DE1106643B - Leisten zum Herstellen von Schuhwerk - Google Patents

Leisten zum Herstellen von Schuhwerk

Info

Publication number
DE1106643B
DE1106643B DET15092A DET0015092A DE1106643B DE 1106643 B DE1106643 B DE 1106643B DE T15092 A DET15092 A DE T15092A DE T0015092 A DET0015092 A DE T0015092A DE 1106643 B DE1106643 B DE 1106643B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
sole
footwear
last
shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15092A
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Wik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRETORN GUMMIWERKE GmbH
Original Assignee
TRETORN GUMMIWERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRETORN GUMMIWERKE GmbH filed Critical TRETORN GUMMIWERKE GmbH
Priority to DET15092A priority Critical patent/DE1106643B/de
Publication of DE1106643B publication Critical patent/DE1106643B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/0009Producing footwear by injection moulding; Apparatus therefor
    • B29D35/0018Moulds
    • B29D35/0045Sealing means for the mould cavity
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/026Lasts for making rubber footwear or for vulcanizing rubber soles to footwear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/0054Producing footwear by compression moulding, vulcanising or the like; Apparatus therefor
    • B29D35/0063Moulds
    • B29D35/009Sealing means for the mould cavity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Leisten zum Herstellen von Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf einen Leisten zum Aufvulkanisieren oder Anschweißen ohne Bindemittel von randaufweisenden Sohlen auf Leder- oder Stoffschuhwerk.
  • Bei einem Schuhwerk mit Oberteil aus Leder, Textilien oder Kunststoffen, der mit der Laufsohle durch einen Rand aus Gummi, gummihaltigem Werkstoff oder gegebenenfalls aus Kunststoff mittels einer Form verbunden wird, sind zum einwandfreien Herstellen, d. b. zum festen Verbinden des Oberteils mit der Laufsohle, im wesentlichen die nachstehend erläuterten Forderungen zu erfüllen: Der Sohlenrandbereich soll eine saubere, glatte und möglichst porenfreie Oberfläche aufweisen; sofern der Schuhwerkoberteil aus einem Schaft mit eingebetteter Futtersohle besteht, müssen die Nähte zwischen Oberteil und Futtersohle in dem den Sohlenbereich bildenden Werkstoff tadellos eingebettet sein, wobei angestrebt wird, für den Sohlenrandbereich möglichst wenig Werkstoff zu verwenden. Die Hinternaht des Schuhwerkes soll einwandfrei senkrecht sitzen. Der in den Sohlenbereich des Schuhwerkes zwischen Futtersohle und Laufsohle eingelegte bzw. eingebettete Zwischenwerkstoff soll beim Vulkanisieren oder Einspritzen des Randwerkstoffes locker und elastisch bleiben, damit er seine Eigenschaften als Fußbettung und Wärmeisolierung einwandfrei erfüllen kann. Ein Schuhwerk, das vulkanisiert wird, soll endlich in möglichst kurzer Heizzeit so weit fertig sein, daß Oberteil und Laufsohle dauerhaft verbunden sind.
  • Zum Erläutern der vorliegenden Erfindung wird von einem Schuhwerk ausgegangen, dessen Sohlenrandbereich auf Kautschukgrundlage hergestellt ist, d. h. daß der Schuh durch Vulkanisieren fertiggestellt wird. Zum Herstellen solchen Schuhwerkes wurde bisher beispielsweise eine Vulkanisierform verwendet, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, die einen Querschnitt durch eine solche Form mit zwecks Vulkanisierens darin befindlichem Schuhwerk darstellt. Ein Oberteilleisten 1, ein Formunterteil 2 und ein Formrahmen 3 bilden in bekannter Weise Bestandteile einer üblichen Vulkanisierpresse; sie sind außerdem, damit die für das Vulkanisieren erforderliche Wärme durch die Teile der Form an das zu vulkanisierende Gummi übertragen wird, mit einer Wärmequelle, beispielsweise einer elektrischen Heizung, verbunden.
