DE1108720B - Blockzange zum Transport gluehender Stahlbloecke - Google Patents

Blockzange zum Transport gluehender Stahlbloecke

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DE1108720B
DE1108720B DEO4387A DEO0004387A DE1108720B DE 1108720 B DE1108720 B DE 1108720B DE O4387 A DEO4387 A DE O4387A DE O0004387 A DEO0004387 A DE O0004387A DE 1108720 B DE1108720 B DE 1108720B
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DE
Germany
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block
protective tube
pliers
protective
tube
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Pending
Application number
DEO4387A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Bank
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OFAG OFENBAU AG
Original Assignee
OFAG OFENBAU AG
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Publication date
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Publication of DE1108720B publication Critical patent/DE1108720B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/28Duplicate, e.g. pivoted, members engaging the loads from two sides
    • B66C1/30Duplicate, e.g. pivoted, members engaging the loads from two sides and also arranged to grip the sides of the loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04Handling or stripping castings or ingots
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/70Furnaces for ingots, i.e. soaking pits

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Description

  • Blockzange zum Transport glühender Stahlblöcke Zur Beförderung glühender Blöcke vom Ofen zu den Verarbeitungsmaschinen werden Blockzangen verwendet, die an einer Blockziehmaschine angebracht sind und den Block aus dem Ofen herausnehmen, um ihn in die Verarbeitungsmaschine einzuführen. Die Blöcke werden in den öfen häufio, in einer Schutzgasatmosphäre erhitzt, um eine oberflächliche Oxydation zu vermeiden. Beim Ziehen des Blocks und beim Transport zur Verarbeitungsmaschine kommt der Block jedoch mit der sauerstoffhaltigen Luft in Berührung,' so daß sich in der Zeit, bis er in die Verarbeitungsmaschine eingebracht ist, doch eine mehr oder weniger starke Oxydschicht bildet, die bei der Weiterverarbeitung störend ist. Um eine solche Oxydation des Blockes zu vermeiden, ist es bekannt, als Beschickungsvorrichtung einen zur Aufnahme des Glühgutes dienenden, an einer Stimseite offenen und in einem kurzen Abstand von der Eintrittsöffnung durch einen Schieber absperrbaren Kasten zu verwenden, der auf einem Fahrgestell angebracht ist. Dieser Kasten kann mit der offenen Seite luftdicht an das ebenfalls mit Schieber absperrbare Ofenmaul angeschlossen werden. Das Innere des Kastens kann auf gleiche atmosphärische Verhältnisse gebracht werden wie das Ofeninnere. Bei dieser bekannten Vorrichtuno, muß aber der Block durch irgendeine zusätzliche Vorrichtung aus dem Ofen in den Kasten und dann wieder aus dem Kasten in die Verarbeitungsmaschine gebracht wer-,ensatz zu diesem bekannten Transportden. Im Geg kasten ist der Gegenstand der Erfindung eine Blockzange zum Transport glühender Stahlblöcke vom Ofen zur Verarbeitungsmaschine unter Vermeiden einer Verzunderung, wobei erfindungsgemäß ein die Blockzange und das Werkstück während des Transportes umgebendes, mit Schutzgas füllbares Schutzrohr vorgesehen ist. Dieses Schutzrohr kann entweder an der Ziehmaschine so angeordnet sein, daß die Zange mit dem Block in das Schutzrohr hereinziehbar ist, oder es kann an der Zange selbst angeordnet sein und geöffnet bzw. geschlossen werden. Das öffnen und Schließen des Schutzrohres kann dabei entweder in der Weise erfolgen, daß das Schutzrohr selbst der Länge nach in zwei auseinanderklappbare Teile geteilt ist, oder das Schutzrohr kann an der Vorderseite mit einem aufklappbaren Deckel versehen sein. Ist das Schutzrohr an der Blockziehmaschine angebracht, so wird es zur Entnahme des Blocks aus dem Ofen zweckmäßig in die Ofenöffnung so weit eingeführt, daß der Block, ohne mit der Luft in Berührung zu