DE1108716B - Rippenrohr mit einem flachen Basisflansch und mindestens einem zu zahlreichen Lamellen aufgeschnittenen Rippenabschnitt und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Rippenrohr mit einem flachen Basisflansch und mindestens einem zu zahlreichen Lamellen aufgeschnittenen Rippenabschnitt und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE1108716B
DE1108716B DEG24642A DEG0024642A DE1108716B DE 1108716 B DE1108716 B DE 1108716B DE G24642 A DEG24642 A DE G24642A DE G0024642 A DEG0024642 A DE G0024642A DE 1108716 B DE1108716 B DE 1108716B
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rib
base flange
lamellas
tube
numerous
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DEG24642A
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Roy Wayne Abbott
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General Electric Co
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General Electric Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/22Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes
    • B21C37/26Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes helically-ribbed tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F1/00Tubular elements; Assemblies of tubular elements
    • F28F1/10Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
    • F28F1/12Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
    • F28F1/34Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending obliquely
    • F28F1/36Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending obliquely the means being helically wound fins or wire spirals

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Description

  • Rippenrohr mit einem flachen Basisflansch und mindestens einem zu zahlreichen Lamellen aufgeschnittenen Rippenabschnitt und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf ein Rippenrohr, dessen Rippen unterteilt sind, so daß sie zahlreiche, nicht zusammenhängende Streifen bilden, und auf ein Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Bei vielen Einrichtungen, z. B. bei Heizkörpern, Klimaanlagen, Warmluftöfen und Strahlern, bei denen in den meisten Fällen ein rohrähnliches Gebilde für das Heiz- oder Kühlmittel sowie eine wärmeleitend damit verbundene Fläche vorhanden ist, über die Luft geblasen wird, ist die Größe der Einrichtung in einem gewissen Ausmaß durch die Abmessungen der Wärmeübertragungsflächen bestimmt, die für die Durchführung der betreffenden Aufgabe erforderlich sind. Daher ist es wichtig, die Wärmeübertragungsleistung je Größeneinheit zu erhöhen.
  • Rippenrohre mit längs einer Schraubenlinie aufgewickelten Rippen, die L-förmigen Querschnitt besitzen, wobei ein Schenkel des Materials einen auf den Rohren befestigten Basisflansch und der andere Schenkel einen langgestreckten und derart geschlitzten Rippenabschnitt bildet, daß er eine große Zahl vom Rohr abstehender Stacheln aufweist, sind bekannt. Auch das Löten der Rippen von Rippenrohren durch Aufkleben zu ersetzen ist vorbeschrieben. Wenn die von den bekannten Rippenrohren abstehenden Stacheln mit Feuchtigkeit oder Wasser in Berührung kommen, wie dies bei dem Verdampfer einer Klimaanlage der Fall ist, und wenn die Rippen zu eng gewickelt sind, läuft die zwischen benachbarten Rippen sich sammelnde Flüssigkeit nicht einwandfrei ab und beeinträchtigt die Wärineübertragungsleistung der Oberfläche. Das sich zwischen den Rippen ansammelnde Kondensat wird durch die Kapillarkräfte zwischen dem Wasser und der Rippenoberfläche festgehalten und das Hinwegströmen der Luft behindert.
  • Ferner ergeben sich bei derartigen Wärmeübertragungsflächen häufig Korrosions- oder Oxydationserscheinungen, durch welche der Wärmeübergang ebenfalls stark behindert und außerdem die Lebensdauer des Rippenrohres stark herabgesetzt wird. Wenn für das Rohr und die Rippen verschiedene Metalle verwendet werden, tritt zwischen den beiden Metallen eine unerwünschte galvanische Korrosion auf. Um diesen Nachteil zu vermeiden, müßte man die betreffende Fläche aus teureren Metallen herstellen, so daß sich ein sehr hoher Preis für die Rippenrohre ergäbe.