  • Ein auf dem Leisten 1 befindlicher Schuhoberteil 4 weist eine angenähte Futtersohle 5 auf (Fig. 1). Eine zum Anvulkanisieren eingelegte Laufsohle 6 ist von einem für die Bettung vorgesehenen elastischen Zwischenwerkstoff 7, z. B. Filz oder Schaumstoff, durch einen inneren Hohlraum 8 der Form getrennt, der zum Herstellen einer festen Verbindung zwischen dem Schuhoberteil bzw. dem Schaft und der unteren Laufsohle mit einem Gummiwerkstoff, wie Schwammkautschuk, angefüllt ist.
  • Bei Verwenden einer Form gemäß vorstehender Erläuterung können jedoch die vorgenannten Anforderungen, die an Schuhwerk gestellt werden, insbesondere aus folgenden Gründen nur unvollkommen erreicht werden: Da der in dem Hohlraum 8 eingeschlossene Schwammgummiwerkstoff beim Vulkanisieren zum Teil nach innen unter den elastischen Zwischenwerkstoff 7 bewegt werden kann und infolgedessen zum porenfreien Ausbilden der Außenfläche 9 des Sohlenrandbereichs nicht der volle gewünschte Druck vorhanden ist, besteht die Möglichkeit, daß an einer Oberfläche 9 des Sohlenrandes Poren- und Lufteinschlüsse entstehen. Ferner ist es bei dieser bekannten Herstellungsart von Schuhwerk erforderlich, die Futtersohle 5 schmaler zu halten, als es der Leistenform des Schuhwerkes entspricht. Demgemäß wird die entsprechende Naht zwischen dem Schuhoberteil und der Futtersohle also mehr nach innen zur Mitte des Schuhwerkes 2 verlegt. Dies ist erforderlich, um einen einwandfreien Sitz des Schuhoberteiles auf dem Leisten zu erreichen und um zu verhindern, daß Teile der Naht bei einer geringen Verschiebung des Schaftes aus der Einbettung des Endbereiches heraustreten. Diese notwendigerweise schmalere Futtersohle 5 verschlechtert das Schuhwerk im Aussehen, wenn nicht zusätzlich eine Decksohle in das Schuhwerk hineingeklebt wird, was jedoch wiederum zusätzliche Werkstoffkosten für die Decksohle selbst und zusätzliche Kosten für diesen Arbeitsvorgang bedingt.
  • Beim Herstellen von Schuhwerk gemäß Fig. 1 kann die Futtersohle in den Schaftoberteil 4 weiterhin nur mit einer verhältnismäßig langsam laufenden überwendlichnähmaschine angenäht werden, damit - wie oben bereits angedeutet - verhindert wird, daß Teile der Futtersohlennähte aus der Schwammgummieinbettung des Sohlenrandbereiches heraustreten, was zu Ausschußware führen würde. Dies ist ein Grund dafür, daß bisher der Sohlenrandbereich gröaller bzw. dicker gehalten werden mußte, als zum einwandfreien Verbinden des Schuhoberteiles mit der I aufsohle erforderlich wäre. Es ist demgemäß erforderlich. den in dem Innenhohlraum 8 vorhandenen Werkstoff eine gewisse Stärke nicht unterschreiten zu lassen, und die Dicke dieses Gummiwerkstoffes ist ein Maßstab für die Zeit zum Fertigvulkanisieren des Schuhes. Außerdem wird durch das Nachinnendringen des Randwerlistoffes der elastische Zwischenwerkstoff 7 (Fig. 1) mehr oder weniger zusammengepreßt, wodurch seine gleichmäßige Struktur zumindest in diesem Bereich rings um das Schuhwerk verlorengeht und demgemäß auch seine elastischen Eigenschaften für den Träger des Schuhwerkes nicht voll ausgenutzt werden. Außerdem wird durch Verringern der in diesem Zwischenwerkstoff ursprünglich gleichmäßig verteilten Lufteinschlüsse die Wärmeisolation dieses Zwischenwerkstoffes verschlechtert.
  • Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, beim Herstellen von Schuhwerk der einleitend gekennzeichneten Art die Zeit zum Fertigvullianisieren von Schuhwerk herabzusetzen.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, ein Schuhwerk zu schaffen, bei dem in der Massenfertigung der aus Gummi, einem gummiartigen Werkstoff oder Kunststoff bestehende Sohlenrandbereich stets eine saubere, glatte und porenfreie Oberfläche aufweist.