kommen, aus der Schutzatmosphäre des Ofens in das Schutzgas gefüllte Schutzrohr gelangt. Zu diesem Zweck kann das Schutzrohr so angeordnet sein, daß, nachdem es in die Ofenöffnung eingeführt ist, die aus dem Schutzrohr herausragende Zange den Block er,-reifen und ihn in das Schutzrohr hineinziehen kann. Ist das Schutzrohr an der Zange selbst angebracht und in zwei Teile geteilt, so wird es zweckmäßig mit der Zange geöffnet in den Ofen eingebracht und, nachdem die Zange den Block erfaßt hat-, geschlossen. In diesem Fall kann auch die Zange selbst als den Block umgebendes Schutzrohr ausgebildet sein, indem sie den Block gehäuseartig umfaßt. Das Einbringen des Blockes in die Bearbeitungsmaschine kann in den Fällen, in denen das Schutzrohr der Länge nach in zwei auseinanderklappbare Teile geteilt ist, in der Weise erfolgen, daß das Schutzrohr geöffnet wird, worauf der Block in die nachgeordnete Bearbeitungsmaschine fällt. Bei der Ausführungsform, bei der das Schutzrohr mit einem Deckel versehen ist, wird der Block durch die Zange nach öffnen des Schutzrohres aus diesem herausgeführt und fällt dann in die Bearbeitungsmaschine.
  • Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in den Abbildungen schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt im Schnitt einen Teil eines Ofens und einen Teil einer Blockziehmaschine, wobei alle für die Erfindung unwesentlichen Teile weggelassen sind; Abb. 2 und 3 zeigen einen Querschnitt durch das geschlossene bzw. das geöffnete Schutzrohr; Abb. 4 zeigt das vordere Ende eines Rohres; Abb. 5 und 6 zeigen im Längsschnitt und in der Vorderansicht eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der das Schutzrohr an der Zange selbst angebracht ist; Abb. 7 und 8 zeigen im Querschnitt halbgeschlossen bzw. geschlossen eine Vorrichtung, bei der die Zange selbst als Schutzrohr ausgebildet ist.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 1 liegt der zu ziehende Block 1 auf dem Herd 2. Durch die öffnung 3 der Ofenwand 4 ist das Schutzrohr 5, das an der Stirnseite 6 der Ziehmaschine angebracht ist, eingeführt. An dem Schaft 7 befindet sich die nicht gezeichnete Blockzange, wobei es sich um eine Blockzange beliebiger bekannter Ausführungsform handeln kann. Diese Blockzange ergreift den Block 1 und zieht ihn beim Zurückziehen der Zange in das Innere des Schutzrohres 5. Durch ein Rohr 8 kann in das Rohr 5 Schutzgas eingeleitet werden, so daß beim Ziehen des Blockes 1 dieser nicht mit der Außenluft in Berührung kommt, sondern aus der Ofenatmosphäre sofort in das in dem Rohr 5 enthaltene Schutzgas gelangt. Damit beim Zurückziehen der Maschine das Schutzgas nicht aus der vorderen öffnung des Schutzrohres entweicht, kann diese, wie in Abb. 4 dargestellt, durch einen aufklappbaren Deckel 9 verschließbar sein, der mittels eines nicht dargestellten Gestänges bzw. durch den entsprechend ausgebildeten Kopf der Zange geöffnet und geschlossen wird.
  • Um den Block ungehindert durch das Rohr in die nachgeordnete Bearbeitungsmaschine fallen lassen zu können, ohne ihn vorher mit der Luft in Berührung zu bringen, ist das Schutzrohr 5 zweckmäßig, wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich, der Länge nach geteilt. Die beiden Teile 5 a und 5 b sind an der Oberseite des Rohres durch ein Scharnier 10 miteinander verbunden. Durch ein geeignetes, nicht gezeichnetes Gestänge können die beiden Teile in die in Abb. 3 dargestellte Stellung auseinandergeklappt werden, wobei zugleich oder unmittelbar nach dem Auseinanderklappen, zweckmäßig in der Bewegung zwangläufig verbunden, sich die Zange öffnet, so daß der Block sofort nach dem öffnen in die Bearbeitungsmaschine fällt, ohne dabei mit der sauerstoffhaltigen Luft länger als höchstens während eines Teiles der Fallzeit in Berührung zu kommen.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Abb. 5 und 6.