  • Diese Nachteile werden bei dem Rippenrohr, bei dem ein dünner Streifen aus einem Rippenmaterial, das einen flachen Basisflansch und mindestens einen Rippenabschnitt aufweist, der zu zahlreichen Lamellen aufgeschnitten ist und schraubenförmig um ein Rohr gewickelt ist, erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das Rohr einen Durchmesser von nicht mehr als etwa 25 mm aufweist, die Rippenteile sich in einem Abstand von nicht mehr als 1,6 mm befinden und die Lamellen nicht breiter als 0,8 mm sind. Obwohl die Rippen eng nebeneinander gewickelt sind, kann die entstehende Kondensflüssigkeit einwandfrei ablaufen, so daß sich eine bessere Wärmeübertragung ergibt.
  • Man kann für die Rippenflächen und die Basisfläche verschiedene Metalle verwenden, ohne daß dadurch galvanische Korrosionserscheinungen auftreten würden.
  • Das Verfahren zur Herstellung des Rippenrohres besteht erfindungsgemäß darin, daß man einen Streifen aus einem Rippenmaterial Uförmig falzt, den längeren Schenkel in zahlreiche Lamellen aufschneidet, einen Klebstoff auf die Rohroberfläche aufbringt und den als Basisflansch dienenden kürzeren Schenkel unter Spannung uni das Rohr wickelt, wobei Klebstoff zwischen die aneinanderliegenden Windungen der Rippenabschnitte gepreßt wird. Bei diesem Verfahren ist es nicht erforderlich, Rohre zu erweitern oder Schweiß- oder Lötarbeiten vorzunehmen, nachdem die Rippe auf das Rohr aufgewickelt worden ist. Der Klebstoff, der die Bindung zwischen dem Basisflansch des Rippenmaterials und dem Rohr herstellt, dient außerdem dazu, Korrosionserscheinungen am Rohr herabzusetzen und einen guten Wärmeübergang zwischen den verklebten Teilen zu gewährleisten.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In Fig. 1 ist 2 ein Rohr, durch das ein Heiz- bzw. Kühlmittel hindurchgeleitet wird, mit sich vom Rohr weg erstreckenden, schraubenlinienförmig gewundenen Rippenteilen 3. Wie man aus dem im Schnitt gezeichneten Teil von Fig. 1 erkennt, haben die nach außen ragenden, schraubenförmig aufgewickelten Rippenteile 3 einen L-förmigen Querschnitt, wobei ein Schenkel den Basisflansch 4 und der andere Schenkel den längeren Rippenteil 3 bildet, der von dem Rohr radial nach außen absteht. Für das Rippenmaterial ist besonders geeignet ein Aluminiumstreifen mit einer Dicke von nicht mehr als etwa 0,25 mm. Er läßt sich einwandfrei verarbeiten, und man erhält bei diesem Material die erforderliche Steifigkeit sowie die nötige Geschmeidigkeit. Der Basisflansch 4 wird auf das Rohr 2 derart aufgewickelt, daß sich die Basisflansche der aufeinanderfolgenden Windungen dicht aneinander anschließen. Um die Festigkeit zu erhöhen, sind die Basisflansche sämtlicher Windungen von doppelter Stärke des Aluminiumstreifens ausgebildet.