  • Des weiteren soll die Erfindung eine Form zum Herstellen von Schuhwerk schaffen, bei dem an Ä'rkstoff für den Sohlenrandbereich gespart werden kann. ohne die sonst vorteilhaften Eigenschaften eines solchen Schuhwerkes irgendwie nachteilig zu beeinflussen.
  • Die Erfindung bezweckt des weiteren, eine Form zu schaffen, bei welcher im Gegensatz zu den bekannten Formen ein Verschieben des Oberteiles mit der Futtersohle gegenüber dem Vulkanisierleisten mit Sicherheit vermieden wird.
  • Die Erfindung bezweckt des weiteren, eine Form zum Herstellen von Schuhwerk zu schaffen, bei welchem der zwischen der Futtersohle und der Laufsohle eingelegte Zwischen werkstoff in seiner Struktur völlig unverändert bleibt.
  • Schließlich beabsichtigt die Erfindung. unter Verwendung der neuen Form ein Schuhwerk zu schaffen, dem verbesserte Ventilations- bzw. Belüftungseigenschaften erteilt werden.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Siohlenfläche des Leistens in an sich bekannter Weise von einem Rand umzogen ist.
  • Nach einer Ausüihrungsform können die Seiten des Randes Unebenheiten. insbesondere Wellungen aufweisen. Ferner kann die leistenferne Begrenzung des Randes eine Nut aufweisen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform kann der Rand von der Sohlenflächenkante zurückgesetzt sein, und er kann des weiteren am gleichen Leisten verschiedene Querschnitte aufweisen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann der Rand unterbrochen sein, und nach einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung kann der Rand leisteneinwärts mehrfach vorgesehen sein.
  • Schließlich kann der Leisten nach einer letzten Ausführungsform der Erfindung nahe dem Rand mindestens eine seitliche Erhebung aufweisen.
  • Es ist ein Leisten zum Herstellen von Stiefeln und Schuhen bekannt, bei welchem an der Unterseite ein umlaufender Rand vorgesehen sein kann, der bei dem bekannten Leisten jedoch ausschließlich dem Zweck des Einstellens der Innensohle des Schuhwerkes dient.
  • Bei dem bekannten Leisten wird der Schuhoberteil mittels einer oder mehrerer Zwischenlagen mit einer Vollgummisohle durch ein Bindemittel in der Art eines Phenolharzbindemittels verbunden. Da die Gummisohle bei diesem bekannten Leisten mit dem Schuhoberteil lediglich an ihrer Oberseite durch die Zwischenschicht oder Zwischenschichten verbunden ist. tritt die der Erfindung gestellte Aufgabe bei diesem Leisten nicht auf.
  • Abgesehen davon, daß die einleitend erläuterten Punkte durch Verwenden eines Leistens gemäß der Erfindung erfüllt sind, liegen die wesentlichsten Vorteile, die durch die Erfindung erzielt werden, darin. daß die Vulkanisierzeit bis zum Fertigstellen des Schuhwerkes - bis zu 5û°/oherabgesetzt werden kann, ohne die ausgezeichnete Verbindung zwischen Oberteil und Randsohlenbereich bzw. Laufsohle zu verschlechtern und damit die Lebensdauer des Schuhwerkes zu verringern.
  • Die Vulkanisierzeit wird unter anderem auch dadurch verkürzt, daß die in dem Leisten entwickelte bzw. aufgespeicherte Wärme durch die Erhebung sich nunmehr schneller dem zu vulkanisierenden Gummiwerkstoff des Randsohlenbereiches mitteilen kann, da nunmehr eine vergrößerte Wärmeabstrahlungsfläche unmittelbar von dem I,eisten über die Teile des Schuhoberteiles auf den Randsohlenwerkstoff einwirkt.
  • Somit ermöglicht die Erfindung unter Beibehalten einer bestehenden Maschinenausstattung in der Zeiteinheit eine weit größere Anzahl von Schuhwerk gleicher und verbesserter Güte wie bisher herzustellen.
