309
Mol Methylmethacrylat wurden tropfenweise setztes Monomeres). innerhalb von 12 Minuten in eine gut gerührte Lösung Beispiel 12
von 0,05 Mol Athylmagnesiumbromid in 50 ecm Äther
gegeben. Die Temperatur wurde durch Kühlen auf 20° C Wie im Beispiel 8 wurden 0,3 Mol Methylmethacrylat
gehalten. Gegen Ende des Zusatzes hatte sich ein Öl 25 und Athylmagnesiumbromid in 42 ecm Phenetol und
abgeschieden, das bald erstarrte. Das Gemisch wurde 84 ecm Cyclohexan zusammengegeben und 2 Stunden
noch 2 Stunden gerührt, anschließend langsam unter gerührt. Anschließend wurde wie im Beispiel 1 aufge-Kühlen
mit 50 ecm Methanol und dann mit 100 ecm arbeitet. Dabei wurden 5,3 g Polymerisat als weißer,
n-Chlorwasserstoffsäure versetzt. Nach weiterem 1Z2StUn- körniger Feststoff erhalten (18% Ausbeute, bezogen auf
digem Rühren wurde das Gemisch nitriert und der Fest- 30 Monomeres).
stoff mit Methanol verrührt, mit einem Gemisch von Beispiel 13
50 Volumteilen Methanol und 50 Volumteilen n-Chlorwasserstoffsäure
gut gewaschen, nochmals mit Methanol Über Natrium getrockneter Petroläther (Kp. 60 bis
gewaschen und im Vakuum bei 60° C getrocknet. Dabei 80° C) wurde zu einer Lösung von 0,05 Mol Äthylwurden
17,1 g ^55% Ausbeute) eines ähnlichen weißen 35 magnesiumbromid in 50 ecm trockenem Äther gegeben.
Pulvers erhalten. Die erhaltene dunkle Emulsion wurde innerhalb von
15 Minuten mit 20 ecm (0,17 Mol) frisch destilliertem
Beispiel 7 Äthylmethacrylat versetzt. Die Temperatur des Reak
tionsgemisches stieg dabei nicht merklich an. Das Ge-
Aus einer ätherischen Lösung von 0,05 Mol Äthyl- 4.0 misch wurde anschließend 2 Stunden bei 20= C- gerührt,
magnesiumbromid wurde durch Destillation der größte wonach 50 ecm 0,1 n-Chlorwasserstoffsäure zugesetzt
Teil des Äthers entfernt. Der erhaltene Festkörper wurde wurden. Der so gebildete klebrige Niederschlag wurde
in 50 ecm Benzol gelöst. Innerhalb von 20 Minuten ließ in heißem Methanol gelöst; nach dem Kühlen dieser
man 0,309 Mol Methylmethacrylat in diese Lösung ein- Lösung bildete sich eine gummiartige Ausfällung, die
tropfen, während diese gut gerührt und auf 23 bis 30° C 45 nach dem Trocknen über Schwefelsäure eine gelbbraune
sehalten wurde. An der Wandung des Kolbens sammelte kautschukartige Masse (5,3 g) bildete,
sich bald ein grauer klebriger Feststoff. Das Gemisch .
wurde 2 Stunden gerührt und wie im Beispiel 1 aufge- Beispiel 14
arbeitet, wobei ein'ähnliches weißes Pulver (5,1 g; 17% 28,1g (0,281 Mol) Methylmethacrylat und 1,28 g
Ausbeute; erhalten wurde. 50 (0,0153 Mol, 5,4 Molprozent) Methylisopropenylketon
wurden langsam einem Gemisch von 0,05 Mol Äthyl-
Beispiel 8 magnesiumbromid in 20 ecm Äther und 40 ecm Petrol
äther (Kp. 60 bis 80° C), das mit 0,18 g Wasser versetzt
0,295 Hol Jiethylmethacrylat wurden innerhalb von worden war, unter Rühren und in Stickstoffatmosphäre
27 Minuten einem gut gerührten Gemisch von 0,1 Mol 55 bei 20° C zugesetzt. Das Gemisch wurde 2 Stunden ge-Phenylmagnesiumbromid,
42 ecm Äther und 85 ecm rührt, mit 50 ecm Methanol und 50 ecm 2n-ChIorwasser~
Petroläther (Kp. 60 bis 80: Cj bei 16 bis 25° C zugesetzt. stoffsäure versetzt, das unlösliche Polymerisat abfiltriert,
Das Gemisch wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur mit einem Gemisch von 20 Volumprozent Methanol und
gerührt und wie im Beispiel 1 aufgearbeitet, wobei 5,5 g 20 Volumprozent 2n-Chlorwasserstoffsäure verrührt, gut
Polymerisat (19%, bezogen auf Monomeres) als weißer, 60 mit Methanol gewaschen und im Vakuum bei 60: C
körniger Feststoff erhalten wurden. getrocknet.