  • Von erheblicher Bedeutung des Wärmeübergangs von der Wärmeübertragungsfläche auf ein gasförmiges Medium, das mit dieser Fläche in Berührung kommt, sind die Abstände zwischen den Rippenteilen. Man kann nämlich innerhalb bestimmter Grenzen eine größere Wärmeübertragungsleistung je Längeneinheit des Rohres erzielen, wenn man die Rippen in kleineren Abständen voneinander anordnet. Wenn man den Basisflansch 4 schmal ausbildet und die Flansche eng nebeneinander aufwickelt, kann man eine sehr eng gewickelte Wärmeübertragungsfläche erhalten. Wenn die Rippen jedoch zu eng gewickelt werden, besteht die Gefahr, daß Kondenswasser in den Zwischenräumen der Rippenabschnitte 3 hängenbleibt. Bei den Vergleichsversuchen mit lückenlosen, schraubenförmig gewickelten Rippen und solchen Rippenrohren, bei denen die Rippen unterbrochen waren, wobei die Breite der einzelnen Abschnitte etwa 3 mm betrug, zeigte sich, daß kleine Wassertropfen bei den beiden Rippenrohren nicht einwandfrei ablaufen, wenn mehr als etwa sechs Rippen je Zentimeter Rohrlänge aufgewickelt wurden. Das Ablaufen der Wassertröpfchen zwischen den Rippen wurde durch die Oberflächenspannung der Wassertröpfchen und der Kapillarkräfte zwischen den Wassertröpfchen und den Oberflächen des Rippenmaterials verhindert.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Rohr werden diese Nachteile vermieden, auch wenn etwa sechs Rippen je Zentimeter oder sogar weniger Rippen auf das Rohr aufgewickelt werden. Fig. 3 zeigt das zur Herstellung der Rippen dienende Streifenmaterial vor dem Aufwickeln auf das Rohr. Es besitzt einen L-förmigen Querschnitt, bei dem der längere Rippenteil 3 im wesentlichen rechtwinklig zu dem Basisflansch 4 angeordnet ist. Der breitere Rippenteil 3 wird von seiner Oberkante 5 aus bis zu derjenigen Linie, an der er in den Basisflansch 4 übergeht, derart geschlitzt, daß zahlreiche längliche Lamellen 6 entstehen, deren Breite nicht größer ist als etwa 0,8 mm. Wenn das L-förmige Material schraubenlinienförmig auf das Rohr 2 aufgewickelt wird, trennen sich die einzelnen Lamellen 6 voneinander und bilden einzelne Strahlflächen, die von dem Rohr 2 nach außen abstehen.
  • Wie man in Fig. 2 erkennt, ist der Rippenteil 3 in eine große Zahl von Lamellen 6 unterteilt, und zwischen den Kanten 7 jeweils einander benachbarter Lamellen 6 ist ein geringer Abstand vorhanden, der sich in Richtung auf den Basisflansch 4 und das Rohr 2 allmählich verkleinert. Diese Abstände zwischen den Lamellen richten sich natürlich sowohl nach dem Durchmesser des Rohres 2 und der Zahl der je Längeneinheit des Rippenmaterials vorgesehenen Lamellen 6. Bei einem Rohrdurchmesser von nicht mehr als etwa 25 mm sollen die Lamelle 6 eine Breite von etwa 0,8 mm nicht überschreiten.
  • Es ist anzunehmen, daß man beim Unterteilen des Rippenteils 3 in etwa 0,8 mm breite Lamellen an der Fläche 3 a die erforderliche »Kantenwirkung« hervorruft, die benötigt wird, um die Kapillaranziehungskräfte und die Oberflächenspannung zu überwinden, die das Wasser am Abfließen hindern würden. Es wurde nämlich beobachtet, daß um so mehr Wasser bei Rippenrohren der hier beschriebenen Art hängenbleibt, als man einzelne Lamellen breiter macht als etwa 0,8 mm und man die Rippenteile 3 so eng wickelt, daß je Zentimeter Rohrlänge etwa sechs oder mehr Windungen vorhanden sind. Ferner wurde beobachtet, daß das Wasser weniger leicht hängenbleibt, wenn die Breite der Lamellen etwa 0,8 mm oder weniger beträgt.