  • Die Ausführung gemäß der Erfindung hat des weiteren den Vorteil, daß an Werkstoff für den Randsohlenbereich erheblich gespart werden kann, wodurch die Herstellungskosten sich wiederum verringern.
  • Des weiteren wird dadurch, daß im Sinne der Erfindung zwischen dem Werkstoff des Randbereiches und dem Zwischenwerkstoff eine Schranke geschaffen wird, dieser Zwischenwerkstoff durch den Vulkanisiervorgang nach keiner Richtung hin beeinflußt bzw. zusammengedrückt. Außerdem wird in dem fertigen Schuhwerk durch die Erhebung bzw. Erhebungen an der Ubergangsstelle zwischen der Futtersohle und dem Oberteil eine Nut gebildet, durch die jeder Schuh verbesserte Ventilations- und Belüftungseigenschaften erhält.
  • Durch die Anordnung der Erhebung bzw. Erhebungen wird endlich der Schuhoberteil auf dem Leisten so festgehalten, daß ein Verschieben dieses Teiles auf dem I,eisten bei der Handhabung nicht möglich ist, so daß stets Gewähr dafiir gegeben ist, daß die hintere Naht des Oberteiles des Schuhes einwandfrei senkrecht sitzt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 2 eine Vulkanisierform mit Schuhwerk, im Querschnitt, Fig. 3 eine Ausführungsform des Leistens allein im Querschnitt, Fig. 4 eine weitere abgeänderte Ausführungsform. im Querschnitt, Fig. 5 die Unteransicht eines I,eistens mit einem Merkmal der Erfindung, Fig. 6 einen Teilquerschnitt ähnlich Fig. 2 einer weiteren abgeänderten Ausführungsform, Fig. 7 die Unteransicht eines Leistens entsprechend Fig. 2.
  • Eine Vulkanisierform ähnlich der Ausführung nach Fig. 1 besteht aus drei Hauptteilen, nämlich einem Vulkanisierleisten 10, einem Formunterteil 12 und einem Formrahmen 13. Sie unterscheidet sich aber von der Ausführung nach Fig. 1 dadurch, daß am äußeren Rand des Vulkanisierleistens eine nach unten stehende Erhebung bzw. Erhebungen 11 (Fig. 2 bis 5), 16 (Fig. 7) angeordnet ist bzw. sind, die, wie in Fig. 7 dargestellt, am ganzen Umfang des Leistens 10 herumlaufen. Die Erhebung 11 ragt nach unten in den Hohlraum, welcher den Werkstoff des Sohlenrandes aufnimmt, und sperrt auf diese Weise einen Hohlraum 14 für die Ausbildung des Sohlenrandes von einem Hohlraum 15 unter der Fußfläche zu einem erheblichen Teil ab dadurch, daß der auf dem Leisten 10 befindliche Schaft 4, der sich der Form der Erhebung anpaßt. (bei 18) heruntergedrückt wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Dies hat zur Folge, daß der für den Sohlenrand vorgesehene Werkstoff aus dem Hohlraum 14, welcher sich beim Vulkanisieren aufbläht, nur noch so weit nach innen drängen kann, daß Schaftrand 4 und Laufsohle 6 innig verbunden werden. Weiterer Werkstoff kann an dieser Stelle 18 nicht mehr nach innen abfließen. Des weiteren ist aber auch der zum Befestigen der Laufsohle 6 an dem Schuhwerk bzw. zum Verbinden mit der Zwischen sohle 7 verwendete Werkstoff nur auf den Hohlraum 15 begrenzt, in welchem er sich beim Vulkanisieren verteilen kann, wodurch die Teile 6 und 7 gleichmäßig einwandfrei und fest miteinander verbunden werden.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wirkt somit auf den Werkstoff im Hohlraum 14 eine vergrößerte Heizfläche aus dem Leisten 10 ein. so daß die Vulkanisierzeit erheblich herabgesetzt werden kann.
  • In Fig. 3 ist eine etwas andere Formgebung der Erhebung im Querschnitt (bei 17) wiedergegeben, während die Erhebungen bei der Ausführungsform nach Fig. 4 vom äußeren unteren Rand des Leistens etwas nach innen versetzt sind.