  • An dem Schaft 11 der Zange, die in bekannter Weise so ausgeführt ist, daß sie den Block an beiden Stimseiten erfaßt, sind die beiden Teile des auch in diesem Falle längsgeteilten Rohres 12, 13 mittels der Scharniere 14, 15 befestigt. Durch ein nicht gezeichnetes Gestänge können die beiden Rohrhälften geöffnet und geschlossen werden. In diesem Falle wird das Schutzrohr 12, 13 bis zur vollen Tiefe des Blockes mit der Zange eingefahren. Vor dem Ergreifen des Blockes durch die Zange sind die beiden Teile des Schutzrohres auseinandergeklappt. Nachdem die Zange den Block erfaßt und angehoben hat, schließen sich die Teile 12, 13 des Schutzrohres.
  • Das Einleiten von Schutzgas in das Innere des Rohres wird sich in diesem Falle im allgemeinen erübrigen, da sich in dem Schutzrohr, das sich innerhalb des Ofens schließt, ja das Gas der Ofenatmosphäre, das in diesem Falle in der Regel ein Schutzgas sein wird, befindet. Gegebenenfalls kann auch vorgesehen werden, daß durch eine gestrichelt gezeichnete Bohrung 16 in dem einen der Zangenschäfte Schutzgas eingeleitet werden kann. Die beiden Stirnwände des Rohres 12, 13 sind, wie gezeichnet, zweckmäßig durch ebenfalls geteiltePlatten verschlossen, die in diesem Falle nicht gelenkig angeordnet sein müssen. Statt der geteilten, mit den Schutzrohrteilen verbundenen Stimplatten können auch an der Zange feste Stimplatten angeordnet sein, an die sich beim Schließen die Rohrteile anlegen.
  • Eine weitere Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung zeigen die Abb. 7 und 8.
  • In diesem Falle ist die Zange selbst als Schutzrohr ausgebildet, indem die beiden auseinanderklappbaren Rohrhälften 21, 22 so stark und so geformt sind, daß sie beim Schließen unter den Block 1 greifen, diesen vom Herd abheben und sich, wie in Abb. 8 gezeigt, unter dem Block dicht schließen. Die nicht gezeichneten Stirnwände können ähnlich wie bei dem Schutzrohr nach Abb. 5 und 6 ausgebildet sein. Auch in diesem Falle wird sich ein Einleiten von Schutzgas im allgemeinen erübrigen, im Bedarfsfall kann dieses durch das die Rohrteile tragende und bewegende Gestänge zugeführt werden. Selbstverständlich kann in allen Fällen das Schutzrohr auch einen anderen als den mezeichneten runden Querschnitt haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Blockzange zum Transport glühender Stahlblöcke vom Ofen zur Verarbeitungsmaschine unter Vermeiden einer Verzunderung, gekennzeichnet durch ein die Blockzange und das Werkstück während des Transportes umgebendes, mit Schutzgas füllbares Schutzrohr.
  2. 2. Blockzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (5) an der Ziehmaschine (6) so angeordnet ist, daß die Zanae mit dem Block in das Schutzrohr hereinziehbar ist. 3. Blockzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr an der Zange angeordnet und öffenbar bzw. schließbar ausgebildet ist. 4. Blockzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange selbst als den Block umgebendes Schutzrohr (21, 22) ausgebildet ist. 5. Blockzange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr der Länge nach in zwei auseinanderklappbare Teile (12, 13 bzw. 21, 22) geteilt ist. 6. Blockzange, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr an der Vorderseite mit einem zweckmäßig aufklappbaren Deckel (9) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 89 649; USA.-Patentschrift Nr. 2 622 861; »Auszüge Deutscher Patentamneldungen«, Bd. 19, 1948, S. 194, Referat »M 155952 VI a«.
DEO4387A 1955-07-23 1955-07-23 Blockzange zum Transport gluehender Stahlbloecke Pending DE1108720B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT89649B (de) * 1916-10-18 1922-10-10 Hans Schulz Verfahren zum Blankerhalten von Metallen und Legierungen beim anhaltenden Glühen im Ofen.
US2622861A (en) * 1950-03-08 1952-12-23 Randal E Talley Rotary hearth furnace

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT89649B (de) * 1916-10-18 1922-10-10 Hans Schulz Verfahren zum Blankerhalten von Metallen und Legierungen beim anhaltenden Glühen im Ofen.
US2622861A (en) * 1950-03-08 1952-12-23 Randal E Talley Rotary hearth furnace

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