  • Wenn man den lamellenförmigen Rippen eine sehr geringe Breite gibt, erhält man als weiteren Vorteil eine erhebliche Vergrößerung des Wertes für den Wärmeübergang von der Rippenoberfläche zur umgebenden Luft je Flächeneinheit der Oberfläche. Es wurden Vergleichsversuche durchgeführt, um die Koeffizienten für den Wärmeübergang von der Rippenoberfläche zur umgebenden Luft bei verschiedenen Luftgeschwindigkeiten und bezogen auf die Flächeneinheit der Rippenrohre mit lamellenförmigen Rippenteilen unterschiedlicher Breite zu ermitteln. Bei einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 90 m in der Minute ergab eine Fläche mit einer Lamellenbreite von etwa 0,8 mm einen Wärmeübergangsbeiwert von etwa 44 kcal in der Stunde je Quadratmeter des Flächenmaterials, wenn der Temperaturunterschied zwischen der Luft und einem Kühlmittel in den Rohren 0,555° C betrug. Bei einem Rippenrohr, bei dem die Breite der Lamellen etwa 9,5 mm betrug, ergab sich ein Wärmeübergangswert von nur etwa 25 kcal/h/m2, während einer Fläche, die eine lückenlose Rippe bildete, d. h., bei der die eigentliche Rippe nicht geschlitzt war, ein Wert von etwa 18 kcal/h/in= zukam. Der Wärmeübergangswert erhöht sich also um etwa 18 kcal/h/m-, wenn man- die Breite der Stacheln von etwa 3,2 mm auf etwa 0,8 mm vermindert. Der Wert steigt nur um etwa 7 kcal/h/m2 an, wenn man von einer ungeschlitzten Rippe zu einer aus Lamellen bestehenden Rippe (Breite etwa 3,2 mm) übergeht. Diese starke Zunahme des Wärmeübergangswertes bei Lamellen von nur etwa 0,8 mm Breite ermöglicht es, die Abmessungen eines Rippenrohres im Vergleich zu einem solchen mit ungeschlitzter Rippenfläche oder zu einem mit einer Lamellenbreite von etwa 3,2 mm wesentlich zu verkleinern.
  • Fig. 4 erläutert das Verfahren, mit dessen Hilfe die in Lamellen unterteile Rippenfläche hergestellt wird. Das noch unverarbeitete Rippenmaterial 11 befindet sich aufgerollt auf einer Welle 12. Beim Abrollen des Materials 11 passiert es mehrere zum Formen dienende Werkzeuge 13 und 14. Das erste Formwerkzeug 13 verleiht dem dünnen Rippenmaterial einen L-förmigen Querschnitt, das zweite Formwerkzeug 14 faltet den unteren Schenkel des L-förmigen Materialquerschnitts auf sich selbst zurück, so daß der Basisflansch 4 gemäß Fig. 3 die doppelte Materialdicke erhält. Danach passiert das L-förmige Material zwei Walzen 16 und 17, die den längeren Schenkel des Materials mit Schlitzen versehen und ihn in zahlreiche schmale Lamellen 6 unterteilen. Das Rohr 2 wird durch eine Antriebsvorrichtung 18 hindurchgeführt, mittels deren es gedreht und geradlinig auf das geschlitzte Rippenmaterial, welches auf das Rohr aufgewickelt werden soll, vorgeschoben wird. Man kann hierfür beliebige Antriebsvorrichtungen verwenden, z. B. zwei Rollen, die jeweils unter einem Winkel zur Achse des Rohres angeordnet sind und dem Rohr sowohl eine Drehbewegung als auch eine geradlinige Vorwärtsbewegung erteilen.
  • An einer Stelle vor dem Auftreffen des Rippenmaterials auf das Rohr, wird auf das Rohr mittels der Vorrichtung 19 und dem Trichter 21 Klebstoff 20 aufgetragen. Hierfür eignen sich zahlreiche bekannte Klebstoffe. Es kommt lediglich darauf an, daß der Klebstoff wasserbeständig ist und seine Bindefähigkeit innerhalb eines ausreichend großen Temperaturbereichs beibehält.