  • Es kann erwünscht sein, die Erhebung 11 nicht über den ganzen Umfang des Schuhleistens, sondern nur über einen gewissen Teil, beispielsweise den Hinterteil, verlaufen zu lassen, wie in Fig. 5 (bei 11) angedeutet ist.
  • Die Anordnung der Erhebung bzw. Erhebungen 11 in dem Leisten gestattet, wesentliche weitere Vorteile zu erreichen, insoweit, als die äußere Oberfläche 9 des Sohlenrandbereiches mit Sicherheit vollkommen glatt und porenfrei ist und weiterhin der Zwischenwerkstoff 7 zum elastischen Polstern und Wärmeisolieren des Schuhwerkes seine gewünschte Struktur vollständig beibehält und deshalb seine Aufgabe auch einwandfrei erfüllen kann.
  • Durch die Anordnung der Erhebung 11 gemäß der Erfindung wird darüber hinaus erreicht, daß der Schaft 4 nach unten in den Sohlenrandbereich hineingezogen wird, so daß es nun im Gegensatz zu der bisherigen Ausführungsweise erwünscht ist, die Futtersohlennaht an die Stelle 18 zu verlegen, wie aus Fig. 6 erkennbar ist. Dadurch wird der weitere Vorteil erreicht, daß die Futtersohle 5 nicht mehr schmaler gehalten zu werden braucht, als der Innenform des Schuhwerkes entspricht.
  • Es kann natürlich auch Vorkehrung dafür getroffen werden, den zwischen dem Schuhoberteil und der Futtersohle gebildeten Nährand 18 in anderer Weise anzuordnen. Beispielsweise ist es möglich, zu diesem Zweck an der Erhebung des Leistens eine Nut vorzusehen, in welche dieser Rand hineingebettet werden kann. Diese Nut kann beispielsweise an der Unterseite der Erhebung ausgebildet sein.
  • Des weiteren ist es nicht mehr erforderlich, die Futtersohlennaht mittels einer langsam laufenden Überwendlichnähmaschine einzunähen, sondern Schuhoberteil und Futtersohle können ohne weiteres vermittels Rettenstich- oder Doppelsteppstichmaschinen verbunden werden, wobei die Naht einfach durch die vorstehenden Ränder zwischen Schuhoberteil und Futtersohle hindurchgeht. Eine solche Naht, die bei den bekannten Schuhen wegen der Gefahr des Heraustretens des Randes aus der Einbettung der Randzone nicht ausgeführt werden konnte, kann bei Verwenden einer Form gemäß der Erfindung ohne weiteres benutzt werden, weil das Einbetten aller Teile dieser Nahtstelle in dem äußeren Randbereich durch das Herunterziehen der Futtersohlennaht stets gewährleistet ist. Durch Ausbildung des Leistens gemäß der Erfindung kann an Schwammkautschukmenge od. dgl. im Sohlenrandbereich wesentlich gespart werden.
  • Durch das Herstellen einer solchen Naht unter Wegfall der sonst erforderlichen Überwendlichnaht kann auch die Schaftanbringung je Zeiteinheit nicht unwesentlich beschleunigt werden.
  • Durch die Ausbildung der Erhebung an dem Leisten kann weiterhin im Inneren des Schuhes eine rundumlaufende Vertiefung oder eine Nut erhalten werden, die dem Schuh nicht nur ein besseres Aussehen gibt, sondern die sich weiterhin bei Tragen des Schuhes auch als Lüftungskanal vorteilhaft auswirkt.
  • Insgesamt erreicht die Erfindung also neben den geschilderten Vorteilen, daß der Schuh bei besserer Ausnutzung der Formen in der Herstellung wesentlich billiger ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Herstellen von Schuhwerk unter Verwendung von Gummi oder gummiartigem bzw. gummihaltigem Werkstoff für den Sohlenrandbereich beschränkt; sie läßt sich vielmehr ebenfalls mit gleichem Vorteil auf das Herstellen von Schuhwerk anwenden, bei dem dieser Teil aus einem Kunststoff hergestellt wird, wobei eine an sich bekannte Spritz- oder Preßform für Kunststoff Verwendung findet, welche die Merkmale gemäß der Erfindung verkörpert.