Es wurden 3,5 g eines weißen kristallisierbaren Pulvers Beispiel 9 erhalten, was einer Ausbeute von 12%, bezogen auf
gesamtes Monomer, entspricht.
0,3 Mol ?dethylmethacrylat wurden innerhalb von 65
32 Minuten zu einem gut gerührten Gemisch von 0,1 Mol Beispiel 15
Cyclohexylmagnesiumbromid, 59 ecm Äther und 118 ecm Ein Gemisch von 28 g (0,28 Mol) Methylmethacrvlat
Petroläther (Kp. 60 bis 80c C) bei 16,22° C gegeben. und 1,76 g (0,026 Mol, 9,3 Molprozent, bezogen "auf
Das Gemisch wurde weitere 2 Stunden bei Raumtempe- Methylmethacrylat) Methacrylsäurenitril wurde unter
ratur gerührt und wie im Beispiel 1 aufgearbeitet, 70 Rühren in Stickstoffatmosphäre bei 20° C langsam zu
10
dem im Beispiel 14 beschriebenen Katalysatorgemisch gegeben, 2 Stunden gerührt und wie im Beispiel 14 aufgearbeitet.
Es wurden 12,4 g eines weißen Pulvers (42 °/0, bezogen
auf Gesamtmenge an Monomeren) erhalten, das sich bei der Röntgenstrukturanalyse als kristallin erwies und
0,3 °/0 Stickstoff enthielt (entsprechend 1,8 °/0 Methacrylsäurenitril).
Ein Gemisch von 30 g (0,30 Mol) Methylmethacrylat und 0,219 g (0,0011 Mol, 0,367 Molprozent) Glykoldimethacrylat
wurde langsam unter Stickstoff bei 20° C zu einem gut gerührten Gemisch von 0,05 ecm Mol
Athylmagnesiumbromid, 21 ecm Äther und 42 ecm
Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden gerührt und wie im Beispiel 14
aufgearbeitet.
Es wurden 15,6 g eines weißen kristallisierbaren Pulvers erhalten, das in Chloroform praktisch unlöslich
war. Dies entspricht einer Ausbeute von 52°/0, bezogen auf die gesamten Monomeren.
100 g (1 Mol) Methylmethacrylat wurden tropfenweise einem gut gerührten Gemisch von 0,4 Mol Athylmagnesiumbromid,
400 ecm Äther und 800 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) unter Stickstoff zugesetzt, wobei die
Temperatur auf 20 bis 30° C gehalten wurde. Das Gemisch wurde I1Z2 Stunden gerührt und wie im Beispiel 14,
jedoch unter Verwendung von etwa der vierfachen Menge Methanol und Chlorwasserstoffsäure, aufgearbeitet.
Es wurden 12,5 g eines weißen kristallisierbaren Pulvers erhalten; dies entspricht einer Ausbeute von 12,3 °/0,
bezogen auf das Monomere. Nach 3stündigem Tempern bei 130° C betrug der kristalline Schmelzpunkt 160° C,
wie mit Hilfe der Doppelbrechung bestimmt wurde.
n-Propylmethacrylat innerhalb von 15 Minuten bei
Raumtemperatur versetzt. Dabei fiel ein weißer klebriger Feststoff aus.
Das Gemisch wurde weitere 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann mit 50 ecm 2n-Chlorwasserstoffsäure
versetzt, worauf sich zwei klare Schichten bildeten; die obere Schicht wurde mit NaHCO3-Lösung
und Wasser säurefrei gewaschen, getrocknet und zu einem gelben, viskosen Öl eingeengt, indem sie im
Vakuum bei Raumtemperatur abgedampft wurde. Dieses Öl war in Methanol löslich.
Es wurde wie im Beispiel 19 gearbeitet, nur wurden 20,5 ecm frisch destilliertes Isopropylmethacrylat eingesetzt.