  • Nach dem Aufbringen des Klebstoffs 20 auf das Rohr 2 wird das vorgeformte Rippenmaterial 3 auf das Rohr aufgewickelt, während sich das Rohr dreht und vorwärts bewegt. Das Rippenmaterial 3 wird so schnell zugeführt, daß auf den Basisflansch 4 eine gleichmäßige Spannung wirkt, während das Rippenmaterial schraubenförmig auf das Rohr 2 aufgewickelt wird. Die Spannung muß ausreichen, um den Klebstoff 20 zwischen den Basisflansch des Rippenmaterials und dem Rohr weitgehend herauszudrücken, so daß für eine innige Verbindung zwischen dem Rippenmaterial und dem Rohr gesorgt ist und ein einwandfreier Wärmeübergang gewährleistet ist. Dadurch. daß der Basisflansch 4 die doppelte Materialdicke besitzt, ist es möglich, während des Wickelvorgangs eine erheblich größere Spannung aufzubringen und dadurch den Klebstoff auch nach außen in die Spalten 22 zwischen den einander benachbarten Windungen des Basisflansches 4 hineinzudrücken (vgl. Fig. 5).
  • Auf diese Weise wird die ganze Außenfläche des Rohres mit einem Schutzüberzug versehen, der verhindert, daß Luft und Wasser mit dem Rohr in Berührung kommen und zu Korrosionserscheinungen führen. Auch galvanische Korrosionen, die sich stets i einstellen, wenn zwei verschiedenartige Metalle miteinander in Berührung stehen, werden hierdurch vermieden.
  • Ein weiterer Grund dafür, daß der Basisflansch in doppelter Stärke ausgeführt wird, besteht darin, daß i man so verhindern kann, daß das Rippenmaterial, welches von der Oberkante 5 des längeren Schenkels 3 bis zu dem Basisflansch 4 geschlitzt worden ist, quer zu dem Basisflansch abreißt. Durch das Umbiegen wird nämlich die Gefahr ausgeschaltet, daß das geschlitzte Rippenmaterial von den unteren Enden der Schlitze aus einreißt, was zu einem vollständigen Abreißen des Materials quer zu dem Basisflansch führen könnte. Dies ist von besonderer Bedeutung bei der Herstellung der Rippenrohre nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, bei dem der Klebstoff 20 aus dem Raum zwischen dem Basisflansch 4 und der Außenfläche des Rohres 2 herausgedrückt wird und bei dem auf den Basisflansch eine größere Spannung aufgebracht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rippenrohr, bei dem ein dünner Streifen aus einem Rippenmaterial, das einen flachen Basisflansch und mindestens einen Rippenabschnitt aufweist, der zu zahlreichen Lamellen aufgeschnitten ist, schraubenförnüg um ein Rohr gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr einen Durchmesser von nicht mehr als etwa 25 mm aufweist, die Rippenteile sich in einem Abstand von nicht mehr als 1,6 mm befinden und die Lamellen nicht breiter als 0,8 mm sind.
  2. 2. Rippenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rippenmaterial einen an sich bekannten, annähernd L-förmigem Querschnitt aufweist, wobei der eine auf sich zur doppelten Dicke umgefalzte Schenkel den Basisflansch und der andere, längere Schenkel den die Lamellen ergebenden Rippenabschnitt bildet.
  3. 3. Rippenrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen aus dem Rippenmaterial nicht dicker als 0,25 mm ist.
  4. 4. Rippenrohr nach Anspruch 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß der Basisflansch mit dem Rohr durch einen die gesamte Rohroberfläche bedeckenden korrosionsverhütenden Klebstoff verbunden ist.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Rippenrohres nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Streifen aus einem Rippenmaterial L-förmig falzt, den längeren Schenkel in zahlreiche Lamellen aufschneidet, einen Klebstoff auf die Rohroberfläche aufbringt und den als Basisflansch dienenden kürzeren Schenkel unter Spannung um das Rohr wickelt, wobei Klebstoff zwischen die aneinanderliegenden Windungen der Rippenabschnitte gepreßt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man den Basisflansch in doppelter Dicke des Streifens durch Umfalzen des Flansches auf sich selbst herstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 235 639, 231331; USA.-Patentschrift Nr. 2 553 142; deutsche Patentanmeldung K 108591a/ 17f (bekanntgemacht am B. 5. 1952).
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