  • PATENTANSPRttCHE: 1. Leisten zum Aufvulkanisieren oder Anschweißen ohne Bindemittel von randaufweisenden Sohlen auf Leder- oder Stoffschuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenfiäche des Leistens (10) in an sich bekannter Weise von einem Rand (11) umzogen ist (Fig. 2, 3, 6 und 7).

Claims (1)

  1. 2. Leisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Randes (11) Unebenheiten, insbesondere Wellungen, aufweisen.
    3. Leisten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenferne Begrenzung des Randes (11) mindestens eine Nut aufweist.
    4. Leisten nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (11) von der Sohlenflächenkante zurückgesetzt ist (Fig. 4).
    5. Leisten nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (11) am gleichen Leisten (10) verschiedene Querschnitte aufweist.
    6. Leisten nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (11) unterbrochen ist (Fig. 5).
    7. Leisten nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (11) leisteneinwärts mehrfach vorgesehen ist.
    8. Leisten nach Anspruch 1 bis 7, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Leisten (10) nahe dem Rand (11) mindestens eine seitliche Erhebung aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 610160; USA.-Patentschrift Nr. 1 352 738.
DET15092A 1958-04-30 1958-04-30 Leisten zum Herstellen von Schuhwerk Pending DE1106643B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15092A DE1106643B (de) 1958-04-30 1958-04-30 Leisten zum Herstellen von Schuhwerk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15092A DE1106643B (de) 1958-04-30 1958-04-30 Leisten zum Herstellen von Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1106643B true DE1106643B (de) 1961-05-10

Family

ID=7547818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET15092A Pending DE1106643B (de) 1958-04-30 1958-04-30 Leisten zum Herstellen von Schuhwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1106643B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1352738A (en) * 1920-09-14 Process of making boots and shqes
DE610160C (de) * 1932-01-08 1935-03-04 Mario Laura Vorrichtung zum Anvulkanisieren von Gummisohlen an Schuhwerk

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1352738A (en) * 1920-09-14 Process of making boots and shqes
DE610160C (de) * 1932-01-08 1935-03-04 Mario Laura Vorrichtung zum Anvulkanisieren von Gummisohlen an Schuhwerk

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1685756A1 (de) Schuh mit Luftpolstersohle sowie Form und Verfahren zur Herstellung desselben
CH467037A (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE595640C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schuhen mit Gummisohlen
DE3046050A1 (de) Schuh mit angeformter laufsohle und verfahren zu dessen herstellung
DE929753C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gummistiefels
DE2106984A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhen und bei dem Verfahren anzuwen dender Leisten
DE1485628B1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Schuhes mit einem mehrschichtigen Boden
DE964440C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenstaenden aus zwei oder mehreren verschiedenen plastischen, erhaertenden Stoffen
DE2121460C3 (de) Vorrichtung zum Anformen von Sohlen
DE1101221B (de) Vorrichtung zum Anvulkanisieren einer Sohle aus Gummi oder einem thermoplastischen Kunststoff an einen Schuhschaft
DE1783623U (de) Schuhwerck mit zuschnitt.
AT229187B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhen
EP0031545A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Schuhes
AT338655B (de) Verfahren zur herstellung einer aus zwei einspritzbaren werkstoffen bestehenden sohle fur schuhe und vorrichtung zur durchfuhrung desselben
DE2017719B2 (de) Arbeitsschuh, insbesondere sicherheitsschuh
DE665841C (de) Schuh mit anvulkanisierter, trogfoermiger Gummisohle
AT148290B (de) Schuh, insbesondere Hausschuh.
DE1479101C (de) Spritzgießform zum Herstellen von Schuhwerk aus elastischem Werkstoff
AT217905B (de) Schuhrahmen
AT229760B (de) Schuh
AT221993B (de) Schuh
AT242030B (de) Schuh
DE2235019A1 (de) Verfahren zur herstellung von einer bekleideten innensohle, sowie die in dieser weise hergestellte innensohle
AT96259B (de) Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE1108590B (de) Verfahren und Vulkanisationsform zum Herstellen von Schuhen mit einer anvulkanisierten, mehrschichtigen, mehrfarbigen Sohle, und nach dem Verfahren hergestellter Schuh