Nach der Isolierung des Produkts in der vorstehend beschriebenen Weise wurden ungefähr 18 ecm einer
leicht gelben, in Methanol löslichen, gummiartigen Masse erhalten.
40
0,15 Mol n-Butylmethacrylat wurden tropfenweise
unter Stickstoff bei — 60 bis — 50° C zu einem gut gerührten Gemisch von 0,028 Mol n-Butylmagnesiumchlorid,
20 ecm Äther und 40 ecm Petroläther (Kp. 60 bis 80° C) gegeben. Das Gemisch wurde 2 Stunden bei
— 50° C gerührt, mit 50 ecm Methanol und danach mit 50 ecm 2n-Chlorwasserstoffsäure versetzt. Es bildete sich
dabei kein Niederschlag. Die obere Schicht des Gemisches wurde abgetrennt und im Vakuum eingedampft, wobei
eine klare gummiartige, in Methanol lösliche Masse (80 °/0
Ausbeute, bezogen auf Monomeres) erhalten wurde.
0,05 Mol Athylmagnesiumbromid wurden in 50 ecm
trockenem Äther hergestellt. Dann wurden 100 ecm trockener Petroläther iKp. 60 bis 80° C) zugefügt und
das erhaltene Gemisch mit 20,0 ecm frisch destilliertem
Durch Zusatz von 20 ecm frisch destilliertem Isobutylmethacrylat
zu 0,05 Mol Athylmagnesiumbromid gemäß der im Beispiel 19 beschriebenen Weise wurden 6,0 g
eines mißfarbenen Sirups erhalten, der sich in warmem Methanol glatt löste.
Claims (6)
1. Verfahren zum Polymerisieren eines Esters der Methacrylsäure mit einem einwertigen Alkohol mit bis
zu 4 Kohlenstoffatomen, dadurch gekennzeichnet, daß man diesen Ester zu einer Verbindung der
Formel RMgX gibt, wobei R einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest und X ein Chlor- oder
Bromatom bedeutet und diese Verbindung mit einer Flüssigkeit gemischt sein kann, die den Ester zu
lösen vermag.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestandteile, wenn der Ester zu der Magnesiumverbindung gegeben wird, miteinander
homogen vermischt werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile während der Polymerisation gemischt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Magnesiumverbindung
ein Alkylmagnesiumbromid mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen angewandt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnesiumverbindung
mit einer Flüssigkeit gemischt ist, die den Ester zu lösen vermag, in der jedoch die
Magnesiumverbindung nahezu unlöslich ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit ein Gemisch aus einem
Äther und einem aliphatischen Kohlenwasserstoff ist.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind vier Prio ritätsbelege ausgelegt worden.
10Ϊ 580/445 5.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB911457A GB837227A (en) | 1957-03-20 | 1957-03-20 | Methacrylate polymers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1106499B true DE1106499B (de) | 1961-05-10 |
Family
ID=9865638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI14572A Pending DE1106499B (de) | 1957-03-20 | 1958-03-19 | Verfahren zum Polymerisieren eines Esters der Methacrylsaeure mit einem einwertigen Alkohol mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1106499B (de) |
| FR (1) | FR1202963A (de) |
| GB (1) | GB837227A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4086202A (en) * | 1976-07-30 | 1978-04-25 | Addressograph Multigraph Corporation | Non-aqueous polymeric dispersion and matte coatings produced therefrom |
| RU2250236C1 (ru) * | 2003-08-12 | 2005-04-20 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Научно-исследовательский институт химии и технологии полимеров им. акад. В.А. Каргина с опытным заводом" (ФГУП "НИИ полимеров") | Способ получения листового органического стекла для нейтральных светофильтров |
| RU2330213C1 (ru) * | 2006-11-15 | 2008-07-27 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Всероссийский научно-исследовательский институт авиационных материалов" (ФГУП "ВИАМ") | Способ получения листового органического стекла для нейтральных светофильтров |
-
1957
- 1957-03-20 GB GB911457A patent/GB837227A/en not_active Expired
-
1958
- 1958-03-19 DE DEI14572A patent/DE1106499B/de active Pending
- 1958-03-20 FR FR1202963D patent/FR1202963A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1202963A (fr) | 1960-01-14 |
| GB837227A (en) | 1960-06-09 |
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